Beiträge von Humblebee

    In NDS kann man mit FH-Reife sowieso an einer Uni die "einschlägigen" Studiengänge studieren; also bspw. wenn man an einer FOS mit dem Schwerpunkt "Wirtschaft" die FH-Reife gemacht hat, darf man an einer Uni alles "Wirtschaftliche" studieren. Wir hatten gerade erst eine ehemalige Schülerin als Praktikantin bei uns, die vor vier Jahren bei uns erfolgreich die FOS absolviert hat und nun WiWi und Werte und Normen auf Lehramt BBS studiert.

    Aber hier in NDS ist es ja auch möglich "Sozialpädagogik" als berufliche Fachrichtung für das Lehramt BBS zu wählen.

    …ich kenne drei Regularien dreier Bundesländer, in denen das BK eine komplett eigenständige Ausbildung erfordert und ein Wechsel nahezu ausgeschlossen ist, per sé aber natürlich möglich

    Welche drei Bundesländer sind denn das? NDS kann es ebenso wenig wie NRW sein, denn es gibt in den mir bekannten BBSn eine Reihe von ausgebildeten Gym-Lehrkräften (an meiner Schule sind es - wenn ich mich nicht irre - derzeit vier; eine ist mittlerweile zur Abteilungsleiterin des BG aufgestiegen).

    Ich musste eigentlich nicht. Ich habe mein Diplom allerdings an der Fachhochschhule gemacht. 7 Semester Regelstudienzeit + 1 Jahr staatliche Anerkennung. Während des Studiums habe ich als Aushilfe im Kindergarten und Krippe gearbeitet. Danach habe ich 18 Jahre als Sozialpädagogin gearbeitet u.a. auch in leitendr Position. Das reicht nicht um als Quereinsteigerin an die Fachschule für Sozialpädagogik in Hessen ins Ref. zu gehen. Hab dann noch meinen Master gemacht, der hoffentlich jetzt anerkannt wird.

    Ah, ok, das ist dann bei dir ein "Spezialfall".

    Dann greift meine Kollegin trotzdem demonstrativ zum Strickzeug, selbst wenn sie vom Schulleiter in der Konferenz direkt angesprochen wird.

    PS: Wir alle haben uns damals in der Konferenz gewünscht, daß er sie in Folge aus der Konferenz wirft, wie man Schüler, die sich total daneben benehmen auch aus dem Unterricht wirft.

    Diese Story hast du doch vor ca. einem halben Jahr schon mal zum Besten gegeben! [EDIT: Ich sehe gerade, dass pepe den entsprechenden Thread schon verlinkt hat.] Da war es allerdings eine Ex-Kollegin (Religionslehrkraft). Und ich kann nur wiederholen, was ich damals schon schrieb: Ich kann nicht verstehen, warum jemand aus diesem Grund aus einer Konferenz geworfen werden sollte (hat dein SL damals auch nicht gemacht - trotz des "Wunsches" des Kollegiums -, wie du vor einigen Monaten schriebst). In meinem Kollegium käme auch niemand auf die Idee, eine/n strickende/n Schüler*in aus dem Unterricht zu werfen. Unter "sich total daneben benehmen" verstehen meine KuK und ich nämlich definitiv etwas anderes!

    72 Seiten Diplomarbeit und 65 Seiten Masterthesis.

    Du musstest beides schreiben? Das ist ja total blöd :( .

    Schreiben ist nicht meine größte Stärke, daher habe ich, wo ich konnte, lieber Klausuren oder mündliche Prüfungen gemacht. Insgesamt waren es doch 3 Hausarbeiten, die ich schreiben musste

    Klausuren gab es bei uns damals nur im Grundstudium und dann für die Examensprüfungen (mündliche Prüfungen nur anlässlich des ersten Staatsexamens). In den Seminaren, die ich im Hauptstudium hatte, waren dann meist Hausarbeiten geschrieben werden.

