Beiträge von Humblebee

    Man kann aber trotzdem zwischen männlichen und weiblichen Lehrern unterschieden. Auch ohne "Lehrer:innen".

    Lehrer = alle

    mannliche Lehrer = männliche Lehrer

    weibliche Lehrer = weibliche Lehrer.


    Ich bevorzuge erhlich gesagt diese Auffassung, weil sie viel kürzer ist.

    Du vielleicht schon, ich nicht. Ich nutze Folgendes:

    Lehrkräfte: alle

    Lehrer: männliche Lehrkräfte

    Lehrerinnen: weibliche Lehrkräfte

    Ach so, daran liegt es. Wie es bei uns in der Technikerschule/den Fachschulen ist, weiß ich nicht - schätze aber mal genauso wie im Folgenden. Da ist bei uns der Abgabezeitpunkt viel später, denn - wie ich ja schon schrieb - die Prüfungsvorschläge (ebenfalls zwei wegen etwaiger "Nachschreiber*innen") für die Abschlussprüfungen der FOS und auch anderer Vollzeitbildungsgänge, die mit einer Prüfung enden (wie den "Assistenz-Berufen"), müssen hier lediglich bei der SL eingereicht werden.

    Im nächsten Schuljahr beginnen die Sommerferien am Freitag und enden am Freitag,

    Stimmt, das finde ich auch äußerst merkwürdig! Das war vor ca. 10 Jahren hier in NDS schon mal der Fall, oder habe ich das falsch in Erinnerung? Was diese Regelung soll, weiß der Geier... In ein Organisationschaos stürzt uns das an unserer Schule zwar nicht, aber ich kann mir gut vorstellen, dass es gerade organisatorisch Grundschulen schwierig wird.

    Nein, nur zum Teil. Ich lese meist einen Reiseführer und recherchiere im Internet; manchmal bestelle ich mir Prospekte aus der Urlaubsgegend. Dann schreibe ich mir ein paar Orte/"Dinge" auf (oder markiere sie im Reiseführer), die ich gerne sehen möchte, aber nie besonders akribisch. Etwas genauer bereiten wir uns nur bei Rundreisen vor (nicht dass wir uns dann hinterher ärgern, weil wir etwas verpasst haben ;) ).

    Hast du deine Urlaube schon mehrmals am selben Urlaubsort verbracht?

    An meiner Schule gibt es zum Ende der Sommerferien - zwei Tage vor Schulbeginn - einen Konferenztag. Da finden zunächst Abteilungsdienstbesprechungen und dann eine Gesamtdienstbesprechung statt. Am Tag drauf - also dem letzten Sommerferientag - können Teamsitzungen/Treffen der Bildungsgang- und Fachgruppen stattfinden (müssen sie aber nicht, wenn kein Bedarf besteht); dieser Tag wird auch oft von parallel unterrichtenden KuK genutzt, um sich zur Unterrichtsplanung zusammenzusetzen.

    Bei uns müssen noch direkt nach den Weihnachtsferien die selbst stellten Abschlussprüfungen eingereicht werden. Bedeutet doppelten Spaß, so dass wir eigentlich zum Fasching nach den Halbjahreszeugnissen wieder urlaubsreif sind.

    Für welche Abschlussprüfungen müssen denn so früh die Prüfungsvorschläge eingereicht werden? Wir in NDS müssen nur am BG die Abi-Prüfungen für Fächer, in denen es keine landesweit einheitlichen Abi-Klausuren gibt, Mitte Januar einreichen. Ansonsten wird es schulintern geregelt (und da die Abschlussprüfungen in der FOS, BFS usw. erst am Ende des Schuljahres geschrieben werden, brauchen wir für diese Bildungsgänge die Prüfungsvorschläge erst um die Osterferien herum oder Anfang Mai bei der SL einzureichen).

    In der Folge sind bei uns die vier Wochen vor den Weihnachtsferien die für die Schüler stressigste Zeit im ganzen Jahr, weil dann noch alle Kollegen ihre Klassenarbeiten durchbekommen wollen, schließlich reicht die Zeit nach den Ferien noch so eben, um die Nachschreiber einzufangen. Eine „besinnliche Weihnachtszeit“ ist praktisch nicht existent.


