Beiträge von Humblebee

    Einloggen etc. muss ich mich zu Beginn jeder (Doppel)-Stunde. Das läppert sich. Die Warterei mit Blick auf den Bildschirm ist irgendwie nicht so ein prickelnder Stundenstart. Da fühlt sich Buch auf natürlicher an.

    Wenn alle da sind muss ich im analogen Klassenbuch genau gar nichts machen. Bei Webuntis muss ich mich trotzdem einloggen und anklicken, dass ich kontrolliert habe.

    Das hält halt alles auf und geht von der Unterrichtszeit ab.

    Vorausgesetz Netz läuft und man kann sich einloggen.

    Ich logge mich nicht immer schon zu Beginn jeder Doppelstunde ein, sondern oft erst im Laufe der Stunde. Früher habe ich Zeit, in der meine SuS selbstständig Arbeitsaufträge erledigen (bei mir gibt es nur äußerst selten Stunden, wo das nicht der Fall ist), dazu genutzt um im Papier-Klassenbuch einzutragen, heute logge ich mich halt am Lehrer-PC (wir haben in jedem Klassen- und Fachraum einen) und in "WebUntis" ein und trage dort ein. Wenn ich mal nicht dazu kommen oder es - was seit Nutzung des digitalen Klassenbuchs erst zweimal vorkam - Netzwerkprobleme gibt, trage ich halt irgendwann im Laufe des weiteren Tages nach.

    Natürlich hat "WebUntis" auch einige Nachteile, aber die sehe ich beim Papier-Klassenbuch auch, und mittlerweile überwiegen für mich die Vorteile des digitalen Klassenbuchs ganz klar.

    Wir müssen uns alles kaufen. Nichts wird gestellt.

    "Wir" = die KuK an deiner Schule? Im Verlauf dieses Threads wurde m. E. deutlich, dass an den meisten Schulen den Lehrkräften relativ vieles oder sogar alles an benötigten Materialien gestellt wird. Sich als Lehrkraft wirklich alles Benötigte selbst kaufen zu müssen und gar nichts gestellt zu bekommen, dürfte wohl auf die wenigsten Schulen zutreffen.

    dass 5-Sterne-Hotels einen "Wagenmeisterservice" haben müssen.

    Was auch immer das ist...

    Das entspricht in etwa dem Portier, wobei der "Wagenmeister" (wahrscheinlich gibt's auch "Wagenmeisterinnen", oder?) auch noch das Ausladen von Gepäck, evtl. die Organisation des Einparkens und Vorfahrens der Autos von Gästen usw. übernimmt. Das habe ich mal irgendwann in einem TV-Bericht über ein Grandhotel (ich meine, das war das "Atlantic" in Hamburg) erfahren.

    Das Kriterium finde ich tatsächlich auch nirgends.

    In dem Link, den Kris24 hier am Freitag gesetzt hat (Hotelklassifizierung: So werden Sie zum Sternehotel! | LUSINI), steht es aber doch auch unter "Vier Sterne": "Schuhputzmaschine im Hotel".

    Obwohl ich gar nicht so oft in Hotels übernachte und - ehrlich gesagt - auch nicht sonderlich auf auf deren Klassifizierung achte und schätze, dass ich eher selten in Vier-Sterne-Hotels genächtigt habe, habe ich schon des Öfteren Schuhputzmaschinen in den Eingangsbereichen von Hotels gesehen. Gerade in "Wander-Gegenden" gab's/gibt's die ab und zu.

    Duzt ihr die Leute bei IKEA, REWE und all diesen Läden, die ihre Kunden ungefragt duzen, zumindest auf ihren Plakaten?

    Nein, denn ich als Kundin werde in den genannten Geschäften von den Mitarbeiter*innen grundsätzlich gesiezt. Ich wurde - außer in Kneipen - noch nirgends ungefragt geduzt, wenn ich mich richtig erinnere. Mir ist es allerdings ganz egal; ich hätte nichts dagegen, wenn hier in Deutschland auch im "öffentlichen Rahmen" mehr geduzt würde. Und ja: Ich glaube, das liegt wirklich daran, dass ich es aus dem Englischen gewöhnt bin.

    Aber ich muss sagen, ich hatte an der BBS auch schon sehr entspannte Zeiten……vor den Sommerferien, wenn ich viele Prüfungsklassen habe ist schon Wochen vorher viel Leerlauf

    Da hattest du allerdings Glück. An meiner BBS werden viele Klassen, die Abschlussprüfungen haben, gar nicht sonderlich früher entlassen (bspw. die FOS Klassen 12, die Fachschulklassen und berufsqualifizierenden BFS-Klassen erst 1,5 bis eine Woche vor offiziellem Schuljahresende) bzw. sind sogar bis zum Ende des Schuljahres (BES- und einjährige BFS-Klassen, die ja auch Abschlussprüfungen haben) in der Schule, d. h. diese SuS erhalten ihre Abschlusszeugnisse erst am letzten Schultag vor den Ferien. Ich hatte noch nie großartigen Leerlauf vor den Sommerferien.

    Also, ich war in den vergangenen 20 Jahren auf drei längeren Klassenfahrten (fünf- bis siebentägig) und dreimal - wenn ich mich richtig erinnere - auf "Kurzfahrten" mit nur einer Übernachtung. Bei einer der letzteren haben wir abends eine komplette Klasse auf einem Zimmer mit einem Sangria-Eimer erwischt und nach Rücksprache mit unserer damaligen Abteilungsleiterin die Klassenfahrt für diese Klasse sofort beendet, d. h. die SuS mussten ihre Eltern anrufen und sich abholen lassen - was sehr unproblematisch verlief und bei allen Eltern Zustimmung fand (wir waren damals mit zwei Klassen unterwegs; die andere durfte natürlich noch bleiben, weil sie sich nichts hatte zuschulden kommen lassen).

