Beiträge von Meer

    Also ich kenne die Situation auch ein wenig ja.

    Ich bin noch im OBAS und habe einen Cisco Kurs hinter mir. Werde aber wohl nach dem OBAS die weiteren auch machen bzw. mehr oder weniger dazu verdonnert. Was ich aber nach dem OBAS auch ok finde. Über drei in einem Jahr, wenn man noch gar nicht im Thema ist kann man streiten. Welche drei sollst du denn machen?

    Es gibt für die Prüfung auf jeden Fall Fragenkataloge im Netz, mit denen habe ich für den ITE auch gelernt. Die Fragen waren zum Teil so komisch gestellt, dass ich sehr froh darüber war sie schonmal gesehen zu haben.

    Die Präsenzveranstaltungen hängen glaube ich sehr davon ab wer sie macht, bei mir war einer der Leiter total gut und der andere naja...

    Ich persönlich würde mich da jetzt auch nicht total quer stellen, aber darum bitten, dass ganze ggf. ein wenig zu strecken.

    Bezüglich der Neuordnung, wir sind dabei neue Jahrespläne zu schreiben etc. Ich weiß nicht worauf du genau mit der Frage bezüglich der Neuordnung hinaus möchtest.

    Ich habe keine Ahnung von Informatikdidaktik, vlt. kann Herr Rau ein bisschen was Fundiertes dazu beitragen, aber Informatik an Haupt- und Realschulen (und diese auf dem Papier als "Regionalschule" bezeichnete Schulform scheint effektiv eine Hauptschule zu sein) ist noch ein relativ neues Fach, dessen Lehramt bislang an wenigen Hochschulen angeboten wird (im Vergleich zu Informatik/Gymnasiallehramt), und anscheinend ist das Curriculum auch noch Recht neu. Das muss sich mit der Zeit erst noch einpendeln.

    Meines Wissens gibt es außerhalb Bayerns und Sachsens keine detaillierten Lehrpläne, was konkret in welchem Umfang zu machen ist, weswegen ich einfach mal pauschal dazu raten würde, die vorgegebene Theorie auf ein Minimum herunterzubrechen und sie mit möglichst viel direktem Praxisbezug zu ergänzen. Viele der Kids werden in der Ausbildung auch noch einmal Informatikunterricht haben. Also ja: Du musst die Inhalte aus dem Curriculum unterrichten, da die Schüler die Kenntnisse am Ende formal nachweisen müssen, aber man muss, um mal ein Mathebeispiel zu bringen, nicht das römische Zahl- und das Hexadezimalsystem durchnehmen, wenn das Dezimalsystem reicht ;) .

    Mit freundlichen Grüßen

    In NRW gibt es schon länger den Studiengang Informatik für Haupt-/Real-/Gesamtschule. Hab die Leute in meinen vielen Jahren in der Informatikdidaktik selbst mit ausgebildet. Wir haben genau an solchen Dingen gearbeitet und wie gesagt auch mit Grundschulkindern an diesen Themen gearbeitet.

    Bei der Stiftung Haus der kleinen Forscher lässt sich z.B. sogar erstes Material für den Kindergarten finden etc. Es gibt inzwischen echt so tolles Material, aber wie schonmal gesagt, man muss raus aus der alten denke des Informatikunterrichts, der sehr Fachwissenschaftlich und an Mathematik angelehnt war und ist.

    Informatik als allgemeinbindendes Fach für alle muss eben andere Ansätze fahren und andere Aspekte berücksichtigen.

    Und ausprobieren, explorieren ist einer von diesen Ansätzen.

    Vielleicht würde ich, wenn ich nicht live dabei gewesen wäre, an einigen Stellen auch denken, dass geht doch nicht, aber ich war live dabei und weiß das es geht. Und weiß auch wie viel Freude die Kinder an diesen Themen haben.

