Beiträge von Humblebee

    In Hessen, zumindest mit Englisch, nicht. Machen die meisten auch nicht.

    Das finde ich mal wieder interessant! Damals, als ich selber Englisch studiert habe (das ist ja nun schon über 20 Jahre her), waren auch schon die meisten meiner "Mit-Studis" im englischsprachigen Ausland; die meisten nicht mal nur drei Monate, sondern ein halbes oder ein ganzes Jahr. Zu der Zeit war der Auslandsaufenthalt aber ja hier in NDS noch nicht zwingend, mittlerweile - siehe oben - schon.

    Herrje, was bin ich froh, dass meine - auch die bisherigen - SL sich bzgl. "Lehrkräfte als Vorbild" zurückhalten! Ich habe KuK mit Tattoos und/oder Piercings, ohne-Helm-Radfahrende, in Flip-Flops-und-Shorts-zur-Schule-Kommende etc. ppp. Ob's wohl daran liegt, dass bei unseren älteren SuS eh "alles zu spät ist"?! ;)

    Ein Moment der Selbsterkenntnis: Ich bin ja gar kein Berufsschulreferendar. Sollte aufhören, mich als solchen zu sehen.

    Danke s3g4

    Das sagt sich halt schön flüssig. Jedenfalls besser als Berufsbildendeschulenreferendar, was zwar semantisch und vermutlich auch sonst korrekt ist, aber doch irgendwie nicht schön klingt.

    Stimmt, das bist du nicht; du bist "BBS-Referendar" (genau genommen, bist du auch nicht "Referendar" sondern "LiV" ;) ). Mal ernsthaft: Wie häufig sagst du denn im Alltag "Berufsbildende Schulen" und nicht BBS?

    Na ja, soll mir im Endeffekt egal sein. Wenn du meinst, dich als "Berufsschullehrer" oder "Berufsschullehrer-Referendar" bezeichnen zu wollen, auch wenn die Berufsschule nur ein Teilbereich deines Tätigkeitsfeldes ist (nicht umsonst steht ja auch in deinem Profil "BBS" als Schulform!), tu' das ruhig.

    Ich bleibe jedenfalls für mich - so wie schon seit 20 Jahren - bei der Bezeichnung "BBS-Lehrerin" bzw. "Lehrkraft an BBS".

    Ich würde mein Ref egal wo machen, ist doch nur eine relativ kurze Zeit und man bekommt interessante Einblicke in die Lehrerausbildung "anderswo".

    Schon, aber allein dadurch, dass die berufliche Bildung in anderen Bundesländern anders organisiert ist als in NDS, hätte es mich ziemlich gestresst, mich dann in NDS in die dortigen BBS-Bildungsgänge einarbeiten zu müssen. Das berichten mir auch Bekannte, die ihr Ref in einem anderen BL gemacht hatten (oder zwischenzeitlich in anderen BL gearbeitet hatten) und dann nach NDS zurückkamen oder diejenigen, die nach dem Ref in NDS an berufliche Schulen in anderen BL gegangen sind.

    Das wäre mir - ehrlich gesagt - so ein "Blick über den Tellerrand" nicht wert gewesen. Ich finde, nach dem Ref hat man eh schon genug Stress mit einer Vollzeitstelle, da wäre es mir wirklich zu viel gewesen, mich auch noch in ein anderes "System" einarbeiten zu müssen.

    Das ist mein eigener Bias, ich habe zu "Norddeutschland" einfach keinen Bezug.

    Tja nun, ich hingegen habe wenig "Bezug" zu Orten, die mir zu weit entfernt von der Nord- oder Ostseeküste liegen ^^. Zum Urlaub machen oder dort eine Zeitlang leben: ok, aber für längere Zeit möchte ich nicht mal im südlichen Niedersachsen leben (daher bin ich nach meinem Ref auch von dort wieder in den Nordwesten gezogen ;) ).

    Naja, das Problem betrifft sowieso nur "Landeskinder, die keinen Bock auf den Job haben". Oder gibt es wirklich Personen, die freiwillig ihr Referendariat in Niedersachen machen, wenn sie aus einem anderen Bundesland kommen?

