da einige Schüler*innen aufgrund der allgemeinen Corona-Lage daran scheitern, einen Praktikumsplatz zu finden, soll es ja eine Alternative in der Schule geben.
In Niedersachsen sind für die allgemeinbildenden Schulen alle Praktika bis zu den Osterferien "abgeblasen" (laut KuMI sollen stattdessen ebenfalls "Ersatzmaßnahmen der Beruflichen Orientierung" in den Schulen durchgeführt werden), aber für die BBS sind sie bisher noch vorgesehen. Bei uns in den BFS-Klassen, die eigentlich im Februar - also nach den Halbjahreszeugnissen - ins vierwöchige Betriebspraktikum gehen sollten, ist auch abzusehen, dass nicht alle SuS einen Praktikumsplatz finden werden. Einigen SuS aus meiner Klasse wurden die bereits versprochenen Praktikumsplätze bereits wieder abgesagt.
Wie unsere schulinternen Alternativen aussehen werden, haben wir noch nicht entschieden. Workshops im Umfang von 160 Stunden, die ja im Praktikum zu absolvieren wären, sind m. E. zumindest keine Alternative. Ich hatte schon überlegt, ein bis zwei Wochen lang Workshops o. ä. anzubieten, habe aber keine Idee, wie diese aussehen könnten. Gerne würde ich Betriebsvertreter*innen dazu einladen, weiß aber nicht, ob das angesichts von Corona möglich wäre. Verkaufstraining u. ä. durchzuführen, würde zwar gut passen, ist aber im Rahmen des Lehrplans eh für die Klassen vorgesehen.
Ich wäre also auch für Ideen dankbar!
chilipaprika : Telefoninterviews finde ich schonmal einen guten Vorschlag; die sollten wohl auf jeden Fall durchführbar sein.