Ok, jemanden, der/die schon im Bachelor-Studium als Vertretungslehrkraft arbeitet, habe ich noch nie erlebt, kann also dazu nichts sagen. Aber ich habe bei den "studentischen Hilfskräften" auch schon Leute erlebt, die noch Zweifel hatten und sich - neben den nur zwei mehrwöchigen Praktika, die sie in NDS an den BBS absolvieren müssen (was kaum jemand als ausreichend empfindet!) - halt nochmal ausprobieren wollten, um 'rauszufinden, ob sie den Job wirklich machen wollen bzw. ob er für sie "passt". Finde ich auch überhaupt nicht verwerflich, muss ich sagen.
Beiträge von Humblebee
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Ich kann immer weniger verstehen, warum hier im Forum regelmäßig dazu geraten wird, sich als Vertretungskraft auszuprobieren, um zu schauen, ob der Beruf passt.
Habt ihr nicht mit solchen Menschen tagtäglich zu tun?Doch, habe ich. Bei uns an der BBS sind die allermeisten Vertretungslehrkräfte mit PKB-Vertrag Lehramtsstudent*innen, die sich im Masterstudiengang befinden und von denen sehr viele dann im Anschluss an ihre Vertretungstätigkeit bei uns ihr Ref. machen. Eine ganze Reihe dieser ehemaligen Vertretungslehrkräfte haben nach erfolgreichem Ref. eine Planstelle an unserer Schule bekommen. Mit diesen jungen Menschen haben wir bislang nur positive Erfahrungen gemacht.
Außerdem haben wir PKB-Kräfte mit einem Ein-Jahres-Vertrag des Öfteren im Fachpraxisbereich. Da gab es ebenfalls so manche, die sich sehr gut gemacht haben und nach dem einen Schuljahr "fest" zu uns kamen. Anderen hat es aber gar nicht gefallen, weshalb sie nach kurzer Zeit wieder gekündigt haben, und mit wieder anderen waren wir nicht wirklich zufrieden. -
Ich kenne die Klasse noch nicht da neue Schule, die Klassenlehrerin, die sie in der 1. Klasse hatte, ist „nicht mehr verfügbar“ (wir haben uns telefonisch kurz ausgetauscht aber zu mehr war sie auch nicht bereit), das Lehrwerk in Deutsch ist mir neu, Mathe auch.
Kenne noch keine neuen Kollegen und habe somit noch keine Ansprechpartner. Wir sind in eine andere Stadt gezogen und ich habe erst in der letzten Schulwoche meine neue Schule erfahren.
Jetzt bin ich irritiert. Du bist ganz neu an dieser Schule, weißt aber schon Folgendes:
Ne, bin nicht die Einzige. Aber Teamarbeit gibt es in diesem Jahrgang leider nicht…. Da macht jeder sein eigenes Ding.
Woher weißt du das denn, wenn du die Kolleg*innen noch gar nicht kennst?

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Interessanterweise wird man Wirtschaftsschullehrer, indem man das Lehramt für Wirtschaftsschule oder für Gymnasium (!) studiert.
Bist du dir da sicher? Wenn ich es auf diesen Websites Berufliche Schulen | Studium und Vorbereitungsdienst | Lehrkraft in Bayern – gestalte die Zukunft und Wirtschaftspädagogik (M.Sc.) | FAU richtig verstehe, gibt es keinen eigenen Lehramtsstudiengang für die Wirtschaftsschule, sondern die Lehrkräfte, die an dieser Schulform unterrichten, haben das Lehramt für berufliche Schulen - Wirtschaftspädagogik studiert. Und ich nehme an, dass auch in Bayern (wie auch hier in NDS) die beruflichen Schulen zum Sek II-Bereich gehören, also genauso wie die allgemeinbildenden Gymnasien. Von daher wundert es mich nicht, wenn an euren Wirtschaftsschulen auch Lehrkräfte unterrichten (können), die Gymnasiallehramt studiert haben.
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Heute aller allerletzter Schultag. Und dann wird digital und analog aufgeräumt!
Suuuper! Genieße deine gewonnene Freizeit! Oder sollte ich besser sagen "Freiheit"?!
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Schön, mal wieder von dir zu lesen Gruenfink ! Ich drücke dir ganz fest die Daumen, dass du alsbald eine berufliche Perspektive findest!
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Allerdings haben wir einen zweiwöchigen Stundenplan weswegen ich dann die Klassen alle zwei Wochen für jeweils eine Doppelstunde sehe.
