Beiträge von Meer

    Erwischt ihr euch selbst dabei, wie ihr euch sinnlos irgendwo beklagt, außer an der richtigen Stelle und was macht ihr dann, wenn es euch bewusst wird?

    Ehrliche Antwort, ja dabei erwische ich mich in letzter Zeit immer öfter. In der Regel habe ich das allerdings dein Personen auch schon gesagt, es ist aber nichts passiert. Im Sinne von Zusammenarbeit Person x hat zugesichert etwas zu machen, ich verlasse mich und warte und es passiert wiederholt nichts. Sowas hasse ich einfach total. Oder es werden für eine Klasse mit allen KuK Absprachen getroffen und die Klassenleitung sagt der Klasse drei Tage später sie könnten das ja nochmal mit uns Lehrkräften diskutieren. Angesichts der aktuellen Mehrstunden und dadurch wohl entsprechendem Stresspegel platzt es da dann doch öfter mal aus mir raus... Ich kann aber auch damit leben, wenn das auf der anderen Seite auch passiert, würde mir aber tatsächlich auch wünschen, dass man mir sagt, wenn jemandem etwas an meiner Art oder Arbeit nicht passt.

    Irgendwelche Animositäten gibt es in kleinerer oder größerer Form wohl überall, auch außerhalb von Schule.

    Das hat damit nichts zu tun. Das ist eine rein rechtliche Sicherheitsvorschrift.

    Sie müssen halt so gebaut werden, dass sie bei Netzausfall sofort potentialfrei schalten.

    Es wäre zum Beispiel ziemlich blöd, wenn der Strom wegen Reparaturarbeiten abgeschaltet wird und dann trotzdem noch jemand einspeist und dadurch die Arbeiter gefährdet.

    Du kannst das umgehen, wenn dein Wechselrichter auch als Insel arbeiten kann und im Fall eines Netzausfalls dann einen Netztrennschalter auslöst, also dein Haus vom Netz trennt und dann in den Inselbetrieb geht. Dazu brauchst du aber relativ zwingend einen Akku, weil bereitgestellte und abgerufene Leistung gleich sein muss, damit die Hausnetzspannung nicht einbricht.

    Wir haben das einbauen lassen. Die Anlage an sich hat die Funktionen schon mitgebracht (muss man drauf achten) und dann brauchten wir noch eine zusätzliche Verkabelung. Hat meine ich so um die 400€ mehr gekostet.

    Wir haben erstmal das Reihenhausdach vollgemacht. Dank super Winkel, Südausrichtung und keinerlei Dachfenster oder ähnlichem, deckt es auch ohne Glas-Glas Modulen (die sind teurer) unseren Verbrauch. Wir hätten sonst noch ein Gartenhaus und ein Carport, wenn wir erweitern wollen würden. Aktuell wird es reichen.

    Ich kann nur bestätigen, dass die Wechselrichter im Moment das Problem sind. Module bekommt man wohl.

    Es macht aber übrigens auch einen Unterschied wie smart die WP mit der PV-Anlage kommunizieren kann.

    Ja macht es und die Art der Wärmepumpe sowie die generelle Energieeffizienz des Hauses spielen natürlich eben so eine Rolle (Die Wärmepumpe hier kommuniziert noch nicht und die Aufheizeit für das Brauchwasser wurde auch noch nicht an eine PV angepasst). Und es macht generell einen Unterschied wie man seine Geräte steuert. Z.B. Spülmaschine/Waschmaschine befüllen und zu "Hoch-Zeiten" einschalten etc.

    Interessant, die Meinung, dass der Speicher mit Wärmepumpe nie voll wird. Wir haben eine Luftwärmepumpe. Es muss schon mind. den halben Tag in dieser Jahreszeit regnen, damit unser Speicher nicht voll wird. Und den normalen Bedarf (Auto laden mal rausgenommen) deckt der Speicher bis zu den nächsten Sonnenstrahlen hier in der Regel.

    Ja, irgendwann hilft Google und Copy Paste nicht weiter. Ich gebe ihnen häufig schon keinen kompletten Internet Zugriff mehr. Bin der Meinung sie lernen so mehr, auch wenn es schwerer fällt.

