Beiträge von Humblebee

    Ausgangssperre ab 20 Uhr hat in Baden-Württemberg sehr viel gebracht, verhindert es doch viele Besuche am Abend. 22 Uhr ist zu spät

    Hier in Niedersachsen gab und gibt es teilweise Ausgangssperren von 21 bis 5 Uhr und wenn ich mir die steigenden Inzidenzen so anschaue, scheinen die nicht viel zu bringen (oder nur kurzfristig). Ich kann mir nicht vorstellen, dass man damit "Privatbesuche" verhindert, auch nicht, wenn die Sperre schon um 20 Uhr beginnen würde.

    Weil bei 150 vermutlich 90% der Schulen gleich zumachen müssten :pfeifen:

    Hier in Niedersachsen sind - Stand NLGA heute - "nur" neun Landkreise und kreisfreie Städte über 150 (davon aber nur zwei zwischen 150 und 165, die anderen darüber), aber hier gilt ja auch noch, dass wir bei über 100 in den meisten Schulformen/Klassen ins "Szenario C" gehen. :mad:

    Ausgangssperre gelockert.

    Schulen sollen ab 165 in den Distanzunterricht. Wie auf dem Viehmarkt. Unwürdig.

    Nächtliche Ausgangssperren bringen m. E. eh nicht viel (das hat man m. E. mittlerweile in vielen Landkreisen und Städten, wo diese verhängt wurden, gesehen, da dort die Inzidenzen trotzdem gestiegen sind).

    Aber 165 ist wirklich eine seeehr merkwürdiger Wert...

    Mein Bruder ist letzte Woche als Kontaktperson seiner schwangeren Frau in NRW bei der Gynäkologin seiner Frau geimpft worden.

    Echt kurios wie unterschiedlich das ist.

    Menschen mit Vorerkrankungen und Prio 2 werden hier aktuell nur über die Hausärzte geimpft und gar nicht im Impfzentrum.

    Hier sowohl als auch, denn da die meisten Hausärzte viel zu wenig Impfstoff erhalten haben, verweisen sie erstmal weiterhin ans Impfzentrum. Mein Lebensgefährte ist wegen Herz-Kreislauf-Problemen auch in der Prio 2 (was wir gar nicht auf dem Schirm hatten, bis der Schrieb von der Krankenkasse mit der Impfberechtigung kam) und steht nun auf der Warteliste im Impfzentrum.

    Hier sind übrigens - soweit ich weiß - noch nicht allzuviele Personen aus der Prio 2 geimpft und auch immer noch nicht alle Grundschullehrkräfte :( .

    Moin,

    ich kenne mich mit dem Quereinstieg und auch dem OBAS nicht aus (wie ich auch schon in dem Thread von Klinger schrieb: Refendariat oder ja?), aber auf den offiziellen Seiten finden sich Infos zur "Einstellung in den Vorbereitungsdienst" (https://www.mk.niedersachsen.de/startseite/sch…nst-166230.html) oder den "direkten Quereinstieg" (https://www.mk.niedersachsen.de/startseite/sch…len-167327.html).

    Ist es, was dich interessiert? Sonst ruf' doch mal bei der dort genannten Hotline des MK an.

    Dir auch noch einen schönen Abend!

    Am BK sind die meisten Schüler freiwillig oder werden über Betriebe dorthin bezahlt abgeordnet.

    Das kommt aber wohl stark auf die jeweilige Schule an. An meiner Schule sind in den einjährigen Vollzeitbildungsgängen viele SuS nicht freiwillig, sondern weil sie keinen Ausbildungsplatz gefunden haben und ihre Schulpflicht noch erfüllen müssen und/oder ihren Hauptschulabschluss nachholen wollen. SuS, die von Betrieben "bezahlt abgeordnet" wurden, gibt es bei uns gar nicht (wenn man dazu nicht die Berufsschüler*innen zählt).

    Das dürfte auch auf so einige BK in NRW zutreffen, denke ich.

    Ich wollte nur darauf verweisen, dass man auch in Niedersachsen eine Beauftragte an jeder Schule hat, dass jede Schule ein Konzept erstellt... ganz unabhängig von Corona selbst ohne NaWi-Bereich ein ziemlicher Papierstapel mit unzähligen Anlagen, immerhin gibt es vom Land ein Dokument mit Anleitung und Vorlagen.

    Das Tragen der Masken ist zu Beginn anstrengend, 6 Std am Stück sind ja am Vormittag schnell vorbei, wenn man Frühaufsicht und Nachbereitung mit bedenkt, das steht bei uns täglich an.

    Ja, solch einen Beauftragten haben wir selbstverständlich auch und natürlich auch ein Hygiene-Konzept u. a.

    An das Tragen der FFP2-Maske über einen längeren Schultag muss ich mich auf jeden Fall noch gewöhnen. Zum Glück habe ich nur am Donnerstag 6 Stunden Präsenzunterricht, morgen frei und Di., Mi., Fr. nur 1.-4. Stunde (Di. noch 7./8., aber im Distanzunterricht).

    Die Notbremse tangiert uns zudem auch wieder nicht, denn die genannten 400-500 Schüler sind nunmal Abschlussklassen.

    Ist es denn in Hessen tatsächlich so geregelt, dass a) alle Abschlussklassen zur Schule kommen müssen und b) diese Klassen alle in voller Stärke im Präsenzunterricht sind?

    Bei uns ist das nicht so. Zum einen bleibt es bei Wechselunterricht für alle Klassen/Schulformen ("Szenario B"), zum anderen können die BBS selber entscheiden, welche Bildungsgänge sie zu den "Abschlussklassen" zählen (BG 13 ausgenommen, aber die sind durch die morgen startenden Abiklausuren eh nicht mehr im Unterricht). Bei uns bleiben z. B. die SuS im letzten Ausbildungsjahr, die bald ihre Abschlussprüfungen haben, alle im Distanzunterricht.

