Beiträge von Humblebee

    Digitalunterricht hängt "uns" damit meine ich ältere Schüler oder Studenten wie mich sicherlich nicht zum Hals raus.

    Doch, einigen meiner (älteren) SuS hängt der Digitalunterricht mittlerweile tatsächlich zum Hals 'raus.

    Nichtsdestotrotz bitte ich dich @Lindbergh nicht derart zu pauschalsieren. Du kannst nicht für "uns" alle sprechen!

    Zurück zum Ausgangsthema. Richtige Pläne für die Zeit nach der Pandamie / nach Ende der Beschränkungen habe ich noch nicht. Dazu fehlt mir noch die Planungssicherheit. Aber ich habe doch eine ganze Reihe Wünsche, was ich gerne wieder machen möchte, sobald es möglich ist: liebe Menschen mal in den Arm nehmen, spontan etwas unternehmen (z. B. ins Restaurant oder ins Café gehen), Freunde und Familie treffen und gemeinsam grillen, essen gehen usw., Geburtstage nachfeiern, in Urlaub fahren (ohne Maske und Co.), ... Ich möchte einfach wieder unbeschwerter leben, ohne ständig über Abstandhalten, Maske mitnehmen und aufsetzen und Ähnliches nachdenken zu müssen!

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    Vollmond

    Habt ihr das gemacht?

    Ja, das hatte ich oben schon geschrieben:

    Bei uns wurden auch schon verschiedenen Bildungsgänge, z. B. die FOS-Klassen für Klausuren in die Schule einbestellt

    Bei den Fachoberschulklassen sind beispielsweise einige Klausuren im zweiten Halbjahr "vorbereitend" für die Anfang Juni stattfindenden Abschlussprüfungen in Deutsch, Englisch, Mathe und in den berufsbezogenen Lerngebieten.

    Es wird dabei tatsächlich unterschieden zwischen der Sekundarstufe II und den jüngeren Jahrgängen. In Sek I und offenbar auch in der Primarstufe sind Klassenarbeiten zunächst zu vermeiden, in der Sek II auf die unbedingt notwendigen zu beschränken.

    Richtig, für die Sek II hieß es m. E., es sollen nur "abschlussrelevante Klausuren" geschrieben werden (oder eine ähnliche Formulierung).

    Wir haben die klare Ansage bekommen, dass wir keine Klassenarbeiten schreiben sollen.

    Kam diese Aussage vom KuMi? Und gilt sie nur für Grundschulen?

    In den 13. Klassen und in den weiteren Abschlussklassen (also 9. und 10. Klassen) werden ja Klassenarbeiten und Klausuren geschrieben. Bei uns wurden auch schon verschiedenen Bildungsgänge, z. B. die FOS-Klassen für Klausuren in die Schule einbestellt (die sind aber ab nächster Woche eh wieder im Präsenzunterricht, hat die SL entschieden).

    Dieses Phänomen kenne ich von ganz vielen Ämtern, dort wird so eine ruhige Kugel geschoben, da stapeln sich dann zwar die Antragsteller, aber die Beamten dort lassen einfach keinen Arbeitsstress aufkommen.

    Und das findest du ganz toll?!? Ah ja...

    Was bin ich ja mal wieder froh, dass meine Schule nicht allzuviel "Konkurrenzdruck" hat, weil wir die einzige BBS im Landkreis sind.8)

    Aber eben nicht als Teilzeitler seine gewonnene Freizeit für die Schule opfert, nicht tausend außerunterrichtliche Projekte usw.

    Die KuK bei uns, die Teilzeit arbeiten, agieren zum Glück nicht so, wie von dir geschildert. Mag aber daran liegen, dass es bei uns relariv wenige "außerunterrichtliche Projekte" gibt (und in denen, die es gibt, engagieren sich zu 95% Vollzeitlehrkräfte, da die "Teilzeitler*innen" - die ja aus gutem Grund TZ arbeiten - dazu keine Zeit oder Lust haben...).

