Beiträge von Humblebee

    Das kann ich nicht beantworten, da ich zum einen nicht weiß, wie die Regelstudienzeiten der verschiedenen Lehrämter "früher" mal in NDS waren und zum anderen auch nicht sagen kann, wie lang diese für die einzelnen Lehrämter in den anderen BL sind.

    Ich habe im Übrigen nie behauptet, dass die Lehrkräfte in unterschiedlichen Schulformen und unterschiedlichen BL aufgrund unterschiedlicher Studiendauer besser oder weniger gut qualifiziert wären. Trotzdem befürworte ich es, dass in NDS alle Lehrämter dieselben Studienzeiten haben, bin aber der Meinung (auch das schrieb ich hier schon mehrfach in verschiedenen Threads), dass dann auch alle gleich besoldet werden sollten.

    Das war nun mein Schlusswort dazu, denn da gibt es von meiner Seite aus nichts mehr auszudiskutieren.

    Wenn man sagt, GS-Kräfte müssten genauso lange ausgebildet werden wie Gym-Kräfte, dann bedeutet dies auch, H/R-Kräfte müssten genauso lange ausgebildet werden wie Gym-Kräfte. Da gibt es aber m.E. dann einen logischen Widerspruch, da Sek1 vs. Sek1+2.

    Das müsste dann begründet werden, was wohl kaum möglich sein dürfe. Oder möchte man dann sagen, GS-Kräfte benötigten eine längere Ausbildung als H/R-Kräfte?

    Wie Palim ja schon geschrieben hat, ist aber hier in NDS die Regelstudienzeit für alle Lehrämter dieselbe. Wie ich oben bereits schrieb: 6 Sem. Bachelor- und 4 Sem. Masterstudium. Warum sollte es also deines Erachtens keine Begründung dafür geben? Oder meinst du, da hat sich keiner was bei gedacht und es "einfach mal so" festgelegt?

    Das Thema ist relevant für dich persönlich weil? Und warum genau hältst du es für angezeigt, dieses Thema mit Lehrkräften zu diskutieren? Welchen beruflichen Bezug siehst du dabei nochmal?

    Diese Fragen werden wohl für immer unbeantwortet bleiben... Aber solange der/die - vermutlich hier nicht mal schreibberechtigte - User*in uns weiterhin mit dem Sockenthema erfreut, soll es mir eigentlich egal sein, ob sie/er tatsächlich Lehrkraft oder einfach nur "Lehrkräftefußbekleidungsfetischist*in" ist.8)

    Bei derartiger Glaskugel-Pädagogik kann ich nicht mithalten. Ich habe mich darauf beschränkt, die Auswahl der Praktikaplätze in der Berufsvorbereitung möglichst passgenau mit den Schülern und den Eltern zu planen, sowie die Breite der beruflichen Möglichkeiten (auch für Schüler jenseits der Mathe-4) darzustellen. In ihrem Beruf (als Floristin) benötigt diese Schülerin keine Religionskenntnisse, muss keine Aufsätze verfassen und die notwendige Mathematik erledigt die Registrierkasse - die sowieso von der Chefin bedient wird. Sie macht den Beruf gerne. So what.

    Darauf möchte ich noch kurz eingehen. So toll ich es finde, dass du dich für deine SuS bei der Berufsvorbereitung einsetzt, so schade finde ich es aber, wie sehr du hier den Beruf der Floristin/des Floristen "reduzierst". Eine Schülerin aus meiner Berufsfachschulklasse hat seit längerer Zeit nach einem Ausbildungsplatz in diesem Bereich gesucht (und hat mittlerweile - ebenfalls durch ein Praktikum - einen bekommen), aber dort wurden von allen Betrieben einigermaßen gute Mathe- und Deutsch-Kenntnisse plus entsprechende Noten vorausgesetzt. Das sollte man also durchaus im Hinterkopf behalten!

    Wer schon einmal den Prozess mitgemacht hat, wie schwer, zäh und langwierig bereits jetzt die Durchsetzung der Schulpflicht bei schulverweigernden Eltern ist, der mag sich gar nicht vorstellen, was wäre, wenn es die Pflicht nicht mehr gäbe.

    Nein, das mag ich mir wirklich nicht vorstellen. Schulverweigernde Eltern und solche, die Schulbildung abgelehnt haben, sind mir bisher zum Glück noch nicht untergekommen. Dazu sind wir wohl doch zu sehr in "Bullerbü". Aber verzweifelte Eltern, die nicht wissen, wie sie ihre schulverweigernden Töchter und Söhne dazu bringen sollen am Unterricht teilzunehmen, haben wir immer mal wieder.

    Warum hat ein Anlagenmechaniker eine kürzere Ausbildungszeit als ein Werkzeugmechaniker?

    Ich bin zwar hauptsächlich im kaufmännischen Bereich tätig, aber wenn ich mich nicht völlig irre, haben sowohl Anlagen- als auch Werkzeugmechanike*innen eine Ausbildungsdauer von 3,5 Jahren.

    Siehe auch "Berufenet" der Bundesagentur für Arbeit:

    für Anlagenmechaniker*innen: https://berufenet.arbeitsagentur.de/berufenet/face…mechaniker%2Fin

    für Werkzeugmechaniker*innen:

    https://berufenet.arbeitsagentur.de/berufenet/face…ibung&dkz=29051

    Nicht nur gelegentlich, muss ich zugeben... Dazu lassen zu viele Leute ihre Hunde bei uns an die Hecke sch... (und es sind auch schon unangeleinte Hunde durch besagte Hecke in unseren Vorgarten geschlüpft und haben dort ihr Geschäft verrichtet), lauern Hauskatzen Singvögeln auf und töten sie, verrichten eben diese Katzen ihr Geschäft in unseren Blumenbeeten, kläffte der Hund unseres direkten Nachbarn stundenlang (mittlerweile sind beide verstorben) usw. Was das angeht, bin ich leider keine Tierfreundin; wobei ich diesen Haustieren selber gar keine Schuld gebe, denn für deren Verhalten sind nun mal ihre Halter*innen verantwortlich.

    DUUM verrät uns sein/ihr Lieblingstier.

    Wenn so viele Leute während der Ausbildung noch abbrechen, liegt der Mangel nicht an den Studienplätzen.

    Na ja, ich kenne auch außerhalb des Lehramtsstudiums genug Leute, die den Studiengang gewechselt haben. Das war zu meiner eigenen Studienzeit schon der Fall und das höre ich auch heute noch immer wieder ("aktueller Fall": der Sohn einer alten Bekannten. Der hat zuerst eine Ausbildung gemacht, dann ein Studium begonnen, nach vier Semestern abgebrochen und studiert nun an einer anderen Uni etwas völlig anderes).

    GS Lehramt verspricht für die meisten:

    - Viel Zeit für Familie.

    - solides Geld.

    - sicherer Job.

    Mit mehr beschäftigt man sich nicht. Daher fliegen viele im Laufe der Ausbildung noch raus. Angefangen habe ich mit 300 Leuten. Abschluss an der Uni mit 50. L

    Das betrifft leider m. E. fast alle Lehramtsstudiengänge, nicht nur das GS-Lehramt (also dass einige zu Studienbeginn nur den sicheren Beamtenjob mit solidem Gehalt sehen).

    Wir haben auch mit viel mehr Studis angefangen als am Ende noch übrig waren. Die meisten, die aufgehört haben oder in ein anderes Studium wechselten, haben das allerdings von sich aus getan, nicht weil sie "rausgeflogen" sind. Gerade in WiWi haben doch so einige gemerkt, dass ihnen dieser Schwerpunkt nicht liegt.

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