Beiträge von Humblebee

    Nee, aber immerhin besser als 2,0 (aber auch nur, weil damals die Leistungskurse und die Abiklausuren so stark gewichtet wurden, dass meine eher durchschnittlichen Leistungen in den anderen Fächern gar nicht so ins Gewicht fielen).

    DUUM erinnert sich gern an seine/ihre eigene Schulzeit.

    Ich wünsche euch allen ebenfalls einen guten Rutsch ins neue Jahr und alles Gute, vor allem Gesundheit, für 2022!!! :band::party:

    Vielen Dank an die Moderatator*innen dieses Forums und an die User*innen für den regen Austausch!:danke:

    Eigentlich hatten wir zu unseren Nachbarn 'rübergehen (vor kurzem spontan verabredet) und mit ihnen ein wenig Silvester feiern wollen, aber nun ist unsere Nachbarin krank und wir haben daher zu zweit Raclette gemacht. Nun sitzen wir satt und zufrieden auf dem Sofa und schauen ein P!ink-Konzert auf 3sat.:tanz:

    Und danke kleiner gruener frosch für den Tipp mit dem "Online-Feuerwerk". Hier im Stadtteil bzw. in unserer Siedlung böllert schon seit einigen Tagen immer mal wieder jemand und seit dem späten Nachmittag sind ab und zu Böller zu hören und Raketen zu sehen. Wohl Restbestände...

    Da gab es inzwischen eine Änderung (RdErl. d. MK v. 29. 5. 2020 zur "Aufbewahrung von Schriftgut in öffentlichen Schulen; Löschung

    personenbezogener Daten")

    Vorher mussten sie zwingend zwei Jahre nach Ablauf des Schuljahres, in dem sie entstanden sind, aufbewahrt werden.

    An meiner Schule wird auf das allgemeine Einsammeln und Archivieren entsprechend verzichtet. Einige Kolleg*innen machen es aber wohl noch zur Sicherheit, für den Fall, dass doch mal einer klagen/widersprechen will.

    Vielleicht werden die zurückgegebenen Klausuren ja mittlerweile bei uns direkt nach Schuljahresende vernichtet. Das weiß ich - ehrlich gesagt - nicht. Ich habe sie zumindest auch zum Ende der letzten beiden Schuljahre auf den Stapel bei uns im Lehrerzimmer gelegt. Zu Ferienbeginn kümmert sich unser Sekretariat dann um den Verbleib und wir Lehrkräfte sind (fein) 'raus ;) .

    Ähm, findest du nicht, dass du hier ein wenig übertreibst? Vielleicht habe ich ja zu ungenau gelesen, aber ich habe in diesem Thread nirgendwo gesehen, dass dir jemand bspw. vorgeworfen hat, deine Scans bearbeitet zu haben oder dass du kein Privatleben habest oder gar, dass du uns irgendwas "wegnehmen" würdest. Wenn das Scannen von Klassenarbeiten bei euch rechtlich ok ist und es dir nicht zu viel Zeit frisst, mach' es doch weiter so. Gestehe aber bitte aber auch anderen User*innen zu, dass sie dies aus Datenschutz- oder Zeitgründen nicht machen (würden).

    Was hat das mit "Schneid" zu tun? Natürlich weise ich eine junge Kollegin auch direkt auf allfällige Fehler hin.

    Ich auch. Ehrlich gesagt, fände ich es unfair einer jungen Kollegin/einem jungen Kollegen gegenüber, wenn ich das nicht täte. Ich versuche immer, neue KuK über rechtliche Angelegenheiten, "Gepflogenheiten" an unserer Schule usw. zu informieren, weil ich ja nicht davon ausgehen kann, dass sie schon alles wissen können.

    Mal ne Frage in die allgemeine Runde: Zieht ihr die Arbeiten, nachdem die SuS sie angeschaut haben, wieder ein? Ich kannte das aus der eigenen Schulzeit nur so (mussten noch von den Eltern unterschrieben werden) und war anfangs sehr erstaunt, dass die Prüfungen hier bei den SuS bleiben.

