Beiträge von Humblebee

    Zum Kinderkriegen gehören zwei dazu und zu viele Männer meinen, sich da aus ihren Verantwortungen herausziehen zu können.

    Nochmal: Es gibt durchaus auch Frauen, die sich von ihren Partnern trennen, wodurch die Väter alleinerziehend sind. (Wobei die Zahl der alleinerziehenden Mütter sicherlich überwiegt.) In meinem erweiterten Bekanntenkreis gab es zwei dieser Fälle: In einem Fall haben sich die Eltern getrennt, als ihre Kinder zwei und fünf Jahre alt waren, und die Mutter ist mit ihrem neuen Partner nach Polen (ihr Heimatland) gezogen. Im anderen Fall ließen sich die Eltern scheiden, als ihr gemeinsames Kind drei Jahre alt war, und die Mutter ist mit ihren beiden Kindern aus einer früheren Beziehung beruflich bedingt nach Süddeutschland gezogen. Auch hier war es mit dem Thema "Erziehung teilen" natürlich schwierig für die alleinerziehenden Väter.

    Dass vor den Weihnachtsferien Gottesdienste stattfinden, ist hier in der Region zumindest an den mir bekannten weiterführenden Schulen ebenfalls unüblich.

    Das sollte ich evtl. nochmal präzisieren: Ich kenne zwar mehrere Schulen, die Weihnachtsgottesdienste organisieren, aber die finden dann nicht während der Unterrichtszeit am letzten Schultag statt, sondern an einem anderen Tag nachmittags oder gegen Abend. Somit nehmen auch nicht alle SuS und Lehrkräfte daran teil.

    "Alleinerziehend" ist eine aktive Lebensentscheidung

    Nein, nicht unbedingt. Beispielsweise dann nicht, wenn man alleinerziehend ist, weil der Partner/die Partnerin verstorben ist. Solche Fälle gibt es gar nicht mal so wenige.

    Wo sind denn die Väter diese Kinder?

    Es gibt durchaus auch alleinerziehende Väter. Und auch solche Fälle sind gar nicht mal so selten.


    Ich nehme - aber auch erst in den letzten Jahren, insb. seit Corona - wahr, dass es mehr und mehr Schüler*innen mit mentalen und psychischen gibt. Das will ich gar nicht qualitativ beurteilen, aber quantitativ fällt es schon auf, vielleicht wird es aber auch nur deutlicher ausgesprochen.

    Insgesamt finde ich aber jetzt nicht, dass die Schülerschaft immer schlmmer wird oder so. Teenager sind Teenager sind Teenager.
    Und wir haben eine ganze Reihe von ganz feinen jungen Menschen; ich habe keine Angst vor der Zukunft unserer Gesellschaft, zumindest nicht wegen der "Jugend von heute". Aber, wie gesagt, vielleicht ist das auch am Thema vorbei.

    Danke WillG ! Ganz genauso empfinde und erlebe ich es auch!

    Ich bin ja an einer BS und wir haben an Zeugnistagen oder vor Ferien entweder nur 3 Std (Vollzeitschüler wie BG, 12 FOS) oder auch bis zum normalen Ende (Azubis etc) nach Stundenplan, d.h. dass der Klassenlehrer nur zufällig in diesen Stunden Unterricht hat und die Klasse dann in die Ferien verabschiedet oder eben ein anderer Kollege. Erfreulicherweise bleibt es uns überlassen, ob wir ganz normalen Unterricht machen oder mal etwas anderes gemeinsam tun. Ich habe schon mit 12ern Schneemänner gebastelt (das war übrigens seeeehr lustig und hat allen großen Spaß bereitet), aber auch Präsentationen gehört und bewertet.

    Bei uns und an den BBSn bei uns im Umkreis ist für alle Klassen - egal ob Berufsschule oder Vollzeitklassen - Unterricht nach regulärem Stundenplan; nicht nur vor den Weihnachts- sondern vor allen Ferien (die Halbjahreszeugnisse gibt es zum Ende der letzten Stunde gem. Klassen-Stundenplan), abgesehen von den Sommerferien, wo alle schon nach der 3. Stunde Unterrichtsschluss haben. Es werden in vielen Klassen und Kursen auch am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien Klassenarbeiten und Klausuren geschrieben oder andere Leistungsnachweise erbracht.

