Beiträge von Humblebee

    Ich habe den Verdacht, dass ich die Signatur von einem anderen Accountnamen her kenne. Kann das sein? Sprich: Warst du hier unter anderen Accountnamen aktiv?

    Keine Ahnung. Ist mir aber auch ziemlich egal, da ich die letzten Beiträge (sowohl in Worten - die wieder gelöscht wurden - als auch als Emojis) von @TequilaSunrise reichlich daneben fand.

    Wieso sammelst du die Entschuldigungen. Nachdem ich sie entschuldigt habe, gebe ich sie den Schüler:innen zurück.

    Von SuS eingereichte Entschuldigungen werden von den Klassenlehrkräften bei uns gesammelt (in Ordnern in der Schule) und müssen am Ende des Schuljahres mitsamt den Klassenbüchern/Kursheften archiviert werden. Wie lange sie "eingelagert" werden, weiß ich allerdings nicht.

    Und was das Abgeben von Entschuldigungen angeht: Da laufe ich garantiert nicht hinterher. Meine SuS sind alt genug um zu wissen, dass sie dahingehend eine Bringschuld haben.

    Die Praktika sind bei uns schon extrem wichtig. Bin gespannt, aktuell sieht es noch nicht so gut aus. Wobei ich fürchte, dass es zum großen Teil auch an den SuS und den Bewerbungen liegt (trotz viel Unterstützung).

    Das kenne ich! Bei mir haben auch wieder einige SuS erst kurz vor knapp einen Praktikumsplatz gefunden, weil sie vorher einfach nicht in die Hufe kamen :rolleyes:. Dabei wissen sie seit letztem Sommer, wann das Praktikum stattfindet und dass man sich rechtzeitig um einen Platz bemühen sollte. Aber das ist jedes Jahr dasselbe, dass einige SuS so spät dran sind mit der Praktikumssuche (trotz meiner Hilfestellung in Form von Adressen- und Telefonnummernennung verschiedener Betriebe).

    Beneidenswert was bei euch aktuell alles so online stattfindet. Bei uns findet einfach alles wieder in Präsenz statt. Man kann schon froh sein, wenn die Aula genutzt wird.

    Das finde ich wiederum auch nicht in Ordnung! Wie bereits geschrieben: Bei uns finden seit dem Herbst die fast alle Konferenzen, Dienstbesprechungen und sonstigen Sitzungen, bei denen viele Personen dabei sein würden, wie auch der Elternsprechtag nicht mehr in Präsenz statt. Die Zeugniskonferenzen, an denen aber eben nur die in der Klasse unterrichtenden Lehrkräfte (zwischen fünf und zehn) teilnehmen und halt Elternvertreter*innen (die es bei uns aber in vielen Klassen gar nicht gibt, weil entweder die Mehrheit der SuS schon volljährig ist oder niemand Elternvertreter*in werden möchte) sowie Schülervertreter*innen - wobei so einige aus Zeitmangel gar nicht erscheinen - waren da eine Ausnahme.

    Bei euren Zeugniskonferenzen sind Eltern dabei? Wow, Das überrascht mich echt.Da kann man doch gar nicht mal offen über die Klasse reden, oder?

    Ja (das Thema gab es hier m. E. schon öfter): Laut nds. Schulgesetz gehören allen Konferenzen - und damit auch den Zeugniskonferenzen - Vertreter*innen der Erziehungsberechtigten und der Schüler*innen als Mitglieder an. Es gilt natürlich das Konferenzgeheimnis. Wenn es um die Noten und die Bewertungen des Arbeits- und Sozialverhaltens geht, müssen die betreffenden SuS und Eltern während einer Zeugniskonferenz den Raum verlassen.

    Nicht zwingend notwendig sollte gerade keine Abwertung sein, sondern betonen,

    dass die Situation eine besondere ist. Ich bin selbst Geschichtslehrer und außerdem von Pandemiezeiten halte ich solche Aktionen für sehr, sehr wichtig.

