Beiträge von Humblebee

    Verständlich

    Unter "Arbeit" nur Erwerbsarbeit zu verstehen, ist abwertend und reproduziert das Bild der Kaffee trinkenden Mutter, die das Geld ihres Mannes verpulvert.

    Die generische Form von Begriffen ist hingegen ein normales sprachliches Mittel, das bereits alle Menschen inkludiert.

    :autsch:

    schön, wenn es dann auch so formuliert wird ;)

    P.S. Tut mir leid, da reagiere ich sprachlich sensibel. Ist mir persönlich wichtiger als gendern:doc:

    Tja, dann reagierst du da halt "sprachlich sensibel" drauf; braucht dir aber nicht leid zu tun. Mir ist tatsächlich das Gendern wichtiger. :weissnicht:. So setzt eben jede/r ihre/seine Prioritäten.

    Das Problem ist, dass "der Mensch" immer weiter in die Naturräume vordringt und die Tiere ausweichen müssen. Denkt mal, wie viel mehr Wiesen und Wälder es vor 50 Jahren noch gegeben hat.

    Ich glaube, es liegt auch daran, dass sich der Bestand an Kormoranen in den letzten Jahrzehnten stark vermehrt hat. Und auch die Zahl der Grau- und Silberreiher (letztere sah man hier in der Gegend früher nur ganz selten) ist hier in Norddeutschland in letzter Zeit gestiegen.

    schon. Ich wehre mich jedoch dagegen, dass "Arbeit" hier gleichgesetzt wird mit "Berufstätigkeit". Das wird der --Achtung: Modewort: Care-Arbeit nicht gerecht.

    Da gebe ich dir ja vollkommen recht. Nichtsdestotrotz habe ich mich in meinem Beitrag darauf bezogen, dass es in meiner Kindheit und Jugend in meinem Umfeld halt viele Mütter gab, die keiner Berufstätigkeit nachgegangen sind. Nicht mehr und nicht weniger.

    Also mir ist keine Lehrerin bekannt, deren Partner weniger verdient. Da schauen die Damen schon sehr genau.

    Für solche Aussagen brauche ich auch den :uebel:-Emoji.

    Huhu, hier ist eine, deren Partner deutlich weniger verdient. Und nun? Was sagt das jetzt genau aus?

    Hier auch. "Deutlich" weniger verdient mein Lebensgefährte zwar nicht, aber doch etliche hundert Euro weniger. Und er hat auch nur einen Hauptschulabschluss. Und das beides hat mich null interessiert, als wir zusammenkamen (da war ich übrigens bereits mehrere Jahre als Vollzeitlehrkraft tätig).

    Und wir werden nächstes Jahr sogar heiraten. Na ja, wahrscheinlich ist er nur hinter meinem Geld her...:D

    Aber ich weiß: Ich habe ja eh ein sehr viel anderes Umfeld - oder anderes formuliert: eine andere "Blase" - als viele hier :P. Daran wird's wohl liegen...

    Auch in Deutschland sind Mentalitäten und der Umgang mit Zugewanderten regional höchst unterschiedlich.

    Das glaube ich allerdings auch. Meine Großeltern väterlicherseits sind damals aus Pommern geflüchtet und wurden in einem Privathaus auf dem Land hier in Norddeutschland einquartiert. Sie erzählten, dass sie - wie auch mein Vater und sein Bruder, die beide in der Dorfgrundschule eingeschult wurden- damals durchaus Probleme mit der Integration im Dorf hatten. Sie blieben eine ganze Zeitlang die "Flüchtlinge" und hatten größtenteils nur Kontakte zu ebenfalls Vertriebenen.

    EDIT: 'tschuldigung fürs nochmalige OT. Bin jetzt erstmal offline und mache einen Ausflug.

    Ich freue mich auch über Eisvögel und Kormorane. Aber ich weiß natürlich, dass Wildtiere nicht überall gern gesehen werden, Waschbären und Wildschweine machen sich auch ungefragt breit...

    Ja, das ist echt sehr unterschiedlich. Eisvögel und Waschbären habe ich in unserer Gegend noch nie gesehen (kommen hier wohl auch selten bis gar nicht vor); Wildschweine blieber bisher meist "auf dem Land" und richten nicht allzu viel Schaden an. Da sind mittlerweile eher Wölfe ein Problem, die Schafe u. a. Kleintiere reißen und auch schon innerorts gesichtet wurden.

