Beiträge von Humblebee

    Nein, einen Leistungskurs mit 31 Schülern gibt es nicht. Die werden zu Recht geteilt - weil sie auch anteilig und geteilt noch viel Arbeit bedeuten. Ist bei uns jedenfalls so. Das ist in der Grundschule und auch bei uns in den Berufsschulklassen oder anderen Schulformen nicht so - aber im beruflichen Gymnasium schon.

    Ja, wie du schon schreibst: Bei euch in der Schule ist das so. An meiner Schule nicht, denn da unsere BG-Klassen in ihren beruflichen Schwerpunkt- bzw. Profilfächern - z. B. "BRC" (Betriebswirtschaft mit Rechnungswesen-Controlling) im BG Wirtschaft - nicht getrennt werden, gibt es dort immer mal sehr volle Leistungskurse. Ein Kollege hat jetzt in der Klasse 13 auch eine Klasse als Klassenlehrer und damit in "BRC" (das Profilfach unterrichten in unserem BG grundsätzlich die Klassenlehrkräfte) 29 SuS, hatte also auch 29 Vorabi-Klausuren im ersten Halbjahr und bekommt nun am 18.04. halt 29 Abi-Klausuren in diesem Fach auf den Schreibtisch.

    Projekte und dazugehörige Projektarbeiten fallen allerdings bei uns ins zweite Halbjahr der Klasse 12, nicht in die 13.

    Ich kann dir auch nur raten, dringend mit der Schulleitung bzw. der Abteilungsleitung des BG zu sprechen!

    Wenn die LK`s nicht zur selben Zeit liegen, gilt das dann auch nicht als Mehrarbeit?

    Doch, wenn die LKs nicht zur selben Zeit liegen, ist es natürlich Mehrarbeit. Siehe Beitrag von WillG:

    Aber es ist keine vergütbare "Mehrarbeit" im dienstrechtlichen Sinne. Die entsteht erst durch zusätzliches Unterrichtsdeputat im Sinne von zusätzlichen Stunden im Stundenplan, die du aufgrund des Konstrukts nicht hast.

    Doch das macht einen riesen Unterschied. Ich musste früher immer die Fehlzeiten händisch bilanzieren. Das macht heute das Klassenbuch selbst.

    Wie gesagt: Einen "riesigen" Unterschied sehe ich da nicht. Fehlzeiten musste ich zweimal im Jahr - zu den Halbjahres- und den Sommerzeugnissen - zusammenzählen; Zeitaufwand: max. 10 Minuten,(das habe ich meist in einer Stillarbeitsphase der SuS erledigt). Klar ist das jetzt Zeit, die ich für andere Dinge aufwenden kann.

    Beide Arten der Klassenbuchführung haben m. E. Vor- und Nachteile. In unserem Kollegium ist die Entscheidung für die Beibehaltung des elektronischen Klassenbuchs nach einer mehrmonatigen Testphase recht knapp für das elektonische ausgefallen (54% der KuK waren dafür).

    die Klassenlehrperson [...] muss dem ollen Klassenbuch nicht mehr ewig hinterherrennen, sofern es denn überhaupt im Unterricht abgegeben wurde und irgendjemand was eingetragen hat, was die meiste Zeit nämlich gar nicht passiert ist.

    Falls dies bei euch ein so großes Problem war, ist ein elektronisches Klassenbuch natürlich sehr vorteilhaft. Bei uns war es allerdings nie ein Problem; ich habe in all der Zeit als Klassenlehrerin weder dem Klassenbuch "hinterherrennen" noch die KuK zu Eintragungen auffordern müssen.

    Auch gibt einem Untis sehr schnell die Fehlzeitenabrechnung für die Zeugnisse aus. Das war sonst auch immer eine ordentliche Rechnerei, zumal wir in NRW ja nach Fehlstunden und nicht nach Fehltagen abrechnen müssen.

