Beiträge von Humblebee

    Ich stelle bei mir nichts mehr "zu verschenken" an die Straße. Mein Nachbar hat damit richtig Schiffbruch erlitten, weil seine Klamotten, konkret ging es um eine Wohnzimmerschrankwand, einige Tage nachdem sie sich jemand geholt hatte, im nahegelegenen Wald als wilder Müll wieder aufgetaucht sind. Auf einem Wandschrank stand hinten noch ein Aufkleber mit seiner Lieferanschrift von vor 20 Jahren und so wurde ihm dann vorgeworfen den Wandschrank in den Wald geschmissen zu haben.

    Seitdem gilt bei mir: Ich erspare mir lieber den Streß, entsorge es gleich selber und lasse auch auf dem Weg zum Recyclinghof niemand an meinen Müll. Manche Mitbürger fragen da ja nahc Kühlschränken etc. ...

    Na ja, solch große Teile wie Möbelstücke stellt bei uns niemand an die Straße. Da würde vermutlich bald das Ordnungsamt kommen und darauf hinweisen, dass das als Sperrmüll angemeldet werden muss. ;)

    Doch sehr viele haben solche Probleme. Bildungsgänge werden konzentriert, weil es zu wenig Schüler gibt. Das höre ich von sehr vielen Schulen.

    Du kennst die BBSn hier in meiner Region? Interessant; wusste ich ja gar nicht ;) . Ich habe von sinkenden Schülerzahlen - wie gesagt - von noch keiner Schule hier in der Gegend gehört (obwohl ich hier an jeder BBS Lehrkräfte kenne, die mir das sicherlich erzählt hätten); zumindest nicht in den letzten ca. 10-12 Jahren. Die Erklärung - z. B. "Verschiebung" in Richtung Vollzeitklassen - hatte ich ja oben bereits gegeben; siehe Post Nr. 10. Ich frage mich, wo denn die SuS bleiben, wenn sie nicht zu euch kommen. Diejenigen, die noch schulpflichtig sind, müssen doch irgendwo zur Schule gehen!?

    Aber die TE schrieb ja auch, dass in der Region der besagten BBS einige Betriebe geschlossen hätten. Auch das ist im Landkreis, in dem meine Schule liegt, nicht der Fall (abgesehen von einigen Hotels und Restaurants, aber für den Bereich sind wir nicht als Berufsschule zuständig).

    Wir haben zwei große Probleme. Die Jahrgänge ansich werden immer kleiner und es machen immer weniger eine Asubildung bzw. machen sie später weil es mit dem Studium nicht geklappt hat.

    Das ist bei uns definitv nicht der Fall. Natürlich gibt es kleinere/geburtenschwächere Jahrgänge als noch 2003, als in an meiner Schule anfing, aber unsere Klassen sind in der Gesamtschülerzahl wirklich seit Jahren ungefähr gleich groß (wobei wir auch kleine Klassen haben, z. B. im Bereich Großhandel, aber die sind ebenfalls schon seit ca. 10 Jahren so klein, weil es nur wenige Betriebe im Landkreis gibt, die Azubis im Großhandel ausbilden) und die Bewerber*innenzahlen stabil, was ich sicher weiß, da ich schon lange in unseren Aufnahmeausschüssen tätig bin. Das betrifft sowohl den Teilzeit- als auch den Vollzeitbereich. Insgesamt sind unsere Schülerzahlen in den letzten 10 Jahren sogar gestiegen, gerade durch den Zuzug von Migrant*innen.

    Dass wir Azubis, die ein Studium abgebrochen haben, mal in unseren Berufsschulklassen sitzen haben, ist übrigens an meiner Schule selten der Fall.

    Bei uns ist das Problem, dass die Unternehmen ihre Ausbildungsplätze nicht besetzt bekommen, auch nicht solche mit dualem Studium. Keine Ahnung woran das liegt...

    Was Unternehmen, die ein duales Studium anbieten, weiß ich es nicht, aber gerade Handwerksbetriebe haben hier auch schon seit etlichen Jahren große Probleme, ihre Ausbildungsplätze besetzt zu bekommen.