    Ich habe mir mal den Lehrplan aus MV angesehen, der oben verlinkt ist. Da sind viele von Herrn Frodos genannten Aspekten genannt. Und ehrlich gesagt finde ich den Lehrplan gut.

    Nein, mann muss keine Bäume und Co in der Sek 1 machen, steht zumindest in dem Lehrplan oben auch nicht drin, weiß nicht wie das in BaWü aussieht.

    Die Dinge die in MV drin stehen. Lassen sich gut runterbrechen auf sehr unterschiedliche Niveaus und sind sehr Lebenswelt bezogen. Es gibt in dem Bereich inzwischen echt tolle Materialien und Hardware. Alles was dort steht lässt sich mit einer Blocksprache realisieren. Und für viele der Themen gibt es schon tolles Material.

    Die Frage ist überall wie weit geht man in die Tiefe. Codierungen z.B. vielleicht reicht es ja mal zu schauen, dass im Rechner alles als 0 und 1 gespeichert wird und der ja wissen muss, wie er das nachher interpretieren muss, also ob die Kombination nun eine Zahl, ein Buchstabe, was auch immer ist. Kinder kennen das vielleicht schon vom Morsecode oder der Blindenschrift wo man auch Zuordnungen kennen muss. Man muss ja nicht in die Details von Unicode und ASCI Code gehen, ich denke es geht da eher um ein Bewusstsein und Effekte verstehen können.

    Es ist viel Kreativität gefragt und ein anderer Informatikunterricht als wir ihn vielleicht sogar selbst erlebt haben.

    Nun ich kenne deine Schule nicht, und arbeite ja selbst inzwischen an einer ganz anderen Schulform. Allerdings habe ich einige Jahre in vielen Projekten rund um Informatische Bildung in Grundschule und Sek1 gearbeitet und kann dir daher aus Erfahrung sagen, dass da verdammt viel möglich ist, wenn man es entsprechend aufzieht. Scratch ist da sicherlich ein Beispiel von vielen, aber auch unplugged also ohne Informatiksystem ist viel möglich. Gerade für jüngere Kinder ist hier in den letzten Jahren an vielen Stellen tolles Material entstanden um den Kindern einen Einblick in diese Themen zu geben und ein erstes Verständnis entwickeln zu können.

    Ich könnte dazu jetzt noch Seitenweise schreiben, habe aber gerade nicht so die Energie dazu. Bin aber gerne für spezielle Fragen offen.

    Bei uns heißt es nun, wer durchgängig ffp2 getragen hat muss nicht in Quarantäne. Sowohl SuS als auch Lehrkräfte. Frag mich wer das bei den SuS kontrollieren will. Gestellt werden nach wie vor keine Masken. Mal sehen wie viele dann nun FFP 2 tragen werden... zumal eh so gut wie niemand zwischendurch die Maske wechselt...

    Also man muss mindestens 14 Unterrichtsstunden machen als OBAS. Von daher wäre der Vertragsumfang von 20 Stunden abzüglich der 6 Stunden fürs Seminar ok. In der Regel ist OBAS aber eine volle Stelle, sei denn du willst reduzieren.

    Bezüglich der Unterrichtsbesuche ist das allerdings von Seminar zu Seminar etwas unterschiedlich. In der Ordnung für OBAS (https://www.schulministerium.nrw.de/BP/LEOTexte/Erlasse/OBAS.pdf) steht, dass man mindestens 20 Beratungen machen muss. Beratungen kann man aber unterschiedlich auslegen. Bei den ZfsLs in meiner Region ist es für BK so, dass man 14 UBs also 7 pro Fach machen muss. Davon sind 2 je Fach unbewertet. Das sind auch die UBs die wir mehr machen als die sonstigen Referendare. Zusätzlich müssen wir pro Fach 3 sonstige Beratungsanlässe durchführen. Da kann man sich dann einfach ein Thema aussuchen über das man mit dem Fachleiter sprechen möchte. Diese Beratungen werden auch nicht bewertet.