    Sprich: Vor den Weihnachtsferien ist in vielen Klassen ganz "normaler" Unterricht. Einige Klassen, die bei ihren Klassenlehrkräften Unterricht haben (ist ja nicht überall der Fall; kommt halt auf den Stundenplan an), frühstücken oder machen irgendwas anderes "Weihnachtliches". Im Endeffekt überlässt es die SL auch uns Lehrkräften, was wir machen.

    Eine schulweite Weihnachtsfeier gibt es nicht. Dass vor den Weihnachtsferien Gottesdienste stattfinden, ist hier in der Region zumindest an den mir bekannten weiterführenden Schulen ebenfalls unüblich. An meiner Schule findet übrigens die Weihnachtsfeier der Lehrkräfte normalerweise schon in der Woche vor Ferienbeginn statt :) .

    Für Niedersachsen gibt es online eine Karte.

    Was ist denn das für eine Karte? Hast du dazu mal einen Link? Ich habe die noch nie gesehen und wusste nicht, dass es eine solche Karte gibt. Sind dort nur allgemeinbildende Schulen verzeichnet oder auch die BBS?

    Zu deiner Ausgangsfrage: Ich habe keine Ahnung, wie die Unterrichtsversorgung an meiner Schule ist. Darüber wird so gut wie nie gesprochen, zumindest unter den KuK in den Lehrkräftezimmern nicht. Ich kann mich nur erinnern, dass darüber zweimal vor einigen Jahren in der Gesamtkonferenz berichtet wurde. Was ich aber weiß, ist, dass wir zum 01.02.26 drei Stellen ausgeschrieben haben.

    Ich unterrichte ja aktuell zweimal die Woche bis einschließlich 11. Stunde. Ich hatte auch schon einmal eine 12. Stunde und als Schülerin ebenso (immer allgemeinbildenden Gymnasium).

    Ich kenne kein Gymnasium, das nur bis zur 8. Stunde unterrichtet.

    Hier in der Gegend gibt es recht viele allgemeinbildende Gymnasien, wo nur bis zur 8. Stunde Unterricht ist - hier in der Stadt weiß ich von zweien sowie drei weiteren in Nachbarlandkreisen. Am Gym, das ich selbst besucht habe und das ebenfalls in einem benachbarten LK liegt, war und ist noch immer ebenfalls nach der 8. Stunde Unterrichtsschluss. Wenn ich mich richtig erinnere, hatten wir zu meiner Schulzeit dort nur einmal wöchentlich in der 12. und 13. Klasse bis zur 8. (und spätnachmittags ab 17:30 oder 18 Uhr englische Theater-AG, bei der ich zwischen 11. und 13. Klasse mitgemacht habe).

    Grundsätzlich sollen die Klassen aber vormittags beschult werden, während Auszubildende ja ihren ganzen Arbeitstag in der Schule unterrichtet werden, damit sie hinterher nicht noch in die Firma müssen.

    Das stimmt nicht ganz: Die Azubis in der Berufsschule müssen mind. bis zur 5. Stunde beschult werden, danach müssen sie nicht mehr in ihre Ausbildungsbetriebe. An meiner Schule haben die Azubis im ersten Ausbildungsjahr einen Berufsschultag mit sechs und einen mit acht Unterrichtsstunden.

    Dagegen habe ich von den berufsbildenden Schulen hier schon gelesen, dass auch mal Blöcke mit drei Stunden möglich sind.

    Bei uns sind es teilweise Blöcke mit vier Stunden - also zwei Doppelstunden - hintereinander. Das ist tatsächlich so gewollt, z. B. im Fachpraxisunterricht der Berufsfachschulklassen oder im beruflichen Schwerpunktunterricht im Beruflichen Gymnasium.

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