Beiträge von Humblebee

    Ah, ok. Hier in Niedersachsen sind ja überhaupt keine SuS komplett im Präsenzunterricht; also entweder sind sie im Wechsel- oder im Distanzunterricht.

    "Q2" sind bei euch die Klassen 12 und 13 und "Q1" die Klasse 11, oder? Die Klassen 13 schreiben in NDS ab Montag ihre Abiklausuren und sind daher überhaupt nicht mehr in der Schule (außer natürlich für die Abiklausuren und dann die mündlichen Prüfungen), die 12 und 11 sind im Wechselunterricht oder - in Hochinzidenzkommunen - im Distanzunterricht.

    Weiß jemand von euch was mit den jetzt geltenden strengeren Corona-Verordnungen der Länder in Bezug auf die Schulen geschieht, wenn die Bundenotbremse eintritt?

    Wir nähern uns hier nämlich gerade einer Inzidenz von 100. Wird an drei Tagen die Inzidenz von 100 überschritten, bleiben die Schulen noch einen Werktag auf, dann geht es ins Distanzlernen.

    Müssen die Schulen dann wieder aufmachen, sobald die Bundenotbremse in Kraft tritt bis eine Inzidenz von 200 erreicht wird oder dürfen die Länder bei den strengeren Regeln bleiben? Der Mietendeckel in Berlin wurde ja gekippt, weil es ein Bundesgesetz gibt. Ich weiß aber nicht, ob das vergleichbar ist, klärt mich bitte mal auf.

    Ich habe vorgestern gelesen, dass Niedersachsen bei Schulschließung ab 100 also der strengeren Regelung - bleiben will. (siehe u. a. hier: ttps://http://www.nwzonline.de/politik/nieder…3824373711.html)

    Ins Distanzlernen - also ins "Szenario C" - geht es ja übrigens hier auch nur für einen Teil der SuS (allerdings den Großteil), wenn die Stadt oder der Landkreis Hochinzidenzgebiet ist. Grundschulen und Abschlussklassen bleiben im Wechselunterricht/"Szenario B".

    Präsenz, Hybrid und Distanz alles gleichzeitig,

    Ui, das ist ja heftig :( ! Liegt das an eurer Schulleitung, dass ihr das alles gleichzeitg "wuppen" müsst?

    Gerade bei Klausuren ab 4 abwärts bin ich relativ genau, weil ich genau weiß, dass, wenn ich nicht jeden Pups rechtfertigen kann, meine Note gegen keinen Widerspruch (und die kommen recht häufig) standhalten kann.

    Auch das finde ich heftig, dass es bei euch so oft Widerspruch gegen Noten gibt. Kenne ich bei uns gar nicht, muss ich sagen (nur ganz selten mal im BG, aber dort dann auch eher gegen Gesamtnoten, nicht gegen einzelne Klausurnoten; und das hat sich meist nach kurzer Heulphase und Gejammer wieder erledigt).

    Was die Dauer der Korrekturen angeht, so benötige ich für die Englisch-Klausuren in der FOS Klasse 12 oder im BG Kl. 11 i. d. R. auch 45 Min. pro Klausur (plus Gutachten); für Klasse 12 und 13 BG deutlich länger. Ich bin also auch eher von der lahmen Truppe, weiß aber, dass ich bei der Korrektur genauer bin als einige meiner KuK. Ich habe allerdings keine Kinder zu betreuen und im Haushalt, beim Einkauf etc. hilft mein Lebensgefährte; für mich ist das also "schaffbar".

    Korrekturtage gibt es bei uns übrigens ausschließlich für Abi-Klausuren, für die Korrektur anderer Abschlussprüfungen und Klausuren definitv nicht!

    Philio : Darf ich da mal kurz was nachfragen? Sind Vollzeitklassen grundsätzlich nur ein Jahr bei euch? Gibt es in der Schweiz keine mehrjährigen Fachschulen oder Berufsfachschulen?

