Beiträge von Humblebee

    Mit dem Zug? Nein, aber es gibt welche, die mit dem Bus kommen. Die müssen für das Ticket immerhin einen Eigenanteil zahlen, weil es auch für andere Fahrten genutzt werden kann.

    Klar gibt es auch SuS, die mit dem Zug zum Schulort fahren. An BBSn in Orten, die einen Bahnhof haben - wie bei meiner Schule-, ist das zum Beispiel der Fall, aber auch an allgemeinbildenden Schulen, zu denen SuS aus Nachbarorten "anreisen" müssen. Ich selbst bin sowohl zu meiner Gymnasialzeit in die 15 km entfernte Kreisstadt aus meinem Wohnort (Kleinstadt) mit dem Zug gefahren als auch später zur BBS, die in einer ca. 30 km entfernten Stadt war.

    Ich wundere mich wirklich, dass an deiner Schule (Welche Schulform ist es denn? Und in welchem Bundesland?) alle SuS bzw. deren Eltern einen Eigenanteil zur Busfahrkarte zahlen müssen. Laut meiner kurzen Internetrecherche sind zumindest im Grundschul- und Sek I-Bereich in fast allen BL die Fahrkarten ab einer gewissen Entfernung zwischen Wohnadresse und Schule kostenlos.

    Äh, Moment mal. Das Ticket zahlt die Allgemeinheit? Warum?

    Darf ich mal fragen, an was für einer Schule du arbeitest? Gibt es bei euch keine "Fahrschüler*innen", die mit dem Bus oder Zug zur Schule kommen?

    Unsere Vollzeitler kriegen das D-Ticket Schüler. Egal ob sie neben der Schule wohnen oder 50 km entfernt. Der Kreis zahlt's.

    Das ist aber "nobel" von eurem Landkreis! Bei uns bekommen nur SuS, die mehr als 5 km entfernt von der Schule wohnen, eine kostenlose Jahreskarte. Für die Grundschule gilt im Landkreis, in dem meine Schule liegt, die Grenze von 2 km, in der Sek. I 3,5 km Entfernung zwischen Schule und Wohnadresse.

    Wie macht man das als Fachlehrkraft? (Außer als unterhälftiger Teilzeitler)

    An beruflichen Schulen haben die Klassen einen Großteil ihrer Stunden berufsbezogenen Unterricht. Der könnte (theoretisch - an meiner Schule ist das nicht gewünscht) ja komplett von einer einzigen Lehrkraft übernommen werden.

    Andere kommen deswegen nicht in die Nischen und werden dann eher in fachlich einfachere, aber pädagogisch herausforderndere Klassen gesetzt. An deren Stelle wäre meine Arbeitszufriedenheit möglicherweise geringer.

    An meiner Schule ist es bislang zum Glück so, dass niemand unfreiwillig in pädagogisch herausfordernde Klassen "gesetzt" wird. Meine Arbeitszufriedenheit ist seit fast 25 Jahren ebenfalls meist hoch, obwohl ich viel - aber freiwillig! - in diesen Klassen unterrichte. Für mich macht aber gerade der Einsatz in den unterschiedlichsten Bildungsgängen (Berufseinstiegsklassen, ein- und mehrjährige Berufsfachschulen, Berufsschule, Fachoberschule, Fachschulen, Berufliches Gymnasium) den besonderen Reiz meiner Arbeit an einer BBS aus.

    Schulverwaltungs-Assistenz: entlastet Lehrkräfte und Schulleitungen bei der nicht-pädagogischen Arbeit.

    Sekretärin: Büroarbeiten für die Schulleitung, sie ist keine Schulverwaltungsassistenz

    Und deshalb heißt dieser Job in NRW auch "Schulverwaltungsassistent*in" und nicht - wie in NDS - "Schulassistent*in" ;) . Hier haben die mit Verwaltung nur sehr wenig zu tun.

    Noch einmal für dich zum Mitschreiben: Mir geht es darum, dass deine Aussage "Wenn im Forum von "Schulassistenten" (m/w/d) die Rede ist, ist die früher gängige Bezeichnung "Sekretärin" gemeint." einfach für Niedersachsen komplett falsch ist! Ich wiederhole es gerne, damit es bei dir ankommt: In NDS gibt es (derzeit und schon seit mehreren Jahrzehnten) "Schulassistent*innen" - insbesondere an größeren Schulen - und zudem "Schulsekretär*innen" - m. E. an jeder Schule, wenn auch an kleineren häufig nur stundenweise - , deren Tätigkeitsbereiche ganz unterschiedlich sind. Schulassistent*innen erledigen in NDS keine Sekretariatsaufgaben!
    (Das wurde im Übrigen auch schon in dem von dir verlinkten Thread im Januar klargestellt.)

    Deshalb wird bei uns nicht aufgeschlossen, die Schüler bleiben auf dem Gang bis die unterrichtende Kollegin kommt.