    Kormorane finden sich - ähnlich wie Fischreiher - in letzter Zeit auch vermehrt hier in der Stadt. Allerdings sichten wir die nicht in privaten Gärten, sondern in Teichen in städtischen Parks. In unserer Region nisten sie auch an größeren Seen und Flüssen.

    Ich freue mich übrigens, dass heute das Wetter recht schön ist, besser zumindest als angekündigt. Wir machen gleich einen kleinen Sonntagsausflug.

    Du musst an deiner Lesekompetenz arbeiten.

    Danke, mache ich. Habe ja jetzt Zeit in den Ferien ^^. Allerdings lasse ich mir sehr ungern von mir unbekannten Menschen wie dir vorschreiben, was ich tun "muss" :rolleyes:.

    Wenn du schreibst "... erwachsene Individuen [Rechtschreibkompetenz?!], nur, weil sie weiblich sind, ..." gehe ich davon aus, dass du damit alle Frauen über einen Kamm scherst. Aber gut, scheint mal wieder eine Sache der Wahrnehmung zu sein...

    Jaja, deine Blase wieder. Da ist

    natürlich alles so, wie im Rest der Gesellschaft.

    Du solltest vielleicht mal an deiner Lese- und deiner Sozialkompetenz arbeiten, wenn du dich hier äußerst. Nochmals: Danke.

    Wenn ich schreibe "ICH kenne...", beziehe ich mich wohl kaum auf den Rest der Gesellschaft, sondern - das hast du allerdings tatsächlich richtig erkannt - auf meine "Blase".

    Naja, diese Aufteilung kenne ich selbst aus meiner eigenen Kinder/Jugendzeit kaum..Selbst vor 30 Jahren haben die Mütter meist schon in Teilzeit gearbeitet und waren nicht " nur" Hausfrau.

    Gut, vor dreißig Jahren war ich selbst schon über 20 ;) . Aber ich kenne es aus meiner Kindheit und Jugendzeit tatsächlich noch so, dass viele Mütter gar nicht gearbeitet haben (meine eigene Mutter eingeschlossen, aber auch die viele meiner Freund*innen). Ich würde meinen, die "Quote" derjenigen Mütter meiner Klassenkamerad*innen und Freund*innen, die damals gearbeitet haben, lag nicht höher als 50%, eher noch niedriger. Einige Frauen haben auch unentgeltlich gearbeitet, durch Mithilfe im Familienbetrieb oder auf dem Bauernhof der Familie.

    Und ich wüsste nicht, warum erwachsene Individuuen, nur, weil sie weiblich sind, ihren eigenen Familiennamen abgeben und sich dem ihres Mannes unterodnen sollen. Ganz automatisch und ohne darüber nachzudenken.

    Woher weißt du denn, ob all' diese Frauen nicht darüber nachgedacht haben?

    Ich kenne alle möglichen Varianten: Frauen, die den Nachnamen ihres Ehemannes angenommen haben, und Männer, die den Nachnamen ihrer Ehefrau angenommen haben (auch der Bruder meines Lebensgefährten hat das getan und dies nicht, weil der Name seiner Frau "schöner" klingt), Doppelnamen (ebenfalls bei Frauen wie bei Männern), beide haben ihre Nachnamen behalten. Und ich glaube schon, dass jede und jeder vor der Heirat darüber nachgedacht hat.

    für den Unterricht relevant sind aber oftmals eher Zuckerfest oder das orthodoxe Osterfest

    Für das muslimische und das yezidische Zuckerfest lassen sich bei uns auch häufig SuS freistellen. Für das orthodoxe Osterfest habe ich das noch nicht mitbekommen; wir haben aber meines Wissens nur wenige orthodoxe SuS (hier in der Stadt wie auch im Landkreis, in dem meine Schule liegt, gibt es lediglich eine rumänisch-orthodoxe Kirchengemeinde).

    Oh je, das klingt ja furchtbar :( !

    Mein Lebensgefährte hat seinen Hausarzt noch in der Kleinstadt, wo er bis zu unserem Hauskauf gewohnt hat und noch immer arbeitet. Diese Praxis hat einmal in der Woche für zwei Stunden nachmittags offene Sprechstunde (da ist es auch meist sehr voll), ansonsten ebenfalls nur mit Termin. Allerdings gestaltet es sich dort des Öfteren schwierig einen Termin zu bekommen; dies ist nur telefonisch möglich und es geht häufig niemand ans Telefon... Wenn man erstmal durchgekommen ist, ist aber die Wartezeit auf einen Termin nicht allzu lang (meist ein bis drei Tage).

