Beiträge von Humblebee

    Dann könnt ihr froh sein, wenn ihr eine Lehrkraft findet. Der Dezernent hat letzte Woche wiederholt deutlich gesagt, dass nicht davon auszugehen ist, dass im Sommer genug Lehrkräfte für die Grundversorgung vorhanden sind. Damit ist die Pflichtstundentafel gemeint - ohne DaZ, ohne Förder, ohne AG, ohne alles, was nicht Pflicht ist.

    Und sollte es irgendwann bekannt werden, das bestimmte Bezirke besser stehen als andere, wird es womöglich Abordnungen geben, davon hatte ich ohnehin schon gehört ...also dass die Stadt in die Peripherie und die Peripherie ans Ende der Botanik abordnen muss.

    Wir hatten bis vorletztes Jahr schon mal einige Jahre eine Sprachlernklasse. Lehrkräfte, die diese Klasse unterrichten können, sind bereits vorhanden (und haben auch noch Stunden "übrig"), sonst hätte meine SL diese Klasse nicht wieder eingerichtet. DaZ, Förderunterricht, AGs etc. gibt es bei uns eh nicht bzw. DaZ ist ja in der Stundentafel der Sprachlernklasse schon integriert.

    Abordnungen gab es bei uns übrigens auch noch nie.

    Ich bin jahrelang gependelt und froh, jetzt ca. 2 km von der Schule entfernt zu wohnen. Ich stehe morgens auf, wenn meine Kollegen und Schüler bereits unterwegs sind. Streiks, Glatteis u.a. sind mir egal. Gut, abundzu gibt es Klingelstreiche und ein Ständchen vor meiner Haustür.

    Streiks tangieren mich überhaupt nicht, da ich keinen ÖPNV nutze. Glatteis haben wir - wie gesagt - hier sehr selten oder zumindest ist so gut gestreut, dass ich trotzdem gut fahren kann. Ich fahre aber auch ganz gerne Auto, muss ich dazu sagen.

    Allein die Klingelstreiche oder Ständchen würden mir sowas von auf den Keks gehen! Was bin ich froh, dass niemand von meinen SuS weiß, wo ich wohne :)! Mich hat es damals, als ich am Schulort gewohnt habe, dermaßen genervt, dauernd in der Stadt, beim Sport, bei Festen,... Schüler*innen zu begegnen (und das, obwohl nur ein Bruchteil unserer SuS überhaupt am Schulort wohnt). Das kann mir jetzt so gut wie nicht mehr passieren und das ist auch gut so 8).

    Aber das ist mal wieder etwas, was jede/r für sich selbst entscheiden muss. Ich persönlich würde nie, nie wieder an den Schulort ziehen.

    43 min reine Autofahrt fände ich auf Dauer auch anstregend.

    Siehste, so unterschiedlich ist das Empfinden! Ich finde meine 40 Min. Fahrt zur Schule und nach Hause nicht sonderlich anstrengend, denn ich kann beim Autofahren gut abschalten (habe aber auch recht wenig Verkehr auf dem Weg und kann verschiedene, fast gleich lange Strecken nutzen, wenn mal irgendwo Stau oder eine Baustelle ist). Außerdem mache ich auf dem Heimweg oft einen Zwischenstopp und mache dann einen Spaziergang, kaufe ein o. ä.

    Anstrengend finde ich die Autofahrt nur bei Glätte im Winter (aber diese Tage kann man ja an einer Hand abzählen; zudem ist auf meiner Strecke i. d. R. gut gestreut).

    Ich fuhr über 20 Jahre lang "nur" 36 Kilometer (eine Strecke).

    Dann Versetzung, und ich kann zu Fuß zur Schule gehen (knapp 1000 Meter).

    Hat sich ohne Einschränkung gelohnt. Hätte ich eher machen sollen.

    Bei mir genau umgekehrt: Ich habe - nachdem ich meine Planstelle erhalten hatte - sechs Jahre lang am Schulort gewohnt (ebenfalls ca. 1 km von der Schule entfernt) und bin seeehr froh dies nun nicht mehr zu tun. Ein etwas kürzerer Arbeitsweg wäre mir aber bei den momentanen Spritpreisen ganz lieb!

    Wenn das nach dem Zuzug von Flüchtlingen 2015/16 zu schaffen war, sollte es m. E. auch jetzt klappen. Wir haben an meiner Schule auf jeden Fall in einigen Klassen/Bildungsgängen und auch in vielen Räumen noch Platz. Zudem werden wir im nächsten Schuljahr wieder eine "Sprachlernklasse" einrichten, hat unsere SL gestern beschlossen.