    Alle anderen Fahrten liefen völlig problemlos und ich habe immer ausreichend Schlaf bekommen. Ach ja, ich hatte auf allen Fahrten ein Einzelzimmer.

    Nichtsdestotrotz muss ich sagen, dass ich nicht sonderlich gern auf Klassenfahrten fahre, aber das liegt daran, dass ich es nicht mag tagelang mit so vielen Leuten "aufeinanderzuhocken". Von daher bin ich froh, dass Klassenfahrten in NDS keine Pflicht sind.

    Als ehemalige Schulsekretärin, die auch die Budgets von Gemeinde und Landkreis im Blick hatte, kann ich nur sagen, dass m. W. das Einsammeln von Kopiergeld gar nicht zulässig ist

    Für welches Bundesland soll das gelten? Für NDS (wo es ja - wie gesagt - keine Lernmittelfreiheit gibt) vermutlich nicht, denn gemäß §71 NSchG gilt: "Die Erziehungsberechtigten haben dafür zu sorgen, dass die Schülerinnen und Schüler am Unterricht und an den sonstigen Veranstaltungen der Schule einschließlich der besonderen schulischen Sprachfördermaßnahmen nach § 64 Abs. 3 regelmäßig teilnehmen und die ihnen obliegenden Pflichten erfüllen; sie haben sie dafür zweckentsprechend auszustatten." Uns wurde schon im Referendariat gesagt, dass dies bedeute, dass die Eltern ihre Kinder mit den notwendigen Lernmaterialien und -mitteln ausstatten müssten und dazu zähle auch das "Kopiergeld", da die Lehrkräfte ja damit Kopien als zusätzliches Lernmittel bzw. als Ergänzung zu den Schulbüchern erstellen.

    und dies vermutlich in Espressotassen für das LZ oder andere Dinge umgewandelt wird.

    Wow, das ist mal eine Unterstellung :rolleyes:.

    Und was für Marmeladen zaubert ihr so jetzt im Herbst?

    Am liebsten Apfelmarmelade, aber auch Birnen- und Traubenmarmelade habe ich schon gekocht.

    Da mein Lebensgefährte ein echtes "Marmeladenmonster" ist, koche ich mehrmals im Jahr neue, obwohl ich selber gar nicht so viel davon esse (bin mehr für herzhafte Auflagen auf Brot und Brötchen) ;) .

    Gibt es überall dort, wo noch Kopiergelder eingesammelt werden tatsächlich keine Lernmittelfreiheit im Bundesland oder wird diese nur missachtet von den jeweiligen Schulen?

    In NDS wurde die Lernmittelfreiheit schon zum Schuljahr 2004/2005 abgeschafft. Die SuS bzw. deren Erziehungsberechtigte können Schulbücher gegen eine Leihgebühr von der Schule ausleihen: Entgeltliche Ausleihe von Lernmitteln | Nds. Kultusministerium (niedersachsen.de)

    EDIT: Arbeitshefte, Lektüren u. ä. müssen selbstständig angeschafft und komplett bezahlt werden, da die SuS dort ja 'reinschreiben oder Randnotizen machen dürfen.

    Hm, vielleicht habe ich es dann missverstanden. Ich hatte die Postings von Schmidt oder Miss Othmar anders gelesen.

    Du hast recht, zumindest das, was Schmidt über seine Schule schreibt, klingt tatsächlich so, als wenn die im Rollstuhl sitzenden SuS immer getragen werden müssten, weil es bei ihm im Schulgebäude gar keine Aufzüge gibt. Miss Othmar schrieb allerdings ja zum einen von Aufzügen in ihrer Schule, aber auch von SuS, die gar nicht getragen werden dürfen.

    Ansonsten bin ich einigermaßen entsetzt darüber zu lesen, dass es Schulen gibt, an denen regelmäßig Leute über Treppen getragen werden müssen.

    Habe ich das überlesen? Wer schrieb denn, dass regelmäßig SuS über Treppen nach unten (oder auch nach oben) getragen werden müssten? Hier ging es doch nur um Evakuierungsübungen/-fälle, in denen die Aufzüge auch von körperlich Beeinträchtigten nicht genutzt werden können, oder?

    aber man kann doch nicht ernsthaft Schüler aufnehmen, bei denen von vornherein klar ist, dass sie sich tagtäglich nicht eigenständig durchs Gebäude bewegen können.

    Na ja, ich habe in diesem Jahr einen Schüler in der Klasse, in der ich die meisten meiner Stunden unterrichte, der nach einem Unfall im Rollstuhl sitzt und der sich - da er auch seine Finger (noch) nicht komplett bewegen kann (evtl. bessert sich das in Zukunft noch) - nur einige Meter selbstständig in seinem Rollstuhl bewegen kann. Ansonsten wird er halt von seiner Schulbegleiterin oder Mitschüler*innen geschoben und sie benutzen die Aufzüge. Es spricht m. E. absolut nichts dagegen, dass wir diesen Schüler an unserer BBS aufgenommen haben; wenn nicht, hätte er vermutlich weit entfernt eine BBS besuchen müssen. Ob das für ihn besser gewesen wäre, lasse ich mal dahingestellt.

Werbung