Beiträge von Humblebee

    Parallele Zeugniskonferenzen habe ich tatsächlich noch nie erlebt.

    Wenn wir keine Zeugniskonferenzen parallel durchführen würden, wären wir eine ganze Woche lang nachmittags damit beschäftigt. Das ist absoluter Usus in NDS an den BBS und anders gar nicht möglich bei den vielen Klassen, die wir haben. Die Leitung der ZK obliegt bei uns den Klassenlehrkräften, d. h. die (erweiterte) SL hat damit nichts zu tun. Sie sitzt nur als Mitglied in den ZK der Klassen, wo sie selbst unterrichten.

    Fachkonferenzen/Fachgruppensitzungen finden bei uns nur noch nach Bedarf statt. Dafür benötigen wir deshalb keinen extra Plan.

    In dieser Zusammenfassung finde ich aber nun nichts darüber, dass - wie du behauptest - die Ostfriesen aus "touristischen bzw. Marketing-Gründen" ihre Teekultur, wie sie heute "zelebriert" wird, erfunden hätten.

    Also kann man nichts vergleichen, weil alles unterschiedlich ist?

    Verstehe ich nicht, aber ist auch egal. So wichtig ist mir das Thema nun nicht, als dass ich darüber seitenlang philosophieren wollen würde.

    Ich melde mich jetzt hier ab und mache mit meinem Mann einen schönen Sonntagsspaziergang (beides ist mir dann doch deutlich wichtiger) 8). Have a nice Sunday!

    Kann man die ostfriesische Teekultur mit der englischen, türkischen, indischen, russischen, US-amerikanischen usw. vergleichen?

    Nein, das schrieb ich ja bereits:

    Dass die "ostfriesische Teekultur" und die "japanische Teekultur" oder "chinesische Teekultur" - genauso wie "russische" oder "türkische Teekultur" - unterschiedlich sind, dürfte klar sein.

    woher kommt es eigentlich, dass alles, was so richtig lecker ist (wie leckeres aroma oder milch oder wölkchen im tee), keine kultur sein soll? ich nenne es nihilistische tee-guerilla-kultur!

    Zumindest das "Wulkje" ist doch definitiv Teil der ostfriesischen Teekultur und Milch im Tee Teil der englischen Teekultur :) .

    Ich schaue auch manchmal nach, was früher so war.

    Das tue ich übrigens auch manchmal, wenn ich mich über die Suchfunktion zu einem bestimmten Thema informieren will. Ich käme allerdings nicht auf die Idee, einen Thread, in dem vor 19,5 Jahren zum letzten Mal etwas geschrieben wurde, wieder aufleben zu lassen und dort Userinnen zu antworten, die schon seit über 10 Jahren hier nicht mehr im Forum angemeldet waren. Aber da "ticke" ich vielleicht anders als Andere.

    Oh, ich war hier noch nie angemeldet. Ein anderer Name war schon vergeben und der fiel mir als nächtes ein. Man kann dann wohl auf eines meiner Fächer schließen.

    Ah, ok. Dann entschuldige bitte die Verwechselung! Bis vor einiger Zeit gab es hier nämlich eine Userin, die auch "EffiBriest" hieß (selbe Schreibweise), die sich aber irgendwann abgemeldet hat. - Daher dachte ich, du seist sie.

    Dann sage ich: Willkommen hier im Forum!

    Ich möchte keine Ostfriesen beleidigen.

    Hast du aber m. E., trotz "Relativierung" (ich weiß nicht, was du vorher geschrieben hattest, aber anscheinend war das ja noch beleidigender).

    EDIT: Ich bin keine Ostfriesin, finde aber einige deiner Ausführungen im Beitrag Nr. 32 reichlich abwertend.

    Dort kommt Tee ursprünglich her, dort wird er (überwiegend) ohne Zusätze getrunken, dort gibt es eine wirklich alte Tradition, und wenn man sich darauf eingelassen hat, wird man diese Tees und diese Teekultur nicht mehr missen wollen.

    Und genau deswegen kann man die asiatische und die norddeutsche/ostfriesische Teekultur meiner Meinung nach auch nicht miteinander vergleichen. Diese beiden Kulturen haben sich ja unabhängig voneinander entwickelt.

    Im Norden wird keine "Teekultur gelebt", auch nicht in Ostfriesland. [Zumindest keine alte oder traditionelle.]

    Wäre auch schwierig gewesen, im Mittelalter hierzulande schon Tee zu trinken, weil Norddeutschland nun mal nicht für den Anbau von Teepflanzen geeignet ist und der erste Tee erst im 17. Jahrhundert über die Niederlande nach Europa importiert werden konnte, gell?!