    Ich weiß aber, dass für GyGe die Anzahl der UBs anders ist. Ich glaube da hatte ein Kollege in Bildungswissenschaften was von 12 insgesamt, also 6 pro Fach erzählt.

    Ansonsten verdienst du mit OBAS mehr Geld und hast am Ende ein vollwertiges zweites Staatsexamen, bist also allen grundständig ausgebildeten Lehrern gleichgestellt. Heißt du kannst verbeamtet werden etc. Daher würde ich, wenn man die Wahl hat immer OBAS empfehlen. Man kann OBAS theoretisch auf 18 Monate verkürzen. Da zumindest an meinem Seminar die Anzahl der UBs dann aber trotzdem bei 14 bleibt habe ich mich dagegen entschieden. Man muss die ganze Sache ja nicht stressiger machen als sie eh ist.

    Offiziell hast du als OBAS Anrecht auf eine Stunde Ausbildungsunterricht pro Woche. Wie das tatsächlich umgesetzt wird hängt stark von der Schule ab.

    Viele Grüße

    Die Seminare beginnen in NRW immer zum 1.5 und zum 1.11. ggf. wird man als OBASler aber früher eingestellt. Was ich persönlich in meinem Fall auch sehr wertvoll fand, weil man schon ein bisschen Erfahrung an der Schule sammeln kann bis das Seminar als weiterer Termin mit UB's und Co. dazu kommt.

    Geldtechnisch wäre es für dich wahrscheinlich am Besten, wenn dein aktueller Vertrag als Vertretungslehrerin so schnell wie möglich zu einem Vertrag als OBAS umgewandelt wird. Allerdings weiß ich aktuell nicht genau, ob es an den öffentlichen Schulen ein frühestes Datum gibt, ab wann Sie für den neuen Jahrgang einstellen, da ich an einer privaten Schule bin und die da natürlich mehr Freiheiten haben. Ich bin letztes Jahr zum Schuljahresbeginn an der Schule angefangen und dann zum 1.11. am Seminar. Dort hatte ich dann ein halbes Jahr ein spezielles Kernseminar für OBAS und Bildungswissenschaft. Seid Mai bin ich mit den "normalen" Refis zusammen, bzw. in einem Fachseminar war ich auch schon früher, was ich auch sehr hilfreich fand.

    Ich bin z.B. auch nicht am "Stamm ZfsL", da sich die ZfsLs in der Region mit den Einstellungsterminen abwechseln, sprich manchmal ist eins für einen Jahrgang zu und dann wird man automatisch einem anderen ZfsL zugewiesen. Da gibt es dann aber Post von der Bezirksregierung bzw. dem ZfsL

    So steht es bei mir auf der Abrechnung drauf, da wird das erst abgezogen und dann steht da der Netto-Betrag, also spreche ich davon als Netto ;)

    Die VBL steht auf der Abrechnung ja, aber man hat ja ggf. noch weitere Altersvorsorgen, die stehen bei mir nicht auf der Abrechnung und würde ich deshalb auch nicht abziehen wenn ich von meinem Nettogehalt spreche. Aber man kann natürlich auch freiwillig die VBL ergänzen. Das steht dann glaub ich wieder auf der Abrechnung drauf.

    nicht unbedingt vom brutto, aber vom Netto könnte man ggf. noch private Altersvorsorgen abziehen. Ich würde das zwar nicht tun wenn ich über mein Netto Gehalt sprechen würde, aber undenkbar ist das jetzt nicht.

    Ja, aber wie gesagt, du musst ja auch KK z.B. eingeben usw. die Variable kennst du ja gar nicht.

    Zumal man sich hier im Bereich der freiwilligen Gesetzlichen Versicherung also alternativ auch privaten Krankenversicherung bewegt. Hinzu kommt z.B. auch ist jemand in einer Kirche und zahlt Kirchensteuer oder nicht, dass macht auch in dem Bereich locker mal nen Hunderter aus.