    Missverständnis, dass mit dem PC zocken und irgendwas damit herumwursteln eben was anderes ist, als zu programmieren, eine Datenbank zu entwickeln, ein Betriebssystem aufzusetzen..

    Ich weiß, habe ich auch kein Problem mit, wenn das dazu führt, dass man sich für IT interessiert. Nur lernt man programmieren eben auch nur durch viel üben, erst recht wenn man nicht so das abstrakte Denkvermögen hat. Dann wird man sich damit immer schwer tun.

    Naja ich war auch ein bisschen dazu gezwungen. Ich musste für UB's handlungsorientiert und in Lernsituationen arbeiten. Viele meiner KuK machen das nur bedingt. Die SuS müssen dieses Arbeiten aber auch erstmal lernen und das geht nicht von heute auf morgen. Und wenn ich ne Klasse im 3. Ausbildungsjahr gezeigt habe, dann haben die Fachleiter erwartet, dass die SuS so arbeiten können.

    Also musste ich mir ganz viel Material selbst entwickeln, sodass ich mit den SuS darauf hinarbeiten konnte, Lernsituationen in sogenannten vollständigen Handlungen mit einem immer höheren Grad der Selbstständigkeit zu bearbeiten. Dabei habe ich entsprechend viel ausprobiert, wie das gut gehen kann und es oft mit den Klassen gemeinsam reflektiert, was bräuchten sie mehr, weniger oder auch anders von mir, aber auch was hätten sie selbst anders machen können. Meine Fachabiturienten waren in der Wiederholungsphase soweit, dass sie komplett selbstständig eine entsprechende Ausgangssituation bearbeiten konnten. Ich habe wirklich nu noch zugeschaut, Tipps gegeben und Fragen beantwortet.

    Durch dieses probieren und reflektieren, aber auch einen tollen Fachleiter, der mit mir selbst sehr gute Stunden nach Gelingensbedingungen und auch Alternativen auseinander genommen hat, habe ich echt viel gelernt.

    Hallo,

    ich bin keine Grundschullehrkraft, aber ich könnte mir vorstellen vielleicht mit Bildkarten zu arbeiten, aus denen die SuS das raussuchen sollen, was sie denken, was die Tiere machen. (Oder man gibt nur Bildkarten mit den Dingen vor die die Tiere auf jeden Fall machen) Die vielleicht aufkleben, sortieren was auch immer und später ihre Gedanken dazu erklären.

    Bild malen, Bilder zuordnen. Bildergeschichte reingeben, aus der die Kinder ableiten sollen was passiert. Wären spontan meine Ideen. Ob das brauchbar ist keine Ahnung, bin wie gesagt keine Grundschullehrkraft und kenne deine konkrete Reihe nicht.

    Je nach Thema kann man statt Film ggf. auch kleine Experimente mit den SuS machen. Eignet sich natürlich nicht für dein jetziges Thema.

    Ich fand es anstrengend, aber ok.

    Man hat auch nur Anspruch auf eine Stunde Ausbildungsunterricht die Woche. Ich hatte ganz am Anfang, bevor das Seminar los ging, Glück und durfte etwas Hospitieren. Wirklich Ausbildungsunterricht hatte ich auch nicht. Hab halt mal was bei KuK gemacht, damit sie was für ein Gutachten hatten.

    Ansonsten war der Ausbildungsbeauftragte der Schule Ansprechpartner, wie bei den normalen Referendaren auch. Daher muss diese Person eigentlich auch wissen was dort und somit auch für OBAS gefordert ist.

    Ansonsten ist es halt das Programm, dass man von Beginn an eigenständig unterrichtet und da so gut wie keine Unterstützung erhält. Der Rest läuft über das Seminar.

    Und es klingt ja auch so, als hättest du die UPP bestanden.

    Die formalen Anforderungen daran kann man ja auch nachlesen. Vieles weitere hängt auch von den Vorlieben der Personen ab.

    Aber vielleicht war es für mich auch durch meinen vorherigen Job eh alles anders. Ich war so froh das ich so viele Sachen ohne ständige Beobachtung im Unterricht ausprobieren konnte. Und ich hatte auch SuS die das gerne mitgemacht haben und es auch nicht schlimm fanden, wenn dann mal etwas nicht so geklappt hat.

