Beiträge von Humblebee

    Wir hingegen sind sehr froh um unsere Nachbarschaft. Mit einigen Nachbar*innen haben wir mehr, mit anderen weniger und mit wieder anderen überhaupt nichts zu tun. Dass uns Gespräche o. ä. "aufgezwungen" wurden, haben wir noch nicht erlebt. Diejenigen, mit denen wir uns gut verstehen, und wir helfen uns gegenseitig (sei es beim "Haus- und Garten-Sitting", wenn jemand im Urlaub ist oder beim Einkaufen u. ä., wenn jemand erkrankt ist, usw.). Das möchten wir nicht mehr missen. Ich mag mir überhaupt nicht mehr vorstellen, in einem Mehrparteienhaus zu wohnen. Das werden wir solange wie irgend möglich vermeiden und in unserem Einfamilienhaus wohnen bleiben.

    Das stimmt und lässt sich durch das Setting der Sitzung bereits etwas abmildern. Es braucht zum Beispiel für die meisten Sitzungen mit dem gesamten Kollegium keinerlei Tische ;)

    Och, auch da lässt es sich prima mit dem Handy spielen und Ähnliches ;) . Aufgrund der Größe unseres Kollegiums stehen in den Gesamtkonferenzen und Gesamtdienstbesprechungen nie Tische in der Aula.

    Habe bisher keine Konferenz erlebt, die wirklich etwas gebracht hat, außer dass sich immer dieselben Kollegen gerne selbst reden hören. Die wirklich wichtigen Entscheidungen werden in persönlichen Gesprächen untereinander getroffen.

    Hm, bei uns müssen viele Entscheidungen, die die komplette Schule oder einzelne Abteilungen betreffen, in einer Konferenz getroffen und dort beschlossen werden. Gleiches gilt für Entscheidungen, die einen Teambeschluss erfordern (Teamsitzungen der Bildungsgang- und Fachteams entsprechen bei uns den "Fachkonferenzen" der "Fachgruppen" an allgemeinbildenden Schulen). Ein einfaches "persönliches Gespräch" reicht da schon rein rechtlich nicht.

    Das wird doch wohl in NRW nicht anders sein, oder?

    Bzgl. "Altgriechisch": Das wird hier in NDS m. E. nur noch von wenigen Gymnasien angeboten; zwar mancherorts als AG, aber eher selten als wählbare Fremdsprache. Die Töchter eines Bekannten haben in Osnabrück ein Gym. besucht, wo sie Altgriechisch als dritte Fremdsprache hätten wählen können (was sie aber beide nicht getan haben).

    Bzgl. "Französisch" vs. "Spanisch": Ich selbst hatte Französisch als Leistungskurs; Spanisch wurde damals gar nicht angeboten. Gerade in den letzten Tagen habe ich irgendwo gelesen, dass Französisch an den Gymnasien in NDS weiterhin die beliebteste - also am häufigsten gewählte - zweite Fremdsprache ist, an IGSn ist es mittlerweile Spanisch.

    An unserem BG wird ausschließlich Spanisch als zweite Fremdsprache angeboten, was aber daran liegt, dass wir vor 16 oder 17 Jahren , als das BG bei uns eröffnet wurde, keine Lehrkraft für Französisch fanden (später wurde meines Wissens nicht mehr danach gesucht). Meines Wissens gibt es in NDS recht viele BBSn, wo es ähnlich ist. Die BBS in Northeim (südliches NDS) bietet als einziges BG im ganzen Bundesland Chinesisch als zweite Fremdsprache an.

    Einige Gymnasien im grenznahen Gebiet zu NL (in Ostfriesland, im Emsland und in der Grafschaft Bentheim) bieten auch Niederländisch an.

    So ein Fall ist mir persönlich unbekannt; meist einigen sich die Erst- und Zweitkorrektoren so, Wenn nicht, es geht dann an den Prüfungsausschussvorsitzenden, der nach Aktenlage entscheidet, die Korrigierenden anhört oder eine Drittkorrektur anordnet

    Mir ist auch kein solcher Fall bekannt. In NDS gilt: " 1Die Leistung in der schriftlichen Prüfung wird von der Referentin oder dem Referenten und der Korreferentin oder dem Korreferenten bewertet. 2Die Fachprüfungsleiterin oder der Fachprüfungsleiter bewertet die Leistung ebenfalls, indem sie oder er den vorliegenden Bewertungen zustimmt oder eine abweichende Auffassung vermerkt. 3Das vorsitzende Mitglied der Prüfungskommission setzt die endgültige Bewertung fest, wenn die Beurteilungen voneinander abweichen oder wenn dies zur Wahrung einheitlicher Bewertungsmaßstäbe erforderlich ist."

