Beiträge von Humblebee

    Ich bin beim Mahnen auch eher vorsichtig: Ich mahne dann, wenn ich mehr als das Minimum an Zeiten zusammen habe. Das vermeidet dann Situationen, in denen ich eventuell bei einer einzelnen Fehlzeit was verschusselt habe.

    Ich bin da überhaupt nicht vorsichtig. Wir sind angehalten, unseren SuS schon nach dem ersten unentschuldigten Fehltag (oder auch nach zwei unentschuldigten Fehlstunden, also zwei Doppelstunden) den ersten Mahnbrief zu schicken, wenn wir nicht binnen einer Woche eine Entschuldigung erhalten haben. Daran halte ich mich. Diese erste Mahnstufe ist aber ein "Du, du! Mach' das nie wieder!"-Schreiben.

    Ansonsten, die Klassiker: Gespräch nicht alleine führen, Ziel des Gesprächs vorher festlegen, protokollieren.

    Das auf jeden Fall! Und am besten wäre es meiner Meinung nach, wenn die stellvertretende Klassenleitung sich nicht nur in Bereitschaft hielte, sondern gleich von Anfang an bei dem Gespräch dabei wäre, denn er oder sie kennt den Schüler und sein Verhalten ja auch gut. (EDIT: Ach so, ich lese gerade erst, dass derjenige nicht da ist, weil erkrankt. Schade.)

    Habt ihr eine/n Schulsozialarbeiter/in, die/den du mit zu diesem Gespräch nehmen kannst? Ein Mitglied der Schulsozialarbeit ist bei uns grundsätzlich bei solchen Gesprächen dabei (sie werden bei uns auch schon im Vorfeld informiert, sobald ein/e Schüler/in von der Klassenlehrkraft ins "Mahnverfahren" gesetzt wird).

    Konkrete Beispiele solltest du parat haben, vermutlich fragen die Eltern auch danach und dann ist es gut, wenn du sie so klar und sachlich wie möglich benennen kannst. Am besten hast du sie schriftlich (Generell würde ich mir angewöhnen, die Vorfälle regelmäßig schriftlich zu dokumentieren).

    Gut lassen sich ja Vorfälle auch im Klassenbuch dokumentieren. Ist das bei diesem Schüler evtl. der Fall?

    Nun, ich bin ja jetzt Klassenlehrerin in einer höheren Berufsfachschulklasse. Da habe ich allerdings - auch gerade - viel Ärger (siehe mein Strang mit dem Elterngespräch übermorgen). Daher weiß ich nicht, ob da etwas zu erwarten ist ...

    Ich hatte (EDIT: habe!) auch öfter mal Ärger in meinen BFS-Klassen; meist aber nur mit einzelnen SuS. Ein Geschenk habe ich aber - bis auf einige wenige Ausnahmen - fast jedes Schuljahr vor den Sommerferien bekommen :) .

    Ja, bei uns an der BBS ist das auch nicht üblich - finde ich aber z. B. eher traurig.

    Ja, das finde ich auch ganz schön traurig. Bei uns ist es - das schrieb ich m. E. schon - in den Vollzeitschulklassen wie Berufsfachschul-, Fachoberschul-, Fachschul- oder Berufseinstiegsklassen oder im BG schon üblich, dass zumindest den Klassenlehrkräften ein kleines Geschenk gemacht wird. Letztes Jahr hatte meine BFS-Klasse sogar für jede Lehrkraft, die in der Klasse unterrichtet hatten (das waren insgesamt nur sechs), eine kleine Schachtel Pralinen mit einer von einer Schülerin selbstgebastelten Rose (ich weiß gar nicht, was das für ein Material ist) plus Karte fertiggemacht. Ich als Klassenlehrerin bekam zusätzlich noch einen Blumenstrauß.

    Überall, wo es Kopiervorlage ist, sollte nach meinem Rechtsverständnis das Recht der Vervielfältigung (auch: Scannen) und des Verbreitens in der eigenen Klasse (mittels Beamer, TV, sonstwas) erlaubt sein.

