Beiträge von Humblebee

    flipper, in Hessen gilt die Q1 (Klasse 12) als Abschlussklasse. Ich vermute, dass wird in anderen BL auch so sein oder jetzt so geregelt werden. Erzielte Leistungen gehen ja ins Abitur ein.

    In Niedersachsen gelten bisher als "Abschlussklassen" nur alle die, wo die SuS in diesem Schuljahr noch Abschlussprüfungen haben. Die Klasse 12 des Gymnasiums oder bei uns an den BBS die Klassen, die eben jetzt keine Prüfung haben, z#hlen daher nicht dazu ( @DpB: deshalb bei uns die einjährige BFS ja - denn die haben eine schrifltiche und eine mündliche Abschlussprüfung - und die BES Klasse 1 (ehemals BVJ) nicht, weil die keinerlei Prüfungen haben (den Hauptschulabschluss kann man in dieser Klasse nicht mehr erwerben, im Gegensatz zum frühereren BVJ)).

    Naja, die BBS vereinen als viele Schularten. Außerdem gibt es ja unterschiedliche Richtungen. Kaufmännisch, gewerblich, etc. Da gibt es, was Disziplinprobleme angeht, schon erhebliche Unterschiede.

    Genau so ist es: In einer beruflichen/berufsbildenden Schule finden sich verschiedenste Bidlungsgänge und berufliche Fachrichtungen. Ich unterrichte an einer "Bündelschule", wo sich quasi alles tummtelt ;) .

    Stimmt, ich leide auch sehr unter Höhenangst, wodurch alles, was "vom Boden abhebt" (Karussellls, Flugzeuge,...) schon mal schwierig für mich ist. Mit Auto-, Zug-, Bus- und Schifffahren hatte ich hingegen noch nie Probleme.

    Ja, das halte ich für ausgeschlossen, denn die Gruppen sitzen meistens draußen usw. natürlich wird es da auch Infektionen geben, aber da die Schulen in Innenräumen sind und die Abstände viel geringer und die Kontakte somit viel länger werden die Infektionen aus den Schulen vermutlich deutlich höher sein.

    Also, hier sitzen momentan die wenigsten Gruppen von Jugendlichen draußen, weil es dazu noch viel zu kühl ist (wir hatten bisher kaum Tage mit über 10-12 Grad) und dass die Abstände in den Klassenräumen geringer sein sollen, als wenn die Jungs und Mädels nachmittags oder abends zusammenhocken, glaube ich kaum.

    Ich kann ja nur für unsere Schule sprechen, aber wir hatten in der ganzen Corona-Zeit noch nicht einen Fall, wo sich ein/e Schüler/in nachweislich in der Schule angesteckt hat. Es gab bisher auch nur in einer Klasse zwei infizierte Schüler (die befreundet sind und wo davon auszugehen ist, dass sie sich in der Freizeit gegenseitig angesteckt haben bzw. einer den anderen); alles andere waren Einzelfälle, wo kein/e andere/r Schüler/in in der jeweiligen Klasse dann ebenfalls positiv getestet wurde.

    Mag aber alles Zufall sein.

    Ich würde vom Fortbestehen der gegebenen Wachstumsdynamik ausgehen bis die letzten Ferien 10-14 Tage zurück liegen.

    10 Tage sind ja nun bereits in fast allen Bundesländern - außer Hessen und Schleswig-Holstein - seit dem Ende der Osterferien vergangen. Das Problem ist aber wohl auch, dass in den meisten BL viele SuS schon seit Längerem nicht mehr in der Schule waren, weil sie im Distanzunterricht oder Wechselunterricht sind.

    Wobei ich denke, dass die Disziplinprobleme nicht so bundeslandabhängig sein dürften

    Doch, ich schätze, z. T. hängt es davon ab, ob du an einer Schule auf dem Land bzw. einer Kleinstadt oder in einer Großstadt tätig bist. Ein entfernter Bekannter von mir war einige Jahre Berufsschullehrer in Berlin; was der an Geschichten erzählt hat, da schlackere ich noch jetzt mit den Ohren. Ähnliches berichtet ein Kollege, der an einer berufsbildenden Schule in einem "Brennpunkt" in Bremen tätg war. Ich bin mir ziemlich sicher, dass die SuS an unserer "Kleinstadt-BBS" da doch pflegeleichter sind (was mir dieser ehemals in Bremen tätige Kollege auch schon mehrfach bestätigt hat).

