Getrennte Wartezimmer sind mir noch nicht untergekommen (wohl aber reine Privatpraxen!),
Mir auch nicht.
Von einer einzigen Ausnahme abgesehen, ist mir noch kein Fall bei mir bekannt, dass ich einen Vorteil als PKVlerin hatte.
Und auch das geht mir genau so. Bei mehreren Fachärzt*innen, z. B. beim Orthopäden oder in der Onkologiepraxis, musste ich - wie auch beim MRT - monatelang auf einen Termin warten, obwohl ich schon beim ersten Anruf dort nach meiner KV bzw. der Art meiner KV gefragt wurde. Bei meiner Hausärztin, in der ZA-Praxis und beim Gyn bekomme ich immer relativ zügig Termine (bei den erstgenannten innerhalb weniger Tage, bei meinem Gyn ca. innerhalb von drei bis sechs Wochen, es sei denn, es ist etwas akutes). Da ich bei allen dieser drei Praxen aber auch GKV-Versicherte kenne, die dort Patient*innen sind, weiß ich, dass sie genauso lange (oder eben kurze) Wartezeiten auf einen Termin haben wie ich als Privatpatientin.
In einer Hautarztpraxis, wo gar keine Termine vergeben wurden (außer für Bestrahlungen o. ä., für die man halt nicht bei einem der beiden Ärzte vorstellig werden musste), habe ich an meinem damaligen Wohnort oft stundenlang im vollen Wartezimmer sitzen müssen, bis ich drankam. Genau wie alle anderen Patient*innen, denn dort musste man sich am Empfang melden und bekam eine Nummer zugeteilt; das ging also streng nach Reihenfolge des Erscheinens.
Die einzige Ausnahme, wo ich beim ersten Anruf anschließend an die Frage, ob ich gesetzlich oder privat versichert sei, das Gefühl hatte, plötzlich sehr schnell einen Termin zu bekommen, war vor etlichen Jahren mal in einer HNO-Praxis.