Beiträge von Humblebee

    m Gegensatz zu Kindern, die von den Eltern vom Unterricht auf Antrag befreit werden konnten, wurden Lehrkräfte genötigt sich der Gefahr auszusetzen.

    Bitte Bundesland beachten! Bis zur Einführung der Corona-Selbsttests in der Schule war es beispielsweise in NDS sowohl für SuS als auch KuK nur aus gesundheitlichen Gründen - also als Risikopatient*innen - möglich vom Präsenzunterricht freigestellt zu werden (bei hoher Inzidenz war das ggf. auch möglich, wenn ein/e Schüler/in vulnerable Angehörige hat).

    Nikolaus Haas (Kinderkardiologe):

    - Schulschließungen großer Fehler

    - Wahrscheinlichkeit eines Blitzschlags größer als Intensivbehandlung bei Kindern

    - 75 Intensivbehandlungen, 4 Todesfälle

    - im Vergleich dazu: 55 Todesfälle durch Verkehrsunfälle, 35 durch Ermordung, 49 durch Ertrinken

    Quellenangaben wären wie immer hilfreich! Das lernst du aber scheinbar auch nicht mehr... Wärest du ein/e Schüler/in, würde ich dir wegen dieser fehlenden Quellenangaben Punkte abziehen.:autsch:

    Wo und in welchem Zeitraum starben denn 35 Kinder und Jugendliche durch Ermordung und 49 durch Ertrinken?

    Tatsächlich ist es scheinbar so, dass man sich auch in den Ferien krankmelden (wie auch gesundmelden) muss. Ich wüsste allerdings nicht, dass das an meiner Schule oder den Schulen, an denen Bekannte von mir tätig sind, schon mal eine Schulleitung verlangt hat.

    In welchem Bundesland bist du denn tätig?

    Für NDS findet sich dazu ein Schreiben "Verfahren bei Krankmeldungen" (unterer Link in der angegebenen Tabelle) auf der Seite der Landesschulbehörde: https://www.rlsb.de/themen/lehrkra…it/erkrankungen

    Das ist der Unterschied zwischen gelebter Praxis und Notenbildungsverordnung.

    :ka: Verstehe ich nicht, sorry. Zumindest für die nds. BBS gibt es keine "Notenbildungsverordnung".

    :aufgepasst:

    Zitat von Notenbildungsverordnung BW, § 7

    (2) Die Bildung der Note in einem Unterrichtsfach ist eine pädagogisch-fachliche Gesamtwertung der vom Schüler im Beurteilungszeitraum erbrachten Leistungen.

    Von "pädagogisch-fachlicher Gesamtwertung" steht in unserer BbS-VO nichts. Hierzu gerne mal einen Blick in diesen Link werfen: http://www.nds-voris.de/jportal/?quell…d.psml&max=true

    Bei uns wird der Notenschlüssel der Kammern (IHK etc.) für die Berechnung zugrunde gelegt. "Pädagogisch bewerten" kann man natürlich trotzdem...

    Wie machst du es denn?

    Habe ich mich auch gefragt. Pi mal Daumen?

    Mag ja sein, dass es an Grund- und Förderschulen oder in BW anders ist, aber an meiner Schule ist es z. B. so, dass in den "Lernfeldern" (im berufsbezogenen Unterricht) die schriftlichen Leistungen zu 60% und die mündlichen zu 40% eingerechnet werden. Das 1. und 2. Halbjahr zählen 50:50 (im Gegensatz zum letzen Schuljahr; da durften wir wegen Corona das 1. Halbjahr stärker gewichten). Daher berechne ich meine Noten - wie wohl die allermeisten meiner KuK - mit einer Excel-Tabelle.

    Ich traue mich ja kaum zu fragen, aber gibt es hier nicht auch positive Erfahrungen?

    Doch, ich schrieb ja schon, dass ich mein Ref ganz ok fand und auch mit meinen Fachleiter*innen recht gut klar kam (siehe Post Nr. 26).

    Was ich ebenfalls schon erwähnte, ist, dass sowohl in meinem eigenen Ref als auch bei den Refis an meiner jetzigen Schule das Sekretariat bei allen UB und Prüfungen für die "Bewirtung" sorgt(e) - da gibt und gab es eben nicht mehr als Kaffee, Tee, Wasser und Kekse. Man muss ja nicht übertreiben!

