Bei uns nicht.
Jeder Besucher im Altenheim wird getestet, was auch wirklich dringend und nötig ist,
in Schulen scheint das nicht möglich.
Na ja, was heißt "nicht möglich"? Ich glaube nicht, dass es momentan viele Haus- oder andere Ärzt*innen gibt, die zeitliche Kapazitäten frei hätten, um in den Schulen und Kitas herumzufahren und dort die Lehrkräfte bzw. Erzieher*innen zu testen. Die einzige Möglichkeit sehe ich in der von Roswitha111 geschilderten Idee, Pflegekräfte oder Bundeswehrangehörige zu schulen, die dann die Tests durchführen könnten.
Und - ganz ehrlich - wenn Lehrkräfte sich gerne testen lassen möchten, werden sie ja wohl das eine Stündchen (oder sogar noch weniger) pro Woche nachmittags übrig haben, um einen Test bei ihrem Hausarzt/ihrer Hausärztin durchführen zu lassen. Ich persönlich hatte noch nie - auch zu Corona-Zeiten - Probleme, bei meiner Hausarztpraxis einen Termin zu bekommen und auch meine KuK, die sich im Frühherbst haben testen lassen, hatten keinen Probleme Termine dafür zu bekommen. Das einzig Blöde war m. E. damals, dass nicht alle Ärzt*innen "mitgemacht" hatten. Dadurch gab es bspw. an meinem Schulort keine einzige Praxis, die diese freiwilligen Coronatests durchgeführt hat.
Ach, eine Frage noch: Warum haben denn deine Kolleg*innen vor den Herbstferien, als sie die Möglichkeit hatten, die Tests nicht in Anspruch genommen? Weil es zu "aufwändig" ist? Worin liegt denn deines Erachtens dieser große Aufwand?