Ich persönlich hatte auch keinen studienbezogenen Auslandsaufenthalt. Drei oder mehr Monate ohne Job wäre nicht gegangen. Ich habe aber in UK gearbeitet. Für eine nieder-sächsische Uni wäre das nicht gut genug gewesen. So kann man Menschen ohne Geld auf vom Studium abhalten.
Na, wenn du meinst. 
Ich war während meines Studiums auch nur drei Monate in GB. Das notwendige "Kleingeld" hatte ich mir vorher durch Nebenjobs verdient. Aber du hast natürlich recht: Das Leben in den nds. Studienorten ist definitiv günstiger als in Frankfurt (wobei es ja durchaus auch andere Unis in Hessen gibt...). Und ich habe a) während des Studiums auch noch zuhause gewohnt (musste dadurch aber ein Auto finanzieren, um zur Uni zu kommen) und musste b) damals noch keine Studiengebühren bezahlen.
Es ist schon ein bisschen arrogant zu behaupten, das ginge schon für jeden irgendwie. Das tut es nicht.
Das habe ich wo genau behauptet??? Ich habe lediglich berichtet, dass ich persönlich niemanden kenne, der Englisch auf Lehramt studiert hat (natürlich nicht in Frankfurt, München oder einer ähnlich kostspieligen Gegend, sondern in NDS und SH) und nicht einige Monate im englischsprachigen Ausland verbracht hat. Übrigens kenne ich auch eine ganze Reihe von Personen, die kein Lehramt studiert haben/studieren und trotzdem eine Zeitlang zum Studium im Ausland waren bzw. derzeit noch sind.
Die Tochter unserer Nachbarn studiert momentan- an einer kleinen Uni in einer Kleinstadt - Englisch und Sport auf Lehramt. Sie wird im Oktober für vier Monate nach Australien fliegen und dort studieren (nein, ihre Eltern finanzieren ihren Aufenthalt nicht!; das Geld hat sie schon seit einigen Jahren durch Aushilfsjobs angespart).
Niedersachsen ist im Übrigen m. E. nicht das einzige Bundesland, dass Fremdsprachen-Lehramtsstudent*innen zu einem Auslandsaufenthalt verpflichtet.