    Sozialpädagogik, im eigentlichen Sinne, also mit dem Ziel künftig mit Klient*innen zu arbeiten, gibt es meines Wissens nur an FHs und (zumindest zu meiner Zeit damals) an der Uni Bamberg.

    An der Uni Hildesheim gibt es einen (Bachelor- und Master-)Studiengang "Sozial- und Organisationspädagogik". (weiß ich zufällig, weil die Tochter eines Kollegen dort studiert)

    Bei uns waren normale Hausarbeiten 15-30 Seiten lang, die Examensarbeit aber deutlich umfangreicher.

    Während in einigen Fächern 150 und mehr Seiten erstellt wurden, gab es in anderen Fächern irgendwann erste Seitenbegrenzungen auf 70 Seiten,

    allerdings mit umfangreichen Anhängen (vor allem im Ref), mit Forderungen, was alles enthalten sein müsste.

    Klar, die Examensarbeiten waren bei uns auch umfangreicher. Wobei es da sowohl in meinem ersten wie auch zweiten Staatsexamen Seitenbegrenzungen gab, gerade im zweiten. So umfangreich, wie von dir beschrieben, waren unsere Examensarbeiten definitiv nicht.

    Nicht falsch verstehen, das waren nette Leute. Aber sie haben mich (ohne böse Absicht) sehr genervt. Es war nur zu sehr "Dorf". So bin ich aufgewachsen, das ertrage ich nicht mehr.

    Schade, aber ein Stück weit nachvollziehbar. Ich bin in einer Kleinstadt aufgewachsen und würde - das schrieb ich hier ja schon oft - niemals in einer weitgehend anonymen Nachbarschaft einer Großstadt wohnen wollen (von der "Wuseligkeit" und dem Lärm einer größeren Stadt mal ganz abgesehen). Dann lieber Kleinstadt, Dorf oder eben so, wie wir jetzt wohnen (Wohnsiedlung in Stadtrandlage; das ist für uns ideal: Wir sind genauso schnell in der Innenstadt wie in der Natur, haben hier in einigen Minuten fußläufiger Entfernung einen kleinen See mit Stadtteilpark, eine Bushaltestelle nahe dran und auch die nächste Auffahrt der Stadtautobahn ist nicht weit weg).

    In Nawis/Informatik läuft das ein bisschen anders. Ich habe auch (wenige) so lange Hausarbeiten geschrieben, in Englisch aber deutlich kürzere (10 - 20 Seiten, je nach Semester).

    Ich hatte heute Vormittag nochmal nachgeschaut: In Englisch wie auch in Berufs- und Wirtschaftspädagogik wurde bei uns im Grundstudium eine max. Seitenanzahl von 20, im Hauptstudium von 25 Seiten angegeben. Für WiWi habe ich nichts mehr gefunden, meine aber, dass es dort ähnlich war.

    Die Userin, auf die ich mich mit meinem Beitrag bezog, hat im Übrigen meines Wissens Sozialpädagogik studiert und keine Naturwissenschaft oder Informatik ;) .

    Wir hingegen sind sehr froh um unsere Nachbarschaft. Mit einigen Nachbar*innen haben wir mehr, mit anderen weniger und mit wieder anderen überhaupt nichts zu tun. Dass uns Gespräche o. ä. "aufgezwungen" wurden, haben wir noch nicht erlebt. Diejenigen, mit denen wir uns gut verstehen, und wir helfen uns gegenseitig (sei es beim "Haus- und Garten-Sitting", wenn jemand im Urlaub ist oder beim Einkaufen u. ä., wenn jemand erkrankt ist, usw.). Das möchten wir nicht mehr missen. Ich mag mir überhaupt nicht mehr vorstellen, in einem Mehrparteienhaus zu wohnen. Das werden wir solange wie irgend möglich vermeiden und in unserem Einfamilienhaus wohnen bleiben.

    Das stimmt und lässt sich durch das Setting der Sitzung bereits etwas abmildern. Es braucht zum Beispiel für die meisten Sitzungen mit dem gesamten Kollegium keinerlei Tische ;)

    Och, auch da lässt es sich prima mit dem Handy spielen und Ähnliches ;) . Aufgrund der Größe unseres Kollegiums stehen in den Gesamtkonferenzen und Gesamtdienstbesprechungen nie Tische in der Aula.

