Gute-Nacht-Geschichte
Beiträge von Humblebee
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Da sieht man das verloren gegangene Gefühl für Außenwirkung. Genau wegen solcher Sachen nimmt von außen Lehrkräfte niemand ernst. Wenn jemand fremdes herausfindet, dass ich Lehrer bin scherze ich eigentlich immer reflexartig "aber ich habe auch mal was gearbeitet". Sarkasmus ist hier die einzig funktionierende Reaktion um von an deren Professionen überhaupt ernst genommen zu werden.
Ich habe noch nie das Gefühl gehabt von irgendwem aufgrund meines Berufs nicht ernst genommen zu werden. Eher im Gegenteil sagen viele: "Respekt! Lehrer*in möchte ich heutzutage nicht mehr sein, so wie viele Schüler*innen drauf sind!"
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Okaaay... Interessante Methode. Muss ich auch mal probieren. Mal sehen, ob die Klausuren/Klassenarbeiten dadurch besser ausfallen.
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Das macht mich neugierig (habe in den 90ern mein Ref gemacht): Welchen Artikel brauchte man damals (angeblich) unbedingt?
Es geht um den hier: lückenhaft kopiert - mir fehlt 1 Seite aus Praxis Deutsch 123 (1994) - Sekundarstufe I / Sekundarstufe II / Berufsschule - lehrerforen.de - Das Forum für Lehrkräfte
(wurde zuletzt vor ein paar Wochen angefragt
) -
RosaLaune : Du gibst einen Erwartungshorizont (oder "sowas ähnliches") als Hilfsmittel in Klausuren an deine SuS?! Oder verstehe ich deinen zweiten Satz irgendwie falsch?
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In der Verfügung ist im Prinzip der gleiche Passus enthalten, der sich auch bei den Vorbereitungen für das Abitur findet:
Die beauftragte Person erklärt, dass sie im laufenden Schuljahr keine Lerngruppe in den Fächern in der Klasse 10 unterrichte, bei denen sie beim Download bzw Kopieren dabei ist und natürlich das keine eigenen Kinder und keine Verwandten 2. Grades da sind, die in diesem Jahr
an den Zentralen Prüfungen 10 im Land Nordrhein-Westfalen teilnehmen. Deshalb ist bei uns auch besonders wegen des Vier-Augen-Prinzips immer jemand vom Fach dabei auf den die oben genannten Voraussetzungen zutreffen.
Das finde ich ja interessant, dass dies explizit in NRW erwähnt wird! Im Durchführungserlass für NDS finden sich darauf keinerlei Hinweise (siehe hier: Durchführungserlass ABA 2024 (bildungsportal-niedersachsen.de))
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Wir bekommen unsere Prüfungen per Post 🤣 am Prüfungstag wird die Post geöffnet und dann vom Hausmeister kopiert.
Uiiii!
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Während Covid mussten die unterrichtenden KollegInnen für den Grundkurs eine von zwei Aufgaben aussuchen. Und irgendjemand muss die Audios für die Listening Comprehension einmal komplett anhören, ob mit der Qualität alles in Ordnung ist.
Das war bzw. ist bei uns ähnlich. Eine Auswahl der Abi-Aufgaben mussten die im BG unterrichtenden KuK aber auch in den Leistungskursen vornehmen. Die "listening"-Aufgaben müssen natürlich ebenfalls jährlich "durchgehört" werden.
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Ich bin ja nicht in NRW, sondern in NDS, kenne daher eure rechtlichen Vorgaben nicht. Für meine Schule kann ich allerdings sagen, dass beim Herunterladen der Abi-Prüfungen für das BG entweder die Abteilungsleiterin und (sehr selten: oder) eine Fachlehrkraft dabei sind. Aber das Kopieren übernehmen - auch für die Prüfungen in anderen Bildungsgängen - unsere Sekretärinnen oder der Schulassistent. So kenne ich es auch von anderen Schulen, sowohl berufs- als auch allgemeinbildenden.
