Beiträge von Humblebee

    Arztrechnungen nicht vorstrecken müssen (vor allem bei chronischen Erkrankungen SEHR hilfreich), deutlich umfassendere therapeutische Versorgung bei psychischen Erkrankungen aller Art (was gerade im Schuldienst mit der hohen Burnout- Quote relevant werden kann), Folgerezepte digital anfordern können beim Arzt und ohne erst noch in die Praxis gehen zu müssen in der Apotheke mit dem Kärtchen abholen können.

    Bzgl. des Nicht-Vorstrecken-Müssens von Rechnungen gebe ich dir recht und auch bzgl. der Tatsache, dass man als PKV-Versicherte*r zur Abholung von Rezepten und auch von AU extra in der Arztpraxis erscheinen muss, aber hinsichtlich der Versorgung bei psychischen Erkrankungen bin ich mir da nicht so sicher. Die Wartezeiten für therapeutische Behandlungen sind m. E. sowohl für gesetzlich als auch für privat Versicherte lang und man muss schon wirkliches Glück haben, an einen Therapieplatz zu kommen. Ich habe in meinem persönlichen Umfeld sowohl GKV- als auch PKV-Versicherte mit psychischen Erkrankungen und kann nicht erkennen, dass die GKV-Patient*innen irgendwie "besser gestellt" sind, muss ich sagen. Im Gegenteil hat eine Bekannte, die privat versichert ist, innerhalb von 10 Tagen einen Therapieplatz in einer psychiatrischen Privatklinik (EDIT: spezielle Burnout-Klinik) bekommen.

    Ist es überhaupt möglich, in einem Verein einfach einen einzelnen Kurs zu buchen? Ich hab Schwimmen damals bei der DLRG gelernt, aber dafür wurde ich halt auch im Verein angemeldet. Meine Freundinnen auch. Und wir sind dann auch mindestens über die Grundschulzeit alle regelmäßig 1-2x wöchentlich schwimmen gewesen. Wenn Vereine zu reinen "Einmaldienstleistern" verkommen, ist das ja irgendwie auch schade.

    Hier in der Stadt ist das bei einem Sportverein möglich, der eine eigene kleine Schwimmhalle hat. Dort kann man auch als Nicht-Vereinsmitglied schwimmen gehen. Dass dadurch dieser Verein zu einem "Einmaldienstleister verkommen" würde, sehe ich nicht.

    Hier sind es in der Regel nicht die Vereine, die die Schwimmkurse anbieten, sondern kommerzielle Anbieter und Schwimmschulen.

    Hier werden neben dem o. g. Verein auch in zwei der städtischen Hallenbäder Schwimmkurse angeboten (organisiert von der Stadt und der DLRG) sowie von drei oder vier kleinen Schwimmschulen. Die Angebote sind aber leider wohl nicht ausreichend; laut eines Zeitungsartikels vom letzten Jahr sind die Wartelisten lang.

    Nö, ich kenne privat sehr wenige Lehrkräfte. Und über Schule spreche privat auch nur sehr sehr selten.

    In meinen Bekanntenkreis sind auch nur wenige Lehrkräfte und mit Freund*innen und Bekannten spreche ich kaum über das Thema "Schule" und meine Arbeit. Allerdings feiern wir auch im Kolleg*innenkreis öfter mal zusammen und dann wird halt schon ab und zu darüber gesprochen. Wobei... wenn wir als KuK zusammen feiern, wird eben gefeiert und nicht unbedingt über Berufliches geredet 8) .

    Klassenarbeiten sind keine Abschlussprüfung. Klar haben die ein Recht auf Einsicht, die kann es auch geben, wenn die Lehrkraft wieder da ist. Ansonsten kann natürlich auch das Zeug abgeholt werden und von jemand anderem bewertet werden. So ein Aufriss finde ich bei einer normalen Klassenarbeit aber nicht gerechtfertigt.

    Und das gilt gerade für eine Klassenarbeit, wie die im Ausgangsfall geschilderte, die ja genauso gut in die Note des zweiten Halbjahrs bzw. in die Gesamtjahresnote einfließen kann. Dazu zitiere ich noch einmal Sephs Aussage:

    Das gilt insbesondere, da das Halbjahreszeugnis ohnehin nur einen Zwischenstand ausweist.

    Nein, AU erfolgt inzwischen rein elektronisch. Das gilt auch für Lehrkräfte, nicht nur für alle anderen Arbeitnehmer: innen.

    Bist du gesetzlich versichert? Für Privatpatient*innen erfolgt die AU leider noch nicht elektronisch - Zitat aus dem "Handelsblatt": "Die elektronische AU gibt es nur für gesetzlich, aber nicht für privat Versicherte ..." (Krankmeldung: Das müssen Sie 2025 zur eAU wissen).

    Ab Klasse 3 (und dann fast durchgehend bis Klasse 11).

    Ich hatte in der Grundschule ab Klasse 2 oder 3 Schwimmen. Wir sind mit 2 Sportlehrerinnen zu Fuß zum örtlichen Hallenbad gegangen (ca. 10 Min. Fußweg), hatten dann meiner Erinnerung nach tatsächlich eine Doppelstunde Zeit, in der die Nichtschwimmer mit der einen Lehrerin und einem Bademeister zum Nichtschwimmerbecken gingen, diejenigen, die bereits schwimmen konnten, mit der anderen Lehrerin und einem weiteren Bademeister ins "große" Becken.

    Unser örtliches Schulzentrum, in dem sich zu der Zeit auch die "OS" (damals 5./6. Klasse: "Orientierungsstufe") befand, liegt schräg gegenüber von besagtem Hallenbad, so dass wir dort in der 5. und 6. Klasse ebenfalls Schwimmunterricht hatten.

