Beiträge von Meer

    Bitte nicht NRW und BW vermischen. In NRW ist man an Ersatzschulen nicht verbeamtet, sondern Planstelleninhaber in beamtenähnlichem Anstellungsverhältnis, d.h. man ist z.B. von der RV befreit und kann sich privat versichern, kann aber *nicht* über die Öffnungsaktion rein. In dem Fall würde ich ebenfalls einen Makler empfehlen, es gibt nämlich PKVen die einen trotzdem über die Öffnungsaktion nehmen (ich weiß von zwei Kolleginnen die bei der Debeka reingekommen sind).

    Danke für den Hinweis.

    Mal abwarten, erstmal OBAS fertig machen und dann weitersehen. Amtsarzt kommt auch an unserer Ersatzschule zum tragen, aber das scheint tatsächlich die geringere Hürde zu sein. Müsste auch nicht zwingend in die PKV, da ist es eher der finanzielle Aspekt PKV mit Beihilfe vs. GKV komplett.

    Muss mir das alles mal durchrechnen wenn es näher rückt.

    Kann man die Schüler nicht auffordern den Prozeß, die Entscheidungen, Probleme und deren Lösung zu beschreiben, z.B anhand von Leitfrage o.ä.?

    Da sollte doch relativ schnell klar werden, ob es sich um eine Eigenleistung handelt.

    In der abschließenden Besprechung mache ich das dann mündlich so ja und da bekommt man auch schon einiges mit. Dennoch sind das dann viel weniger Leistungseindrücke als im normalen Unterricht. Wenn ich das schriftlich einfordere habe ich das gleiche Problem wie bei der Programmierung selbst.

    Zumindest in NRW ist das ja erstmal zweitrangig. Ich muss nächste Woche die Noten für die Halbjahrszeugnisse klarmachen. Auf das Zeugnis kommen diese (erstmal?) drei Wochen also nicht. Ich habe also genug Zeit, mir zu überlegen, inwieweit ich die Leistungen im Distanzunterricht einfließen lasse. Da es bei uns auf Unterrricht nach Plan hinauslaufen wird, werde ich auch nicht alle eingereichten Arbeiten korrigieren und im Detail bewerten können. Mehr als schauen, ob alles vollständig ist, geht nicht. (Zumal ich auch meine eigenen Schulkinder zu Hause sitzen haben werde. An Überstunden ist da nicht zu denken, wenn meine SL will, dass ich nach dem Lockdown noch arbeitsfähig bin.)

    Bei uns am Berufskolleg nicht. Wir haben Blockunterricht und die Zeugniskonferenz ist erst in der Woche vor Blockende.

    Bei gehörigen Zweifel der Eigenleistung bleibt natürlich noch die Videokonferenz und die mündliche Abfrage.
    Im dualen System bin ich da nicht so, das ist alles relevant für die Prüfung, die Konsequenz kommt von alleine.

    Ja das sehe ich auch so, spätestens in der IHK Prüfung.

    Hier ist ein Schulblock zwar ein Schulhalbjahr, aber wir haben zumindest die Noten vom vorherigen Block mit denen zusammen wir eine Note bilden.


    Danke für deine Anregungen! Das mit den Moodletests muss ich mir tatsächlich noch mal genauer anschauen am Wochenende welche Einstellungsmöglichkeiten es alles gibt. Habe KuK die damit sonst auch Klassenarbeiten schreiben, hatte mich aber bis dato immer dagegen entschieden.

    Geht Bildschirm teilen? Ich habe in einer Klasse in der Videokonferenz ihre Ergebnisse präsentieren lassen. Die Dateien haben sie mir vorher abgegeben, und dann haben sie erklärt, was sie gemacht haben. Da war für alle lehrreich und hat gut geklappt. Ich konnte zwischendurch Fragen stellen und bekam schon einen Eindruck, wer da was gemacht hat. In Berufsschulklassen sollte das doch gehen. Wenn die sogar zu Hause programmieren.

    Ja klar geht das, damit arbeite ich auch. Ich lasse immer mehrere SuS Ihre Lösung erläutern, dabei sieht man dann schon auch wie weit sie das Programm selbst durchdrungen haben und was sie selbst gemacht haben. Manche sind ja sogar so ehrlich und sagen, wo jemand geholfen hat. Generell finde ich das ja sogar gut, dass sie sich gegenseitig Unterstützen, dass erlaube ich ja auch so im Unterricht und fördere das sogar.

