Beiträge von Humblebee

    Das klingt übel HeraKlion ! Gerade, dass du noch keinen richtigen Unterrichtsbesuch hattest, finde ich großen Mist. Unsere Refis hatten trotz Corona bis zur Schulschließung im Dezember UBs (nur halt unter anderen Bedingungen, z. B. ohne Gruppenarbeit).

    Ich wünsche dir viel Kraft für den Rest deines Refs :rose:!

    Nur noch kurz OT: ich möchte aber in diesem Zusammenhang auch noch hinzufügen, dass unsere Schulleitung SuS derzeit wahrscheinlich keine Anträge auf Unterichtsfreistellung wegen Fahrten oder Flügen ins Ausland genehmigen würde. Es wurden zwar dahingehend - soweit ich weiß - fast keine Anträge gestellt, aber ein Schüler aus meine Klasse hatte vor den Weihnachtsferien den Antrag gestellt wegen Passangelegenheiten in den Iran fliegen und dafür zwei Wochen vom Unterricht freigestellt werden zu wollen. Dies wurde vom SL abgelehnt mit der Begründung, dass vor oder nach den Ferien grundsätzlich keine Anträge auf Freistellung aus solcherlei Gründen genehmigt würden und zum anderen er momentan dringend von Fahrten/Flügen in Risikogebiete abraten würde.

    Edit: Ich wüsste übrigens auch aus der Vergangenheit von nur relativ wenigen Fällen, in den SuS einen Antrag auf Unterrichtsfreistellung gestellt haben, um zur Beerdigung von Verwandten ins Ausland zu fliegen (für Beerdigungsteilnahmen hier in Deutschland natürlich schon). Keine Ahnung, ob das Zufall ist, denn wir haben ja auch einen recht hohen Anteil von SuS mit Migrationshintergrund, deren nähere Verwandtschaft im Ausland wohnt.

    Welche Daten gibst du denn alles von dir heraus :staun: ?

    Meine Festnetztelefonnummer gebe ich immer 'raus (wie ich schon mehrmals in anderen Threads schrieb). Damti habe ich noch nie schlechte Erfahrungen gemacht. Ansonsten können die SuS mich über meine schulische E-Mail-Adresse erreichen.

    Wie erreichen dich deine SuS und ihre Erziehungsberechtigten denn?

    Wegen der Altersgruppe: Älteren Schüler traut man einerseits mehr technisches Knowhow und andererseits auch ein bisschen mehr Flunkerfähigkeit zu als jüngeren

    Ah ja.

    Bis Mitte Dezember? der lockdown kam, war ja in Niedersachsen geplant, die letzten 3 wochen des ersten Halbjahres im Wechselmodell zu unterrichten. Dann kam der lockdown und es wurde ja Szenerio C.

    Ach, so meinst du das. Ich war irritiert, weil du "bis Ende des Schuljahres" geschrieben hattest, nicht "des Halbjahres". Wie gesagt: an unserer Schule waren die SuS nach Ende der Schulschließungen im Frühjahr im täglichen Wechsel in der Schule und die BG13-Klassen sind es auch jetzt. Und falls wir ab Februar auch mit anderen Klassen in das Szenario B gehen, werden auch diese im täglichen Wechsel zur Schule kommen.

    An der Realschule, in der der Sohn meiner Freundin ist (von der ich oben berichtete), hingegen wurde vom wöchentlichen Wechsel vor den Sommerferien für alle Klassen nun in der Klasse 10 auf täglichen Wechsel umgeschwenkt. Dort begründet die Schulleitung es damit, dass im Frühjahr/-sommer sich relativ viele SuS in ihrer Distanzunterrichtswoche "auf die faule Haut gelegt" hätten und meint, dass durch das " alle zwei Tage zur Schule müssen" die Mitarbeit besser würde.

    Wie geht ihr mit sowas wie "Die Technik funktionierte nicht." um? Kann stimmen, muss aber nicht. Und dann kommt es sicher noch einmal auf die Altersgruppe an.

