Beiträge von Humblebee

    Die Schülerzahlen sind dort an der BBS im Moment eingebrochen - manche Unternehmen schließen, wegen der Pandemie und wegen der hohen Kosten aufgrund des Ukraines-Krieges etc. (ländliche Region).

    Irgendwie kann ich das noch immer nicht nachvollziehen... Wenn Unternehmen schließen und somit weniger Ausbildungsplätze zur Verfügung stehen, müssen die SuS aber doch trotzdem irgendwo unterkommen? Die meisten sind doch nach Abschluss der allgemein bildenden Schule noch schulpflichtig. Wenn diese jungen Leute dann nicht in eine Ausbildung gehen, tauchen sie i. d. R. bei uns in den Vollzeitklassen (Berufsfachschulen oder Berufseinstiegsklassen wie auch berufliches Gymnasium und Fachoberschule Kl. 11) auf. So war es schon mehrfach in Jahren, wo es weniger Ausbildungsplätze in der Region gab als in den Vorjahren, bspw. im ersten "Coronajahr" 2020.

    Also müsste es nach meinem Dafürhalten dann nur eine Verschiebung (weg von den Teilzeit-/Berufsschuleklassen hin zu den Vollzeitklassen) und keinen Einbruch der Schülerzahlen an den BBS geben. Oder habe ich da irgendwo einen Denkfehler?

    Es kann doch nicht jede/r Absolvent/in einer allgemein bildenden Schule in die Oberstufe eines allgemein bildenden Gymnasiums wechseln; zum einen wegen fehlender Voraussetzungen (erweiterter Sek. I-Abschluss muss vorliegen), zum anderen, weil auch die allgemein bildenden Gymnasien irgendwann an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen (sowohl raum- als auch lehrkräftetechnisch)!?

    Zeigt wieder, dass eben die Variante, dass man in den Schulen weitertestet, wenn auch nur freiwillig, doch die bessere ist.

    Die Möglichkeit freiwillig zu testen gibt es ja bei uns auch noch. Von unseren SuS nehmen das aber nur wenige wahr (die sind aber doch so "schlau", dass sie mit Erkältungssymptomen zuhause bleiben bzw. zum Arzt gehen, wodurch eine ganze Reihe per PCR-Test als Corona-positiv bestätigt wurden), bei den KuK sieht es allerdings anders aus. Da testen sich viele mehrmals die Woche, aber in der letzten Zeit waren - trotz einer sehr hohen Inzidenz im Landkreis der Schule - nur eine Handvoll KuK Corona-positiv und daran erkrankt. FFP2-Maske tragen hilft wohl doch!

    Scheinen ja andere Bundesländer zumindest ansatzweise nun auch begriffen zu haben, denn Brandenburg z.B. hat ja lange schon keine Tests mehr vergeben, aber jetzt gibt es welche für die Woche nach den Sommerferien, wobei die für nicht immunisierte nicht freiwillig sind.

    Ja, das soll auch in der Niedersachsen wieder so sein. Wie im Übrigen nach allen Ferien in der letzten Zeit, wo jeweils eine Woche lang alle SuS testen mussten.

    Das ist ja auch noch mal was anderes, aber bei uns waren die Kollegen alle symptomlos erkrankt, warum sollten sie sich krankschreiben lassen bzw. schreibt sie kein Arzt krank, weil ja das Testzertifikat dann reicht.

    Mag ja sein, dass das Zertifikat reicht. Ich habe aber halt hier seit Ende der Testpflicht (hier wird ja auch in der Schule nicht mehr getestet) keinen Fall mehr erlebt, dass jemand symptomlos Corona-positiv getestet hat/wurde. Liegt halt daran, dass sich hier nur noch so wenige überhaupt testen (nur im Kollegium - u. a. ich ;) -, dann einige, die einfach aus Vorsicht ab und zu testen, und diejenigen, die jemanden im Krankenhaus oder im Alten-/Pflegeheim besuchen wollen). Sprich - wie bereits geschrieben: Alle, die ich kenne, die in den letzten Wochen positiv getestet haben/wurden, hatten wirklich Corona-Symptome und lagen richtiggehend flach.

    als Seiteneinsteiger habe ich eine 200-Stunden-Woche

    Bin aber Vollzeit-Referendar, kein Quereinsteiger.

    Ähm, in Niedersachsen gibt es doch gar keinen "Seiteneinstieg"?! Egal, ob du das Referendariat durchläufst oder nicht, es nennt sich hier immer "Quereinstieg": entweder "direkter Quereinstieg" (ohne Ref) oder "Quereinstieg in den Vorbereitungsdienst", eben mit Ref (siehe

    https://www.mk.niedersachsen.de/startseite/sch…enst-89031.html sowie https://www.mk.niedersachsen.de/download/13534…Maerz_2021_.pdf und https://www.mk.niedersachsen.de/download/13489…den_Schulen.pdf )


    Sei mir nicht böse, aber das solltest du eigentlich als "Betroffener" wissen....

    Hier hatten bisher alle eine Krankschreibung, allerdings auch einen PCR-Test.

