Beiträge von Humblebee

    Ja, wir hatten auch zuerst Wahlkurse, aber bei so vielen Klassen war das logistisch echt blöd. Aber selbst da ging jeder Kurs ein Quartal Schwimmen.

    Ersteres kann ich nachvollziehen. Wir haben nur je vier Klassen pro Jahrgang in Klasse 11 bis 13.

    Letzteres finde ich allerdings unangemessen, denn ich denke, es sollte jedem SuS selbst überlassen werden, ob er/sie in der Oberstufe noch "Schwimmunterricht" haben möchte. Wir durften damals auch schon auswählen, welche "Individualsportart" wir in der Oberstufe machen möchten (da standen m. E. Schwimmen, Gymnastik, Geräteturnen und Leichtathletik zur Auswahl; bei uns am BG sind es Schwimmen, Gymnastik und Tanz, Badminton, Tischtennis und Skifahren (Vorbereitung zunächst u. a. im Fitnessstudio, dann einwöchige Skifahrt zum Abschluss), wobei derzeit ja einige wegen Corona nicht möglich sind).

    Aber als dann im WDR die Moderatorin vor einer menschenleeren Hohenzollernbrücke gestanden hat und der Dom ganz alleine den Himmel beleuchtet hat, fand ich das doch sehr deprimierend. :crying:

    Wirklich? Ich fand es total faszinierend - auch wenn die Moderatorin selbst etwas "verloren" wirkte - und bekam eine Gänsehaut, als dann um Mitternacht die Glocken des Doms zu läuten begannen (und mal nicht fast - wie sonst - vom lauten Geböller und Raketenkrachen übertönt wurden; das war hier in der Stadt ähnlich: Wir haben noch nie vorher die Kirchenglocken der Kirche hier im Stadtteil um Mitternacht gehört, aber gestern schon).

    Ich frage mich bei der Sache, ob ich nicht einfach für mich selbst krank sein darf, ohne dass meine Erkrankung Gegenstand einer Statistik wird oder noch schlimmer, dass meine Erkrankung das Leben Anderer negativ beeinflusst (Bei der Coronapandemie ist es ja so: Wenn ich dazu beitrage, dass die Inzidenz über 200 steigt, müssen meine Mitmenschen die Folgen tragen.).

    Es ging doch um HIV und nicht um Corona?

    Wenn man hört, was so drumherum geböllert wird, bekommt man einen Eindruck, wem so manches egal ist.

    Dabei hört man allerdings besonders die, die sich nicht zurückhalten, die anderen hört man nicht.

    Bei uns in der Gegend wurde so gut wie gar nicht geböllert. Und diejenigen, die um im Laufe des Abends und um Mitternacht Feuerwerksraketen gezündet haben (das waren allerdings erstaunlich viele... Restbestände vom vorherigen Silvester? - Internetkäufe?), blieben dabei brav auf ihrem Grundstück oder maximal auf der Straße davor. Ich habe noch nie so wenige Menschen hier an Silvester auf der Straße gesehen wie gestern!

    2020 war für mich auch schön, weil ich viel mehr Zeit mit meinem Lebensgefährten verbringen konnte als zu "normalen" Zeiten (das war seiner Kurzarbeit im Frühjahr geschuldet; die brachte ihm zwar leichte finanzielle Einbußen, aber im Endeffekt fand er sie super) und weil wir zu zweit wie auch ich alleine viel Zeit draußen im Garten und bei Spaziergängen verbracht haben. So häufig wie dieses Jahr war ich noch nie an der frischen Luft und das hat mir sehr gut getan!

    Darüber war ich auch sehr überrascht. Aber die Schüler wachsen ja hoch und in wenigen Jahren sind dann zumindest die Schüler bei uns am BK auch geimpft.

    Ich hab übrigens trotzdem meinen Impfstatus prüfen lassen und war unangenehm überrascht, dass ich keine ausreichende Immunität gegen Masern habe:grimmig: Meinen ersten Impfausweis habe ich leider verloren, meine Eltern schwören aber, dass ich geimpft wurde, wenn auch wahrscheinlich nur einmal (was damals Stand der Dinge war). Es lohnt sich also, auch als BK-Lehrer da mal etwas nachzuforschen!

    Das werde ich auch noch machen (also nachforschen, meine ich)! Ich hatte nämlich als Kind die Masern und bin nun gespannt, ob ich noch immun bin.