    In der Vollzeitklasse sind hier schon auch alle dabei, bzw. online. Aber das haben wir klar kommuniziert. Online-Unterricht nach Stundenplan, wer nicht da ist bekommt entsprechende Fehlstunden und die sonstigen Konsequenzen. Dort arbeite ich auch mit Bildschirmteilung und Ergebnispräsentationen der SuS.

    Hallo zusammen,

    ich würde mich freuen, wenn wir uns hier einmal über verschiedene Ideen und Erfahrungen zur Leistungsbewertung im Distanzunterricht austauschen könnten. Mir persönlich fällt es an einigen Stellen gar nicht so leicht und habe die Situation, dass ein ganzer Block meiner Berufsschulklasse nun online ist und bewertet werden muss.

    In einem Fach werde ich es jetzt mal mit einem Strukturbild versuchen, welches die SuS erstellen sollen, ich bin sehr gespannt was dabei rauskommt.

    Besonders schwer fällt es mir aktuell im Bereich Programmierung. Zwar kann ich die Programmierungen der SuS über Moodle einsammeln und mir anschauen, aber im Prinzip arbeiten die Lernenden im Hintergrund alle zusammen und ich sehe dort keine individuelle Leistung. Die sehe ich aktuell nur in den Unterrichtsgesprächen per Videosystem (ohne Video...). Im Präsenzunterricht kann ich beobachten, bekomme mit wo einzelne SuS stocken, wie viel Unterstützungsbedarf von mir oder Mitschülern notwendig ist. Wenn aber nun alles im Hintergrund über Discord und Co. gelöst wird und ich vor einem stummen Bildschirm sitze fehlt mir das.

    Individuelle Aufgaben bei kurzer Zeit wären da vielleicht noch eine kleine Abhilfe mit entsprechend viel Aufwand im Vorfeld. Referate oder Erklärvideos oder Tonaufnahmen wären da vielleicht noch eine weitere Möglichkeit, wobei Referate aktuell nicht so passend sind. Weitere mir bekannte Methoden sind noch so Dinge wie Portfolio, Lerntagebuch etc. die ich aber aktuell auf die Lerngruppe und die Inhalte auch nicht so passend finde. Wir befinden uns im letzten Schulblock der Ausbildung.

    Daher würde ich mich sehr über eure Erfahrungen und Ideen freuen, gerne auch ganz unabhängig von meinen Fächern. Einige hatten ja auch schon angedeutet das Sie online Klassenarbeiten z.B. über die Moodle-Testumgebung machen, da würde ich mich sehr über Erfahrungen freuen. Die Umgebung stünde mir auch zur Verfügung.

    Viele Grüße

    Wer - wie ich - weder auf Links von Bild.de klickt noch was von denen wissen will:

    https://www.tagesschau.de/inland/kmk-corona-schulen-105.html

    Für den Neustart an den Schulen planen die Minister ein dreistufiges Verfahren: Erst dürfen demnach die Klassenstufen 1 bis 6 in den Präsenzunterricht zurückkehren. In Stufe zwei soll es dann ergänzenden Wechselunterricht an den allgemeinbildenden und beruflichen weiterführenden Schulen ab Jahrgangsstufe 7 geben. Erst eine dritte Stufe sieht die vollständige Rückkehr in den Regelbetrieb an allen Schulen vor. Ausnahmen soll es weiterhin für Abschlussklassen geben, damit deren Vorbereitung auf Prüfungen "angemessen" begleitet werden könne.

    Das wirds bringen. Ich gehe davon aus, dass Frau "alles ist sicher" Gebauer direkt in Stufe 3 einsteigen wird :)

    (Ernsthaft: Ich glaube, Klasse 1-6 wird eventuell noch mit Aufhebung der Anwesenheitspflicht einhergehen - mal sehen, was im Laufe der Woche per Schulmail kommt)

    weiter unten in der Quelle steht aber auch:

    Die Kultusminister machen die Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts allerdings von einer Lockerung des derzeit geltenden Lockdowns abhängig

    Von daher bleibt uns wohl nichts anderes als abwarten bzw. für alle Eventualitäten planen. So mache ich es jetzt für meinen kommenden UB. Normalfall, halbe Klasse, Fachgespräch und damit den Unterricht online...

    ja, so lief es bei mir auch, nur dass das GA mich schon nach den betroffenen Klassen gefragt hat ( für die zählte zwei Tage vor Symptombeginn). KuK wollten Sie direkt mit Schulleiter klären.

    Allerdings galt damals noch die alte Quarantäneverordnung. Inzwischen ist man ja laut der Allgemeinverfügung hier selbst verpflichtet alle Kontaktpersonen zu informieren, wobei das im Fall von Schule wohl weiter über die Schulleitung läuft.