    Habe bisher keine Konferenz erlebt, die wirklich etwas gebracht hat, außer dass sich immer dieselben Kollegen gerne selbst reden hören. Die wirklich wichtigen Entscheidungen werden in persönlichen Gesprächen untereinander getroffen.

    Hm, bei uns müssen viele Entscheidungen, die die komplette Schule oder einzelne Abteilungen betreffen, in einer Konferenz getroffen und dort beschlossen werden. Gleiches gilt für Entscheidungen, die einen Teambeschluss erfordern (Teamsitzungen der Bildungsgang- und Fachteams entsprechen bei uns den "Fachkonferenzen" der "Fachgruppen" an allgemeinbildenden Schulen). Ein einfaches "persönliches Gespräch" reicht da schon rein rechtlich nicht.

    Das wird doch wohl in NRW nicht anders sein, oder?

    Bzgl. "Altgriechisch": Das wird hier in NDS m. E. nur noch von wenigen Gymnasien angeboten; zwar mancherorts als AG, aber eher selten als wählbare Fremdsprache. Die Töchter eines Bekannten haben in Osnabrück ein Gym. besucht, wo sie Altgriechisch als dritte Fremdsprache hätten wählen können (was sie aber beide nicht getan haben).

    Bzgl. "Französisch" vs. "Spanisch": Ich selbst hatte Französisch als Leistungskurs; Spanisch wurde damals gar nicht angeboten. Gerade in den letzten Tagen habe ich irgendwo gelesen, dass Französisch an den Gymnasien in NDS weiterhin die beliebteste - also am häufigsten gewählte - zweite Fremdsprache ist, an IGSn ist es mittlerweile Spanisch.

    An unserem BG wird ausschließlich Spanisch als zweite Fremdsprache angeboten, was aber daran liegt, dass wir vor 16 oder 17 Jahren , als das BG bei uns eröffnet wurde, keine Lehrkraft für Französisch fanden (später wurde meines Wissens nicht mehr danach gesucht). Meines Wissens gibt es in NDS recht viele BBSn, wo es ähnlich ist. Die BBS in Northeim (südliches NDS) bietet als einziges BG im ganzen Bundesland Chinesisch als zweite Fremdsprache an.

    Einige Gymnasien im grenznahen Gebiet zu NL (in Ostfriesland, im Emsland und in der Grafschaft Bentheim) bieten auch Niederländisch an.

    So ein Fall ist mir persönlich unbekannt; meist einigen sich die Erst- und Zweitkorrektoren so, Wenn nicht, es geht dann an den Prüfungsausschussvorsitzenden, der nach Aktenlage entscheidet, die Korrigierenden anhört oder eine Drittkorrektur anordnet

    Mir ist auch kein solcher Fall bekannt. In NDS gilt: " 1Die Leistung in der schriftlichen Prüfung wird von der Referentin oder dem Referenten und der Korreferentin oder dem Korreferenten bewertet. 2Die Fachprüfungsleiterin oder der Fachprüfungsleiter bewertet die Leistung ebenfalls, indem sie oder er den vorliegenden Bewertungen zustimmt oder eine abweichende Auffassung vermerkt. 3Das vorsitzende Mitglied der Prüfungskommission setzt die endgültige Bewertung fest, wenn die Beurteilungen voneinander abweichen oder wenn dies zur Wahrung einheitlicher Bewertungsmaßstäbe erforderlich ist."

    Ach, Erst- und Zweitkorrektor tauschen sich aus? Ich dachte, das sei so anonymisiert, dass man bei der Zweitkorrektur nicht einmal weiß, von welcher Schule die Klausuren kommen? Und dass man auch nicht sieht, wie viele Punkte der Erstkorrektor gegeben hat, sondern nur dessen Korrekturzeichen?