    Ja, entweder sammle ich als Fachlehrerin sie wieder ein oder die SuS sammeln sie in einer Mappe oder Ordner. Zumindest müssen alle Klassenarbeiten und Klausuren zum Schuljahresende in der Schule abgegeben und archiviert werden (Begründung: Es handelt sich um Dokumente, die mehrere Jahre lang aufbewahrt werden müssen).

    Von den Eltern unterschrieben werden müssen aber bei uns die Klassenarbeiten/Klausuren aber nicht; allerdings lassen einige KuK die Ausbildungsbetriebe der Berufsschüler*innen deren Arbeiten unterschreiben.

    Im Übrigen gehe ich davon aus, dass so ziemlich jede/r von uns, zumindest zu Beginn des Lehrerseins, schon mal selbst in die Trickkiste "unangeküngigter Test" gegriffen hat...

    Dann falle ich aus der Kategorie "so ziemlich jede/r" 'raus. Ich habe in meinem 20jährigen Lehreralltag noch nicht einmal einen unangekündigten Test schreiben lassen. Würde ich auch bis heute nicht machen (und gerade - wie Websherif schon schrieb - nicht aus Wut für unangebrachtes Verhalten), sondern dann eher so verfahren, dass ich ankündigen würde, nun zu Beginn jeder Unterrichtsstunde einen Kurztest über die Inhalte der vorherigen Stunde schreiben zu lassen. Dann weiß die Klasse, woran sie ist, und kann zeigen, dass sie tatsächlich was aus dem Unterricht mitgenommen hat.

    Achso. Noch ein praktischer Tipp. Ich streiche immer leere Teile und Lücken in der Arbeit durch. Dann kann man da nichts einfügen. Am Ende der Arbeit kommt ein Strich, danach die Note. Dahinter kann nichts mehr kommen.

    Das mache ich auch so, nachdem mal vor etlichen Jahren eine Schülerin mir ihren Vokabeltest nach Rückgabe wieder nach vorne brachte mit der Anmerkung, sie habe doch auf der Rückseite noch einige Vokabeln stehen. Diese waren aber mit schwarzer Farbe geschrieben (ursprünglich hatte sie einen Kuli mit blauer Mine benutzt) und ich fragte die Schülerin dann drekt, ob sie mich wohl verschaukeln wolle und diese Wörter nicht gerade erst auf die Rückseite geschrieben habe. Das gab sie (knallrot werdend) dann auch sofort zu und wir verblieben so, dass ich diese Wörter wieder mit Rotstift durchstrich und sie nochmal darauf hinwies, dass man mich nicht so schnell hinter's Licht führen könne. Sie entschuldigte sich mehrmals und gut war's. War eigentlich eine sehr nette Schülerin, aber auch ziemlich ehrgeizig und daher in dem Moment wohl enttäuscht, dass sie den Vokabeltest "versemmelt" hatte.

    Das krasse Gegenteil ist dann wohl der Fall, wenn wie bei Humblebee auch ein Schüler- und ein Elternvertreter mit bei den Zeugniskonferenzen dabei sein dürfen. Da ist doch die Gefahr, dass irgendwas nach außen dringt größer als wenn ich meine Eintragungen in mein Notenheft mache.

    Tja, das ist in NDS laut §36 NSchG so vorgesehen. Bei sämtlichen Konferenzen - also auch bei Zeugniskonferenzen - haben die gewählten Eltern- und Schülervertreter*innen ein Teilnahme- und teilweise auch ein Stimmrecht (bei Zeugniskonferenzen nur ein "Mitspracherecht"). Es gilt natürlich Schweigepflicht/Konferenzgeheimnis.

    Die Zeugniskonferenzen sind nicht alle am gleichen Tag, sondern nach Abteilungen gegliedert.