    Was den Zeitdruck in den Vollzeitbildungsgängen angeht, ist der bei uns (EDIT: in Niedersachsen!) nicht so hoch, wie von dir beschrieben. Denn zum einen stellen wir die Abschlussprüfungen selber (wenn mal aus zeitlichen Gründen ein Thema nicht behandelt werden konnte, wird es in der Prüfung eben weggelassen) und zum anderen haben diese Klassen nicht in jedem Fach eine Prüfung (die Berufsfachschulklassen z. B. teilweise nicht in den allgemeinbildenden Fächern, so dass ich dort etwas "freier" in der Themenwahl bin).

    Auf Abend- und/oder Samstagsunterricht hätte ich persönlich überhaupt keine Lust, muss ich sagen. Die würden meine Work-Life-Balance nachhaltig stören, weil ich dann noch weniger Zeit mit meinem Lebensgefährten verbringen könnte.

    Schade übrigens, dass sich der TE nicht mehr meldet (wie auch in dem letzten von ihm eröffneten Thread)!!!

    Lieber BK_Ni : Könntest du bitte deine Fragen aus beiden Threads noch etwas spezifizieren?

    Das kommt darauf an... a) auf's Wetter (hier ist es derzeit bedeckt, windig und es sollen nur 11 Grad werden) und b) auf meine Schnelligkeit bei der Unterrichtsvorbereitung für nächste Woche und der Kontrolle von vier (in der letzten Woche nachgeschriebenen) FOS-Klausuren... Aber zumindest ein kleiner Sonntagsspaziergang wird wohl drin sein!

    DUUM muss heute noch einkaufen.

    M.W. ist der Kontrollstreifen einfach nur dazu da, um festzustellen, dass überhaupt genug Flüssigkeit aufgetragen wurde.

    Meine ich auch. Mir erzählte vorhin eine Kollegin, dass ein Test bei ihrer Tochter ungültig gewesen sei (da ist der Kontrollstreifen gar nicht erschienen), weil das Mädel die Flüssigkeit wohl daneben geträufelt hat.

    Und bzgl. Cola o. ä. und positivem Test berichtete mir gestern eine Schülerin, sie und ihre Schwester hätten am letzten Wochenende mal aus Jux Cola getrunken und direkt anschleßend jede einen Selbsttest gemacht: beide positiv. Einige Stunden später: beide negativ.

    Die weitere Diskussion erübrigt sich für mich. Es gibt viele Gründe, warum uns inzwischen auch A13 zusteht. Nur weil die Situation vor 30 Jahren anders war, könnte man doch auf die sich inzwischen sehr veränderten Gegebenheiten und erweiterten Aufgaben reagieren.

    Ja, natürlich könnte man darauf reagieren. Nur finde ich weiterhin, dafür sind wir hier im Forum die falschen Ansprechpartner*innen. Und diese ständige Genöle "A13 für alle" bringt uns persönlich hier nicht wirklich weiter (auch wenn ich dem uneingeschränkt zustimme, dass alle Lehrkräfte in diese Gehaltsstufe eingruppiert werden sollten).

    So, ich bin hier nun auch 'raus, denn Diskussionen erübrigen sich wirklich.

    Warum darf man sich nicht dafür einsetzen, dass der Studien- und Refabschluss zu gleicher Besoldung führt oder dafür, dass Bedingungen, die für Förderschullehrkräfte galten (kleine Klasse, geringeres Deputat, Anrechnung von Besprechungszeiten...) auch für Grundschullehrkräfte gelten sollten, die einen Großteil dieser Aufgaben übernehmen müssen?

    Natürlich darf man das. Auch dagegen hat hier meiner Meinung nach niemand etwas gesagt.

    Bei der Berufswahl mit 18 oder 19 entscheidet man nicht nach dem Geld, sondern nach dem, was einem gefällt.

    Das trifft auf viele junge Leute, die ich kenne, nicht zu! Die schauen schon bei der Wahl ihres Ausbildungsberufes oder bei der Studienwahl auch darauf, wie später ihre Einstellungschancen und Verdienstmöglichkeiten sind.

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