    So ist es nicht. Wie kommst du darauf?? ALLE Kollegen haben sich inzwischen bei ihr gemeldet. Außerdem hatte sie am Samstag Geburtstag und wir haben ihr eine Karte geschickt. Ich (und auch andere) hatten ein gutes Verhältnis zu ihr. Wir sind ungefähr im gleichen Alter und ich habe mich auch privat mit ihr getroffen.

    Leider kam von ihr nichts zurück auf die Nachrichten, die Karte, usw.

    Dass ihr kein so gutes Verhältnis mit dieser Kollegin habt, klang auch für mich in deinen vorherigen Beiträgen so.

    Die kommen von der Senatsverwaltung ;)
    Und die kann jeder x-beliebige mit Daten füllen ;)

    Aber was war die Frage, es ging doch gerade darum, dass man die problemlos auch in Quarantäne drucken kann, von jedem x-beliebigen PC.

    OT, aber das finde ich echt einen Hammer! Das heißt, eure Zeugnisse werden nicht mal auf speziellem Papier gedruckt sondern auf "0815"-Papier?!

    Unsere Zeugnisse sehen da wohl etwas "schicker" aus, denn wir haben dickeres Papier dafür und auch einen speziellen Drucker. Mal abgesehen davon, dass unser Zeugnisprogramm nur auf einem PC pro Abteilung installiert ist - darauf haben nur dort die Klassenlehrkräfte und einige andere KuK Zugriff - und jeweils ein/e Kollegin/Kollege mit dem Drucken der Zeugnisse beauftragt ist (Bevor es wieder Mutmaßungen gibt: Nein, das ist keine A14-Stelle!).

    Darum ging es schon auf den ersten Seiten des Themas, ich bin da zwiegespalten. Zu oft steht da einfach nur etwas in Kartons auf der Straße, was kein Mensch braucht. Dann wird von anderen Leuten etwas dazu gestellt und mit der Zeit ist ein größerer Müllhaufen gewachsen, den städtische Mitarbeiter wegräumen müssen. Das Verschenksystem auf der Straße funktioniert nicht überall.

    Das habe ich hier in meinem Stadtteil zum Glück noch nicht so erlebt. Zum einen habe ich bisher in den "Verschenkkartons" nur Dinge gesehen, die man wirklich noch gebrachen konnte (Bücher, Spielzeug, Haushaltsgegenstände, Deko usw.; schien mir auf den ersten Blick noch alles in gutem Zustand zu sein), zum anderen habe ich noch nirgends gesehen, dass andere irgendwas dazu gestellt haben. Die Leute räumen ihre Kartons auch nachts wieder weg, so dass wenig Gefahr besteht, dass dort ein "Müllhaufen" zustandekommt. Und was nach einigen Tagen/Wochen noch nicht mitgenommen werden konnte, "wandert" dann halt doch in die Mülltonne.

    Die Frage ist dann halt nur, WER die Arbeit machen soll. Es läuft doch in jedem Fall auf Mehrarbeit für irgendjemanden hinaus, weil sicher nicht die "eigentliche" Arbeit einer Lehrkraft wegfallen kann, weil sie die Zeugnisse für die Klasse der erkrankten Kollegin schreibt. Es ist in dem Fall schlicht mehr Arbeit als Arbeitskräfte da...

    Ich finde das schon echt schwierig!

    Klar ist das schwierig. Als einer meiner Kollegen im April plötzlich verstorben ist, mussten wir auch sehen, wie wir klarkommen. Seine Witwe hat uns zwar seine Unterlagen, USB-Sticks, Notenlisten usw. zur Verfügung gestellt, aber die mussten wir ja auch erstmal sichten.

    Und jemand aus unserer Abteilung musste ja auch seine Klassenlehrerschaft übernehmen und damit nun auch seine Zeugniskonferenz vorbereiten und durchführen. Natürlich ist das Mehrarbeit und ja: bei uns ist gerade auch Lehrkräftemangel, aber trotzdem haben wir es geschafft, weil wir gut zusammengearbeitet haben.