    Tatsache ist halt, dass man gar nicht weiß, ob sich andere angesteckt haben, solange die keine Symptome entwickelt haben. Die wenigsten haben sich in meinem Fall testen lassen, da auch niemand verpflichtet wird sich testen zu lassen. Zumindest hier.

    Selbst im Falle meines Mannes, war der Tenor, ne er müsste sich nicht testen lassen, wenn er Symptome bekäme wäre es evtl. sinnvoll aber ansonsten... Er hat es dann natürlich trotzdem gemacht, aber das finde ich schon merkwürdig. Aber naja so hält man die Zahlen halt hier im Kreis auch klein.

    Wenn man aber das gerade nicht kann, wie will man dann als Lehrkraft den Tag strukturieren, die Motivation aufbringen, sich mit Inhalten zu beschäftigen, Termine koordinieren...

    Das waren Eindrücke unabhängig vom Lehramt. Und ja natürlich als Lehrkraft sind diese Aspekte wichtig, aber auch in anderen Berufen und eben auch um ein Studium zumindest an einer Universität erfolgreich zu absolvieren. Und die Universitäten werden auf Grund des Klientels schon an vielen Stellen immer verschulter.

    Nun um ein bisschen auf den Ausgangspunkt zurückzukommen, ich habe ja auch viele Jahre an der Uni gearbeitet. Eine Zeit in einem Bereich für Informatikstudierende allgemein und später dann in der Fachdidaktik. Allgemein wurde zu der Zeit einiges aus dem Bodengestampft um Studierende zu Unterstützen ihr Studium zu schaffen, sie Studierfähig zu machen wie es so oft heißt.

    Sicherlich gab und gibt es da die, bei denen es auch fachlich mangelt, ich hatte aber oft den Eindruck es mangelt an ganz anderen Dingen. An Dingen wie Selbstorganisation, Lernstrategien etc: Wie gestalte ich meinen Tag als Student/Studentin, wie gehe ich damit um, dass ggf. gar keine Anwesenheit gefordert wird und es dem Dozenten egal ist, ob ich komme oder nicht etc. pp, Wo halte ich Termine fest, wie halte ich die Termine auch ein, Wie lerne ich überhaupt und wann lerne ich, wie finde ich eine Lerngruppe mit all solchen Fragen kamen Studierende damals zu mir. Hinzu kamen die mit Prüfungsängsten, oder dem Anspruch, alles was nicht eine Eins vorm Komma hat ist eine schlechte Note und die Dozenten sollten doch bitte haarklein erläutern was in der Klausur gefordert ist.

    Später in meinen eigenen Lehrveranstaltungen ist mir aufgefallen, dass einige gar nicht in der Lage waren ihre Schwierigkeiten oder Probleme zu formulieren. Auch Abstraktion oder die Übertragung von gelerntem in einen neuen Kontext viel extrem schwer. Das bezieht sich jetzt allerdings auf Fachwissenschaftliche Veranstaltungen. In der Fachdidaktik war es vielmehr Selbstorganisation, was insbesondere zu Beginn des Studiums vielen schwergefallen ist.

    Vieles davon erlebe ich auch jetzt an der Berufsschule. SuS die nicht in der Lage sind zu formulieren was sie nicht verstanden haben, oder ab welchem Punkt sie abgehängt wurden. SuS die gar nicht auf die Idee kommen eigene Gedanken oder Ideen mit einzubringen und ja leider auch so Sachen wie schon berichtet wurden, man gibt Informationsmaterial raus und fragt sich am Ende, ob überhaupt irgendjemand dieses Material beachtet hat.

    Bei den SuS mit Abitur funktioniert das alles häufig noch besser als bei den anderen. Aber woran es wirklich liegt, weiß ich nicht, man kann sich nur bemühen Ihnen diese Dinge nun noch mitzugeben und ich frage mich manchmal auch wie sich diese SuS im Unternehmen verhalten.