    An der Erkältungstheorie könnte schon etwas dran sein. Ich war schon seit 15 Monaten nicht mehr erkältet, davor mindestens einmal pro halbes Jahr.

    Da hast du aber gut durchgehalten! ich war 2020 mind. vier Mal erkältet: Richtig schlimm ab Weihnachten 2019 (diese heftige Erkältung / grippaler Infekt zog sich im Endeffekt bis Februar 2020 hin und hatte mich im Dezember/Januar für zwei Wochen ziemlich aus den Socken gehauen); dann nochmal im Frühjahr und zweimal im Herbst.

    Also am Beruflichen Gymnasium gehen alle bei uns ein Quartal Schwimmen.

    Und gerade Gymnastiklehrer beispielsweise machen recht viel Schwimmen, Aquaaerobic und so. Alle Bildungsgänge mit Sportschwerpunkt müssen ihren Rettungsschwimmer machen.

    Tatsächlich? Das ist mal wieder intessant (und hängt vermutlich wieder damit zusammen, dass bei euch am BG z. T. Ausbildungen möglich sind und es bei euch diese Bildungsgänge mit Sportschwerpunkt gibt)!

    Bei uns in Niedersachsen werden am BG - genau wie in den allgemeinbildenden Gymnasien - Sportkurse angeboten, aus denen die SuS auswählen können, und daher gibt es i. d. R. nur einen Schwimmkurs pro Halbjahr für die Klassen 12 und 13 (derzeit halt wegen Corona nicht). Also muss definitv nicht jede/r Schüler/in am Schwimmunterricht teilnehmen.

    Du sagst, es werden in Deutsch und Englisch in der Berufsschule andere Inhalte unterrichtet, als ich das aus Studium oder Schulzeit kennen würde, nichtsdestotrotz wird mir gleichzeitig hier geraten, ich solle anstelle der allg. Gymnasien eher berufliche Schulen anpeilen? Für's Referendariat und spätere Unterrichten machen mir diese "anderen Inhalte in Deutsch und Englisch" dann anscheinend keine Probleme, wohl aber in einer Azubi-Berufsschulklasse, deren Unterricht ich sogesehen fast schon selbst schmeißen könnte, allenfalls zumindest schonmal Vertretungsunterricht?? Das erschließt sich mir jetzt doch nicht so ganz.

    Das war nicht nur auf dich persönlich bezogen, sondern allgemein darauf, dass es zumindest hier in Niedersachsen für Abiturient*innen meines Wissens - wie ich mehrfach schrieb - nicht möglich ist, an Teilen des berufsschulischen Unterrichts nicht teilzunehmen bzw. diesen aufgrund ihrer Vorbildung "erlassen" zu bekommen. Dass jemand wie du den Unterricht in einer Berufsschulklasse aufgrund des absolvierten Studiums quasi "selbst schmeißen" könnte, wäre hier also sozusagen "persönliches Pech"... Wenn es in BW aber eh anders ist, sprich: dass du vom Berufsschulunterricht in GK und Deutsch in der Berufsschule "befreit" werden könntest, wärest du ja sowieso fein 'raus und bräuchtest dir keine Gedanken mehr darüber zu machen!

    Davon abgesehen sollte es aber jemandem wie dir, der ein Studium in Englisch und Deutsch absolviert hat, im Rahmen des Referendariats - falls du dieses an einer beruflichen Schule machen solltest - durchaus möglich sein, dich in neue Inhalte einzuarbeiten. Auch wäre ein Einsatz am Beruflichen Gymnasium (aber nicht ausschließlich!) möglich, wo es in Deutsch und Englisch keine berufsspezifischen inhalte gibt.

    Wie dem auch sei: Falls du nun doch nicht das Referendariat sondern eine Ausbildung im dualen System anstrebst, soltest du dich schnellstmöglich um einen Ausbildungsplatz bemühen!

    it einem 1. StEx in einem Lehramt wüsste ich nicht, dass eine Ausbildung einfach verkürzt werden könnte.

    Wenn überhaupt, dann hängt das mit der allgemeinen Hochschulreife zusammen.

    Das ist dann wohl auch wirklich bundeslandspezifisch unterschiedlich.