    Ja, warum denn auch nicht? Was spricht denn aus deiner Sicht dagegen das Ref in NDS zu machen? Ich kenne Leute aus Bremen, aus Hamburg, aus NRW und aus Sachsen-Anhalt, die ihr Ref in NDS gemacht haben bzw. derzeit machen. Umgekehrt kenne ich auch einige, die aus NDS kommen und hier studiert haben, dann aber ihr Ref in einem anderen BL absolviert haben (in den Fällen waren das NRW, Bremen und SH).

    Mich würde der Gedanke an den folgenden Papierkram abschrecken, mein Ref in Niedersachsen zu machen.

    Und ich würde nicht bzw. wäre nicht auf die Idee gekommen mein Ref woanders als in NDS zu machen nur wegen Papierkram ;) . So denkt halt jede/r anders!

    Man weiß doch oft noch gar nicht 100%ig, ob man den Beruf überhaupt ausüben möchte und wohin es einen letztlich zieht/verschlägt

    Auch dahingehend war ich mir schon zu Ref-Beginn recht sicher, dass ich wirklich Lehrerin werden will (das einzige, was mich noch davon abgehalten hätte, wären schlechte Beurteilungen im Ref gewesen bzw. wenn ich gesagt bekommen hätte, dass ich ungeeignet sei; war mir aber schon nach den Praktika ziemlich sicher, dass das nicht passieren würde) und auch, dass ich nach dem Ref hier in NDS würde bleiben wollen (da hätte mich allerhöchstens "die Liebe" woanders hin verschlagen können).

    Bei mir war das auch so, allerdings nicht direkt zu Beginn, sondern ein paar Wochen ins Schuljahr hinein, dass ich Zeit hatte, die Klassen kennenzulernen und mich einzuarbeiten. Dieser Besuch waren aber total harmlos i. Vgl. zu U-Besuchen im Ref. oder gar Lehrproben.

    Wie gesagt: Ich kenne das so nicht, dass die Schulleitung "einfach mal so" zum Unterrichtsbesuch vorbeikommt.

    Ich fand im Übrigen damals die Lehrproben zur Lebenszeit-Verbeamtung durch unseren SL auch "harmloser" als die UB und die Prüfungsunterrichte im Ref., zumal dort ja wirklich nur der Schulleiter anwesend war und nicht - wie in vielen UB und natürlich den Prüfungsstunden - mehrere Personen. Bei der Lehrprobe in meiner beruflichen Fachrichtung hatte der SL noch einen externen Termin und ist deshalb nach ca. 25 Minuten wieder gegangen, als die SuS sich noch mitten in einer Gruppenarbeitsphase befanden ^^.

    Danke s3g4 und Palim ! Ihr habt mir quasi das Wort bzw. die Wörter aus dem Mund genommen. Ich weigere mich ja standhaft dagegen als "Berufsschullehrerin" bezeichnet zu werden ;) .

    Vielleicht könnt ihr trotzdem nochmal an der Studie teilnehmen und meine Masterarbeit unterstützen :)

    Ich nicht; mein Ref ist bereits 20 Jahre her. Aber ich leite den Link zu deiner Studie an einige LiV an unserer BBS weiter.

    Es ging mir im Post eher darum, dass einige viel mehr machen als andere, die sich überall verweigern oder in den Sand setzen und damit durchkommen.

    So extrem erlebe ich das in unserem Kollegium zum Glück nicht. Klar gibt es KuK, die mehr machen als andere, aber völlig "übermotivierte" Lehrkräfte habe ich bei uns noch nicht erlebt, genauso wenig wie KuK, die sich "überall verweigern". Bspw. ist mir noch niemand untergekommen, die/der sich weigerte Klassenlehrkraft zu werden.

    je mehr Zwänge, desto schwieriger wird es, den Plan auch für Lehrkräfte ohne Wünsche angenehm zu gestalten.


    Da haben die kinderlosen Vollzeitlehrkräfte mal wieder das Nachsehen.

    Auch das muss nicht sein. Ich hatte als kinderlose Kollegin auch zu der Zeit, wo ich noch Vollzeit gearbeitet habe (seit ca. fünf Jahren habe ich um vier Stunden reduziert), nie das Gefühl, in irgendeiner Form einen schlechteren Stundenplan zu haben als die KuK mit Kindern. Dass man mal ein Schuljahr oder Halbjahr lang einen "nicht so tollen" Stundenplan hat, finde ich unvermeidbar (für jede Lehrkraft, egal ob mit Kindern oder ohne), aber dafür hatte ich auch schon (für mich) richtig tolle Pläne.

Werbung