Ich unterrichte Mathe, Englisch und Informatik.
Englisch war das Fach, dass ich unbedingt studieren wollte und ich habe das Studium unglaublich genossen, auch wenn es teilw. viel Arbeit war.
Mathe habe ich studiert, weil mir Geschichte als Zweitfach zu unsicher war bzgl. späterer Planstelle und Latein gerade nicht dort, wo ich studieren wollte, angeboten wurde. Mathe war also meine "Drittwahl" aber gleichzeitig auch zu dem Zeitpunkt noch eine Jobgarantier (und ich mochte Mathe auch, nur halt nicht so sehr wie Englisch).
IF habe ich später gemacht, weil ich dachte "klingt cool". Ist es auch.
Am meisten für mich selbst gebracht hat mir das Mathestudium (ganz andere Denkweise, die für mich faszinierend ist).
In meiner Freizeit beschäftige ich deutlich mehr mit "Englisch" (ich lese viel, unterhalte mich mit anderen Leuten über das Gelesene, habe großes Interesse am englischen Sprachraum, sowohl kulturell, als auch politisch etc.).
Also, ich würde sagen, ich brenne für Englisch in einem gewissen Rahmen (ab ca. Klasse 8, vorher ist es mir zu viel "klein klein"), aber ich unterrichte die anderen beiden Fächer auch gerne.
Viel wichtiger finde ich aber, was MrsPace oben sagt:
Naja, ich finde es immer sehr sehr befremdlich, wenn jemand sagt, er „brennt“ für seinen Beruf. Ich mache das um Brötchen zu verdienen und nicht aus Leidenschaft oder weil ich mich selbstverwirklichen will. Ich mache meinen Beruf sehr gerne, das ja. Er macht mir Spaß. Ich gehe sehr gerne und motiviert in die Schule. Ich engagiere mich dort. Bin ÖPR-Vorsitz, bringe mich bei der Schulentwicklung sehr gerne ein. Aber „brennen“?! Defintiv nein.
Das ist eine sehr gesunde Einstellung. Denn irgendwann ist mal Schluss.