    Ach, Erst- und Zweitkorrektor tauschen sich aus? Ich dachte, das sei so anonymisiert, dass man bei der Zweitkorrektur nicht einmal weiß, von welcher Schule die Klausuren kommen? Und dass man auch nicht sieht, wie viele Punkte der Erstkorrektor gegeben hat, sondern nur dessen Korrekturzeichen?

    Dazu hatte Alterra ja schon geschrieben:

    Das Land legt jedes Jahr fest, welche schriftlichen Fächer extern zweitkorrigiert werden. Ist das Fach nicht betroffen, geschieht die Zweitkorrektur intern.

    BTW: An meiner Schule in NDS wurden die Abi-Klausuren noch nie extern zweitkorrigiert, sondern die Korrekturen laufen so ab, wie von chilipaprika oben geschildert.

    Bei mir war der letzte Kurzeinsatz dieser Art die Zulassungskonferenz für die FHR-, AHR- und Techniker-Abschlußprüfungen. Als Klassenlehrer vorlesen das alle zugelassen sind, einmal das Konferenzprotokoll abzeichnen und nach nicht einmal 5 Minuten war ich fertig. Die komplette Konferenz für alle Abschlussklassen dauerte 12 Minuten.

    Sowas ("Zulassungskonferenzen") gibt es hier nicht, denn für die Abschlussprüfungen in ihren Bildungsgängen sind - abgesehen von den SuS im BG (aber dafür gibt's auch keine extra Konferenzen; die Abteilungsleitung des BG stellt fest, welche SuS zum Abi zugelassen sind und welche nicht) - alle SuS zugelassen. Für einige Bildungsgänge - bspw. die FOS 12 und die berufsqualifizierenden mehrjährigen BFSn - finden im Anschluss an die schriftlichen Abschlussprüfungen ca. 2-3 Wochen vor Schuljahresende "Prüfungsausschuss-Sitzungen" statt, die ähnlich wie Zeugniskonferenzen ablaufen und pro Klasse mind. 30, eher 45 Minuten dauern. Ansonsten haben die Bildungsgänge wie die einjährigen BFS-Klassen ganz "normale" Zeugniskonferenzen 1,5 Wochen vor den Sommerferien (auch die sind pro Klasse bei uns auf eine halbe Stunde angesetzt).

    Wenn man das immer vorher so genau wüßte, wann denn dann die Konferenzen kommen. Die kommen auch gerne mal um 12 oder 13 Uhr.

    Das ist natürlich blöd. Zu der Zeit finden bei uns keine Konferenzen u. ä. statt, sondern in aller Regel ab 15:30 Uhr. Das ist ebenfalls damals mitsamt der Festlegung des Konferenztages und der Regel, dass Sitzungen nicht länger als zwei Stunden dauern sollen, so vereinbart worden, und es klappt noch immer sehr gut.

    Und nein, ich kann meinem Arzt nicht sagen, daß ich einen Termin ganz früh morgens haben will.

    Auch das ist schade und ist bei den meisten Ärzt*innen, bei denen ich in Behandlung bin oder war, zum Glück anders. Wie ich schon häufiger festgestellt habe, scheint sich hier aber der Ärzt*innenmangel noch in Grenzen zu halten, denn ich musste bisher nur bei wenigen Fachpraxen längere Zeit auf einen Termin warten (und nur beim MRT und bei einer Orthopädiepraxis bekam ich einen nicht zu verlegenden Termin "vorgesetzt").

    Wir haben in unserem Kollegium insg. 9 KuK mit über 100km Anfahrtsweg (einfache Strecke), ich gehöre auch dazu.

    a) Haben wir nicht. b) War "Übertreibungen" darauf bezogen, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass ihr für eine zehnminütige (!) "Konferenz" extra in die Schule beordert werdet.

    Soetwas haben wir nicht.

    Wie gesagt: Da sollte dringend mal euer Personalrat tätig werden, damit ein Termin- bzw. Konferenzkalender eingeführt wird! So, wie du es von deiner Ausbildungsschule schilderst, ist es an meiner Schule auch. Spätestens im September stehen die allermeisten Termine im "schulmanager-online" (abgesehen z. B. von Prüfungsterminen, die von den Fachteams erst später festgelegt werden; aber auch die stehen dann zum Ende des ersten Halbjahres fest und werden von der Teamleitung eingetragen). Verlegungen gibt es nur ganz selten.

