Beiträge von Humblebee

    aber Absolvent*innen mit 1,0 habt ihr in euren Kursen nicht? Die also in allen Fächern, die sie belegen, Bestnoten haben? Die existieren nicht?

    Nein, SuS mit derartigen Notendurchschnitten sind meiner Erfahrung nach (EDIT: in meiner Schulform; nur dafür kann ich ja sprechen) wirklich Ausnahmefälle - sowohl am BG als auch in den meisten anderen Bildungsgängen der BBS. SuS, die ihr Abi mit 1,0 abgeschlossen haben, hatten wir an unserem BG - das wir seit 2006 oder 2007 führen - tatsächlich noch nie (die besten Durchschnittsnoten liegen meist bei 1,5 - in diesem Jahr haben zwei SuS diesen Durchschnitt erreicht - bis 1,7).

    Außerdem zeigen solche Bestnoten m. E. auch nicht, dass jemand wirklich überall "top" ist, denn man kann sich ja am (allgemein- wie berufsbildenden) Gym. und auch in anderen Bildungsgängen "spezialisieren". Das klappt ja allein dadurch, dass man bspw. einige Bereiche/Fächer, in denen man nicht so gut ist, in der Oberstufe abwählen kann, oder indem man an einer beruflichen Schule einen Bildungsgang wählt, wo je nach Schwerpunkt bestimmte Fächer wie Kunst, Musik, Chemie o. ä. - in denen man evtl. nicht sonderlich "gut" ist - gar nicht unterrichtet werden.

    sorry, ich beziehe mich auf den - mittlerweile gelöschten - Beitrag von Humblebee, auf den ich gestern Abend keine Lust hatte zu antworten, aber da ISD sich auch noch dem anschloss, doch nicht anders konnte, es ergibt aber für diejenigen, die den gestrigen Beitrag nicht gesehen haben, wenig Sinn.
    Offensichtlich ist es ein Problem zu sagen, dass man bestimmte / viele Sachen kann.

    Kurz zur Klarstellung: Ich habe diesen Beitrag nicht "mittlerweile", sondern direkt im Anschluss an mein Schreiben gestern Abend schon wieder gelöscht.

    Es ging mir im Übrigen überhaupt nicht darum, dass ich ein Problem damit habe, wenn jemand sagt, dass er viele oder bestimmte Sachen gut kann. Ich selber bin gut in Fremdsprachen; so what? Was ich aber schon - ich drücke es mal vorsichtig aus: reichlich überzogen finde, ist, wenn hier jemand behauptet, dass er/sie wirklich in allen Bereichen gut sei und dass es überhaupt nichts gebe, was er/sie nicht kann, und es nur an "mangelnder Lust" scheitere, wenn er sie keine Höchstleistungen in allen Bereichen erbringe.

    Und sich dann noch darüber zu echauffieren, wenn jemand offen zugibt, dass er/sie etwas halt nicht gut kann, finde ich schon grenzwertig. Anscheinend haben ja diejenigen, die solche Beiträge erstellen, entweder ein Problem damit zuzugeben, dass sie selber irgendwo Schwächen haben, oder sie leiden einfach an einem extrem übersteigerten Selbstbewusstsein. :weissnicht:

    Aber vielleicht haben wir hier ja so einige "Alleskönner*innen" unter uns, wer weiß? Ich gehöre definitiv nicht dazu.

    In NDS hat man mit nur einer 6 (wenn die restlichen Noten mind. 4 sind) jeden Bildungsgang an einer berufsbildenden Schule erfolgreich bestanden:

    "Ein beruflicher oder schulischer Abschluss wird erworben, wenn der Bildungsgang erfolgreich besucht oder eine Prüfung nach § 18, 19 oder 21 bestanden worden ist. Ein Bildungsgang ist erfolgreich besucht, wenn die in der Abschlussklasse erbrachten Leistungen in allen unterrichteten Lernbereichen jeweils mit mindestens der Note „ausreichend” bewertet worden sind und in den den Lernbereichen zugeordneten einzelnen Fächern, Lernfeldern, Lerngebieten, Modulen und Qualifizierungsbausteinen insgesamt entweder in nicht mehr als zwei Fällen die Note „mangelhaft” oder höchstens in einem Fall die Note „ungenügend” erreicht worden ist." (§23 (2) BbS-VO)

    s3g4 : Was soll denn jetzt dieses Grundschullehrkräfte-Bashing? Zudem kennst du dich mit und in dieser Schulform doch überhaupt nicht aus (genauso wenig wie bspw. ich); von daher solltest du dich mMn damit zurückhalten, etwas aus dem GS-Bereich als "albernen Quatsch" zu bezeichnen. Das finde ich wirklich unangebracht.

    Die exemplarisch angehängte Aufgabe mag unglücklich ausgewählt sein aber im Grunde scheint es mir lediglich um einigermassen profane Dinge wie Differentialrechnung auf ziemlichen pipi-Niveau zu gehen.

    Da fragste mal besser die erfahrenen Mathe-KuK, ob es sich hier um ein "profanes Ding" und eine "Aufgabe auf Pipi-Niveau" handelt :D . Wie gesagt: Ich hatte und habe keine Ahnung von Mathe und bin schon immer eine echte Niete darin gewesen (genauso übrigens in Physik und Chemie).