    Das ist richtig; auch wenn das Ausrechnen von Fehlstunden in NDS ja nicht notwendig ist.

    So kann man sich bei Untis z.B. sehr schnell die Fehlzeiten je Fach ausgeben lassen, um so festzustellen, ob ein Schüler immer bei einem ganz speziellen Kollegen bläut. Im Papierklassenbuch ist das eine größere Sucherei.

    Das allerdings sehe ich nicht als Aufgabe der Klassenlehrkräfte sondern der Fachlehrkräfte an. Ich suche garantiert nicht danach, ob ein/e Schüler/in immer nur bei bestimmten KuK im Unterricht fehlt (ist in meiner Klasse auch sehr selten der Fall gewesen, wenn ich so drüber nachdenke). Wenn die KuK dies bemerken, geben sie mir eh Bescheid.

    Mit einigen Klicks hat man eine komplette Übersicht über die Klassenbucheinträge eines Schülers und mit einem weiteren seine Verspätungen und unentschuldigten Fehlzeiten. Also ein ziemlich gutes Bild. Und zwar jederzeit und überall. Das möchte ich nicht missen.

    Eben: Mit einigen Klicks, die im Papier-Klassenbuch nicht notwendig sind (da reicht ein Blick hinein). IUnd ich fand das Papier-Klassenbuch halt einfach für den Gesamtüberblick besser, ohne da großartig "herumklicken" zu müssen.

    Ist aber ja eh nun egal. Jetzt haben wir das elektronische Klassenbuch und das bietet halt auch viele Vorteile zum papierenen.

    Ob ich nach dem Rezept fragen kann?

    Klar, warum nicht? Ich habe schon einige Male Rezepte von SuS bekommen.

    Zitronenkuchen mag ich persönlich übrigens nicht besonders gern, aber mein Lebensgefährte liebt ihn. Ich muss den oftmals (habe ein Rezept für einen Zitronen-Blechkuchen) zu seinem Geburtstag backen; den nimmt er dann mit zur Arbeit, wo seine KuK auch total "heiß" darauf sind :) .

    NDS hat die Vorgaben für Radtouren angepasst, das ist nun schwieriger,

    früher hatten wir schon Klassenfahrten per Rad, montags hin, freitags zurück.

    Geht heute aus verschiedenen Gründen nicht mehr.

    Ist das neu? Ich habe in Erinnerung, dass mir vor einigen (ca. vier) Jahren mehrere SuS erzählten, dass sie ihre mehrtägige Abschlussfahrt in der 10. Klasse mit dem Fahrrad gemacht haben.

    EDIT: (hat sich erledigt)

    Nein, richtig schlecht finde ich das "Untis"-Klassenbuch nun auch wieder nicht. Wenn für die Klasse irgendwelche Klassenarbeiten von den KuK eingetragen werden, sehe ich das als Klassenlehrkraft auch in "WebUntis". Aber mir geht es gerade in meiner BFS-Klasse mit eher schwierigerer SuS-Klientel eher darum, dass ich sehe, ob es irgendwelche Vorfälle im Unterricht gab, wer zu spät kam usw., welche Themen die KuK in ihrem Unterricht durchgenommen haben,... Das hatte ich beim Papier-Klassenbuch ja immer sofort alles auf einen Blick, im elektronischen bedarf es da einiger Klicks.

    Ich kenne tatsächlich noch Klassenbücher und Notenlisten auf Papier. Furchtbar, insbesondere aus der Perspektive der Klassenlehrperson.

    Bzgl. Notenlisten bin ich deiner Meinung. Aber ob ich als Klassenlehrkraft nun ein Papier-Klassenbuch oder ein elektronisches habe, macht nach meiner nun einjährigen Erfahrung mit letzterem wenig Unterschied. Ich muss sogar sagen, dass mir das aus Papier aufgrund der Übersichtlichkeit besser gefiel (Ich habe dann einen schnelleren und genaueren Überblick, was an dem jeweiligen Tag und der jeweiligen Woche so in der Klasse "los" war).