    Humblebee Du hast leider bei vielem Recht bzw ich finde es toll, dass bei euch danach geguckt wird, wer gerade belastet ist. Meiner SL fehlt da irgendwie die Weitsicht. Ja, es könnte optimiert werden. Und obwohl wir ja nur ü 10 bzw 11 Klasse haben, wird jede Stunde vertreten und das führt dann eben zu diesem Gehetze.

    Das ist ja wirklich sehr stressig für euch als Lehrkräfte. Schade, dass deine SL so wenig auf die Belastung der KuK achtet :( .

    Ich habe mal aus Neugier in den Lehrplan für Englisch für kaufmännische Berufe in Bayern geschaut. Da sind durchaus einige anspruchvollere fachsprachliche Themen dabei. Vielleicht nicht gerade mit Analyse von Shakespearedramen vergleichbar, aber durchaus ein höheres Niveau als Sechstklass-at-the-airport-Dialoge. Es hängt aber natürlich davon ab, was die Lehrkraft daraus macht - Papier ist schließlich geduldig.

    In den nds. Rahmenrichtlinien für den Englischunterricht in der Berufsschule wird bei den Lernzielen nach Niveaustufen (A2 bis C1) differenziert.

    Industriekauffrau. Wir waren eine reine Siemens/Henkel-Klasse und nicht-Abiturienten waren meines Wissens nicht dabei.

    Puh, dann finde ich die von dir genannten Unterrichtsinhalte um so erschreckender. Und ich kann dir versichern, dass die mir bekannten Englisch- und Deutsch-Lehrkräfte in den Berufsschulklassen der Industriekaufleute (wo zumindest an meiner Schule mind. ein Drittel der SuS kein Abi oder FHR haben) nicht so ein "Pille Palle-Zeug" unterrichten.

    Ich fand die kaumännische Ausbildung grauenhaft langweilig. Der Tiefpunkt war Deutsch- und Englischunterricht an der Berufsschule, wenn man gerade frisch aus dem LK kommt und dann "at the airport"-Smalltalk-Dialoge schreiben und Einsetzübungen zu korrekten Verbformen im simple present bearbeiten soll usw.

    Jepp Berufsschule war mir auch zu langweilig. Wir hatte aus irgendeinem Grund gar kein Englisch, aber Deutsch war gefühlt wie in der Grundschule.

    In welchen Berufen habt ihr denn eure Ausbildungen gemacht, wenn ich fragen darf? In den Ausbildungsberufen, in denen auch viele Abiturient*innen und junge Menschen mit Fachhochschulreife eine Ausbildung absolvieren (z. B. Bankkauffrau/mann), sieht - hoffentlich! - der Englisch- und Deutschunterricht in der Berufsschule anders aus!

    Das ist bei uns nicht möglich, zu viele Kollegen haben Erst-/Zweit- und dann Drittkorrektur, um sie nicht für Vertretung einzuplanen.

    Ja, das mag sein, ich bezog mich ja auf Alterra s Beitrag und nicht auf dich bzw. auf BW (weder in NDS noch in Hessen gibt es meines Wissens "Drittkorrekturen").

    Ihr habt ältere Schüler, es muss vermutlich nicht so viel vertreten werden.

    Richtig, die haben wir und die hat Alterra an ihrer beruflichen Schule auch ;) .

    Sprich: Meine Anmerkungen lassen sich sicherlich nicht auf alle Bundesländer und auf alle Schulformen - gerade nicht aufs allgemeinbildende Gym - übertragen, sondern bezogen sich lediglich auf den Beitrag über meinem!

    Ob man das für alle Kollegen so passend hinbekommt, ist die Frage.

    Stimmt, das kann ich mir auch kaum vorstellen; zumindest in großen Kollegien nicht. Wie gesagt: Bei uns "trifft" es auch immer mal KuK, dass sie am Konferenztag unterrichtsfrei haben (betraf mich selbst nun auch schon zwei Schuljahre lang), aber das ist ja nicht jedes Schuljahr so und lässt sich unserer Meinung nach gut "verschmerzen".

    Das haben wir leider aktuell auch bei uns an der Schule. Ist dann ganz toll, wenn man als Teilzeitkraft eigentlich an dem Tag frei hat und dann trotzdem fast in jeder Woche extra für irgendwelche Besprechungen antanzen muß. :daumenrunter:

    Also wenn schon Konferenzen, dann bitte über die komplette Woche verteilt und nicht immer an einem bestimmten Wochentag.