    Dazu hatte Alterra ja schon geschrieben:

    Das Land legt jedes Jahr fest, welche schriftlichen Fächer extern zweitkorrigiert werden. Ist das Fach nicht betroffen, geschieht die Zweitkorrektur intern.

    BTW: An meiner Schule in NDS wurden die Abi-Klausuren noch nie extern zweitkorrigiert, sondern die Korrekturen laufen so ab, wie von chilipaprika oben geschildert.

    Bei mir war der letzte Kurzeinsatz dieser Art die Zulassungskonferenz für die FHR-, AHR- und Techniker-Abschlußprüfungen. Als Klassenlehrer vorlesen das alle zugelassen sind, einmal das Konferenzprotokoll abzeichnen und nach nicht einmal 5 Minuten war ich fertig. Die komplette Konferenz für alle Abschlussklassen dauerte 12 Minuten.

    Sowas ("Zulassungskonferenzen") gibt es hier nicht, denn für die Abschlussprüfungen in ihren Bildungsgängen sind - abgesehen von den SuS im BG (aber dafür gibt's auch keine extra Konferenzen; die Abteilungsleitung des BG stellt fest, welche SuS zum Abi zugelassen sind und welche nicht) - alle SuS zugelassen. Für einige Bildungsgänge - bspw. die FOS 12 und die berufsqualifizierenden mehrjährigen BFSn - finden im Anschluss an die schriftlichen Abschlussprüfungen ca. 2-3 Wochen vor Schuljahresende "Prüfungsausschuss-Sitzungen" statt, die ähnlich wie Zeugniskonferenzen ablaufen und pro Klasse mind. 30, eher 45 Minuten dauern. Ansonsten haben die Bildungsgänge wie die einjährigen BFS-Klassen ganz "normale" Zeugniskonferenzen 1,5 Wochen vor den Sommerferien (auch die sind pro Klasse bei uns auf eine halbe Stunde angesetzt).

    Wenn man das immer vorher so genau wüßte, wann denn dann die Konferenzen kommen. Die kommen auch gerne mal um 12 oder 13 Uhr.

    Das ist natürlich blöd. Zu der Zeit finden bei uns keine Konferenzen u. ä. statt, sondern in aller Regel ab 15:30 Uhr. Das ist ebenfalls damals mitsamt der Festlegung des Konferenztages und der Regel, dass Sitzungen nicht länger als zwei Stunden dauern sollen, so vereinbart worden, und es klappt noch immer sehr gut.

    Und nein, ich kann meinem Arzt nicht sagen, daß ich einen Termin ganz früh morgens haben will.

    Auch das ist schade und ist bei den meisten Ärzt*innen, bei denen ich in Behandlung bin oder war, zum Glück anders. Wie ich schon häufiger festgestellt habe, scheint sich hier aber der Ärzt*innenmangel noch in Grenzen zu halten, denn ich musste bisher nur bei wenigen Fachpraxen längere Zeit auf einen Termin warten (und nur beim MRT und bei einer Orthopädiepraxis bekam ich einen nicht zu verlegenden Termin "vorgesetzt").

    Wir haben in unserem Kollegium insg. 9 KuK mit über 100km Anfahrtsweg (einfache Strecke), ich gehöre auch dazu.

    a) Haben wir nicht. b) War "Übertreibungen" darauf bezogen, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass ihr für eine zehnminütige (!) "Konferenz" extra in die Schule beordert werdet.

    Soetwas haben wir nicht.

    Wie gesagt: Da sollte dringend mal euer Personalrat tätig werden, damit ein Termin- bzw. Konferenzkalender eingeführt wird! So, wie du es von deiner Ausbildungsschule schilderst, ist es an meiner Schule auch. Spätestens im September stehen die allermeisten Termine im "schulmanager-online" (abgesehen z. B. von Prüfungsterminen, die von den Fachteams erst später festgelegt werden; aber auch die stehen dann zum Ende des ersten Halbjahres fest und werden von der Teamleitung eingetragen). Verlegungen gibt es nur ganz selten.

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