    :?::/ Ich verstehe deine Aussage nicht. Wenn irgendetwas explzit von einem Verlag als "Kopiervorlage" bezeichnet wird, darf ich diese doch als Lehrkraft so oft vervielfältigen, wie ich möchte!? Deshalb heißt es doch "Kopiervorlage".

    Verlägen

    Verlagen :aufgepasst:

    In meinem Bereich würde ich sagen, dass so ca. ab 2005 bis 2015 die "Besten" Materialien waren; aber ich stelle es durchaus gerne zur Disposition.

    Nur wissen wir leider nicht, was "dein Bereich" genau ist... Du arbeitest laut Profil an einer "mittleren" Schulform (wie du schriebst, irgendwo an der Küste) und hast leider keines deiner Unterrichtsfächer angegeben (aufgrund deines obigen Posts nehme ich an, dass eines davon "Physik" ist) ;) .

    Warum fängt für die Erstklässler das neue Schuljahr später an, als für die anderen Schüler?

    Das find ich komisch.

    Wieso ist das "komisch"? Mal abgesehen davon, dass ich es ja nicht anders kenne: Ich finde die Regelung sehr gut, weil sich dann a) die Erwachsenen, die an einer Einschulung teilnehmen möchten, meist nicht extra Urlaub nehmen müssen, b) auch andere Kinder, die samstags i. d. R. schulfrei haben, daran teilnehmen können, c) die Einschulungen "ungestört" in ansonsten leeren Schulen stattfinden können und d) der eh schon oft wuselige erste Schultag nach den Sommerferien nicht noch wuseliger durch die Einschulungen wird.

    Ein großer Nachteil ist natürlich für die Lehrkräfte in den Grundschulen, dass sie dann an diesem Samstag zur Schule kommen müssen.

    Hier in Bayern findet die Einschulung schon immer am 1. Schultag im neuen Schultag statt (wann auch sonst?), das ist der Dienstag.

    Wieso "wann auch sonst"? Wie gesagt: Hier in NDS - und laut Susannea ja auch in Brandenburg und Berlin - ist schon sehr lange der erste Samstag im neuen Schuljahr der Einschulungstag für die Erstklässler:innen, obwohl das Schuljahr meistens schon an dem Donnerstag, manchmal auch an dem Montag davor begonnen hat.

    Ich habe mir halt noch nie Gedanken darüber gemacht, dass in anderen BL an einem anderen Wochentag Einschulungen stattfinden und habe da bei befreundeten und verwandten Familien, die in anderen BL wohnen, auch nicht drauf geachtet, als ihre Kinder eingeschult wurden :rotwerd:.

    Genau, hier gab es keine Jugendweihe, dafür Konfirmation und Taufe und natürlich auch große Einschulungsfeiern mit allen Familienmitgliedern und Freunden, ist doch total normal, nicht umsonst schult Berlin und Brandenburg samstags ein, damit da mehr können.

    Huch, gibt es Bundesländer, wo Einschulungen nicht samstags stattfinden? Das wusste ich gar nicht. Hier in NDS finden Einschulungen schon seit Langem am ersten Samstag nach Schuljahresbeginn statt.

    Nichtsdestotrotz kenne ich aber eine ganze Reihe von Familien, wo weder Taufe noch Einschulung oder Konfirmation bzw. Kommunion ganz groß gefeiert werden bzw. wurden. Viele bleiben da doch im kleineren Kreis (nähere Familie, Patiennen und Paten, gute Freund*nnen der Familie). "Total normal" sind solche großen Partys dann doch eher nicht; völlig "unnormal" aber auch nicht ;) .

    Geschwurbel, dessen Autor dringend eine Fortbildung darin braucht, sich kurz, präzise und prägnant zu fassen.

    Ich habe nur die ersten Abschnitte gelesen; hat mir gereicht.

    Dass dieser Gastautor Mitarbeiter des "Instituts für soziale Dreigliederung" und Geschäftsführer der "Interkulturellen Waldorfschule" Berlin ist und somit vermutlich ein Anhänger Rudolf Steiners... Hm... Hinterlässt ein Geschmäckle, oder?

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