Habt ihr es denn schon mal mit epochalem Unterricht probiert? Wir hatten ja auch mal testweise den Zweiwochenrhythmus ausprobiert, aber wieder verworfen, weil es mit dem epochalen Unterricht besser klappt.
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Bin ich die Einzige, die es merkwürdig findet, dass der TE in seinem Ausgangspost den Namen seiner zukünftigen Schule nennt?
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Und Mails schreibt niemand mehr, wenn er nicht muss. Viel zu umständlich und unübersichtlich.
Finde ich nicht, ist aber wohl Geschmackssache. Wie gelangt ihr denn an Infos, die die Schule (Schulleitung, Sekretariat) per Mail erreichen? Werden die auch über "EduPage" an euch weitergeleitet?
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wollte nur eine Alternative zum Pendeln aufzeigen
Unser ehemaliger Schulleiter hat sich so manches Mal ein Zimmer in einer Pension genommen, wenn er abends nicht mehr so weit fahren wollte. Er wohnte zwar "nur" 80 km vom Schulort entfernt, aber nach schulischen Terminen, die bis in den Abend hinein dauerten, mochte er gerade im Winter nicht mehr pendeln und hat am Schulort genächtigt.
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und dann für UNTERRICHT den ganzen Aufwand betreiben?
Zum einen finde ich es nicht aufwändig, Sicherungskopien zu machen, zum anderen würde ich mich schwarz ärgern, wenn all die schönen Unterrichtsreihen, Arbeitsblätter usw., die ich in den letzten 25 Jahren erstellt habe, auf einmal weg wären! So manches konnte ich tatsächlich nur einmal verwenden, weil ich nie wieder in diesem Bildungsgang oder diesem Lernfeld/Quali-Baustein eingesetzt wurde, konnte es aber zumindest dann an KuK weitergeben, die es dankend weiterverwendet haben
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"@liebe KI,
Gab es schon mal Fälle von Brand oder Wasserrohrbruch, die dazu führten, dass viele Aktenordner verschwunden oder unbrauchbar waren?"Sag' das mal nicht so laut! Ich kenne tatsächlich mehrere Leute, bei denen in den letzten zehn Jahren aufgrund von Starkregen die Keller vollgelaufen sind und dort gelagerten Schriftverkehr "hinfortgeschwemmt" hat (waren aber alle keine Lehrkräfte - schulisches Material ist also nicht verlustig gegangen).
Andererseits wurde vor zwei oder drei Jahren bei einer Kollegin von mir eingebrochen und u. a. ihr schulischer Laptop wie auch ihr privates ipad geklaut. Sie hatte aber zum Glück ebenfalls Sicherungskopien all ihrer Dateien gemacht.
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Guess what!
"Wer wichtige Daten sichern will, sollte sich an die bewährte 3-2-1-Regel halten:
- 3 Kopien aller wichtigen Daten anfertigen.
- Auf 2 unterschiedlichen Medien sichern (z. B. auf dem PC und auf einer externen Festplatte/NAS).
- 1 Kopie außer Haus lagern"
Genauso mache ich es! Zuerst speichere ich neu erstellte oder geänderte Dateien auf meinem schulischen Laptop, zudem einmal wöchentlich auf einer externen Festplatte und einmal monatlich auf meinem persönlichen Laufwerk in der Schule. Zeitlicher Aufwand: ein paar Minuten, während der ich etwas anderes machen kann, während die Dateien überspielt werden.
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Ich könnte mir aber vorstellen, dass es zum Teil Blöcke gibt, Platty hat ja Landesfachklassen, die doch nur alle paar Wochen am Stück da sind?
Ach stimmt, das hatte ich nicht bedacht.
EDIT: Aber, hm, wenn ich so drüber nachdenke, haben an meiner Schule auch diejenigen Berufsschulklassen, die im Blockunterricht da sind, Fächer/Lernfelder nur ein Halbjahr lang. Das klappt auch!
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Humblebee : Kommt die Rechnung nicht auf das Schuljahr bezogen auf dasselbe hinaus? Ob ich 15 Lerngruppen ein Schuljahr lang mit einer Unterrichtsstunde unterrichte oder zunächst 7 Lerngruppen in einem Halbjahr mit zwei Unterrichtsstunden und dann 8 Lerngruppen im anderen Halbjahr mit zwei Unterrichtsstunden... Am Ende habe ich ja trotzdem innerhalb dieses Schuljahres insgesamt 15 Lerngruppen unterrichtet.