    Bei uns verteilen sie sich auf zwei Nachmittage (es haben an einem Montag zwei und an einem Dienstag

    drei unserer fünf Abteilungen gleichzeitig ihre Zeugniskonferenzen).

    Allein, dass ihr das gemacht habt, ist aber noch kein Garant dafür, dass es auch erlaubt ist... Ich kann mich an gar keine offizielle Mitteilung dazu erinnern.

    Allerdings nutzen wir extra BBB mit den SuS, weil es vom Land als okay freigegeben wurde, insofern fiele mir nicht ein, warum man nicht auch mit BBB über sie reden dürfen sollte.

    Edit: Wobei, dann müsste jeder die Noten mit nach Hause nehmen und dann fangen die Probleme schon wieder an.

    Aussagen des nds. MK von Mai 2021: "Können auch Konferenzen digital durchgeführt werden? - Klassenkonferenzen nach § 35 Abs. 2 Nr. 5 (Zeugniskonferenz) und § 61 NSchG (Ordnungsmaßnahmenkonferenz) sollen in Präsenz und können – etwa aus Infektionsschutzgründen – in digitaler Form durchgeführt werden; die Entscheidung hierzu obliegt der Schulleiterin bzw. dem Schulleiter. Auch im Rahmen einer digitalen Klassenkonferenz sind die allgemeinen Grundsätze, wie z.B. der Grundsatz der Verschwiegenheit zu beachten." (https://lfd.niedersachsen.de/startseite/inf…len-200097.html) und: "Können Zeugniskonferenzen als Onlineformat durchgeführt werden? - In Zeugniskonferenzen zum Ende des Schuljahres muss über die Versetzung von Schülerinnen und Schülern abgestimmt werden. Für diese Abstimmungen gelten die Regeln des § 36 Abs. 5 NSchG. Für Präsenzformate gelten die zusätzlichen Anforderungen 2G+ für die Elternvertreter dieser Konferenz." (https://www.mk.niedersachsen.de/startseite/akt…ten-196026.html)

    Bei uns sind die Konferenzen meist 15.30, das heißt es sind schon viele zuhause.

    Auch die Zeugniskonferenzen? Das ist ja ein sehr später Starttermin. Die dauern bei uns trotz Beginn um 14 Uhr bis ca. 18:30/19 Uhr; dann reicht es auch ;) . (Andere "Versammlungen" wie Dienstbesprechungen und Teamsitzungen beginnen an meiner Schule aber auch erst nach Ende der 8. Stunde - i. d. R. um 15:30 Uhr, die dauern aber nur max. zwei Stunden).

    Und mit Maske in einem Klassenzimmer ohne Abstand zusammenzusitzen, erscheint mir nicht attraktiv. Zuhause geht es ohne Maske, man kann nebenbei was trinken und essen usw.

    Die Zeugniskonferenzen finden selbstverständlich in dem jeweils größten Raum der Abteilung mit viel Abstand und natürlich mit Maske statt. Wir sind auch normalerweise nicht mehr als max. acht KuK, die in einer Klasse eingesetzt sind, plus ggf. ein/e Schüler- und ein/e Elternvertreter/in.

    Trinken und essen brauche ich ja nun in der halben Stunde, die eine Zeugniskonferenz dauert, nicht unbedingt und wenn ich doch furchtbaren Durst habe, gehe ich halt kurz auf den Flur. Das würde ich aber auch zu "Nicht-Corona-Zeiten" so machen.

    Ich bin jedenfalls ganz froh, dass zumindest die Zeugniskonferenzen nur einmal - für die Halbjahreszeugnisse 2020 - bei uns als Videokonferenzen stattgefunden haben. Teamsitzungen u. ä. finde ich als ViKo ok, Zeugniskonferenzen sind mir in Präsenz angenehmer.

    Deswegen gibt es bei uns seit März 2020 keine Präsenzkonferenz mehr. Ich kann gar nicht glauben, dass es Schulen gibt, die das noch machen. Das hat sich nicht nur wegen Corona, sondern auch wegen der Anfahrtswege bewährt.