    So ist es bei uns auch. Die Klassenräume sind vor dem Unterricht und in den Pausen abgeschlossen und werden erst von der ersten unterrichtenden Lehrkraft aufgeschlossen. Aufsichten vor Unterrichtsbeginn haben wir nur draußen. Von daher hat auch keine Lehrkraft vor Beginn der 1. Stunde Aufsicht über die Klasse/den Kurs, die/den sie dann im Unterricht hat (sprich: Wolfgangs Aussage passt bei uns auch nicht); kenne ich auch von anderen weiterführenden Schulen so nicht.

    Wenn im Forum von "Schulassistenten" (m/w/d) die Rede ist, ist die früher gängige Bezeichnung "Sekretärin" gemeint. In der freien Wirtschaft ist inzwischen die Bezeichnung "Assistenz der Geschäftsleitung" geläufig: eine Fachkraft mit Verwaltungs- oder kaufmännischer Ausbildung, die an der Schnittstelle zur Geschäftsführung Termine organisiert und vorbereitet, allgemeine Büroverwaltung und Aufbereitung von Geschäftszahlen durchführt, in kleineren Unternehmen auch weitere kaufmännische Aufgaben übernimmt. Daraus leitet sich wiederum im Schulkontext der die Berufsbezeichnung "Schulassistenz" ab.

    Ähm, nein... Da liegst du - zumindest für NDS (ob es in anderen BL überhaupt "Schulasisstent*innen" gibt, entzieht sich meiner Kenntnis) - sowas von falsch! Wie kommst du auf die Idee, dass die "Schulassistent*innen" die Arbeit von "Sekretär*innen" machen würden?!? Hast du gelesen, was ich über die Arbeit des Schulassistenten an meiner Schule schrieb (Beitrag 26)? Steht da irgendwas von "Sekretariatsarbeit"?!?


    Wenn du dir meinen Link dort mal angeschaut hättest, - hier nochmal, extra für dich: Beschäftigung von Schulassistentinnen und Schulassistenten an öffentlichen Schulen - hättest du gesehen, dass die Schulassistent*innen null komma null mit Sekretariatsarbeit zu tun haben (für diese Aufgaben sind an meiner Schule drei Sekretärinnen beschäftigt!), sondern ihr Aufgabenbereich hauptsächlich im Technischen liegt (EDIT: wobei dieser Erlass total veraltet ist, daher soll es bald endlich einen neuen geben: Mehr Wahlfreiheit und Einsatzmöglichkeiten: Erlass zum Einsatz von Schulassistentinnen und Schulassistenten wird aktuellen Erfordernissen angepasst | Nds. Kultusministerium - daraus geht hervor, dass es neben diesen "klassischen" Schulassistent*innen in Zukunft auch weiteres "schulisches Unterstützungspersonal" geben soll, nun auch im Verwaltungsbereich).
    Die derzeitigen Schulassistent*innen verwalten allerhöchstens Schulbücher oder die Schulbibliothek o. ä. Unser Schulassistent hat im Übrigen eine Ausbildung im IT-Bereich.

    Da ich gerade nicht schlafen kann, antworte ich gleich mal...

    Einen Hausmeister haben wir natürlich, Schulsozialarbeiterin in Teilzeit nur, weil wir als Brennpunktschule gelten und das kann sich jederzeit wieder ändern, dann nämlich, wenn sie woanders mehr benötigt wird. Außer den beiden gibt es noch eine Sekretärin.

    Das tut mir leid. Da scheinen viele Schulen in NDS besser aufgestellt zu sein. Eine Bekannte von mir arbeitet in einem Nachbarlandkreis an einem Gymnasium in einer Kleinstadt (definitiv kein Brennpunkt); dort gibt es zwei Sekretärinnen, zwei Hausmeister, einen Schulassistenten und einen Schulsozialarbeiter (mit 3/4-Stelle).

    Nein, die kleine Eisdiele in unserem Stadtteil öffnet immer erst um den 20.03. (die haben nur Außenplätze) und in der Innenstadt war ich schon länger nicht mehr.

    Genießt du die Frühlingssonne?

    Ich frage mich gerade, was für Schulen ihr besucht. Ich kenne keine Schule mit dieser Ausstattung.

    Welche "Ausstattung" meinst du? Die personelle bzw. die mit außerschulischem Personal? Auf BBSn in NDS bezogen: Da kenne ich keine, die nicht mind. eine/n Schulassistenten/assistentin und Hausmeister*innen hat. Und auch Schulsozialarbeiter*innen - die es m. E. ebenfalls an den allermeisten, wenn nicht allen, nds. BBSn gibt - gehören doch zu den "multiprofessionellen Teams", oder nicht?

    EDIT: Wünschenswert wäre es natürlich, wenn alle Schulen so gut "ausgestattet" würden.

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