    @golum ich gebe dir Recht, dass viele diese Möglichkeiten wohl nicht kennen. Kannte ich zu meiner Schulzeit auch nicht. Allerdings sehe ich auch jeden Tag, dass Computer sind toll, ich zocke gerne und viel auch nicht unbedingt für ein Fachabi im IT-Bereich qualifiziert. Einer Oberstufe habe ich die Woche noch gesagt, dass eine Nachprüfung in meinem Fach auch nicht leichter wird, als die schriftliche Prüfung. Und je mehr Nachprüfungen ich erstellen muss um so blöder werden sie wahrscheinlich, denn auch meine Kreativität hat Grenzen. Da waren sie dann ganz erstaunt, dass es womöglich unterschiedliche Nachprüfungen geben wird, wenn entsprechend viele in der Nachprüfung landen... Wir haben so einige die sich aktuell durch die SOMI noch irgendwie auf eine vier retten. Wenn das dann natürlich in fast allen Fächern der Fall ist, frage ich mich ernsthaft wie das gehen soll...

    In NRW gibt es ein Programm für Leute mit FH-Bachelor, habe einen Kollegen der das macht. Klingt für mich etwas entspannter als das Modell in Niedersachsen. Dauert 6 Semester + 18 Monate Ref (nach OBAS).

    Zugelassen sind ingenieurwissenschaftliche Abschlüsse aus einem Bereich, die grundsätzlich Elektrotechnik, Energietechnik, Nachrichtentechnik, Maschinenbautechnik, Fertigungstechnik, Versorgungstechnik, Fahrzeugtechnik, Konstruktionstechnik, Verfahrenstechnik, Chemietechnik, Informationstechnik oder Automatisierungstechnik zuzuordnen sind.

    https://www.lehrer-werden.nrw/was-bringst-du-mit/seiteneinstieg

    In meinem Fall dann "ich fange so gegen 14 Uhr an sie vorzubereiten". Los geht es dann um 17 Uhr 🤣

    Da würde ich durchdrehen 🤣, aber so ist jeder anders. Wochen vorher hab ich auch nie gemacht und Entwürfe sind auch schonmal knapp vorher fertig geworden (musste immer am Vorabend einreichen). Aber zumindest das was ich machen will stand lang genug vorher. Und heute hab ich zu Beginn einer Lernsituation zumindest den groben Fahrplan im Kopf. Ob es dann mal ne Stunde mehr oder weniger ist da ja nicht mehr so relevant ;)

    ich kann auch leider nicht wirklich schlafen, wenn ich nicht weiß, was ich am nächsten Tag im Unterricht mache. Buch S. x geht halt nicht...

    Ah, ok. Dass wir in den Fachschulen schon mal OMK hatten, wüsste ich auch nicht.

    Für SuS, die durch Abwesenheit/unentschuldigtes Fehlen "glänzen", brauchen wir zum Glück in NDS keine OMK einzuberufen. Diese SuS setzen wir ins Mahnverfahren und wenn zu viele unentschuldigte Fehltage aufgelaufen sind ("Fehlminuten" werden hier nicht gezählt), werden nicht mehr schulpflichtige SuS von der SL ausgeschult und die Schulversäumnisse der noch schulpflichtigen SuS werden an den Landkreis bzw. ans Schulamt gemeldet. Die übernehmen dann erstmal alles Weitere (Erziehungsberechtigte einmal mehr kontaktieren, ggf. Bußgeld oder Sozialstunden verhängen).

    Bei nicht schulpflichtigen geht alles mit einer Konferenz. Bei Schulpflichtigen müssen formal Erziehungs- und dann eben Ordnungsmaßnahmen vollzogen worden sein, bevor man jemanden entlassen kann. Bei Minderjährigen wird in der Regel schon vorher das Jugendamt informiert.

    Wir haben die häufigsten dieser Konferenzen in den Vollzeitklassen, durch Schulversäumnisse, teilweise sind sie zu blöd fristgerecht (laut Schulvertrag) ein Attest einzureichen. Manche erscheinen natürlich auch aus diversen anderen Gründen nicht. Mir ist bis dato nur ein Verweis bekannt, der nichts mit Unterrichtsversäumnis zu tun hat.

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