    Ja, die Situation ist eine besondere, aber ich halte - wie gesagt - solche Aktionen auch (und vielleicht gerade?) zu Pandemiezeiten für sehr wichtig. Und das gilt insbesondere genauso für die Durchführung beruflicher Praktika (sehr überzeugende Begründungen haben CDL und @karuna oben geliefert).

    Abwertend fand ich in deinem Post übrigens nicht das "zwingend notwendig" sondern den Ausdruck "Holocaustaktion" - aber da bin ich evtl. ein wenig empfindlich.

    In Niedersachsen gilt aber 2G plus für Besucher mit Schülerkontakt. Für allgemeinbildende Schulen gilt in Niedersachsen auch möglichst auf Präsenzveranstaltungen zu verzichten und digitale Formate zu nutzen. Mag es sein, dass das für Berufsschulen anders ist. Handwerker kommen bei uns in der Regel nach Schulschluss. Ausnahmen nur bei Noteinsätzen.

    Praktikanten etc. hatten wir aber auch. Die waren dann Arbeitnehmern gleich gestellt. Also 3G.

    Richtig, für Besucher*innen (z. B. die Elternvertreter*innen in den Zeugniskonferenzen) gilt natürlich bei uns ebenfalls 2Gplus, und für die Praktikant*innen - wie für alle schulischen Mitarbeiter*innen und Lehrkräfte - gilt derzeit "3G am Arbeitsplatz".

    Die Zeugniskonferenzen in der letzten und vorletzten Woche waren bei uns in der letzten Zeit auch die einzigen Konferenzen, die in Präsenz stattgefunden haben. Die für heute angesetzte Gesamtkonferenz wurde auf unbestimmte Zeit verschoben, Teamsitzungen finden seit Herbst online statt und der Elternsprechtag Anfang Dezember fand telefonisch statt.

    Dass Handwerker*innen erst nach Schulschluss zu uns in die Schule kommen, ist nicht machbar, da unsere Schule mind. bis zur 8. Stunde "voll" ist, diverse Klassen/Kurse und KuK sind sogar bis zur 10. Stunde anwesend (die endet erst, wenn die allermeisten Handwerksbetriebe bereits Feierabend haben). Würden umfangreiche Sanierungsmaßnahme, wie sie in den letzten Jahren fast durchgehend an unserer Schule stattfanden, nur außerhalb der Unterrichtszeiten durchgeführt, wären diese noch in fünf Jahren nicht beendet ;) . Wir sind ja froh, dass die Baufirmen trotz der allgemeinen Baustoffknappheit bspw. genügend Holz für die Erneuerung des Dachstuhls bekommen haben.

    Sonstiges, wie die Holocaustaktion, so gut ich diese auch finde ist derzeit für den Schulbetrieb nicht zwingend notwendig.

    Nein, zwingend notwendig war diese - wie du es so abwertend bezeichnest - "Holocaustaktion" sicher nicht. Es handelte sich dabei zum einen um eine Ausstellung, die SuS eines Geschichtskurses unseres BG vorbereitet hatten, sowie um ein 30minütiges Theaterstück unserer Theatergruppe, die beide leider aufgrund der Pandemie nur von Schüler*innen unserer eigenen Schule besucht werden konnten. Zum anderen gab es eine kurze Gedenkfeier (draußen - mit Abstand und Masken), zu der neben SuS und KuK unserer Schule ein Vertreter einer jüdischen Gemeinde aus einer Nachbarstadt, der Bürgermeister unseres Schulortes, vier Vertreter*innen von allgemein bildenden Schulen der Stadt sowie eine Pressevertreterin anwesend waren.

    Über die Notwendigkeit solcher "Aktionen" lässt sich sicher streiten. Aber ich persönlich finde, dass man gerade eine wie die oben genannte unter Einhaltung von Hygienemaßnahmen auch zu Pandemiezeiten durchführen sollte.

    Ist derzeit eigentlich auch logisch. Wir dürfen niemanden von Außen in die Schule lassen, einzelne Eltern nur in Ausnahmefällen mit 3G Kontrolle, alle Konferenzen und Elternabende finden digital statt und dann sollen wir die Schüler in die Firmen ausschwärmen lassen?