    Also in meiner eigenen Schulzeit habe ich die Klassenfahrten in die Pampa nie gemocht und ich konnte auch nie verstehen warum man zum Wandern in den verregneten Harz, die Elbmarsch oder sonst wo hin fahren mußte. Ich habe mich als Schüler immer gefragt, ob es bei den Lehrern einen Wettbewerb gibt, bei dem der Pauker mit dem unattraktivsten Reiseziel gewinnt.

    Scheint wohl schulabhängig zu sein. Solche Klassenfahrten wie die von dir genannten "in die Pampa" habe ich zu meiner Schulzeit nicht gemacht.

    :( Das klingt ja furchtbar! Hier in der Gegend sind viele Schwimmbäder wochentags in den Vormittagsstunden (meist so zwischen 8 und 12/13 Uhr) für die Öffentlichkeit gesperrt, wenn Schulklassen dort Unterricht haben. Aber es gibt hier - abgesehen von den "Spaßbädern" - in den kleineren Städten auch nur kleine Hallenbäder mit einem großen bzw. Schwimmer- und einem Nichtschwimmerbecken.

    Wie gesagt: Kann ich als Nicht-Sport-Lehrkraft nicht wirklich beurteilen. Bei uns gibt's nur einen Schwimmkurs am BG und da geht es - laut Aussage der Kollegin, die diesen seit Jahren unterrichtet - nicht sonderlich laut zu. Und bzgl. des Unterrichts in der Sporthalle höre ich von meinen Sport-KuK eher, dass dieser weniger anstrengend sei als der Unterricht im Klassenraum. Also liegt es vermutlich eher an den Fächern in Verbindung mit der SuS-Klientel und u. a. deren Alter, oder?

    Wobei solche Parameter wie Alter und Corona (wie eigentlich Kinder) sich bei jedem ganz anders auswirken.

    Natürlich, beides hat bei mir auch eine (negative) Auswirkung auf die Leistungsfähigkeit, würde ich meinen. Aber groß ist diese Auswirkung bei mir persönlich nicht. Das wird aber bei jeder/jedem unterschiedlich sein. Und schrieb ich ja auch oben, dass es tatsächlich auch eine "Geschmacksfrage" ist, ob man acht Stunden am Stück unterrichten möchte (und kann).

    Ich würde sagen, das liegt an den Fächern und den Schülern zum Großteil.

    Na ja, an den Fächern vielleicht zum Teil, aber nicht zum Großteil, an den SuS hingegen schon. Auf jeden Fall ist es anstrengender, wenn ich acht Stunden in lauten, recht undisziplinierten Klassen habe, als wenn ich acht Stunden im BG oder in Berufsschulklassen der Industriekaufleute unterrichte. Aber ob ich nun acht Unterrichtsstunden in Englisch oder Wirtschaft habe, ist für mich relativ egal (kann alerdings für die Sport-KuK nochmal anders sein, das kann ich nicht beurteilen; wobei an meiner Schule keine Lehrkraft mehr als max. vier Stunden Sportunterricht am Tag hat).

    10 Uhr ist doch Frühstück? 🤔

    Echt? Also um 10 Uhr frühstücke ich nur im seltensten Fall.

    Ungewöhnlicher finde ich deftiges zum Frühstück (das verbinde ich eher mit Frühstücksbuffet im Hotel).

    Nö, finde ich gar nicht ungewöhnlich. Ich esse fast ausschließlich Deftiges - wie Käse und Wurst als Auflage oder auch gerne mal am WE ein Rührei - zum Frühstück.

    Muss wohl an den Kindern liegen ;) . Am Alter oder an Corona liegt es vermutlich eher nicht - zumindest bei mir nicht, denn mir haben im letzten Schuljahr die acht Stunden, die ich dienstags hatte, nicht wirklich viel ausgemacht.

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