    Der Großteil aller Corona-Infektionen ist symptomfrei oder -arm. Nur im Lehrerforum ist das natürlich anders. Da haben alle massive, spezifische Symptome und Langzeitfolgen.

    Das ist doch auch mal wieder völliger, übertriebener Unsinn! Ich selbst war bislang zweimal nachweislich Corona-infiziert; beide Male lag ich 1,5 bis 2 Tage mit Symptomen, die einem starken grippalen Infekt ähnelten (relativ hohes Fieber, Kopf-, Hals- und Gliederschmerzen, Husten etc.), flach, war dann aber nach einer Woche wieder komplett fit. Bei mir verlief die Infektion also recht milde und ich war schnell "durch" damit.

    Nichtsdestotrotz kenne ich aber eine ganze Reihe von Personen, bei denen Corona-Infektionen einen heftigeren Verlauf hatten und die teilweise wochen- bis monatelang damit zu tun hatten (jüngere wie ältere), einige, die ins Krankenhaus mussten, oder leider sogar ein paar, die an den Folgen verstorben sind.

    Alles Gute und baldige Besserung treasure :rose: ! Auf dass du bald mit dem Mist durch bist und dann deine Sommerferien genießen kannst!

    P. S.: Und ärgere dich bloß nicht über einige dämliche Kommentare hier. Einige User*innen können halt nicht aus ihrer Haut und schreiben schon seit langer Zeit denselben Quatsch. Dagegen hilft gut die "Ignorieren"-Funktion ;) .

    OK, in Berlin bekommen die Schülerinnen und Schüler am Ende der 10. Jahrgangsstufe eine ,,große Tabelle'' ausgehändigt, wo alle möglichen LK-Kombinationen und der zugehörigen 3-5 PF. stehen. Aus dieser wählen Sie eine Kombination aus. Je nach Wahl, steht dann Mathematik verpflichtend 3/4 PF. oder ein Feld mit ,,beliebig'', wo man Mathematik eintragen könnte. Mathematik ist trotzdem belegverpflichtend und einbringepflichtig.

    Ich schrieb ja schon, dass Letzteres hier in NDS mittlerweile auch der Fall ist (war in meinem Abi damals halt noch anders).

    Wie es hier in den allgemeinbildenden Gymnasien und den IGS und KGS vor Eintritt in die Oberstufe gehandhabt wird, d. h. ob den SuS dort auch solch eine Tabelle ausgeteilt wird, weiß ich nicht, da unsere SuS am Beruflichen Gymnasium wesentlich weniger Kombinationsmöglichkeiten haben. Die erhalten im Laufe der 11. Klasse eine mündliche Beratung plus Vorstellung der Oberstufeninhalte in den verschiedenen Fächern durch die Fachlehrkräfte und dann ein Formular, wo sie ihre Prüfungsfächer eintragen. Wobei das erste Prüfungsfach das berufliche Schwerpunktfach ist (z. B. Wirtschaft, Gesundheit,...).

    Mathevorlesungen müssen unter anderem auch in den Studiengängen Medizin, Wirtschaftswissenschaften, BWL, VWL, Psychologie, Pharmazie, Architektur, Geowissenschaften und natürlich allen Naturwissenschaften (und eben nicht nur Physik) belegt werden. Mathe ist wirklich *das* Schulfach mit der bei weitem grössten Relevanz für den tertiären Bildungsweg. Das hören nur insbesondere die Germanisten und Fremdsprachler nicht so gerne.

    Ob es immer so sinnvoll ist, was im Nebenfach an der Uni dann gefragt ist, ist natürlich auch eine spannende Frage. Spielt aber schlussendlich keine Rolle, wenn Studierende reihenweise daran scheitern.

    Joa, ich musste natürlich für WiWi auch (zwei) Mathevorlesungen im Studium belegen inkl. Klausuren, plus Statistik und VWL mit mathematischen Inhalten. Glaub' mir: Ich - und auch andere Mit-Studis - sind/waren ziemliche Nieten in Mathe und haben es trotzdem geschafft ^^ . Damit will ich Mathe nicht kleinreden, denke aber trotzdem, dass man in einem Mathe-Grundkurs keine mathematischen Höchstleistungen von den SuS erwarten sollte.

    Also als ich Student in Paderborn war, wurden alle Klausuren in den Semesterferien geschrieben. Der erste Durchgang war in den ersten drei Wochen der Semesterferien und der zweite Durchgang in den letzten drei Wochen.


    So viel blieb da von den Semesterferien gar nicht übrig.

    Als ich studiert habe - und das ist an meiner damaligen Uni heute noch so (habe gerade nachgeschaut) - ging bspw. das Sommersemester bis zur ersten Juli-Woche. Danach wurden im Grundstudium drei Wochen lang Klausuren geschrieben; das war's (am Ende der Semesterferien gab es keine Klausuren mehr). Da das Wintersemester erst Mitte Oktober startete, konnte ich nach den Klausuren noch etwas Urlaub machen und dann locker zwei Monate lang Vollzeit arbeiten.

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