    Nun ja, bei uns sind die Regeln nicht dermaßen streng. Z. B. fanden unsere Zeugniskonferenzen alle in Präsenz statt (mit max. 10 KuK pro Konferenz plus ggf. Eltern- und Schülervertreter*innen), wir haben eh jeden Tag Handwerker*innen in der Schule (u. a. durch die Sanierung unseres Hauptgebäudes) und es kommen durchaus auch immer mal wieder andere Personen in die Schule, bspw. anlässlich des Holocaust-Gedenktages Ende Januar.

    Nehmt ihr denn als Schule derzeit auch keine Praktikant*innen von der Uni auf? Wir haben (und hatten auch in den vergangenen Schuljahren) im Frühjahr und Herbst stets mehrere Praktikant*innen bei uns. Übernächste Woche kommen wieder drei oder vier in unsere Abteilung und seit gestern haben wir eine "freiwillige Praktikantin", die BWL studiert hat und nun überlegt, noch ein Studium des Lehramts BBS anzuschließen (sie bleibt bis zu den Osterferien).

    Im Endeffekt ist es ja den Betrieben überlassen, ob sie Praktikant*innen nehmen oder nicht. Und - wie gesagt - viele Betriebe in unserer Region waren/sind bereit auch zu Corona-Zeiten Praktikumsplätze anzubieten. Schade, dass das bei euch nicht der Fall ist, denn gerade im Hinblick auf mögliche Ausbildungsplätze finde ich Praktika total wichtig.

    Wir haben alle vorgeschriebenen Praktika im Berufskolleg die letzten 2 Jahre abgesagt und für dieses Jahr vorerst freiwillig um die Pfingstferien gelegt.

    Derzeit wollen auch die Betriebe möglichst niemanden von außerhalb.

    Durftet ihr als Schule die denn so eigenmächtig einfach absagen?

    Bei uns an den BBS fanden im vorletzten Schuljahr die Praktika bis zum März alle statt, die im Rest des Schuljahres nicht mehr ("gecancelt" durch das MK). Letztes Jahr fanden sie nur im Winter nicht statt, wodurch bspw. das vierwöchige Praktikum meiner BFS-Klasse von Februar auf Mai verlegt wurde. Die SuS, die dann keinen Praktikumsplatz hatten, wurden "beschult" (das betraf letzes Jahr doch so einige).

    Dieses Schuljahr sollen die Praktika aber möglichst stattfinden. Hier nehmen viele Betriebe gerade trotz Corona Praktikant*innen (zumindest unsere älteren und in den allermeisten Fällen doppelt oder dreifach geimpften SuS), so dass von den fast 100 BFS-Schüler*innen aus den Schwerpunkten "Handel" und "Bürodienstleistungen", die an meiner Schule gerade gestern ihr Prakikum begonnen haben, tatsächlich nur drei SuS keinen Praktikumsplatz gefunden haben.

    Und dann überwachen die Betriebe die korrekte Durchführung der Selbsttests?

    Davon gehe ich jetzt mal aus (sorry, ich bin nicht "Meer", aber mich bzw. meine Schule betrifft das ja auch). Denn die Betriebe müssen ja die Selbsttests ihrer ungeimpften Mitarbeiter*innen ebenfalls überwachen. Im Betrieb meines Lebensgefährten übernehmen das bspw. die Pförtner, die dafür im November eine Einweisung erhalten haben.

    Doch, aber wir haben doch bitte dafür zu sorgen, dass die SuS das auch gut erfüllen können. Durch Mitgaben von Selbsttests oder beispielsweise den zitierten Satz.

    Wir haben ja auch immer wieder Klassen im mehrwöchigen Praktikum. Die Praktikant*innen, die nicht geimpft sind (das sind aber nur noch wenige), erhalten entweder vom Praktikumsbetrieb Selbsttests oder sie müssen sich einmal die Woche eine Fünfer-Packung in der Schule abholen. Sehe ich jetzt nicht als besonders problematisch oder aufwendig an, muss ich sagen. Wir geben ihnen ja sonst auch Tests für die folgende Schulwoche mit.

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