Die Schülerzahlen sind dort an der BBS im Moment eingebrochen - manche Unternehmen schließen, wegen der Pandemie und wegen der hohen Kosten aufgrund des Ukraines-Krieges etc. (ländliche Region).
Irgendwie kann ich das noch immer nicht nachvollziehen... Wenn Unternehmen schließen und somit weniger Ausbildungsplätze zur Verfügung stehen, müssen die SuS aber doch trotzdem irgendwo unterkommen? Die meisten sind doch nach Abschluss der allgemein bildenden Schule noch schulpflichtig. Wenn diese jungen Leute dann nicht in eine Ausbildung gehen, tauchen sie i. d. R. bei uns in den Vollzeitklassen (Berufsfachschulen oder Berufseinstiegsklassen wie auch berufliches Gymnasium und Fachoberschule Kl. 11) auf. So war es schon mehrfach in Jahren, wo es weniger Ausbildungsplätze in der Region gab als in den Vorjahren, bspw. im ersten "Coronajahr" 2020.
Also müsste es nach meinem Dafürhalten dann nur eine Verschiebung (weg von den Teilzeit-/Berufsschuleklassen hin zu den Vollzeitklassen) und keinen Einbruch der Schülerzahlen an den BBS geben. Oder habe ich da irgendwo einen Denkfehler?
Es kann doch nicht jede/r Absolvent/in einer allgemein bildenden Schule in die Oberstufe eines allgemein bildenden Gymnasiums wechseln; zum einen wegen fehlender Voraussetzungen (erweiterter Sek. I-Abschluss muss vorliegen), zum anderen, weil auch die allgemein bildenden Gymnasien irgendwann an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen (sowohl raum- als auch lehrkräftetechnisch)!?