    Für uns Kollegen sind die Weihnachtsferien die arbeitsreichsten Ferien, zumindest geht es mir so, weil der ganze Kram dann natürlich korrigiert werden will.

    Ich kann das für mich und viele meiner KuK so nicht bestätigen, dass die Weihnachtsferien die arbeitsreichsten Ferien sind. Ich habe immer in den Herbst-, Weihnachts- und Osterferien in etwa gleich viele Klausuren zu korrigieren. Bei uns an der Schule läuft es meist so: Entweder lassen wir pro Halbjahr zwei Klausuren in einem Fach/Lernfeld/... schreiben (dann liegt die erste vor den Herbstferien - also Ende September bis Mitte Oktober, je nachdem wann nach den Sommerferien die Schule wieder anfing - und die zweite irgendwann Ende November bis vor den Weihnachtsferien) oder nur eine, die dann meist nach den Herbstferien geschrieben wird. Und im zweiten Halbjahr liegen die Klausurtermine - wenn denn zwei geschrieben werden - meist im März/April und dann noch im Mai/Juni.

    Ich persönlich korrigiere übrigens lieber innerhalb der Ferien; würde es also eher blöd finden nach den Weihnachtsferien Klausuren korrigieren zu müssen.

    :rotfl:Na, dann sollten am besten alle Lehrkräfte Fächer wie Politik, Wirtschaft(skunde) o. ä. unterrichten, wo sich die Themen und Inhalte immer mal ändern. Und am Gym/BG ändern sich in vielen BL in der Oberstufe in Englisch, Deutsch usw. die Themengebiete auch alle zwei Jahre.

    HappygoluckygoamAr : Du bist wirklich ein lustiger Troll, der uns hier über die Sommerferien amüsiert! Mach' mal weiter damit, bitte!

    Die Aussicht, über lange Jahre hinweg immer wieder den in etwa gleich alten SuS gegenüberzustehen (seien sie nun 8, 9 oder 12 Jahre alt) und dabei selbst fortwährend älter, grauer und lethargischer zu werden, finde ich quälend und widerwärtig!

    Was ist denn das für eine merkwürdige Aussage? Dass sich das Alter der SuS, die man unterrichten wird, nicht ändern wird, weiß doch wohl jede/r, bevor sie/er sich für diesen Beruf entscheidet! In diesem Zusammenhang von "widerwärtig" zu sprechen ist ja wohl mehr als übertrieben.

    Als Lehrer ist man - zumindest im Rahmen des Unterrichts - komplett fremdbestimnt. Nicht inhaltliche Erfordernisse oder spezifische Bedürfnisse der SuS besimmen die Arbeitsabläufe, sondern IMMER ist es das Stundenklingeln, das die Arbeitsphasen vorgibt und taktet.

    Das ist eine Form der Entfremdung, die es so starr ansonsten nur in großen Industriebetrieben gibt.

    Diese unnatürliche Taktung torpediert nicht nur Lern- und Arbeitsabläufe, sie macht auch die so wichtige kommunikative Interaktion mit den KuK fast unmöglich. Die strikte Einteilung des Unterrichts in 45-Minuten-Einheiten versklavt Lehrer und Schüler gleichermaßen!

    Du weißt aber, dass es Schulen gibt, wo es a) gar keine Schulklingel gibt, b) nicht in 45- sondern in 90-Minuten-Einheiten (oder anderen) unterrichtet wird und/oder c) dieselbe Lehrkraft eine Klasse mehrere Stunden hintereinander unterrichtet, also selbst für die "Taktung" verantwortlich ist?

    EDIT: Ach, ich sehe gerade, dass Zauberwald das auch schon geschrieben hat. Da war ich zu langsam ;) ...

    Ich frage mich wirklich immer mehr, warum du dich jemals für den Beruf der Lehrkraft entschieden hast (wenn du überhaupt Lehrkraft bist). Kann ich echt nicht nachvollziehen bei den Argumenten, die du hier gegen diesen Beruf äußerst. Zu deinem Besten und dem deiner SuS und auch Kolleg*innen solltest du dich mMn langsam, aber sicher nach 'nem anderen Job umsehen.

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