Beiträge von Humblebee

    Also bei mir am Berufskolleg kann ich sagen: Die Vollzeit-Klassen - nein
    Duales System - häufiger ja würde ich meinen.

    Bei uns ist das sehr vom Bildungsgang abhängig und auch vom Ausbildungsberuf. Ich würde mal behaupten, die "schwächeren" Klassen (BFS, Berufseinstiegsklasse, Berufsschulklassen im Einzelhandel oder bei den Kfz-Mechatroniker*innen u. ä.) sind häufig lauter als z. B. die FOS- oder BG-Klassen oder Berufsschulklassen der Industriekaufleute.

    Für mich ist es auch eine Erholung nach einem anstrengenden oder lauten Schultag auf dem Rad durch den Park heimzufahren oder im Auto bewusst ohne Radio. Damit kann ich die Lärmbelastung wieder etwas ausgleichen.

    So ähnlich handhabe ich es auch. Ich fahre zwar wegen der Länge des Fahrtwegs immer mit dem Auto, stelle aber oft das Radio auf dem Heimweg ganz leise oder komplett aus.

    Im Übrigen habe ich festgestellt, dass ich - vermutlich tatsächlich bedingt durch den höheren Lärmpegel in der Schule (nicht nur in den Klassenräumen, sondern manchmal auch im Lehrerzimmer) - etwas lärmempfindlicher geworden bin und bspw. nicht mehr gern laut Musik höre.

    Ich hätte jetzt etwas Nettes für euch:

    Da wiederum war ich tatsächlich schon öfter, weil eine Freundin von mir in dem Ort wohnt. Ich lasse aber anderen beim Raten den Vortritt, denn ich bin heute und morgen viel außer Haus und habe keine Zeit ein neues Rätsel einzustellen und zu betreuen.

    Hm, das könnte ja sonstwo an der Nordseeküste sei. Wobei ich solch einen "Damm" zwischen Strand und Meer, wie er auf diesem Foto sichtbar ist, noch nirgends gesehen habe. Sprich: ich bin an diesem Ort sehr sicher noch nie gewesen ;) ...

    Dann rate ich mal: eine der ostfriesischen Inseln?

    Ich wüsste nicht, worin wir uns nun im unseren Aussagen unterscheiden.

    Sag' mal, willst du mich veräppeln? Das sind doch zwei ganz unterschiedliche Dinge, um die es da ging: zum einen um die Unterstützung durch die Familie (da sind wir ja derselben Meinung, denn ich schrieb ja, dass die in den mir bekannten Fällen durchaus gegeben war), zum anderen um das "soziale Milieu", aus dem die Familien der SuS, die das BBW besuchen, kommen (da sind wir unterschiedlicher Meinung, denn du meinst, dies seien allermeist mittelständische Familien, während ich berichten kann, dess es sich bei einem Drittel der jungen Menschen, die ich kenne und die nach Besuch unserer BBS ins BBW gegangen sind, es sich eben doch um sozial schwache Familien handelt).

    Lass' es bitte gut sein, ok!? Wir reden hier anscheinend völlig aneinander vorbei oder aber ich verstehe dich einfach nicht, obwohl du ja felsenfest der Ansicht bist, dass wir dasselbe meinen.

    Doch, wir schaffen es auch, NICHT parallel zu arbeiten, innerhalb einer Schule,

    dabei tauschen wir durchaus Material und arbeiten auf andere Weise zusammen,

    stimmen uns aber nicht für jede Einheit und Arbeit ab,

    wenn die Unterrichtsformen gar nicht zusammen passen, machen wir eben unterschiedlichen Unterricht.

    Gut, im Endeffekt müsst ihr ja selber wissen, wie ihr am liebsten arbeiten wollt und könnt. Vermutlich ist der Unterricht in einer GS auch hinsichtlich unterschiedlichrn Unterrichtsformen in einzelnen Klassen nicht mit dem an einer BBS zu vergleichen.

    Ich kann nur für mich nur sagen, dass ich die Zusammenarbeit mit parallel eingesetzten KuK super und sehr arbeitserleichternd finde. Morgen treffe ich mich auch schon mal mit zwei Kolleginnen, um den Englischunterricht im BG Klasse 11 mind. bis zu den Herbstferien vorzubereiten (eine Kollegin übernimmt zwei 11. Klassen, die andere Kollegin und ich jeweils eine). Dann können wir uns die weitere Arbeit schon mal ein wenig aufteilen: wer konzipiert das eine Arbeitsblatt, wer ein anderes, ...; wir überarbeiten den Stoffverteilungsplan der letzten Schuljahre ggf. ein wenig; wir überlegen uns schon mal die Arbeitsaufträge für die erste (parallele) Klausur, die wir nach den Herbstferien schreiben werden usw.

    Also müssen diese Klassen doch auch 5en und 6en gehabt haben. Das hat dich weiter oben verwundert.

    Ja, natürlich gibt es da mal Fünfen und Sechsen. Aber es sind nicht "diese Klassen", die die schlechten Noten haben, sondern nur einzelne Schüler*innen! Was mich verwundert hat, war im Übrigen einfach die Aussagen von anderen User*innen, dass andauernd die Klassenarbeiten in verschiedenen Bildungsgängen so super-schlecht ausfallen, dass die Hälfte der SuS Fünfen und Sechsen hat und diese Arbeiten (eigentlich) nicht gewertet werden könnten. Nochmal: Das ist bei uns defintiv nicht der Fall!

    Fazit: Tendenz BBW nicht von Jugendlichen aus sozial schwachem Milieu besucht.

    Bitte, dann interpretiere du es so, wie du möchtest. Mag ja sein, dass du dich mit den die BBW besuchenden Schüler*innen besser auskennst als ich und aus deiner Schule auch mehr SuS in diese Richtung gehen als aus meiner. Ich habe oben zwar extra geschrieben, dass in zwei der mir bekannten Fälle (und das waren insgesamt bisher nur sechs!) die Eltern Hartz 4-Empfänger*innen waren; aber das hast du wohl geflissentlich überlesen... ;)

    So, und das war jetzt mein letzter Post zu diesem Thema. Du kennst dich im Bereich "Förderschule" ja logischerweise eh besser aus als ich. Ich kann nur von meinen wenigen Erfahrungen mit ehemaligen Förderschüler*innen berichten.

    Aber das bezieht sich doch nicht auf den Unterricht in ein und derselben Schule im selben Jahrgang (und ist damit etwas völlig anderes als das, worüber ich schrieb)?!? Es wird doch nicht so sein, dass ihr z. B. in der Klasse 2 a im Deutschunterricht mit einem Lehrwerk arbeitet und in der 2 b nicht, oder habe ich das jetzt komplett falsch verstanden? Ansonsten kann ich nicht nachvollziehen, wieso man im selben Jahrgang nicht zusammenarbeitet und den Unterricht ähnlich gestaltet; da ist es doch völlig egal, ob man ein Lehrbuch einsetzt oder ein Arbeitsheft oder nichts davon.

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