Ich hab nebenher schon 5 Jahre an der von dir verteufelten Realschule gearbeitet und fand das Praktikum an der Berufsschule um Welten schlimmer. Die Kids im Alter von 5 bis 10 haben mit Androhung und Realisierung von sehr engem Kontakt zu den Eltern nämlich erstaunlich gut reagiert, was spätestens bei den Berufsschülern nicht mehr zieht. Ich persönlich fand die Altersgruppe der Berufsschüler sehr sehr anstrengend.
Wo hat s3g4 denn die Realschule "verteufelt"? Er hat doch lediglich geschrieben, dass er diese Schulform für jemanden, der/die das Lehramt berufliche Schulen hat, nicht wirklich geeignet hält. Dem stimme ich absolut zu. Ich persönlich möchte keine Kinder - also keine Fünft- bis Achtklässler*innen - unterrichten und habe genau aus diesem Grund eben kein Lehramt an allgemeinbildenden Schulen studiert.
Bei dir scheint es aber ja genau umgekehrt zu sein; sprich: Du kommst mit jüngeren SuS besser zurecht als mit älteren. Nach deinen obigen Schilderungen wundere ich mich doch sehr, dass du überhaupt in Erwägung ziehst, evtl. an einer beruflichen Schule tätig zu werden. Ehrlich gesagt, kann ich mir nicht vorstellen, dass du dort in Zukunft glücklich werden könntest, wenn du schon das Praktikum dort so schlimm und die SuS als so wahnsinnig anstrengend empfandest.
Eine Frage noch: Warum kommt für dich eine Tätigkeit an einer Schule bzw. das Referendariat in NDS so gar nicht in Frage, wenn du dort doch wohnst?