    Hier kommt schon immer eine didaktische Reserve in den Entwurf. Die sollte man halt eigentlich nicht benötigen, aber man schreibt sie halt rein.

    Erwartete Schülerleistungen stehen bei mir immer im Anhang, genau wie das was bis dato im Rahmen der Lernsituation (bei anderen Schulformen dann Unterrichtsreihe) an wichtigen Dingen erarbeitet und rausgegeben wurde.

    Kurzentwurf wird hier je nach Fachleiter anders interpretiert. Der eine sagt max 5 Seiten und dann immer einen anderen Fokus legen, mal auf den Kompetenzzuwachs mal auf die didaktisch-methodischen Entscheidungen. Es gibt generell eine Progression für die Entwürfe was zu welchem UB drin sein muss. Von Anfang an drin sein muss neben dem Deckblatt auf dem das Thema der Lernsituation/Reihe und der Stunde steht, das Ziel der Stunde, die Synopse sowie eben Unterrichtsmaterial inkl. erwartete Schülerleistung.Das wird dann erweitert mit der Reihenplanung, der Beschreibung der Lerngruppe etc.

    Wir dürfen aktuell, wenn entsprechend festgehalten auch fast alle Sozialformen einsetzten. Bin mit Gruppenarbeiten aktuell aber auch sehr vorsichtig. Partnerarbeit ist kein Problem, die SuS sitzen eh nebeneinander. Ich setze eigentlich auch im Unterricht außerhalb der UBs verschiedene Methoden ein. Muss halt zum Ziel und Inhalt passen, damit es auch einen Mehrwert hat. Und da wir neben fachlichen Kompetenzen auch soziale Kompetenzen förder sollen finde ich es schon wichtig, dass die SuS lernen im Team zu arbeiten, Dinge zu präsentieren, Dinge selbstständig zu recherchieren etc. Insbesondere an der Berufsschule sind das für mich Kompetenzen die sie eben auch im Beruf benötigen.

    Wenn ich das "Drama" bezüglich der Ferien und Notbetreuung hier so lese, bin ich manchmal ganz froh, dass wir an der Schule (da privat) wie jeder andere Arbeitnehmer Urlaub nehmen müssen oder Überstunden (in der Unterrichtsfreienzeit versteht sich). Dann gibts auch keine Diskussion, ob irgendwem irgendwelche Tage geklaut werden. Und über Karneval wäre bei uns sowieso nicht frei.

    Hier gab es gestern in der Pressemitteilung des Gesundheitsamtes dazu Infos. Von wegen es wird individuell entschieden, ob einzelne SuS, ganze Klassen oder Jahrgänge in Quarantäne kommen, abhängig von Dauer des Kontaktes, Aerosolen in der Luft etc. pp.

    So wirklich klar und durchsichtig ist das natürlich auch nicht.

    Bin gespannt wie es weiter geht und ob bei uns weiter ganze Klassen in Quarantäne gehen wenn weitere Fälle auftauchen sollten.

    Hier gehen auch immer noch so stand Freitag die ganze Klasse inkl. Lehrkräfte in Quarantäne. Allerdings weiß ich nicht genau wie lange die Lehrkräfte rückwirkend. Zwei Tage vor Testtermin auf jeden Fall. Bei uns machen die Lehrkräfte dann Distanzunterricht von zuhause. Die Klassen in Quarantäne bekommen natürlich auch Distanzunterricht. Wäre sonst bei uns gestern auch schwierig geworden. Auf Grund von Quarantäne und Krankheit fehlte gestern 1/3 des Kollegiums.

    Aber läuft doch alles.Seminar ist auch weiterhin in Präsenz.

    Ich versuche weiter das ganze Drama auszublenden funktioniert zumindest im Schulalltag besser, als sich ständig den Kopf zu zerbrechen. Ändert ja leider auch nichts.

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