    Das ist schlecht realisierbar, wenn man am 20.12. Geburtstag hat ;)

    Eine meiner besten Freundinnen zu Schulzeiten hat am 25.12. Geburtstag. Dann wurde der Kindergeburtstag eben im Januar in größerer Kinder-Runde nachgefeiert. Ihre Verwandtschaft hat sich immer darauf gefreut, zwischen Weihnachten und Silvester dort eingeladen zu werden, weil dann auch die meisten frei hatten ;) .

    Bietet mein Hausarzt auch an und wir nutzen das auch. Gerade aktuell z.B. Ich hatte wirklich keine Lust, nach gerade überstandener Corona Infektion mich in die Infektionssprechstunde zu setzen und mir noch einen anderen Infekt oben drauf zu holen.

    Das kann ich gut nachvollziehen. Ich selber bin aber ja zum einen bisher von Corona verschont geblieben, zum anderen habe ich bei meiner Hausarztpraxis in all den Jahren noch nie mit mehr als zwei bis drei anderen Patient*innen im Wartezimmer gesessen (zusätzlich gibt es dort noch eine Bank im Flur, wo manchmal wartende Patient*innen hingesetzt werden, sowie ein Durchgangszimmer zum Labor, in dem einige Stühle für Patient*innen, die zum Blutabnehmen o. ä. da sind, stehen (die also gar nicht zum Hausarzt oder der Hausärztin in eines der Sprechzimmer müssen)).

    Offene Sprechstunden bieten die aber auch gar nicht an, sondern man darf schon immer nur nach telefonischer oder Online-Terminvereinbarung in die Praxis kommen.

    ist die telefonische Krankschreibung nicht gerade wieder reaktiviert worden?

    Keine Ahnung. Ich war zuletzt im September bei meiner Hausärztin (da fand das oben erwähnte Gespräch statt). Da ich aber sowieso versuche, persönlich in der Praxis zu erscheinen, habe ich mich nie mit der Möglichkeit einer Krankschreibung per Telefon oder Videosprechstunde befasst.

    EDIT: Wobei mir gerade einfällt, dass sowohl unser benachbartes Ehepaar nach positiven PCR-Tests im Frühsommer wie auch der Ehemann meiner Kollegin nach positiven Selbsttests (PCR-Test wollte sein Hausarzt nicht durchführen, da er ja dreifach geimpft sei :rolleyes:...) nach Telefonat mit ihren Hausarztpraxen AUs erhalten haben. Die unserer Nachbarin habe nämlich damals ich bei ihrer Hausarztpraxis abgeholt.

    Ich habe zur Zeit (nicht Schule) Kolleginnen, die am Tag des Geburtstags des Kindes einen Urlaubstag einreichen, um den Kindergeburtstag zu planen und durchzuführen (inklusive 10 Kindern auf der nah gelegenen Burg)

    Da weiß ich gar nicht, ob ich den lachenden oder lieber den weinenden Emoji anklicken soll. Was für ein Wahnsinnsaufwand für eine Geburtstagsfeier :schreck:!

    Teleklinik ist ein Telefonservice einer Ärztegemeinschaft. Da rufst Du an, schilderst die Symptome und gegen 10 Euro (?) Gibt es das Attest.

    Vielen Dank für die Info! Davon hatte ich noch gar nichts gehört. Und bei den SuS an meiner Schule ist dieser "Trend" anscheinend noch nicht angekommen ;) . Wobei auch meine Hausarztpraxis seit Corona Videosprechstunden anbietet. Da sagte mir aber vor kurzem meine Hausärztin auf meine neugierige Nachfrage, dass diese kaum noch genutzt würden, und ich weiß auch nicht, ob man nach einer solchen überhaupt (noch) eine AU erhalten kann.

    Na die schon, aber die Zustimmung zu sämtlichen Kirchen nimmt jährlich ab. Vielleicht ist das mal wieder in deinem Umfeld anders, der Trend spricht aber eine eindeutige Sprache.

    Ja, die Zahl der Kirchenaustritte nimmt zu, in meinem Umfeld allerdings nicht (dass mein "Dunstkreis" anders ist als andere, wissen wir ja bereits ;)) . Da gibt es zwar mehrere, die schon vor Jahrzehnten aus der Kirche ausgetreten sind - mein Lebensgefährte bspw. -, aber merkwürdigerweise sind das alles kinderlose Personen :weissnicht: .

Werbung