    So etwas passiert doch nicht jeden Tag! Da müssen eben alle mal mit anpacken und helfen.

    Zweitfach dürfte dann kein Problem sein, weil du in Deutschland WiPäd immer noch ohne Zweitfach (Studienrichtung 1) studieren kannst.

    Das fehlende Zweitfach könnte meiner Meinung nach evtl. in NDS problematisch sein. Denn hier kann man seit der Umstellung auf Bachelor- und MasterstudiumWiPäd nicht mehr ohne Unterrichtsfach studieren; früher war das zumindest in Göttingen möglich.

    Wenn allerdings der Bedarf an Lehrkräften mit der beruflichen Fachrichtung "Wirtschaftswissenschaften" an einer nds. BBS so hoch ist, dass das Unterrichtsfach egal ist (Ausschreibung dann als "Unterrichtsfach beliebig"), könnte es einfacher werden.

    Toad1896 : Kommt von dir eigentlich nochmal eine Rückmeldung auf die Beiträge in diesem Post? Konnten wir dir weiterhelfen? Und hast du dich mal bei der Hotline erkundigt?

    Doch, das machen hier in der Stadt auch viele Leute (ich gehe daher davon aus, dass das erlaubt ist, solange die "Verschenkkisten" nicht auf dem Fuß-/Radweg im Wege stehen). Gerade nach dem großen "Aufräum-Wahn" während des ersten Lockdowns war diese Art des Verschenkens von aussortierten Dingen sehr beliebt ;) .

    Im Zweifel sitzt das Kind halt ohne Test im Unterricht bevor ich meinen Job riskiere.

    Deine obige Aussage. Ich würde mir definitv keine ungetesteten SuS in den Unterricht setzen. Die Aussage des nds. MK lautete doch immer, dass ohne ein negatives Testergebnis keine Teilnahme am Präsenzunterricht möglich sei.

    Für das Nachtesten in der Schule, brauchten wir die Erlaubnis der Eltern.

    Das lese ich hier im Übrigen auch zum ersten Mal. Auch in diesem Schreiben des MK an die Eltern, das zu Beginn der Testpflicht herausgegeben wurde: https://www.mk.niedersachsen.de/download/16697…_Elterninfo.pdf steht dazu nichts.

    Na ja, bei meiner Schülerklientel ist die Sache ja nun eine andere als an einer Grundschule. Bei uns wird sich sicherlich kein Elternteil darüber aufregen, wenn das "Kind" mal in der Schule nachtesten muss. Das interessiert die Eltern meiner Erfahrung nach nicht die Bohne.

    Seltsam, dass das im Studienseminar so unterschieden wird, obwohl das nicht die offizielle Bezeichnung ist (na ja, die entsprechende Seite wurde auf der Seminar-Homepage ja leider auch seit 6,5 Jahren nicht mehr aktualisiert, wodurch z. B. der letzte Link ins Leere führt :( - ganz schön peinlich...).

    An meiner Schule wird grundsätzlich von "Quereinsteiger*innen" gesprochen; die Bezeichnung "Seiteneinsteiger*innen" ist mir bei uns noch nicht untergekommen.

    ob die Stelle mit Wirtschaft u. Mathe kommen wird.

    Des Öfteren werden die Stellen ja auch mit einem der beiden Fächer als "beliebig" ausgeschrieben. Also "berufliche Fachrichtung: beliebig - Mathematik" oder "Wirtschaftswissenschaften - Fach: beliebig", je nachdem, was dringender gebraucht wird. Wir haben auch gerade eine Stelle mit "WiWi - beliebig" ausgeschrieben, weil uns in unserer Abteilung über 50 Stunden in Wirtschaft "fehlen" (dadurch, dass mehrere Kolleginnen in Elternzeit sind, ein Kollege vor zwei Monaten unerwartet verstorben ist und eine weitere Kollegin schwer erkrankt ist und nicht abzusehen ist, wann sie mit wie vielen Stunden wieder einsteigen kann).

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