Vielleicht bin ich ja zu naiv, aber was befürchtest du denn, das beim Kopieren von Prüfungen schiefgehen könnte, wenn dies nicht von Lehrkräften des jeweiligen Unterrichtsfach übernommen wird, Schiri ?
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Wir sind dem Englischteam zugeordnet, wir haben aber ein eigenes Curriculum und die Anforderungen an Spanisch sind ganz anderen.
Ja, logisch. Das ist mir schon klar.
Ich bin ja nicht gegen den Einsatz neuer Technologie, aber sie ist für "Neulerner" nicht förderlich.
Hm, das kann ich nicht nachvollziehen, muss ich sagen. Meine Spanisch-Kolleginnen - und auch andere Lehrkräfte (siehe obige Beiträge der User*innen) scheinen das anders zu sehen.
Ich denke einfach: Die Mischung macht's! Wir arbeiten in Englisch wie auch in Spanisch am BG - wie bereits beschrieben - durchaus auch mal mit Stift und Papier, häufig aber auch mit dem ipad/Tablet.
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Ja, passt ja. Das ist dann der "schulinterne Lehrplan". Den schreibe ich aber ja nicht jährlich neu.
Ah, dann ist das bzgl. der Bezeichnung "Lehrplan" schon mal ein Missverständnis gewesen. Mir ist die Bezeichnung "schulinterner Lehrplan" aus NDS nicht bekannt; ich verstehe unter "Lehrplan" die Vorgaben "von oben", also die Rahmenlehrpläne/Rahmenrichtlinien, während die schulintern ausgearbeiteten Pläne hier als "didaktische Jahresplanung" (oder "Stoffverteilungsplan") bezeichnet werden.
Klar schreiben wir nicht für jeden Bildungsgang diese Pläne jährlich neu, müssen sie aber jährlich anpassen und ggf. ändern, wenn wir z. B. Inhalte/Themen austauschen, ein neues Lehrbuch eingeführt wird o. ä. Komplett neu geschrieben werden müssen sie natürlich, wenn wir neue Bildungsgänge bekommen (wie bspw. im kommenden Schuljahr, wenn hier die Bildungsgänge "einjährige Berufsfachschule" und "Fachoberschule Kl. 11" zur neuen "Berufsfachschule dual" zusammengefasst werden). Außerdem müssen wir u. a. für den Englischunterricht in den Klassen 12 und 13 des BG die did. Jahresplanungen jedes Schuljahr neu schreiben, weil sich jährlich die vom nds. MK vorgegebenen "verbindlichen Materialien" für das Abitur ändern (das schrieb ich hier schon öfter mal, erst vor Kurzem wieder in irgendeinem Thread).
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Die Jahresplanung ist der Lehrplan. Was soll ich da denn immer wieder neu "planen"?
Lehrer sind echt gut darin sich Arbeit zu schaffen, wo keine ist.
Na ja, zumindest für die BBS in NDS sind die Rahmenrichtlinien (also die Lehrpläne) vielfach dermaßen "allgemein" - um nicht zu sagen: schwammig - formuliert und es werden lediglich Beispiele für Themen/Unterrichtsinhalte gegeben, dass wir in vielen Bildungsgänge noch genauere didaktische Jahresplanungen/Stoffverteilungspläne erstellen. Das machen wir in den jeweiligen Bildungsgang- und Fachteams zusammen mit mehreren KuK. Diese didaktischen Jahresplanungen werden dann in "Moodle" hinterlegt und jedes Schuljahr überprüft und ggf. angepasst (abhängig bspw. von der Länge des Schuljahres).
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Neben "Doctolib", das mMn hier ebenfalls am häufigsten genutzt wird, werden auch andere Portale von Arztpraxen verwendet, z. B. "Dr Flex" oder "mediatixx". Zudem gibt es bei zwei mir bekannten Praxen (HNO sowie Pneumologie) die Möglichkeit, direkt über deren Homepage - quasi über den Online-Terminkalender - Termine zu erhalten.