    Ich fahre 40 km zur Arbeit und denke über eine wohnortnahe Versetzung nach, bin aber unsicher ob es sich lohnt. Ich brauche für eine Strecke 43 min.

    Ich wohne in NRW.

    Auch ich bin mir unsicher, was du eigentlich genau wissen willst. Frage also: Ob was sich "lohnt"???

    BTW: Ich kenne sehr viele Personen, die 40-50 km zur Arbeit pendeln, mich selbst eingeschlossen (ich habe über 48 km einfachen Weg und brauche bis zur Schule ca. 40 Min.). Allerdings wüsste ich jetzt auf Anhieb keine Lehrkraft, die sich hat versetzen lassen, um einen kürzeren Schulweg zu haben.

    Hallo liebe Forengemeinschaft,

    mich interessiert, in welcher Häufigkeit an anderen Schulen in Niedersachsen Gesamtkonferenzen stattfinden. Es geht nur um das Gremium Gesamtkonferenz, nicht andere Gremiensitzungen.

    Bei uns an der Schule gibt es gerade eine Diskussion über die Anzahl der Gesamtkonferenzen. Ich halte das Gremium für recht schwerfällig und uneffektiv, die Sitzungen dauern bei uns oft über drei Stunden und der Mehrwert erscheint überschaubar. Sie finden bei uns in der Regel dreimal pro Schuljahr statt. Aufgrund der Eigenverantwortung der Schule ist eine entsprechende Frequenz der Gesamtkonferenzen aus meiner Sicht nicht unbedingt funktional, sondern andere Gremien können aus meiner Sicht effektiver arbeiten. Daher hätte ich gerne eine Einschätzung von Euch.

    Wir haben nur noch zwei Gesamtkonferenzen pro Schuljahr, zudem zwei Gesamtdienstbesprechungen (zumindest "vor Corona"). Zudem wurde an meiner Schule schon vor etlichen Jahren festgelegt, dass keine Konferenz, Dienstbesprechung, Teamsitzung länger als zwei Stunden dauern soll; das klappt bisher richtig gut.

    Ich kann auch nicht mit Erfahrungen weiterhelfen, aber das würde ich bezweifeln. Der Grundschulbereich als Schulform/-stufe mag sich ähneln, das Studium und Referendariat sind jedoch auch hier sehr unterschiedlich. Bzgl. möglicher Fächerkombinationen etc. z. B. deutlich unterschiedlicher als in der Sek. I/II.

    ich glaube, der Grundschubereich ist der schwierigste (die Fächerkombis sind recht unterschiedlich: 3 oder 4 Fächer, Mathe/Deutsch Pflicht oder eben nicht, usw..)

    Alles klar, das wusste ich nicht. Dann ziehe ich meine obige Aussage zurück!

    Mag sein, hilfreich wäre es aber, wenn du meine obigen Fragen beantworten würdest, denke ich. Denn ich kann mir vorstellen, dass bspw. im Grundschulbereich - der sich in den meisten Bundesländern ähneln dürfte (außer dort, wo die Grundschule bis zur 6. Klasse geht) - ein Wechsel einfacher sein könnte als an den weiterführenden Schulen.

    Nein, da kenne ich niemanden, schätze aber, dass könnte ziemlich schwierig werden, weil sich die Vorbereitungsdienste z. B. von der Länge des Refs, der Anzahl der Unterrichtsbesuche und des allgemeinen Ablaufs des Refs in den einzelnen Bundesländern teilweise stark unterscheiden.

    Um welches Lehramt geht es denn? Von wo nach wo möchtest du wechseln? Und wie weit bist du schon in deinem Referendariat?

    Was brennt denn?

    Ach, nix, gar nix. Ist alles in schönster Ordnung! :autsch:

    Wir haben gerade an verschiedensten Stellen schwere Coronaverläufe: in meinem Kollegium, unter den SuS meiner Schule, im Betrieb meines Lebensgefährten und in unserer Bekanntschaft inkl. mehrerer Krankenhausaufenthalte. Aber das ist natürlich "nichts weiter als ein Schnüpfchen" und daher sollten wir jetzt auf der Stelle alle Maßnahmen abschaffen. Ist klar...

    Erstens ist es ja bislang nur ein Entwurf. Zweitens ist es dann womöglich im Kontext der "Hotspot"-Regelung doch möglich, und bei den aktuellen Inzidenzen kann man ja einfach ganz Deutschland zum Hotspot erklären. Drittens machen ggf. die einzelnen Länder doch wieder eigene Regelungen trotz den Vorgaben des Bundes; wäre ja nicht das erste Mal.

