Beiträge von Humblebee

    chemikus meint damit, dass Direktbanken, also Banken ohne Filialbetrieb, mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ihren Mitarbeitern mehr Home-Office-Möglichkeiten bieten als klassische Filialbanken, wie z.B. Volksbank oder Sparkasse.

    Ist schön für deine Bekannte, aber ist halt anekdotische Evidenz. Home-Office ist eine Errungenschaft, deren Erhalt aus Angestelltenperspektive nur wünschenswert ist, um z. B. den heftigen Reallohnverlust der letzten 5 Jahre (mindestens) irgendwie zu kompensieren.

    Ok, danke für die Erklärung. Wie genau der Satz auf "gut Deutsch" heißen sollte, ist mir allerdings noch immer unklar. Egal!

    In meinem persönlichen Umfeld arbeitet im Übrigen mittlerweile kaum noch jemand im HO (von denjenigen, die in der "freien Wirtschaft" tätig sind); das schrieb ich ja bereits. Größtenteils nicht, weil diejenigen es nicht möchten, sondern weil ihre Arbeitgeber*innen auf Präsenz bestehen.

    Wie gesagt: In NRW nicht! ;)

    Im ersten Beitrag in diesem Thread ging es ja um NRW.

    Richtig, deswegen habe ich ja bei meinen Beiträgen extra nochmal darauf hingewiesen, dass ich mich auf NDS beziehe. Ich war halt der Ansicht, es könnte für die TE durchaus auch von Interesse sein, wie es in anderen Bundesländern aussieht ;) (es wurde sich vor meinem Beitrag ja auch schon zu anderen BL geäußert).

    Einen Defi haben wir an der Schule nicht. Verbandskästen haben wir in unseren Sanitätsräumen (davon gibt's in jedem Gebäude und Gebäudeteil einen; insgesamt sind es sechs am Haupt- und Außenstandort) und außerdem in der Sporthalle und kleinere Erste-Hilfe-Sets in einigen Fachpraxisräumen, z. B. im Kfz-Bereich.

    Wer Homeoffice machen möchte nimmt er die Finanzfurnen deren Kernkompetenz im Direktbanking liegt

    Hmmm... Du hast zwei "Daumen hoch" für deinen Beitrag bekommen. Also scheine ich die Einzige zu sein, die diesen Satz überhaupt nicht versteht. Was genau meinst du?

    Meine Bekannte, die bei der Sparkasse arbeitet, möchte übrigens gar kein HO machen ;) . Sie arbeitet liebend gerne am Schalter mit täglichen Kund*innenkontakt.

    Wie ich in Beitrag #2 schon schrieb, sind die Lehrpläne (in NRW) ja anders, die Stofffülle ist geringer. Und wir haben regelmäßig SuS, die mit Mühe und Not die Mittelstufe beenden, dann auf ein BK wechseln und dort die allgemeine Hochschulreife mit 1,x erhalten.

    Ich finde es ja sinnvoll, dass man ein berufsbezogenes Abitur machen kann. Da das aber in erster Linie eben auf diese Berufsrichtung vorbereitet, fände ich es sinnvoller, das dann auch so zu benennen und dass es nur zu einem Studium in diesem Bereich berechtigt.

    Wahrscheinlich gelte ich jetzt als elitär denkender Gymnasiallehrer, aber diese Lehrplanunterschiede sind halt schon deutlich. Vielleicht ist es auch nur ein lokales Problem ...

    Wie gesagt: In NDS ist es anders. Da sind z. B. in meinem Unterrichtsfach Englisch die Inhalte/verbindlich durchzuarbeitenden Materialien und die schriftlichen Abi-Prüfungen am BG dieselben wie am allgemeinbildenden Gym. Nachzulesen bspw. hier: Englisch-2026.pdf .

    Ein Studium an einer Uni in dem von ihnen an der BBS absolvierten beruflichen Bereich dürfen hier in NDS übrigens die Absolventen der Fachoberschule aufnehmen. Sie erhalten ja die "Fachhochschulreife" und dürfen damit sowohl ein Studium an einer Fachhochschule als eben auch in dem ihrer Schulbildung entsprechenden Fachbereich einer Uni beginnen.

    chemikus08 : Das mag durchaus sein. Ich hatte das ja auf Personen aus meinem persönlichen Umfeld bezogen und ich kenne niemanden, der/die bei einer Versicherung tätig ist. Von den beiden Bekannten, die in einer Sparkasse und einer Bank arbeiten, ist die eine im "täglichen Kund*innenverkehr" eingesetzt und die andere - zuständig für Geschäftskund*innen - kann an max. einem Tag in der Woche HO machen.

    Haltet Ihr es dann für sinnvoll, für so einen spezialisierten Rahmen die allgemeine Hochschulreife zu vergeben?

    Ich finde es schon etwas absurd, wenn man als sportlich talentierter Mensch den Bildungsgang für Gesundheit und Soziales mit dem Schwerpunkt Sport belegt, um einen guten NC für das Jurastudium zu erreichen.

    Die Frage geht zwar nicht an mich, aber für NDS sage ich: Ja, auf jeden Fall! Zum einen macht der berufsbezogene Bereich an den BG nur einen Teil des Unterrichts aus (im Vergleich dazu kann man sich an vielen allgemeinbildenden Gymnasien ja auch in einem Profilbereich wie dem mathematisch-naturwissenschaftlichen Profil "spezialisieren", am BG ist es halt der berufliche Schwerpunkt). Zum anderen ist es zumindest hier in NDS so, dass am BG viele Fächer, die am allgemeinbildenden Gym. im Abi belegt werden können, gar keine Abi-Prüfungsfächer sind (z. B. Geschichte, Erdkunde, Musik, Sport,...).