    Das Gymnasium in der Kreisstadt, das ich ab der 7. Klasse besuchte, liegt sogar auf demselben Gelände wie das örtliche Hallen- und Freibad. Also hatten wir bis zur Oberstufe ebenfalls Schwimmunterricht (mal im Winter drinnen, mal im Sommer draußen); jeweils aber nur ein Halbjahr lang.

    Wir erhalten nichts. Ich kann jederzeit in Edupage über meinen Stand an Plus- und Minusstunden sehen und auch die sonstige Kommunikation läuft komplett über Edupage.

    Mails werden nur noch selten mit Partnern außerhalb unserer Schule verwendet. Ich erhalte manchmal tagelang keine.

    Kommuniziert ihr denn mit "außerschulischen Partnern" (Behörden, (Praktikums-)Betrieben usw.) auch über "Edupage"? Das ist über "WebUntis" nicht möglich.

    Na, wie gut, dass ich nicht die Einzige bin, die mit "Pensenbuchhaltung" nicht wirklich etwas anfangen konnte ;) .

    Übrigens habe ich hier noch nie gehört, dass jemand den Begriff "Unterrichtspensum" benutzt hat. Wir sprechen z. B. von "Regelstundenzahl" (s. a.: Niedersächsische Verordnung über die Arbeitszeit der Beamtinnen und Beamten an öffentlichen Schulen (Nds.ArbZVO-Schule)), "Pflichtstunden" oder "Deputatsstunden".

    Ich finde es schon noch ganz praktisch, wenn ich sehen kann, wie viel ich aktuell im Plus oder Minus bin um das bei den nächsten Pensenwünschen entsprechend zu berücksichtigen. Wäre es nicht für mich sichtbar im Schulnetz hinterlegt, müsste ich halt wieder separat für mich irgendwo Buchhaltung führen.

    Wir erhalten monatlich per Mail von unserer/unserem zuständigen Stundenplaner*in eine Abrechnung mit einer aus "Untis" übertragenen Übersicht über unsere Plus- und Minusstunden usw.

    Noch mal: Wenn du mit allem zufrieden und an der Diskussion nicht interessiert bist, ist die einfachste Lösung nicht zu diskutieren.

    Ich habe dir lediglich versucht darzustellen, dass bei uns einige Regelungen anders sind als bei euch. Wenn du das als "keine Lust zu diskutieren" interpretierst, bitte schön. Dann lassen wir das.

    Natürlich führt eure Schule eine Pensenbuchhaltung oder wie werden dir sonst Unterrichtslektionen zugeteilt?

    Ich hatte dich gefragt, was genau unter "Pensen(buchhaltung)" zu verstehen ist. Sorry, genau wie "Unterrichtslektionen" scheint das ein schweizerischer Begriff zu sein, der mir leider nicht geläufig ist. Falls du damit die Verteilung der Unterrichtsstunden auf die einzelnen Lehrkräfte meinst: Das läuft auch über "Untis"; darüber verwalten unsere Stundenplaner*innen.

    Dann ist das bei euch anders geregelt. Ich müsste aktuell theoretisch einmal im Jahr was eintragen.

    Ich/Wir zweimal und zwar jeweils die Halbjahresnoten Ende Januar und die Ganzjahresnoten vor den Sommerferien (Ausnahme: Berufsschule, da die Azubis keine Halbjahreszeugnisse bekommen).

    Prüfungsnoten müssen an die Klassenlehrkräfte entweder vor den Zeugniskonferenzen im Sommer bzw. vor den "Prüfungsausschuss-Sitzungen" (die z. B. in der Fachoberschule zum Schuljahresende statt einer Zeugniskonferenz stattfinden) übermittelt werden. Unsere Abteilungsleiterin des Beruflichen Gymnasiums benötigt zudem zu einem bestimmten Zeitpunkt die Ergebnisse der schriftlichen Abi-Klausuren.

    Im Schulnetz ist alles hinterlegt. Prüfungspläne, Raumbelegungspläne, Terminlisten, Stundenpläne, Notenlisten, die Pensenbuchhaltung, Kurs- und Klassenlisten, Fotolisten und als Klassenlehrperson verwaltet man die eigenen Klasse komplett übers Schulnetz inklusive der Buchhaltung für die Klassenkasse.

    Eine "Pensenbuchhaltung" benötigen wir nicht (Was genau versteht man denn eigentlich darunter?) und Klassenkassen haben zumindest die Klassen an meiner Schule nicht. Das Notenmodul könnten wir uns wohl dazukaufen; ist aber bislang von meiner SL nicht gewollt. Alles andere von dir Genannte ist auch mit "Untis" und "WebUntis" möglich.

    Mindestens 5 x pro Klasse pro Schuljahr, das verlangt die Notenverordnung Baselland von mir. Ich *muss* Prüfungsnoten innerhalb von 2 Wochen nach der Prüfung eingetragen haben.

    Dann brauchen wir darüber ja gar nicht zu diskutieren, wenn die Voraussetzungen bzw. Regelungen bei euch andere sind als bei uns, oder?

    Dann überbrückt man die 3 Monate, das geht eigentlich auch mit PKV

    Ja, natürlich. Das machen die meisten (habe ich damals auch so gemacht und - nach einem kurzen Urlaub - von Mitte Mai bis Ende Juli - in dem Büro gearbeitet, wo ich schon zu Studienzeiten als Aushilfe tätig gewesen war). Mir ging es nur um deine Aussage, dass "an jeder Ecke ein Vertretungsvertrag" in einer Schule zu bekommen sei. Das ist bei uns im BBS-Bereich eben für diesen kurzen Zeitraum nicht der Fall. Diejenigen, die von ihren BBSn übernommen werden, erhalten aber i. d. R. einen zur Überbrückung.

Werbung