    Richtig. Der nds. Ministerpräsident Weil ist gegen diesen Entwurf: „Dass ausgerechnet in einer solchen Phase der Instrumentenkasten für die Eindämmung der Pandemie beschränkt werden soll, ist schwer zu verstehen. Man wirft doch den Feuerlöscher nicht weg, wenn es noch brennt“, sagte der SPD-Politiker am Mittwoch." (Quelle: https://www.zeit.de/news/2022-03/0…eln-ab-20-maerz)

    Zustimmung meinerseits!

    Ich habe Kinder, die um Maskenpausen bitten...ja auch sowas gibt es bei mir...warum sind 15 min Frühstücken ohne Maske im Klassenraum ok..und eine Maskenpause von 5 min nicht?

    Bei mir gibt es auch Maskenpausen. Die sind in Niedersachsen nämlich ca. alle 20 Minuten während des Unterrichts vorgesehen, unabhängig von der Schulform. Viele unserer SuS (die aber ja älter sind) nehmen die allerdings gar nicht in Anspruch.

    Auf berechtigte Fragen, wie sich eine Zukunft vorgestellt wird, kommt sowas wie ‚langsames Anstecken ist gut!‘ und ‚Tja, so bleibts nun für immer.‘ gefolgt von aggressiven belehrenden Posts über die ‚Fakten‘.

    Wo genau findest du hier Aussagen, dass "langsames Anstecken gut" sei und es "so nun für immer" bleibe? Ist das nicht eher etwax, was du zwischen den Zeilen zu lesen glaubst bzw. für dich so interpretierst?

    "Aggressiv belehrend" ist hier in meiner Wahrnehmung auch niemand.

    Aber eines bleibt tatsächlich wohl so wie immer: Jede/r liest Posts hier so, wie er/sie sie lesen und "auffassen" will...

    Die Maske ist für ALLE belastend (wenn auch vielleicht nicht im gleichen Maße). Dem versucht Ihr hier sinnloserweise zu widersprechen.

    Warum ist dies sinnlos, wenn dem tatsächlich nicht so ist? Ich empfinde Masken nicht als "belastend", allenfalls als - wie laleona es schon sagte - als etwas störend. Belastend sind für mich ganz andere Dinge... Ich würde mal wieder darum bitten nicht zu pauschalisieren, denn du kannst überhaupt nicht wissen, was für mich eine "Belastung" ist!

    Wieso ich sicher sein kann, dass Ihr, entgegen Euren Beteuerungen hier, die Maske als ebenso lästig, unpraktisch und störend empfindet? Na erzählt mir doch mal, was Ihr mit der Maske, die für Euch ja gaaaaaar keine Belastung darstellt, macht, wenn Ihr ins Auto steigt, nach Hause kommt, ins Bett geht, zum Joggen rausgeht oder wenn Ihr mit Euren Kindern spielt.

    Die müsste doch, weil ja überhaupt nicht hinderlich und ach so sinnvoll, die ganze Zeit über getragen werden. Vielleicht schafft man so ja auch ZWEI Jahre ohne Erkältung....

    Warum sollte ich bspw. im Auto, in dem ich allein sitze, eine Maske tragen? Da kann ich niemanden anstecken und mich kann niemand infizieren.

    Merkste was?!?

    @schmelli: Es gab in den letzten Tagen viele Aktionen, wo in Schulen die SuS und KuK das Friedenszeichen auf dem Schulhof gebildet haben. Wenn das rechtlich in Ordnung ist, müsste es doch die von dir genannte Aktion auch sein, oder?

    Beispiele finden sich hier für SH: https://www.ndr.de/nachrichten/sc…schule2986.html und für NDS: https://www.rundblick-niedersachsen.de/tonnes-appell-…ne-krieg-reden/ , https://www.obs1celle.de/news/1/715649/…en-frieden.html , https://gymnasiummeckelfeld.de/nein-zum-krieg…lery/thumbnails oder https://gymnasiumlohne-wiki.de/wp/schuelervertretung/

    Ich möchte auch gerne wieder das komplette Gesicht meiner Schüler*innen , Kolleg*innen, Menschen im Supermarkt usw. sehen. Bei den hohen Fallzahlen, die wir hier im Moment haben, freue ich mich aber, dass hier in NDS noch bis mind. Mai in den weiterführenden Schulen Masken getragen werden sollen. Statt einer Corona-Infektion - die ich bisher nicht hatte - sind mir dann doch "halbe Gesichter" lieber!

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