    Bei uns gab es außer im zweiten Halbjahr und bis November Präsenzkonferenzen. Warum auch nicht? Wir hatten bisher nur sehr wenige (wenn ich mich richtig erinnere vier) Corona-Fälle im Kollegium, den letzten Anfang März d. J. Gerade für die Zeugniskonferenzen muss kaum ein/e Kollegin/Kollege extra "anreisen", weil diese ab 14 Uhr stattfinden, wo wir i. d. R. noch in der Schule sind. Dafür zur Schule fahren müssen also höchstens KuK, die zufällig an dem Tag unterrichtsfrei haben (das betrifft aber höchstens eine Handvoll).

    Und ob Doppelstunde oder 45 Minuten macht meiner Meinung nach auch noch einen großen Unterschied.

    Wirklich? Ok. Ich merke da keinen großen Unterschied, muss ich sagen. An meiner Ref-Schule gab es auch 45-Minuten-Stunden, an meiner jetzigen Schule (mittlerweile nur noch) Doppelstunden. Namen lern(t)e ich in beiden Fällen gleich schnell anhand eines Sitzplans.

    Man muss ja auch keine Fotos machen. Aber für alle, die diese Hilfe benötigen, ist sie mit Dienstgerät oder genehmigtem Privatgerät erlaubt. (Das war ein Beispiel zur Datenschutzbelehrung auf der ersten Konferenz.) Sie müssen dann natürlich auch fristgerecht wieder gelöscht werden.

    Das ist natürlich vollkommen richtig! In meiner Abteilung machen an den ersten Schultagen SuS aus der zweiten Klasse einer zweijährigen Berufsfachschule "traditionell" Fotos von den neuen SuS/Klassen mit einer schuleigenen Kamera. Natürlich erst, nachdem die neuen SuS und Erziehungsberechtigten dem zugestimmt haben. Die Fotolisten werden auf dem Schulserver gespeichert und KuK, die damit Namen lernen möchten, können sie sich ausdrucken. Im zweiten Halbjahr werden diese Fotos wieder gelöscht.

    Und wer in diesem Schuljahr vier Klassen parallel in einem einstündigem Fach hat, der sieht durchaus die dienstliche Notwendigkeit von Sitzplänen mit Bild. Mit Maske ist das Namen lernen unter diesen Bedingungen nämlich noch deutlich schwieriger bis unmöglich. (Und wir haben wirklich nur kurze Zeit keine Maskenpflicht gehabt.)

    Wir hatten durchgängig Maskenpflicht, aber Sitzpläne brauche ich nicht mit Bild, solange die SuS sich nicht umsetzen (und das sollen sie in diesem Schuljahr bei uns möglichst nicht) ;) . Ich habe jedes Jahr mehrere Klassen jeweils nur eine Doppelstunde pro Woche in Englisch, kann aber am besten anhand eines Sitzplans - an dem ich mir kurze Notizen zu den einzelnen SuS mache - die Namen lernen.

    Das ist halt bei jedem anders, wie er/sie sich Namen am besten merken kann.

    Wie das? Ich finde Wechselunterricht am vorbereitungsintensivsten.

    Ich fand den Wechselunterricht, so wie er bei uns organisiert war (jeweils eine Hälfte der Klasse - bei Klassen mit mehr als 16 SuS - eine Woche zuhause und die andere Hälfte in Präsenz in der Schule) nicht mehr und nicht weniger vorbereitungsintensiv als "normalen" Präsenzunterricht. Die Hälfte der Klasse, die nicht in der Schule war, bekam entweder Arbeitsaufträge über "Moodle" oder wurde per "BBB" in den Präsenzunterricht zugeschaltet.

    Da sind wir als BBS aber auch wieder im Vorteil, weil unsere SuS ja vieles selber erarbeiten können.

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