    Tja, das betrifft bei uns natürlich auch immer mal einzelne KuK. Wobei wir nicht "fast jede Woche irgendwelche Besprechungen" haben, sondern max. einmal monatlich (eher im Abstand von ca. sechs Wochen). Unser Kollegium hat sich aber vor einigen Jahren mit großer Mehrheit für einen festen Konferenztag - den Donnerstag - entschieden; zunächst probeweise ein Schuljahr lang, dann wurde erneut darüber abgestimmt und die Mehrheit, die dabei bleiben wollte, war nochmal größer geworden (bei der zweiten Abstimmung gab es kaum noch Gegenstimmen).

    Wegen der Abendschule haben bei uns viele KuK eine 4-Tage/Woche. Da legt man dann natürlich alle Termine bei Ämtern, Ärzten, … auf seinen freien Vormittag.

    Ja, eine Vier-Tage-Woche haben bei uns auch recht viele KuK (allerdings nicht wegen Abendschule, die es an meiner Schule nicht gibt). Diese Termine kann man doch - das schreibst du ja schon selbst! - auf einen Vormittag legen, wenn man genau weiß, dass der Nachmittag Konferenzen/Besprechungen/... stattfinden können. Ich sehe wirklich das Problem nicht.

    Da heißt es dann 2,5 Stunden An- und Abfahrt für 10 Minuten Konferenz und eine Unterschrift.

    Neigt der Herr hier mal wieder zu Übertreibungen?!? Wenn ihr wegen einer Konferenz, die nur eine halbe oder Dreiviertelstunde dauert, extra "anreisen" oder einige Zeit nach Unterrichtsschluss in der Schule bleiben müsst, wäre es sicherlich an der Zeit, dass euer Personalrat darüber mal mit der SL spricht.

    Die SL kennt die Termine schon Monate im Voraus

    Habt ihr denn nicht so etwas wie einen Konferenzplan oder Online-Terminkalender? Wenn nicht: siehe oben!

    Der Unterricht der 13er fällt nach den Osterferien weg und wir korrigieren Erst- und Zweitkorrektur innerhalb von ca. 3 Wochen nach den Prüfungen neben dem weiteren Unterricht.

    Warum habt ihr denn nur so kurz Zeit für die Korrekturen der Abi-Klausuren? Hier in NDS findet die letzte schriftliche Abi-Prüfung am kommenden Dienstag, also am 09.05. statt (Sport - nur für allgemeinbildende Gymnasien, Informatik und am BG VWL bzw. BVWL) und anschließend bleibt den Lehrkräften noch immer fast ein Monat zur Korrektur (die Ergebnisse müssen bis spätestens 09.06. bei unserer BG-Abteilungsleiterin abgegeben werden). D. h. für die Korrekturen in den allermeisten Fächern haben die KuK mehr als fünf Wochen Zeit. Sind in Hessen die Termine so viel "enger" gesetzt?

    Nun hat man durch Wegfall der 13er Hohlstunden im Stundenplan, die wenig geeignet für eine Abikorrektur mit Gutachten sind und oft bekommt man nun in diesen Stunden Vertretung oder Prüfungsaufsicht.

    Das ist aber m. E. eine Sache der Vertretungsplanung. An meiner Schule schauen die Vertretungsplaner*innen sehr genau drauf, dass zumindest die KuK, die im BG eine Erstkorrektur haben, in den nächsten Wochen nicht auch noch für Vertretungen, Prüfungsaufsichten o. ä. eingesetzt werden. Zudem haben eine ganze Reihe von KuK - gerade die TZ-Kräfte - durch den Wegfall des Unterrichts in der Kl. 13 (zusätzliche) unterrichtsfreie Tage.

    In die Korrekturzeit fallen bereits die nächsten Abschlussprüfungen der FOS. Ist man in beidern Schulformen eingesetzt, puhhhh...

    Ja, das ist in NDS zeitlich genauso (lässt sich ja nicht vermeiden). Aber auch da wird an meiner Schule von den Stundenplaner*innen drauf geachtet, dass es nicht allzu oft dieselben KuK trifft, die sowohl in der FOS Kl. 12 als auch im BG Kl. 13 Erstprüfer*innen in den schriftlichen Prüfungsfächern sind oder mit anderen Prüfungen (z. B. IHK-Abschlussprüfungen o. ä.) zeitgleich belastet werden. In den BFS-Klassen bspw. werden von uns die Prüfungstermine erst ca. vier Wochen vor Schuljahresende angesetzt.