    Dazu hat man sich ein paar Rituale überlegt, vor allem aus touristischen bzw. Marketing-Gründen.

    "Touristische bzw. Marketing-Gründe"... Ja, sicher :D! Wow, du kennst dich echt gut mit ostfriesischer (Tee-)Geschichte aus :rolleyes:... Dass die "ostfriesische Teekultur" und die "japanische Teekultur" oder "chinesische Teekultur" - genauso wie "russische" oder "türkische Teekultur" - unterschiedlich sind, dürfte klar sein.

    Die UNESCO hat doch aber die Ostfriesische Teekultur als immaterielles Kulturerbe anerkannt?!

    Eben! Die ostfriesische Teekultur!

    Mal davon abgesehen, dass ich in deinem Fall erstmal versuchen würde, die Mentor*innen zu wechseln (sofern das möglich ist) statt gleich die Schule: Warum sollte man denn weniger Geld bekommen, wenn man die Ausbildungsschule wechselt? In NDS ist das (zumindest an den BBS) nicht der Fall; wir hatten schon mehrere Refis, die von einer anderen BBS zu uns gewechselt haben und denen wurde die Besoldung nicht gekürzt.

    Ich bereue bereits, diesen Thread wieder nach vorne geholt zu haben.

    Da frage ich mich doch

    a) Warum? (also warum bereust du es)?

    b) Wie bzw. warum bist du überhaupt auf diesen "Uraltthread" gestoßen? (Das hatte Sissymaus dich ja auch schon gefragt, aber du bist die Antwort leider schuldig geblieben.)

    überall in deutschland gibts die tollsten kaffees, und an teetrinker wird fast nie gedacht. und wenn jemand mitkriegt, dass ich tee trinke, schenken sie mir leider fast nie schwarztee, sondern früchtetee, weißen tee, kräutertee etc. - auch bei fortbildungen etc. gibts immer kaffee und an tee höchstens früchtetee oder so.

    Doch klar, hier im Nordwesten - insbesondere natürlich in Ostfriesland - wird ständig an Teetrinker*innen gedacht, gerade an die, die schwarzen Tee trinken! Und bei "Veranstaltungen" jeglicher Art (ob interne oder externe FoBi oder sonstiges) gibt es i. d. R. neben Kaffee auch schwarzen Tee; Früchtetee, Kräutertee u. ä. hingegen eher selten.

    Naja irgendwie gehe ich davon aus, weil das hier geschrieben wurde:

    Ich gehe nicht davon aus, dass in der Schule der/des TE auch in der Sek. II vertreten wird, denn im Folgenden steht im Ausgangsbeitrag ja:

    Konkret hat man den Eltern wohl das Versprechen gegeben, dass ihre Kinder, Sek. I, in der Zeit von 8-15 Uhr schulisch beaufsichtigt werden. Das führt dazu, dass meiner Ansicht nach die Tage "gestreckt" werden mit einer langen Mittagspause, Hausaufgabenstunden und Förderstunden.

    Das wird für die Sek. II wohl eher nicht gelten.

    Das ist einer der ersten Arbeitsplätze, die jetzt zusammen mit den Bankkaufleuten verschwinden wird. Ich verstehe sehr gut, wieso das kaum noch jemand lernen möchte.

    Das Interesse von Seite der Jugendlichen, eine Ausbildung im Bürobereich zu machen, ist weiterhin recht groß. Nur bieten im Einzugsgebiet meiner Schule viele kleinere Betriebe, die früher ausgebildet haben, mittlerweile keine Ausbildungsplätze mehr an. Das liegt laut ihrer Aussage u. a. daran, dass sich in diesen recht kleinen Betrieben niemand mehr um die Azubis kümmern kann (enge Personaldecke).

    Richtet einen rotierenden Schülerdienst ein (so ähnlich wie den Tafeldienst), die den Grünstreifen pflegt.
    Dann regeln die Schüler das unter sich.

    Das wage ich zu bezweifeln. Wir hatten früher (bis vor ca. 8-10 Jahren) einen rotierenden "Reinigungsdienst": Zu Beginn der 5. Stunde hat eine Woche lang eine unserer Vollzeitklassen im und ums Hauptgebäude herum (sowie eine weitere Klasse im BG) Müll aufgesammelt. Das hat aber mitnichten dazu geführt, dass weniger Müll auf den Boden geschmissen wurde. Das wurde erst besser, als wir draußen und auch in den Gebäuden mehr Mülleimer aufgestellt haben - damit die Wege zum nächsten Mülleimer nicht mehr sooo lang sind ;) . Mittlerweile ist es auch ohne diesen "Putzdienst" i. d. R. außen und innen sauber.

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