    Es sei der Aussage meiner Bekannten nach nämlich so, dass man beim Einstellungsverfahren bevorzugt behandelt wird, wenn man schon für's Ref in einer bestimmten Region war und dort auch wohnhaft ist.

    Ich kann ja nur für berufsbildende Schulen in Niedersachsen sprechen, aber für unsere Schulform und unser Bundesland stimmt das definitiv nicht. Die Lehrkräfte werden ihrer Eignung nach eingestellt und es wird geschaut, ob sie in unsere Schule "passen" könnten und nicht, wo sie wohnen (man wird doch eh versuchen, in die Nähe des neuen Arbeitsortes zu ziehen) und wo sie ihr Referendariat gemacht haben. Warum sollte es überhaupt für die einstellende Schule wichtig sein, an welcher Schule bzw. welchem Ort jemand sein Referendariat gemacht hat? Mir fallen da gerade keine wichtigen Gründe ein, muss ich sagen.

    Auch mehrere Lehrkräfte in meinem Bekanntenkreis, die an anderen Schulformen als BBS unterrichten, haben ihr Ref in anderen Regionen gemacht als in denen, wo sie nach dem Ref eine Stelle angetreten haben.

    Von Bekannten (Lehrkräfte, die schon einige Zeit dabei sind) habe ich gehört, dass es, je weiter fortgeschritten man im eignen Bildungsweg ist, umso schwerer wird, einen Bundeslandwechsel zu vollziehen und dass es wirklich besser wäre das VOR dem Ref zu machen. Kann dazu vielleicht noch jemand etwas sagen? Hat jemand von Euch während des Berufslebens mal das Bundesland gewechselt?

    Ich persönlich hatte keinen BL-Wechsel, aber wir haben eine ganze Reihe von Lehrkräften an der Schule, die erst Jahre nach Ende ihres Refs von einem BL ins andere gewechselt haben. Gerade zu Beginn dieses Schuljahres kam eine Kollegin aus Bayern zu uns, die schon Mitte 50 ist und schon mehr als 25 Jahre dort an beruflichen Schulen tätig gewesen war.

    Wenn ich so darüber nachdenke, kenne ich kaum jemanden, der/die vor dem Ref in ein anderes Bundesland gezogen ist. Da fallen mir ganze zwei ehemalige Mitstudentinnen ein, die beide - bedingt durch berufliche Veränderungen ihrer Lebensgefährten - nach Beendigung ihres Studiums umgezogen sind und dadurch in einem anderen BL ihr Ref gemacht haben (eine in Bayern, eine in NRW). Ach, und zwei Bekannte haben ihr Ref in Bremen gemacht (haben aber auch zu der Zeit weiterhin in Nds. gewohnt); einer unterrichtet nun noch immer dort, die andere hat sofort nach Ende des Ref eine Stelle an einer niedersächsischen BBS angenommen.

    Wie sieht es bei den Kollegen mit erwachsenen Schülern aus (Berufsschule, gymnasiale Oberstufe)? Eher pro oder contra Impfung?

    Siehe mein Post von heute Nachmittag! ;)

    Edit: Ach so, du meinst die Schüler*innen, nicht die Kolleg*innen. Da die größtenteils seit über zwei Monaten im Distanzunterricht sind, kann ich sie gerade nicht fragen und wie es bei unseren BG-SuS in der Klasse 13 aussieht, weiß ich nicht, weil ich dort nicht unterrichte.

    Aus den leider üblichen Gründen abgebrochen: Von einer Arbeit, die in den Bereich Pädagogik o.Ä. fällt erwarte ich, dass bekannt ist, dass man nicht "Berufsschule" unterrichtet, sondern unter "BerufsBILDENDE Schule/Berufskolleg" ZIG Schulformen zusammengefasst sind.

    Du nimmst mir quasi die Worte aus dem Mund. Danke dir recht herzlich für diese Anmerkung!

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