Klar läuft das auf dieselbe Zahl an Lerngruppen hinaus, aber man muss sich als Lehrkraft nicht gleichzeitig die Namen von so vielen SuS merken und ich finde, es ist schon was anderes, wenn ich die SuS ein Halbjahr lang wenigstens eine Doppelstunde in der Woche sehe als dauernd nur für 45 Minuten. Eine andere Regelung als die von mir geschilderte ist aber ja aufgrund des Doppelstundensystems in den mir bekannten BBSn eh kaum möglich; abgesehen von der Möglichkeit, alle zwei Wochen eine Doppelstunde in den Plan zu legen (aber das haben wir mal in der BFS mit einem Lernfeld versucht und es kläglich gescheitert).
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Als ich das Thema: "Bitte eine schulweit einheitliche Verwaltungsprozesse, damit auch die Lehrer, die quer über alle Abteilungen eingesetzt werden, eine Chance haben das 'richtig' zu machen", angesprochen habe, gab es in den jeweiligen Bildungsgang-Konferenzen durchweg Ablehnung. Die wollen alle ihr eigenes Süppchen kochen mit eigenen Entschuldigungsformularen etc. ...
Das finde ich wirklich - entschuldigt bitte die Wortwahl - komplett beschissen!

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15 Gruppen mit jeweils einer Stunde
Warum ist es bei euch eigentlich nicht möglich, diese Stunden statt als Einzelstunden über das komplette Schuljahr als Doppelstunden nur ein Halbjahr lang zu unterrichten? So handhaben es alle BBSn, die ich hier in NDS kenne (an keiner gibt es überhaupt noch Einzelstunden), mit Fächern und Lernfeldern/Qualifizierungsbausteinen/Modulen/Lerngebieten, die nur einstündig sind. Das betrifft bspw. im berufsübergreifenden Lernbereich in den meisten Bildungsgängen die Fächer Sport, Politik und Religion und eben auch LF/QB/LG/Mod. im berufsbezogenen Lernbereich. Fächer/LF/..., die drei- oder fünfstündig sind, werden im vierzehntägigen Wechsel vier- und zwei- bzw. sechs- und vierstündig unterrichtet. So ist es völlig unproblematisch und keine Lehrkraft ist in derart vielen Lerngruppen gleichzeitig unterwegs so wie du! Lediglich zum Halbjahr wechseln dann die Lerngruppen, in den Fächern/LF/..., die einstündig unterrichtet werden.
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Wir haben übrigens in der Schule für jeden Bildungsgang Schränke, wo wir z. B. Lehrbücher nebst Lehrkräftehandbücher, Spiele (wie "Taboo" u. a. auf Englisch) lagern können. Zuhause brauche ich sowas nicht nochmal zusätzlich.
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Digital Ordnung zu halten ist auch einfacher und übersichtlicher, wenn man an GY oder BBS nur ein oder zwei Fächer innerhalb einer Stufe unterrichtet.
Ich unterrichte teilweise mehrere Lernfelder oder Qualifizierungsbausteine plus Englisch im selben Bildungsgang, z. T. sogar in der selben Klasse. Die meisten meiner Unterlagen habe ich - bis auf einige Bücher und Arbeitsbücher/-hefte - mittlerweile aber auch digital und gut systematisch geordnet. Und ich behaupte mal (ebenfalls Erfahrungswerte!), mein Laptop (das schulische Leihgerät) fährt schneller hoch und ich habe eine Datei schneller gefunden, als wenn ich einen Ordner aus dem Regal ziehen und dort das entsprechende Arbeitsblatt suchen müsste.
Als BBS-Lehrkraft brauche ich aber - im Gegensatz zu Lehrkräften, die mit jüngeren SuS arbeiten - nun mal auch keine weiteren Materialien, wie Anschauungsmaterial, Spiele usw. Von daher sind momentan einige Regale in meinem Arbeitszimmer komplett leer, da ich vor einigen Jahren rigoros alte Ordner geleert (und in der Schule mit Zettel "zu verschenken" hingestellt) habe und Schulbücher, in die ich ewig nicht hineingeschaut habe und die größtenteils inhaltlich veraltet waren, entsorgt habe.So hat halt jede/r sein/ihr eigenes Aufbewahrungs- und Ordnungssystem, mit dem er/sie gut klarkommt! Kein Grund, sich über Lehrkräfte, die es anders handhaben, lächerlich zu machen.
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