    Das Arbeitsschutzgesetz sieht diese Regelungen vor, die in der Schule nicht beachtet werden.

    Das Land weiß davon und wird FFP2 nicht zur Verpflichtung machen, da dann diese anderen Regeln auch umgesetzt werden müssten, also 75min als Stunde, dann Masken-Entlastung...

    Es ist schwierig zu regeln, gleichzeitig ist es aber so, dass Arbeitsschutz vernachlässigt wird, weil man sich keine Gedanken machen will und keine Lösungen mit Schutz finden möchte - könnte ja Geld kosten.

    Gleiches gilt für die Gefährdungsbeurteilung, die es auch in Schulen in Niedersachsen gibt. Frag doch mal den Beauftragten für Arbeits- und Gesundheitsschutz an eurer Schule.

    Nein, das werde ich nicht tun, denn mir genügt unsere Regelung. Ich trage FFP2-Maske, also müsste ich "im Fall des Falles" ja nicht in Quarantäne.

    Sind die 75 Minuten Tragedauer nicht nur bei "mittelschwerer" körperlicher Arbeit vorgesehen? Ehrlich gesagt, machen für mich die 15 Min. mehr, die ich die Maske trage, den Kohl dann auch nicht mehr fett (ebenso, ob ich nun 20 oder 30 Minuten "Atempause" mache). Die "Aura"-Masken könnte ich sogar problemlos länger tragen.

    Hier in NRW müssen die Masken auch in den Pausen getragen werden, von Klasse 1 bis Q2.

    Echt?! Das wusste ich nicht. Nein, unsere SuS dürfen die Masken in den Pausen zum Essen und Trinken und natürlich unter Wahrung des Abstands (was mittlerweile in unserer Schule übrigens erstaunlich gut klappt!) absetzen. Ansonsten steht extra im Hygienekonzept, dass zusätzliche "Atempausen" möglich sind.

    Viel interessanter finde ich aber auch den Punkt, dass das Bildungsniveau junger Erwachsener nicht ausreicht, die Gefährlichkeit des Virus und die Schutzmaßnahmen einschätzen zu können. Da haben wir als Schule gründlich versagt.

    Also, den Schuh ziehe ich mir definitv nicht an! Dazu tragen ja wohl auch noch andere - insbesondere die Eltern - bei!

    Spannend, Wieviele Lehrkräfte ihre Kids nicht zur Schule schicken!

    Finde ich auch! Hier in NDS besteht ja nun auch die Möglichkeit auf Antrag die Kids von der Präsenzpflicht befreien zu lassen, aber ich habe in meinem Bekannten- und Kollegenkreis unter den Lehrkräften nur einen einzigen Kollegen, der dies für seine beiden Söhne in Anspruch nimmt.

    Danke für eure Infos zu dem freien Tag, ich kenne hauptsächlich Lehrer, die an Gymnasien unterrichten. Ich vermute bei euch klappt ein kompakter Stundenplan besser, weil es nicht so absurd viele Wahlmöglichkeit gibt, wie es gerade in der Oberstufe am Gymnasium gibt. Da ergeben sich wohl zwangsläufig Hohlstunden.

    Freistunden haben wir auch ab und zu mal, aber i. d. R. nicht öfter als einmal die Woche. Ansonsten denke ich auch, dass bei uns durch die fehlenden Wahlmöglichkeiten (die ja selbst im beruflichen Gymnasium durch die berufliche Fachrichtung kaum bestehen) kompaktere Stundenpläne möglich sind.

    Besser wäre, sie ordnet im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung das Tragen an. Dann bestünde nach den Arbeitsschutzvorschriften, dass Recht auf:

    30 Minuten maskenfreie Zeit (ohne Aufenthalt im kontaminierten Bereich) nach 2h Tragezeit, sowie einem maskenfreien Tag pro Woche. Falls die SL es nicht möchte wäre dies ein interessanter Ansatz für den LehrerRat im Rahmen seines Initativantragsrecht (NRW, LPVG)

    Warum sollte die SL das anordnen? Das ist doch jeder/m Kollegen/in oder den SuS selber "überlassen", ob sie eine etwaige Quarantäne in Kauf nehmen. So handhaben es meines Wissens die meisten Schulen hier derzeit.

    Nach 90 Minuten Unterricht können die SuS ja eh ihre Masken für 20 Minuten - also während der Pausen - absetzen. Und das mit dem "maskenfreien Tag pro Woche" ist doch wohl nicht ernstgemeint, oder? Ein Tag in der Woche, an dem die Ansteckungsgefahr besonders hoch ist, weil niemand eine Maske trägt?!? Das ist m. E. auch nicht mit dem Hygieneplan des nds. MK vereinbar.

    BTW habe ich von einer "Gefährdungsbeurteilung" noch nie etwas gehört. Ich glaube nicht, dass die SL das Tragen einer bestimmten Art von Masken hier einfach vorschreiben kann, solange diese Vorschrift nicht vom MK kommt. So war es zumindest auch schon im letzten Jahr, als es um die Verpflichtung zum MNB-Tragen ging: Da wurde vom MK ganz klar gesagt, dass eine SL diese nicht mit Hinweis auf ihr Hausrecht anordnen könne, sondern nur als "dringende Empfehlung" aussprechen.

    Ich bin ja übrigens auch nicht in NRW sondern in NDS tätig, da gelten vielleicht andere Regelungen.

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