    (Hinzu kommt, dass bei uns die FOS Kl. 12 von immer weniger SuS besucht wird. Bis vor ca. acht Jahren hatten wir noch zwei recht volle 12. Klassen in der FOS Wirtschaft und der FOS Gesundheit und Soziales, mittlerweile nur noch jeweils eine mit 24-27 SuS. In der FOS Technik sieht es noch schlechter aus; da fallen die SuS-Zahlen schon seit etlichen Jahren und mittlerweile ist es jedes Schuljahr fraglich, ob die Kl. 12 dort überhaupt noch zustande kommt - dieses Schuljahr besteht sie nur noch aus 12 SuS.)

    Die mdl Abiphase ist meiner Empfindung nach sehr anstrengend. Ich unterrichte 1+2 Std, nehme dann drei Prüfungen ab und habe am Nachmittag wieder normalen Unterricht. Der nächste Tage beginnt mit Vertretung, weil ein Kollege prüft, und danach führe ich 4 Protokolle, bevor meine eigenen wieder dran sind. Am nächsten Tag habe ich normalen Unterricht, tagsdrauf sind Präsentationen...etc.

    Auch da wird bei uns versucht, dass es für die Prüfer*innen nicht so ein Hin und Her ist. Dass man entweder vor oder halt nach mündlichen Abi-Prüfungen noch Unterricht hat, kommt vor, aber beides - so wie von dir geschildert - wird vermieden. Dann fällt halt an einem Prüfungstag der Nachmittagsunterricht mal aus oder wird von KuK vertreten, die nicht ins Abi involviert sind. Auch haben wir nur sehr wenige KuK, die an mehreren Tagen an mündlichen Abi-Prüfungen teilnehmen müssen.

    Mal abgesehen davon, dass ich selber auch Diplom-Handelslehrerin bin (wir bekamen die Diplom-Urkunde damals an unserer Uni zusätzlich ausgehändigt, hatten aber alle das Lehramt BBS inkl. einem Unterrichtsfach studiert, also nicht "WiPäd I"), sind allein in meinem Kollegium drei KuK, die in Göttingen WiPäd I ohne Unterrichtsfach studiert haben und trotzdem eine Planstelle bei uns erhalten haben. Nun weiß ich allerdings nicht, wann du dein Studium beendet hast; die betreffenden KuK sind alle schon seit mind. 15 Jahren bei uns. Mag sein, dass es mittlerweile nicht mehr möglich oder zumindest sehr schwierig ist, ohne Unterrichtsfach in den Schuldienst an einer BBS in NDS zu kommen. Leute, die VWL o. ä. studiert haben, wurden an den mir bekannten BBSn aber trotzdem bislang nicht eingestellt, da es (noch!) genügend Lehrkräfte, die das Lehramt BBS mit der beruflichen Fachrichtung "Wirtschaftswissenschaften" mitsamt einem Unterrichtsfach studiert haben, "auf dem Markt" gibt.

    Inzwischen können die mich alle mal ... im Dunkeln besuchen.

    Tja, wenn das so ist, kann man dir wohl hier nicht mehr weiterhelfen, oder? :weissnicht:

    Keine Sprechstunde, läuft im Wesentlichen per Mail. Wenn es echten Gesprächsbedarf gibt, dann wird via Telefon oder bei einem vereinbarten Termin in der Schule gesprochen.

    Ist an meiner Schule - wo wir aber ja allgemein nur recht wenig mit den Erziehungsberechtigten zu tun haben (und viele SuS auch schon volljährig sind) - auch so. Sprechstunden gab es meines Wissens an unserer BBS noch nie, sondern nur einmal pro Jahr - Ende November/Anfang Dezember - einen "Eltern- und Ausbilder*innen-Sprechtag". Ansonsten wird so verfahren, wie Schmidt es oben schrieb.

    In den einzelnen Bundesländern gibt es sehr unterschiedliche Stellenkegel. In NDS ist dieser vergleichsweise schmal, sodass es gerade nicht der Regelfall ist, im Beförderungsamt in den Ruhestand zu gehen. Das sieht in einigen anderen Bundesländern deutlich anders aus.

    Ich kann das ebenso bestätigen. Wir hatten sogar mal den Fall, dass eine Stelle leer lief, weil wir keinen Bewerber hatten. Bei uns sind ein paar ältere A13er, die aber immer sagen, dass sie A14 nicht wollen.

    Danke für eure Rückmeldungen! Dann ist es also vermutlich sowohl bundesland- als auch schulformabhängig.

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