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Danke für eure Antworten.
Es ist so, dass ich versuche die goldene Mitte bei der Vorgehensweise zu finden. Im ersten teil habe ich ausschließlich digital zu arbeiten. Mir ist immer wieder aufgefallen, dass sie zwar motivierter wirken, aber sehr abgelenkt sind. Manchmal lief ein Spiel oder sogar ein Film. Gerade in Gruppenarbeiten oder wenn sie einen Text schreiben müssen habe ich gesagt, dass sie den Text digital schreiben können, wenn sie aber gemeinsam einen Text schreiben, dann möchte ich auch mal eine handschriftliche Version, weil sie in der Klausur auch handschriftlich schreiben müssen. Die Klausuren waren teilweise eine Katastrophe.
Bestimmte Phasen möchte ich auch ohne iPad machen, damit sie sich voll und ganz auf die Grammatik und auf die Vokabeln konzentrieren können. Dort möchte ich, dass sie die Lernzeit effektiv wie möglich nutzen und nicht weiter abgelenkt sind. Natürlich haben sie dann immer noch Zeit alles zu digitalisieren und von mir aus dann auch digital zu lernen. Meine Schule hat es auch versäumt die Lizenzen für digitale Lehrbücher zu erwerben. Die SuS mussten sich noch die Druckversion kaufen. Die interaktiven Übungen dürfen Sie natürlich mit dem iPad bearbeiten.
In der freien Phase merke ich aber, wie sie immer den Google Übersetzer benutzen. Wenn ich diese Funktion sperre, dann -mogeln- sich da einige trotzdem durch und umgehen die Sperre oder nutzen das Handy versteckt, was ich nicht immer mitbekomme.
Da ich allein bin und kein Team habe, habe ich mich bei der Fachberaterin informiert und halte mich an die Empfehlungen.
Die Klasse will aber unbedingt NUR mit dem iPad arbeiten. Die SuS sagen, dass sie weder einen Block noch andere Stifte mit zur Schule nehme, . Ich finde das aber total kontraproduktiv und auch die Fachberaterin findet das überhaupt nicht gut.
Ich habe den SuS versucht das zu erklären und wieso es nicht gut ist NUR mit dem iPad zu arbeiten. Kurz daraufhin hat mich die Klassenlehrerin darauf angesprochen. Ich habe ihr mein Vorgehen kurz erklärt und sie ist damit gleich zum Schulleiter gegangen.
Jetzt muss ich mich diesbezüglich erklären und frage mich, ob ich wirklich nur das iPad benutzen muss, auch wenn ich denke, dass es pädagogisch nicht zu vertreten ist, wenn man eine Sprache neu lernt und auch die Fachberaterin mein Vorgehen begrüßt. Schließlich muss ich auch mich denken. Ich kann doch nicht ständig Texte am Ipad kontrollieren und immer nur in der Klausur merken, welche Schrift die SuS haben.
Darf ich sowas entscheiden?
Meines Erachtens: Ja! Wenn du die einzige Spanisch-Lehrkraft bist, bist du doch quasi dein eigenes Team/Fachgruppe (wenn du nicht einer anderen Fachgruppe angehörst). Das gab es an meiner Schule auch schon mal (betraf ein Bildungsgangteam: Dort war ein Kollege das einzige Teammitglied, nachdem die Kollegin, mit der er zuvor dieses Team gebildet hatte, in Elternzeit ging und danach an eine andere BBS wechselte). Und von daher kannst du m. E. auch deine eigenen Entscheidungen treffen.
An meiner Schule gehören die Spanisch-Kolleginnen zusammen mit den Englisch-KuK übrigens zum Fachteam/-gruppe "Fremdsprachen". Es müsste doch auch an deiner Schule eine Regelung geben, welchem Fachteam du zugeordnet bist. Denn gem. §35a NSchG muss ja die Schulleitung einer BBS in Absprache mit dem Schulvorstand Bildungsgang- und Fachgruppen einrichten, dem u. a. die in dem jeweiligen Bereich unterrichtenden Lehrkräfte angehören; da muss doch bei euch Spanisch auch irgendwo zugeordnet sein!?