    Im gewerblichen Bereich sind die Klassen oft derber, viele Kollegen mögen aber die ehrlich Art der Schüler,

    Das kann ich bestätigen. Ich unterrichte seit Jahren Berufsfachschulklassen u. a. in der Fahrzeugtechnik und war auch mal bei den Berufskraftfahrer*innen (Berufsschulklasse) eingesetzt. In diesen Klassen habe ich oft SuS sitzen, die so gaaar keine Lust auf Englischunterricht haben und oftmals tatsächlich eher derbe drauf sind, aber die habe ich bisher auch immer zu packen bekommen. Man muss sie nur zu nehmen wissen. Und ich fand viele dieser Schüler*innen auch sehr witzig; vielfach sind es einfach nette "Jungs und Mädels vom Land".

    Bin ich blind? Ich sehe nichts von "im Norden".

    Dann bin ich allerdings sowieso raus und muss an anderer Stelle weiter Recht haben 😁

    Das "im Norden" steht bei dieser Userin unter "Bundesland" im Profil, also unter dem Avatar. ;) Liest und schreibst du am Smartphone? Ich meine, dass mal jemand erwähnt hat, dass man dort nicht alles lesen kann (Ich sitze am Laptop).

    Habe ich vor zwei Jahren sehr plötzlich gebraucht, als das namensgebende Organ mir hoppladihopp fünf Tage Einzelzimmer im Krankenhaus einbrachte. Und das fern der Heimat... Endlich gibt's auch einen Thread für den mittelalten Lehrer und seine beginnenden Wehwehchen!

    Oh ja, das "Gallenproblem" hat in meinem Kollegium in den letzten Jahren auch so einige "steinreiche" Kolleg*innen.

    Schwierige Frage, denn dazu müsste man ja schon mal an einem allgemeinbildenden Gymnasium oder im 2. Bildungsweg unterrichtet haben und das habe ich nicht...

    Aber ja: von den zwei Kolleginnen an unserer BBS, die ursprünglich Gymnasiallehramt studiert haben, unterrichtet eine auch in der BES (Berufseinstiegsschule; das BVJ gibt es in Niedersachsen nicht mehr). Sie hat dort überhaupt keine Schwierigkeiten. Natürlich gibt es in einigen Klassen mit "schwierigerer Schülerklientel", z. B. eben der BES oder Berufsfachschulklassen mit Hauptschulabschluss als Eingangsvoraussetzung, auch mal Unterrichtsstörungen oder Disziplinprobleme, aber ich habe es noch nie als sehr anstrengend empfunden, in diesen Klassen zu unterrichten. Und ich unterrichte seit Jahren fast nur in solchen Klassen ;) - momentan habe ich nur vier Stunden Englisch in der Fachoberschule Klasse 12, im nächsten Schuljahr drei Stunden Englisch im Beruflichen Gymnasium Kl. 11; ansonsten bin ich ausschließlich in der BFS und BES eingesetzt.

    EDIT: @DpB hat natürlich recht! Um welches Bundesland "im Norden" geht es denn bei dir Alasam ?

    Um welches Bundesland geht es denn? Hier in Niedersachsen können die Eltern ihre Kinder (oder die volljährigen SuS selbst) ja seit Ende der Osterferien ohne Angabe von Gründen von der Präsenzpflicht befreien lassen. Diese SuS müssen aber verpflichtend am Distanzunterricht teilnehmen - sie werden bei uns entweder in den Präsenzunterricht zugeschaltet oder erhalten Arbeitsaufträge über "Moodle", deren Ergebnisse sie einreichen müssen - und müssen - wie es auch bei Susannea der Fall ist - trotzdem zu Klassenarbeiten in der Schule erscheinen.

    "Einfach krankmelden" ohne ärztliche Bescheinigung ist aber bei uns (EDIT: an unserer Schule!) nicht drin. Es gilt auch für die vom Präsenzunterricht befreiten SuS dieselbe Fehlzeitenregelung wie im Präsenzunterricht: Wenn jemand zu häufig nur mit handschriftlicher Entschuldigung fehlt oder unentschuldigt fehlt, kann die Klassenlehrkraft die/den Schüler/in auf "AU-Pflicht" setzen.