    In meinem Umfeld auch (sowohl in der Schule - KuK und SuS - wie auch im Bekannten- und Verwandtenkreis). Alle, die in letzter Zeit Corona-positiv waren, haben durch ihren Hausarzt einen PCR-Test bekommen/durchführen lassen. Da die genannten Personen aber alle auch wirklich krank waren - also nicht symptomlos positiv -, haben sie ebenfalls ärztliche Krankschreibungen erhalten.

    Das so viele Kollegen mit kostenpflichtigen Microsoftprogrammen arbeiten, finde ich aber auch eher nachteilig.

    Wir haben schon vor Jahren - lange bevor wir Dienstgeräte erhalten haben - ein Microsoft Office-Paket von der Schule erhalten (auf den Dienstgeräten wurde es vorinstalliert). Außerdem haben alle Lehrkräfte und SuS unserer Schule über die Schulhomepage mit Passwort Zugriff auf "Microsoft 365".

    Vor Corona habe ich wie die meisten von uns auf meinem privaten PC Arbeitsblätter erstellt und das ohne Windows und Word/Excel/…

    Tatsächlich? Witzig, wie unterschiedlich das ist. Ich arbeite schon, seit ich einen PC habe, ausschlie0lich mit MS Programmen und kenne ich meinem Umfeld, insbesondere auch im Kollegium, so gut wie niemanden, der/die nicht mit "Windows" und "Word" & Co. arbeitet.

    Ja, das kann durchaus unterschiedlich sein. Der Zeitungsartikel, den ich las, bezog sich nur auf die Stadt, in der ich wohne. Als wir Ende letzten Jahres das Haus meines verstorbenen Schwiegervaters geräumt haben, hatten wir mit den Möbeln aber auch schon Probleme (z. T. noch fast neue Möbelstücke!), diese "an den Mann" zu bringen. Weder konnten wir Einiges über Ebay-Kleinanzeigen loswerden noch an Organisationen in dem Landkreis (er wohnte auf dem Dorf nahe der Kreisstadt, die ca. 15000 Einwohner*innen hat) spenden.

    Im Endeffekt haben wir das meiste, was noch übrig war, dann doch noch im - ich nenne es mal: "erweiterten Bekanntenkreis" verkauft oder verschenkt. Kleinere Sachen (kleine Möbelstücke, Haushaltswaren, Geschirr, Deko u. a.) haben wir bei einem "Garagenflohmarkt" verkauft und die Schwester meines Lebensgefährten hat noch etwas zu einem Flohmarkt in einem Nachbarort mitgenommen.

    Man kann zugleich etwas Gutes tun und weiß, dass sich jemand, der die Dinge (Kleidung, Kuscheltiere, Spielzeug, kleinere Möbelstücke, Bücher etc.) dringend benötigt oder sich lange gewünscht hat, sich diese jedoch bisher einfach nicht leisten konnte, darüber freuen wird.

    Sachspenden - abgesehen von Kleidung - werden hier bei uns nur noch angenommen, wenn sie in Krisengebiete geliefert werden können. Stand vor kurzem erst wieder in der Zeitung. Die Lager der Organisationen sind momentan scheinbar voll mit Möbeln, Spielzeug usw.

    Bevor man arbeitslos ist und kein Geld verdient, nimmt man auch das. Insbesondere, wenn das Ref in NRW am 30.04. endet und du zum 01.05. eine Stelle brauchst.

    Das betrifft hier in NDS schon immer alle BBS-Referendar*innen, die das Ref an einer BBS beenden, da dieses grundsätzlich zum 30.04. oder zum 31.10. endet (Beginn ist halt immer 01.05. bzw. 01.11.).

    Wer dann nicht zum nächsten 01. eine Stelle erhält (i. d. R. sind das auch erstmal Vertretungsstellen, die dann erst zum Halbjahr oder nächsten Schuljahresbeginn in eine Planstelle umgewandelt werden), geht eben jobben um nicht arbeitslos zu sein (wobei auch so einige gibt, die nach dem Ref erstmal "chillen", wenn sie es sich leisten können). Das war meinen Beobachtungen nach bisher bei noch niemandem ein Problem. Oder sagen wir lieber: Da hat bisher keine/r ein Problem daraus gemacht, weil dieses Ref-Ende mitten im Halbjahr/Schuljahr ja schon bei Ref-Beginn jeder/jedem bewusst ist.

    Als ich damals (2003) mit dem Ref Ende April fertig war, hat nicht ein/e einzige/r Referendar*in aus meiner Gruppe irgendeine Stelle - weder Vertretungs- noch Planstelle - zum 1. Mai antreten können.

    Ich spreche hier von keiner Planstelle, sondern einer Vertretungsstelle (befristet).

    So what? Wenn es eh eine befristete Stelle ist, ist doch für dich ein Ende abzusehen in dieser "unter deinem Niveau" bezahlten Vertretungsstelle?! Ganz ehrlich: Die meisten sind vermutlich froh, überhaupt irgendeine Stelle zum 01.05. zu bekommen anstatt irgendwo bis zum Antritt einer Planstelle jobben zu müssen.