    Das trifft natürlich nie auf alle zu, es gibt auch viele die gut zurecht kommen und wo man diese Schwierigkeiten nicht sieht, aber mir scheint generell dass die Belastbarkeit der SuS und auch der Studierenden deutlich abgenommen hat. Vielleicht hat das wirklich etwas damit zu tun, dass man viel mehr an Handy und Co hängt und dadurch Zeit einfach verschwindet und man dann am Ende des Berges noch weniger Zeit hat. Aber ist nur eine Vermutung

    Hier ist es Weihnachten meistens eher ruhig. Wir sind zu zweit, außer am 2. Weihnachtstag, da werden wir wohl doch zu meinen Schwiegereltern und zur Oma meines Mannes. Komischerweise bin ich, die mit überstandener Infektion, die Person, die sich die meisten Gedanken macht. Aber es ist wahrscheinlich wirklich überschaubar, meine Schwiegermutter darf aktuell nicht arbeiten, sonst hätte ich da sorge auf Grund ihres Berufs, mein Schwiegervater ist bereits in Pension und beide sehen die Oma eh täglich. Ich war die letzten Wochen nicht mit Schülern zusammen, da auf meine Quarantäne der Lockdown folgte und bin hoffentlich auch erstmal immun. Mein Mann hatte auch kaum Kontakte.

    Anders als sonst kommt mein Schwager mit Frau halt dieses Jahr nicht von der Küste runter und die Schwester meine Schwiegermutter bleibt ebenfalls zuhause.

    Da wir am 2. Weihnachtstag wahrscheinlich gefühlt nach Hause rollen werden, gibt es bei uns heute Rinderfilet und morgen vegetarisch.

    ansonsten hab ich viel Wolle zuhause und werde mal versuchen von Ref und Co abzuschalten. Dem kann ich mich dann nach den Feiertagen wieder widmen

    Ich habe vorher an der Universität gearbeitet, als wissenschaftliche Mitarbeiterin, bereits im Didaktikbereich. Dadurch hat sich vieles eigentlich entwickelt, so dass ich irgendwann an dem Punkt war, dass ich unbedingt im Bildungsbereich bleiben wollte und mit jungen Menschen arbeiten wollte. Da lag eben Schule relativ nah. BK habe ich dann bewusst auf Grund der fachlicheren Tiefe ausgewählt.

    Ein schlechtes Gewissen anderen Gegenüber hatte ich nicht nein. Aber ich habe auch keinen Kontakt zu meinen Eltern. Unabhängig davon habe ich mit meinem Studium einen deutlich hören Bildungsabschluss als meine sogenannten Eltern und ich denke da sollte es dann auch keinen Grund geben sich über irgendwas zu beschweren. Unabhängig davon finde ich sollte jeder das machen womit er oder sie glücklich ist bzw. wird.

    Ja, richtig, diese Einführung meinte ich! Ist die Prüfung schwer? Kann man sich da irgendwie drauf vorbereiten? Und gibt es generell etwas, was ihr empfehlen würdet, schon vor dem OBAS in Angriff zu nehmen? Womit kann man sich gut auf den Start vorbereiten?

    Nein die Prüfung ist nicht schwer, bei mir lief es so, dass ich mir aus den Themen des Seminars, dass waren glaub so um die 10, drei auswählen durfte. Zu den drei Themen habe ich eine Gliederung gemacht und vor der Prüfung an die Seminarleiterin geschickt. Diese hat sich dann in der Prüfung dort entlang gehangelt. Im Kolloquium habe ich dann immer mal Theorie und Praxis mit einander verknüpft, war auch teilweise dann eine Frage, was mir das für meinen Unterricht bringt, oder man das irgendwo benutzt oder so. Fand es bis dato die angenehmste Prüfung in meinem Leben. Wer sich halbwegs darauf vorbereitet, kann da eigentlich nicht durchfallen. Zumal man auch "nur" bestehen muss. Es gibt keine Note.

    Ansonsten kannst du glaube ich wirklich nicht viel im Vorfeld machen. Vielleicht ein paar Wochen vorher mal bei der Schule frage, ob Sie dir schon sagen können wo du eingesetzt wirst zu Beginn, was dort Inhalte etc. sind, damit du dich da ggf. schonmal etwas vorbereiten kannst. Aber das ist eher kurz vorher.

    OBAS ist schon ein Stückweit gerade am Anfang ins kalte Wasser springen, bereut habe ich persönlich es bis dato in keinem Moment. Auch wenns stressig ist.

    Also nach dem ersten kritischen Tag habe ich mich abends hingesetzt, Material eingestellt für meine Klassen und einige Tage Bearbeitungszeit gegeben. Da es nur eine Woche vor Wiehnachten ist, hauptsächlich Übungsaufgaben. Damit gebe ich mir gar nicht den Frust, wenn es nicht klappt. Ich informiere dann lediglich die Klassensprecher und fertig.

    Hier so nicht direkt möglich. Wir müssen Online-Unterricht nach Stundenplan machen inkl. Anwesenheitskontrolle der SuS.

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