Ich gehe mit dem, was DeadPoet schreibt, absolut d'accord!
Gerade bei der Schülerklientel in meiner eigenen BFS-Klasse ist es mir schon wichtig etwas über sie zu erfahren, z. B. über ihr häusliches Umfeld, wie sie ihre Freizeit verbringen,... Das zu wissen hilft mir, besser einordnen zu können, warum Schüler X so "drauf ist", wie er ist, Schülerin Y gerade schlechte oder auch besonders gute Laune hat usw.
Über mich selber erzähle ich auch ein wenig, aber das hat eben auch seine Grenzen. Ich finde, das muss wirklich jede Lehrkraft für sich entscheiden. Wer sich damit unwohl fühlt Persönliches preiszugeben, sollte es m. E. bleiben lassen.
Zudem hatte ich noch nie das Gefühl mit Small Talk und persönlichen Gesprächen (die i. d. R. nicht sonderlich lange dauern) "kostbare Unterrichtszeit" zu vergeuden. Allerdings stehe ich in einer BFS- u. ä. Klasse ja auch nicht so sehr unter Zeitdruck, die und die Themen schafffen zu müssen, wie es im Gymnasium der Fall ist.