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Tja nun, hier bei den Arztpraxen, die überhaupt eine Online-Terminvergabe anbieten, halt nicht. Diese Option gibt es - siehe oben - nur bei wenigen Praxen.
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Wenn die Alternative ist, gar nicht oder erst in einem halben Jahr zu einem wichtigen Arzttermin zu kommen, dann sind die paar hundert Euro das kleinere Übel.
Möglich ist es auch, sich vom Hausarzt einen 116117 Code geben zu lassen, um dann einen Termin innerhalb von vier Wochen zu erhalten. Der kann dann aber auch längere Fahrtzeiten erfordern.
Klar muss man das abwägen. Aber für uns hat sich das Problem ja eh erledigt, weil mein Lebensgefährte einen Termin bei einem Kardiologen in einer etwas weiter entfernten Stadt bekommen hat (ist auch nur eine halbe Stunde Fahrtzeit von uns, also auch zu verschmerzen).
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Du verstehst mich einfach nicht

Ärzte, Arztpraxen und Krankenhäuser sind ganz normale Gewerbetreibende. Du kannst dort hingehen, und auf eigene Rechnung eine Leistung einkaufen, wie bei jedem anderen Handwerker auch. Es ist sogar völlig legitim, vorab den Preis der Leistung auszuhandeln. GKV-Versicherter zu sein ist kein unabänderliches Schicksal, das einem verbietet, Leistungen zunächst privat zu beziehen und hinterher abrechnen zu lassen, wenn es denn aus irgendwelchen Gründen ausnahmsweise mal Sinn macht.
Doch, das tue ich sehr wohl. Du hast auf die Möglichkeit hingewiesen, dass man eine Arztrechnung auch aus eigener Tasche zahlen könnte, wenn man gesetzlich versichert ist und dann einen Teilbetrag von der GKV erstattet bekommt. Man müsste dann eben bei einer telefonischen Terminanfrage in einer Arztpraxis darauf hinweisen, dass man Selbstzahler*in ist. Es ist mir schon klar, dass dies völlig legitim ist.
Mir ging es aber - wie ich jetzt bereits mehrfach schrieb - einzig und allein darum, dass man bei einer Online-Terminvergabe hier in der Gegend in den allermeisten Fällen nur zwischen "ich bin gesetzlich versichert" und "ich bin privat versichert" auswählen kann und ich es halt nicht in Ordnung finde, wenn man dort einfach "privat versichert" anklickt, obwohl das gar nicht der Fall ist. Das mag ja durchaus auch legitim sein, ist meiner Meinung nach aber trotzdem eine Lüge.
Ist es so verständlicher, worauf ich hinauswollte?
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Humblebee hat aber gesagt, sie wären zu ehrlich, um als Selbstzahler irgendwo hinzugehen. Und das hat nun mal gar nichts mit Lügen oder Ehrlichkeit zu tun, wenn man dies macht.
Nochmal: Nein, das habe ich nicht gesagt oder zumindest nicht gemeint, wie ich oben bereits schrieb. Ich habe zuerst auf den Beitrag vom Frosch
"Oh, ich habe mich da wohl leider verklickt. Eigentlich wollte ich gesetzlich anklicken. Sorry."
reagiert und geschrieben, dass mein Lebensgefährte sich nicht als privat Versicherter ausgeben würde, obwohl er gesetzlich versichert ist.
Die Geschichte mit der Möglichkeit der Selbstzahlung kam erst später dazu. Diese Möglichkeit kann man hier nur bei den wenigsten Online-Buchungen anklicken; fast immer kann man nur zwischen "privat versichert" und "gesetzlich versichert" anklicken. Und da würden wir halt nicht das nicht Zutreffende anklicken (denn das fällt für mich unter "lügen").
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