    Eine Fächerkombi wie die von dir genannte - also ein BG "Gesundheit und Soziales mit Schwerpunkt Sport" - gibt es in NDS nicht.

    Die Berufsschulpflicht während der Ausbildung ist rechtlich nicht vergleichbar mit der Schulpflicht an einer allgemeinbildenden Schule. Der Auszubildende kann seine Ausbildung beenden oder der Betrieb kann ihn rausschmeißen.

    OT, da es nichts mit dieser (seltsamen) "SuS wollen Mietwagen mieten"-Thematik zu tun hat: Wenn ein/e Azubi in NDS seine/ihre Ausbildung abbricht (egal, ob das von seiner/ihrer Seite oder Arbeitgeber*innenseite ausgeht) und die 12jährige Schulpflicht noch nicht erfülllt hat, ist er/sie verpflichtet, bis zum Ende des entsprechenden Schuljahres zur Schulpflichterfüllung einen Vollzeitbildungsgang an einer BBS zu besuchen.

    Weil immer mehr Arbeitgeber genau das tun und seit der Pandemie zurückrudern und dem Home-Office kritisch gegenüber stehen, weil sie der Arbeitszeiterfassung außerhalb des Büros nicht trauen.

    Was Arbeitgeber in der freien Wirtschaft angeht, gebe ich dir recht. Das erlebe ich in meinem persönlichen Umfeld auch so. chemikus08 sprach aber ausdrücklich von Behörden und dort bekomme ich es im Bekannten- und Verwandtenkreis tatsächlich so mit, dass Behördenmitarbeiter*innen einen guten Teil ihrer Arbeitszeit im Home Office arbeiten (dürfen).

    Wieso verdammt nochmal setzt Ihr eine Arbeitszeiterfassung gleich mit der Pflicht in der Schule arbeiten zu müssen. Die Hälfte der Aufsichtsbeamten der Mittelbehörde ist im zeitlichen Mittel in der Dienststelle. Ansonsten arbeiten die von zu Hause und müssen sich da genauso einloggen und ausloggen als wären sie im Büro. Und bei Lehrern wird dann behauptet, das ginge nur im Schulhaus. Ich verstehe nicht, wie man zu solchen Ansichten kommt, trotz zahlreicher Gegenbeispiele aus dem Arbeitsleben.

    Haben das denn alle diejenigen getan, die sich hier in den letzten Beiträgen geäußert haben? Sehe ich nicht so, muss ich sagen. Zauberwald schrieb bspw.:

    [...] Dann MUSS sie nämlich kommen, die Arbeitszeiterfassung und vllt. auch die Möglichkeit, in der Schule zu arbeiten.

    Dort steht "...und vllt. auch..."; dadurch hat sie doch eine Erfassung der Arbeitszeit nicht mit der Pflicht in der Schule arbeiten zu müssen gleichgesetzt!?

    Bei uns werden alle KuK entsprechend fortgebildet. Jedes Jahr kommt jemand vom DRK und schult jeweils die Hälfte des Kollegiums nach.

    An meiner Schule werden auch jedes Schuljahr Erste-Hilfe-Kurse angeboten. Gemäß gesetzlicher Vorgabe müssen wir alle drei Jahre einen Kurs machen. Anträge auf Schulfahrten werden von der Schulleitung nur genehmigt, wenn mind. eine der begleitenden Lehrkräfte einen aktuellen Erste-Hilfe-Kurs vorweisen kann.

    "Schlotzig" als Beschreibung eines gelungenen Risotto kenne ich auch; das wird mMn deutschlandweit benutzt. "Schlenzrig" habe ich hingegen noch nie gehört (und so, wie du es beschreibst, würde ich zudem kein Frühstücksei essen ;) - das bekäme ich mit noch teilweise "rohem", klarem Eiweiß nicht 'runter...).

    Von daher entscheide ich mich für das mir bekannte "schlotzig"(e und leckere Risotto) :) !

    Frühlingssonne oder Sommersonne?

    Ich finde es wie manch ein Mitforist hier auch sehr bedenklich, dass man schon bei solchen Kleinigkeiten wie einer vermeintlich schwierigeren Nachschreibklausur direkt so ein Fass aufmacht, jede betroffene Lehrkraft hat mein Mitgefühl; das Helikoptern hat wirklich neue Level erreicht.

    Ich finde, zwischen einer Nachfrage und "ein Fass aufmachen" sowie "Helikoptern" besteht doch ein deutlicher Unterschied.

    An der Fachschule und HBFS sind alle allg. bildenden Fächer bei uns keine Prüfungsfächer.

    Ok, also war dein Beitrag tatsächlich nur auf einige Bildungsgänge an den Beruflichen Schulen in Hessen bezogen. Das wurde m. E. aus deinem Post nicht so ganz klar.

    In NDS gibt es in verschiedenen BBS-Bildungsgängen durchaus schriftliche Abschlussprüfungen auch in allgemeinbildenden Fächern: bspw. in der Fachoberschule Kl. 12 und der neuen "einjährigen Berufsfachschule Dual" in Deutsch, Englisch und Mathe, in der Berufseinstiegklasse 2 in Deutsch und Mathe. In den berufsqualifizierenden BFS sind allgemeinbildende hier keine Prüfungsfächer. Was die Fachschulen angeht, so gab es (oder gibt es noch immer; da bin ich mir nicht sicher, weil ich dort schon lange nicht mehr unterrichtet habe und dadurch mit diesem Bildungsgang kaum noch was zu tun habe, weil an unserem Außenstandort "beheimatet") zumindest in Deutsch eine schriftliche Abschlussprüfung in der Zweijährigen Fachschule Sozialpädagogik.

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