    Die Begründung dieser Eltern, dass es coronabedingt gefährlich sei (Was denn genau? Ein Arztbesuch ist gefährlich??), würden wir als Schule wohl nicht akzeptieren.

    Bin ich die Einzige, die es traurig findet, dass kein Präsenzunterricht mehr stattfindet? Macht ihr euch keine Sorgen um die Schüler*innen?

    Wir hatten Wechselunterricht, Masken, Teststrategie, Abstand. Ich habe mich nie unsicher gefühlt.

    Jetzt müssen wir wieder schließen.

    Für einige Klassen, die bei uns seit dieser Woche wieder im Wechselunterricht in der Schule sind, bin ich auch froh, dass sie wieder in Präsenz da sind, u. a. meine eigene BFS-Klasse. Bei uns sind momentan nur wenige Vollzeitklassen anwesend, die dieses Schuljahr noch eine Abschlussprüfung haben; viele andere Klassen (z. B. alle Berufsschulklassen) sind noch im Distanzunterricht, da hier in NDS ja schon aber einer Inzidenz von 100 das "Szenario B" gilt und der Landkreis, in dem meine Schule liegt, seit Längerem über 100 ist.

    Wir können aber mit den anwesenden Klassen derzeit gut Abstände einhalten und die SuS kommen dem mittlerweile auch in den Klassenräumen und auf dem Schulgelände gut nach. Daher, dass momentan nur so wenige SuS im Landkreis Präsenzunterricht haben, sind auch die Schulbusse und Züge relativ leer, berichten mir meine Schüler*innen; dementsprechend gibt es keine "Ballungen" an den Haltestellen oder in den Transportmitteln selbst. Außerdem tragen mittlerweile fast alle SuS und ausnahmslos alle KuK FFP2-Masken. Auch die - bei uns ja verpflichtenden - Selbsttests haben m. E. bisher gut funktioniert (wie es mit der Falsch-Negativ-Rate aussieht, weiß ich natürlich nicht, aber seit Ende der Osterferien ist an unserer Schule niemand mehr positiv - also mit einem PCR-Test - getestet worden).

    Bei einer Schülerin aus meiner Klasse war am Montag der Selbsttest positiv. Sie ist dann natürlich zuhause geblieben. Heute haben sie und auch ihre Mutter, die seit Montag Husten und Fieber hat, die Ergebnisse ihrer PCR-Tests bekommen: Schülerin negativ, Mutter aber positiv; daher muss natürlich die ganze Familie in Quarantäne. Auswirkungen auf die Schule hat dies allerdings nicht, denn zum Glück war meine Klasse bis Montag im Distanzunterricht und bis vorletzte Woche waren ja Osterferien.

    In unserer Abteilung waren in allen Klassen, die im Wechselunterricht anwesend sind, und unter den Lehrkräften bisher - soweit ich es mitbekommen habe - keine weiteren positiven Selbsttests. Schulweit kann ich es nciht sagen, da ich momentan wenig von den anderen vier Abteilungen mitbekomme.

    Klar gilt das auch in NRW, aber nach Hause wird es trotzdem nicht geschickt. Es bleibt solange unter Aufsicht isoliert, bis die Eltern es abholen kommen.

    Nichts anderes habe ich doch für Niedersachsen geschrieben: Das Kind muss in der Schule betreut werden (also auch "unter Aufsicht isoliert"), bis es abgeholt werden kann!? Dieses Kind darf dann an dem Tag nicht am Präsenzunterricht teilnehmen, wird also nach Hause geschickt.

    Normalerweise sollen aber hier die SuS gleich zuhause bleiben, wenn ihr Selbsttest morgens positiv ist (Nichtsdestotrotz kann es aber ja vorkommen, dass der Test zuhause vergessen wurde und in der Schule nachgeholt werden muss und dann positiv ist.)

    In Baden-Württemberg darf ich mich als Beamtin 5 Tage ohne Krankschreibung krank melden, das ergibt eine Woche.

    (Ich würde es einfach akzeptieren, ändern lässt sich nichts. Aufregen kann man sich später immer noch.)

    Fünf Tage?! Das wusste ich nun auch nicht, dass das in den einzelnen BL unterschiedlich ist. Wir müssen am vierten Krankheitstag eine ärztliche Krankmeldung vorlegen (habe ich jedenfalls so in Erinnerung).

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