    Aber das kann man wohl so oder so sehen...

    Avantasia : Ok, Notizblöcke könnte ich tatsächlich auch nicht gebrauchen, denn die habe ich noch nie verwendet. Blöcke mit Ringbindung - also diese Collegeblöcke - in DIN A4 und A5 verwende ich aber weiterhin; mal abgesehen davon, dass ich kein Tablet habe (habe mich ja auch gegen ein Tablet als Leihgerät, stattdessen für ein Laptop entschieden), bin ich da echt "old school" und mache noch immer viele handschriftliche Notizen ;) .

    Und bei ebay frage ich mich: will ich wirklich alle naselang ein Paket verschicken für diesen winzigen Betrag?

    Doch lieber wegschmeißen?

    Aufs Paketewegschicken hätte ich auch wenig Lust. Ab und an verkaufen unsere Nachbarn aber Dinge über "Ebay-Kleinanzeigen" zur Selbstabholung; mit denen haben wir uns schon mal zusammengetan. Ansonsten frage ich auch oft erstmal im Bekannten- oder Verwandtenkreis, ob jemand etwas gebrauchen kann, bevor ich es wegschmeiße. So bin ich z. B. neulich ein kleines Flaschenregal losgeworden und als mein Vater vor sechs Jahren verstarb und wir bei ihm den Hausstand auflösten, ging auch eine Menge an Möbelstücken, Geschirr und anderes an Bekannte, Bekannte von Bekannte, Verwandte und Freund*innen.

    In meinem Bekanntenkreis stellen wir auch gerne Fotos von Sachen, die wir loswerden/verkaufen möchten, in unserem "WhatsApp"-Status ein. Dann sehen es gleich alle Kontakte (na ja, zumindest die, für die man den Status freigegeben hat) und können sich bei Interesse melden.

    Bei uns dauert es nur noch etwa 1,5 Wochen was sehr überschaubar ist. Der stressige Teil mit Abitur, Nachprüfungen usw. für dieses Jahr ist auch geschafft, heute haben wir unsere Abiturienten entlassen. Schöne Ferien schon einmal an alle!

    Jo, unsere Abiturient*innen am BG wurden auch gestern entlassen, die Fachoberschüler*innen und Fachschüler*innen folgen kommende Woche. Mit den Abschlussprüfungen sind wir ebenfalls durch, aber es gibt doch noch Einiges zu tun...

    Die Klassen, in denen ich unterrichte, kommen auch bis zum letzten Tag. Zeugniskonferenzen habe ich erst in einer Abteilung hinter mir, die weiteren folgen am Montag und Dienstag, auch die für meine eigene Klasse, so dass ich noch deren Zeugnisnoten in den PC eingeben muss usw.

    Ein paar erkrankte KuK haben wir auch noch in meiner Abteilung (zwar nur noch ein Corona-Fall - dieser Kollegin geht es allerdings schon seit fast drei Wochen schlecht - sowie zwei Kolleginnen, die bis zu den Sommerferien ausfallen werden), aber da ist die Vertretung zum Glück schon "gesichert".

    Am 11. und 12.07. haben wir noch Einschulung/Infoveranstaltungen für die neuen Klassen des kommenden Schuljahres, wo ich ebenfalls nochmal "ran" muss. Da ist aber das Nervigste das Hinterher-Telefonieren hinter den Bewerber*innen, die nicht zur Einschulung erscheinen, um zu klären, ob sie nun den Schulplatz noch haben wollen oder nicht.

    Aber das Schuljahresende liegt in greifbarer Nähe!

    Schöne Ferien schon mal an diejenigen, die jetzt in die Sommerferien gestartet sind, in MV, SH und Österreich!:prost:

    Darf ich übrigens mal fragen, um welches Bundesland es eigentlich geht annililo ?

    für dieses Fach (Wirtschaft u. Mathe) niemanden an der BBS

    BTW: Das sind doch zwei verschiedene Fächer?! Bei uns gibt es zwar mehrere KuK mit dieser "Fächerkombination", aber wir haben auch Mathe-KuK, die eine andere berufliche Fachrichtung haben und trotzdem in meiner Abteilung "Wirtschaft und Verwaltung" Mathe unterrichten (z. B. unterrichtet dieses Schuljahr ein Kollege, der die berufliche Fachrichtung "Bautechnik" studiert hat, Mathe in der Fachoberschule Wirtschaft).

    Ich unterrichte Englisch auch manchmal in Klasen aus anderen Abteilungen, z. B. in den BFS Metall-, Fahrzeug- oder Elektrotechnik oder bei den "Sozialpädagogischen Assisten*innen".

    Und umgekehrt unterrichtet ein Kollege, der die berufliche Fachrichtung "Wirtschaftswissenschaften" im Lehramt BBS studiert hat, schon seit Jahren "Betriebswirtschaft" in der Fachschule Bautechnik.

    Ich bin keine Beamtin, sondern habe Lehramt studiert und angestellt.

    Das verstehe ich übrigens nicht. Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Ich habe ja auch Lehramt studiert - nämlich "Lehramt BBS" - und bin verbeamtet...

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