    Bei uns ist mein Mann dann auch Mittwoch endlich Zweitgeimpft und schafft somit noch die 14 Tage vor den Ferien und ich nehme mir Donnerstag erstmal frei, weil ich ja nicht genau weiß, ob er fit genug ist sich um die Kinder zu kümmern (ich wäre es nicht gewesen, ich lag ja beide Male bei Astra und Biontech flach).

    Finde ich gut, dass deine Schule das mitspielt und dich für den Fall des Falles freistellt.

    Ich habe am 18.06. meine Zweitimpfung und bin sehr gespannt, wie ich die vertrage. Bei der ersten hatte ich ja überhaupt keine Nachwirkungen.

    Ich möchte auch noch mal meinen Senf zum Thema "Zeugnisübergabe" dazugeben: Bei uns in der Gegend ist es in aller Regel so, dass die Zeugnisausgabe vormittags stattfindet und die Abschlussparty - die von den SuS privat organisiert wird - am Abend desselben oder des nächsten Tages.

    Die Zeugnisausgabe findet bei Abiturient*innen, aber normalerweise auch für die Abschlussjahrgänge der Haupt-, Real-, Oberschulen usw. sowie an meiner Schule z. B. für Fachschul- und den Fachoberschulklassen, im Rahmen einer feierlichen Verabschiedung - mit Reden, musikalischen Darbietungen, evtl. einem kurzen Theaterstück, oft Buffet o. ä. - statt. Durchgeführt wird diese Veranstaltung entweder - bei vorhandenen großen Räumlichkeiten- in der Schule oder einem angemieteten Raum (die Entlassungsfeier der BG-Abiturient*innen der BBS, an der eine Freundin von mir arbeitet, wird bspw. meist in das Bürgerhaus eines Ortsteils "verlagert", weil die Schule keine große Aula oder Sporthalle hat).

    Zeugnisausgaben sind hier i. d. R. freitags am Vormittag und für den Freitag oder Samstag Abend organisiert ein "Festkomitee" des Abschlussjahrgangs eine private Feier (also Abiball o. ä.), die meist im Saal eines Gasthofs oder einer ähnlichen "Location" stattfindet.

    Corona-bedingt fanden viele Zeugnisübergaben im letzten Jahr draußen oder gruppenweise statt und die Feiern sind ausgefallen. Wie es dieses Schuljahr aussieht, weiß ich - ehrlich gesagt - nicht, schätze aber, die Entlassungsfeiern werden nochmals ähnlich organisiert.

    Plagiat ist Note 6 und drei Tage Ausschluss vom Unterricht…

    1. Wie oben festgestellt, handelte es sich um Hausaufgaben, und die dürfen - zumindest hier in NDS, was Djino schon erwähnt hatte - nicht benotet werden. Das schrieb auch die TE. Damit ist also "Note 6" für diese Aufgabe nicht möglich.

    2. Unterrichtsausschluss kann nur auf einer Ordnungsmaßnahmenkonferenz beschlossen werden oder als "Sofortmaßnahme" der SL verhängt werden (das ist in so einem Fall aber wohl überzogen). Oder ist das in deinem BL anders?

    Ich finde auch, es sollten am besten nur noch Lehrerinnen unterrichten. Das hilft den Jungen, die in unserem Bildungssystem sowieso schon benachteiligt sind und werden, bestimmt, wenn sie nicht nur wie aktuell wenige, sondern gar keine männlichen Lehrkräfte mehr haben ...

    Wie kommst du darauf, dass es nur wenige männliche Lehrkräfte gibt? Ich hatte dazu m. E. schon mal diese Übersicht verlinkt: https://www.destatis.de/DE/Themen/Gese…ehrkraefte.html

    Gerade für den Bereich der beruflichen Schulen ist deine Aussage absolut nicht wahr.

    Ja, das macht mir auch Sorgen. Ich habe den Eindruck, das wird völlig ignoriert.

    Nein, das wird es anscheinend nicht; es gibt durchaus Untersuchungen dazu. Siehe hier:https://www.aerztezeitung.de/Nachrichten/Wi…zen-420223.html

    Demnach ist (zumindest momentan noch) der Anteil der Delta-Variante hier in Deutschland sehr niedrig. Das kann sich aber ja schnell ändern.

    Nnach so vielen Feiertagen und mit so vielen Lockerungen, die keine Tests mehr nötig machen, wird das wohl kaum einen realen Wert angeben.

    Hier in NDS hatten wir nicht so viele Feiertage; der letzte schulfreie Tag war der 25.05. Wie sich die Lockerungen bzw. die weggefallene Testpflicht in einigen Bereichen auswirkt, muss man wohl abwarten.

    Ich bleibe auch skeptisch.

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