Beiträge von Humblebee

    Okay, in Klassen 2-10 aber nicht

    Doch, zumindest in der Klasse 10 sind teilweise an Gymnasien auch schon "Facharbeiten" vorgesehen, z. B. in Sachsen-Anhalt und in Sachsen, wie ich von Bekannten gehört habe. Kann aber natürlich sein, dass nur einige Schulen es - zur Vorbereitung auf die Oberstufe - so handhaben.

    Zudem kann ich Maylins Ausführungen bzgl. des Einsatzes von KI bei der Erledigung sowohl von längerfristig angelegten "Hausarbeiten" wie auch von Hausaufgaben schon nachvollziehen.

    Ich dachte vor allem auch an Klinger. Es wird ja schon länger immer wieder betont bzw. lächerlich gemacht formerly known. Nein, nicht formerly known, Hausaufgaben und Hausarbeiten sind auch an der Schule nicht dasselbe. Ich habe das gestern bereits erklärt und es kommt wieder und wieder.

    Ok.

    Ich bin aber überrascht, mit welcher Heftigkeit darauf bestanden wird, dass es dasselbe sei bzw. nur an der Uni existiert.

    Wo hat denn hier jemand "mit Heftigkeit darauf bestanden"? Maylin schrieb doch nur, dass sie selbst (daher die Verwendung von "in meiner Welt") den Begriff "Hausarbeit" nur im Unizusammenhang verwendet bzw nur aus diesem Bereich kennt.

    Win-Win, du merkst sofort, wenn die SuS etwas nicht verstehen.

    Ich weiß gar nicht, woher dieser Powerpoint-Hausarbeits-Gruppenreferatefetisch kommt, lernt man das am Seminar?

    "Fetisch"? Na ja, wenn du das so siehst. Die Anfertigung von Hausarbeiten, Facharbeiten, Projektarbeiten ist bei uns an den BBS in einigen Bildungsgängen schon lange üblich.

    Woher das kommt? Als Beispiel hier ein Auszug aus einer Information von 2021 über das Berufliche Gymnasium in NDS, die auf der Website des MK als PDF-Datei abrufbar ist: "In einem Halbjahr des 12. Jahrganges ist auf der Basis eines mehrwöchigen Projekts eine Projektarbeit mit beruflichem Bezug anzufertigen. Sie ist auf der Grundlage des Profilfaches „Praxis” und der die Fachrichtung und ggf. den Schwerpunkt prägenden Profilfächer zu erstellen. Im Fach Praxis wird das Projekt durchgeführt und begleitet – in einem der anderen Profilfächer werden die theoretischen Grundlagen des Projektmanagements erarbeitet. Es können jedoch auch alle weiteren Fächer der Stundentafel in das Projekt einbezogen werden. Die Projektarbeit kann als Einzel- oder Gruppenarbeit angefertigt werden und gibt den Schülerinnen und Schülern Gelegenheit zur vertieften selbstständigen wissenschaftspropädeutischen Arbeit."

    Ach so, und "PowerPoint" lernen die SuS in vielen Bildungsgängen wie der Berufsfachschule, allerdings nicht unbedingt als "Hilfsmittel" für Gruppenarbeiten.

    Ergänzung dazu:

    Ich mache an meine Schule Einstufungsberatung. Tatsächlich kommt es immer öfter vor, dass die Mutter mit dabei sitzt und teilweise sogar das Sprechen übernimmt. Peinlicher geht's kaum. Vor ein paar Jahren war das VÖLLIG undenkbar und es hat für großes Gelächter im Sekretariat gesorgt, wenn jemand mit Mutti ankam. Da wird eine Generation völliger Unselbstständigkeit herangezogen.

    Das hat aber ja nun nichts mit einem Elternsprechtag zu tun, wo - zumindest an meiner Schule - nur die Erziehungsberechtigten minderjähriger SuS erscheinen.

    Von daher passt dein Beitrag als "Ergänzung dazu" hier m. E. nicht, weil es sich in deinem Beispiel ja um ältere/volljährige Personen handelt.

    Wenn die Lehrkraft aus solchen Gründen nicht mehr da ist, wird sie natürlich nicht gewählt.

    Es geht nicht nur um Lehrkräfte, die nicht mehr da sind. Wir hatten auch schon KuK, die halt einfach nicht mehr "mochten" oder eben aus Krankheitsgründen (die aber nicht zu einem Ausscheiden aus dem Schuldienst geführt haben), familiären Gründen wie Betreuung von Kleinkindern o. ä. ihre Fach- oder Bildungsgangleitung an jemand anderen abgegeben haben bzw. nicht wiedergewählt werden wollten. Das kam und kommt - wie gesagt - bei uns immer mal wieder vor.

    Seit der Oberstufenreform in den 70ern gab es drei Physik-Fachvorsitzende, ich bin Nr. 3.

    Wow!

    Passiert sowas außerhalb von Filmen tatsächlich?

    Ich gebe es ungern zu, aber ja, das ist mir selbst als Schülerin mal passiert :rotwerd:. Da war ich nach einer Chemie-Klassenarbeit so "durch", dass ich meinen Block mit den Lösungen in die Tasche gesteckt und nur das Aufgabenblatt bei meiner Chemielehrerin abgegeben habe. Habe ich erst nachmittags zuhause bemerkt, als ich den Schreibblock aus der Tasche holte, um Hausaufgaben zu machen.
    Am nächsten Morgen bin ich - mit Tränen in den Augen und knallrot im Gesicht - bei der Lehrerin vorstellig geworden. Sie war so nett und hat tatsächlich meine Aufgaben noch bewertet. (War eh 'ne 4 minus...)

    Ich weiß zwar, dass Sozialwissenschaften =/= Sozialpädagogik, aber da es durchaus inhaltliche Schnittstellen gibt: Könntest du dir Lehramt der beruflichen Schulen mit der Fachrichtung Sozialpädagogik vorstellen?

    Wenn ich deine "Tipps" lese, überlege ich wirklich, derartige Beiträge wegen der dort enthaltenen Fehlinfos zu melden.

    Gymshark : Ganz ehrlich: Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Fr...e halten!

    Ich unterschreibe Klausuren nicht. :)

    Ich auch nicht. Ich wüsste auch nicht auf welcher Grundlage das erforderliche sei.

    Uns wurde damals gesagt, dass wir durch unsere Unterschrift bzw. unser Kürzel a) bestätigen, die Klassenarbeit/Klausur persönlich korrigiert zu haben (und dass dadurch halt auch ersichtlich ist, welche Lehrkraft diese korrigiert hat) und b) die erreichte Note/Punktzahl bestätigen.

    Wie gesagt: Das machen m. E. alle Lehrkräfte in meinem Bekanntenkreis so.

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