    Diese Aussage verstehe ich mal wieder nicht! Wenn die Technik nicht funktioniert, soll mich die/der jeweilige Schüler*in einfach anrufen und kann mir notfalls seine Arbeitsergebnisse am Telefon vorlesen (das könnten bei jüngeren SuS auch die Eltern übernehmen).

    Und was "kommt auf die Altersgruppe an"???

    Dass jemand einen Termin im Distanzunterricht hatte (von Arztterminenabgesehen), hatte ich in den drei Wochen, die unsere Klassen schon im Homeschooling sind - also die Woche vor den Weihnachtsferien und die letzten beiden Wochen-, genau zweimal: einmal war's ein Vorstellungsgespräch, zum anderen eine Fahrprüfung. Aus diesen Gründen hätten die SuS auch im Präsenzunterricht fehlen dürfen; natürlich mit Vorlage einer Bescheinigung, dass sie wirklich dort waren. Das war also kein Problem und diese beiden Schüler haben mir ihre Bescheinigungen einfach per Mail geschickt.

    Ansonsten gilt bei uns an der Schule eine ähnliche Fehlzeitenregelung wie im Präsenzunterricht: unentschuldigte Fehlstunden im Distanzunterricht werden mit 6 bewertet. Für ganze Fehltage müssen innerhalb von vier Tagen Entschuldigungen eingereicht werden, sonst zählt es als unentschuldigter Fehltag.

    Bei uns ist es während der Zeugniskonferenzen schon diverse Male passiert, dass KuK gemerkt haben, dass sie in den Notenlisten falsche Noten eingetragen hatten (weil sie in der Zeile verrutscht waren o. ä.) und sie mussten diese dann noch ändern. Auch ist es mir selber schon mal passiert, dass ich vergessen hatte, bei einer Schülerin die Befreiung vom Sportunterricht zu berücksichtigen und ihr dadurch fast eine zu schlechte Durchschnittsnote im berufsübergreifenden Lernbereich "verpasst" hätte.

    Dann hatten wir auch schon KuK, die SuS verwechselt hatten und daher falsche Noten eingetragen...

    Na ja, um solche Missverständnisse zu klären und Fehler zu finden, sind die Zeugniskonferenzen auf jeden Fall gut!

    Zu Komoot: Natürlich braucht man keine App zum Spazierengehen. Man braucht auch kein Netflix zum fernsehen. Ist aber beides trotzdem manchmal ganz nett.

    Und wer (wie ich... hüstel) einen schlechten Orientierungssinn hat und sich quasi auch in einer Telefonzelle verläuft, braucht auf jeden Fall eine Karte/Stadtplan o. ä. in Gegenden, wo er/sie noch nicht gewesen ist. Ich habe mich tatsächlich schon mal im Wald verlaufen, als ich alleine unterwegs und wo ich noch nie zuvor gewesen war und war damals heilfroh, als mir ein Paar entgegen kam, das ich nach dem Weg zum Parkplatz fragen konnte...:rotwerd:

    Sissymaus : Na, dann biste selbst schuld ;) ! Ich wohne hier im Flachland auch nicht im Wanderparadies und zudem ist unser Stadtteil zum größten Teil reines Wohngebiet. Aber ich steige dann auch mal ins Auto und fahre ins Grüne zum Spazierengehen (das allerdings nur, wenn ich mehr als eine halbe Stunde Zeit habe; sonst gehe ich hier in den Stadtteilpark und ich spaziere tatsächlich durch's Wohngebiet). Für mich gilt: Hauptsache 'raus an die frische Luft :)!

    Ich habe mir außerdem zwischen Mai und Dezember auch angewöhnt - da ich ja mit dem Auto zur Schule fahre -, auf dem Nachhauseweg von der Schule ein- bis zweimal die Woche einen Zwischenstop einzulegen und für eine halbe Stunde spazieren zu gehen.

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