    Ich habe Bekannte, die in der BS in Ba-Wü unterrichten und von ihnen wurde mir berichtet, dass je nach Ausbildungsberuf tatsächlich Abiturienten ein Teil der Ausbildung (oft etwa 6 -12 Monate ) erlassen wird!

    ??? Nichts anderes habe ich doch geschrieben. In Niedersachsen ist eine Verkürzung der Ausbildung um 12 Monate möglich, wenn man z. B. die allgemeine Hochschulreife erworben hat. Siehe bspw. hier: https://www.hannover.ihk.de/ausbildung-wei…ldungszeit.html

    Ich meine nur, dass es in Niedersachsen nicht möglich ist, dass ein/e Abiturient/in, die/der eine Berufsausbildung macht, an bestimmten Unterrichtsfächern in der Berufsschule nicht teilzunehmen braucht (wie es ja gemäß CDL und Super-Lion in BW der Fall ist).

    Ich kenne den aktuellen Stand in BW nicht, weiß aber, dass zumindest vor einigen Jahren noch SuS mit Abitur die allgemeinbildenden Fächer an der Berufsschule weitestgehend erlassen wurden und 3jährige duale Ausbildungen meist schon in 2-2 1/2 Jahren absolviert werden konnten. Insofern ist die Vorstellung des TE diesbezüglich zumindest nicht gänzlich aus der Welt, auch wenn man offenbar genau prüfen muss, in welchen Bundesländern das überhaupt möglich ist, sowie die genauen Bedingungen dann mit Kammer und Berufsschule abklären muss.

    Ich wüsste nicht, dass dem bei uns in Niedersachsen auch so ist. Wir haben gerade in den kaufmännischen Berufen in einigen Bereichen (z. B. Verwaltungsfachangestellte) eine recht hohe Anzahl von Berufsschüler*innen mit Abitur und denen wird nichts erlassen. Ich sehe darin auch wenig Sinn, denn z. B. im Englischunterricht werden doch auch berufsspezfische Inhalte bzw. berufsbezogenes Vokabular vermittelt. Warum sollte denn daran jemand nicht teilnehmen, nur weil er das Abi hat (und in seinem vorherigen Schulleben wahrscheinlich noch nie mit diesen berufsspezifschen Inhalten in Berührung gekommen ist)?

    Um eine insgesamt verkürzte Ausbildung ging es mir gar nicht. Dass diese für Personen, die z. B. bereits ihr Abi haben oder schon eine andere Berufsausbildung absolviert haben, verkürzt werden kann, ist wohl in den meisten BL so. Das muss aber - wie gesagt - die entsprechende Kammer auf Antrag des Azubis und des Ausbildungsbetriebs prüfen und genehmigen.

    Stelle ich mir aktuell die Zeit nach dem Uniabschluss vor, sprich das selbst hier im Forum oft als sehr stressige, psychisch äußerst belastende Referendariat, welches mich mit meiner ohnehin schon sehr unglücklichen Fächerkombination mit ungewissen Berufsaussichten dann den ganzen Tag bis spät nachts nur noch an den Schreibtisch fesseln wird, dann kommt in mir wenig bis gar keine Freude, Neugier, Spannung auf.

    Jetzt frage ich mich aber langsam, warum du überhaupt schon seit 10 Jahren Lehramt studierst, wenn du meinst, dass du eine "unglückliche Fächerkombination mit ungewissen Berufsaussichten" gewählt hast. Und dass sich an dein Studium ein - zugegeben oft stressiges - Referendariat anschließen würde, wird dir auch erst jetzt klar? :/

    Dann noch zu deinen Äußerungen bzgl einer möglichen Berufsausbildung:

    ich glaube nicht, dass ich mit einem abgeschlossenen Hochschulstudium volle 3 Jahre Ausbildung durchlaufen müsste. Das muss man ja teilweise nicht mal mit bloß Abitur.

    Ob du eine Berufsausbildung verkürzen kannst, hat die zuständige Kammer zu entscheiden.

    Zudem kann ich mir nicht vorstellen, dass ich meine 2 studierten Fächer in der Ausbildungsschule absolvieren müsste - denn ich könnte ja quasi selbst vorne hinstehen und den Unterricht für die Azubis machen. Vermutlich werden es nur ausbildungsspezifische Schulfächer sein, die ich dann aber auch bestimmt verkürzt durchlaufen müsste.

    Dass jemand, der eine Berufsausbildung macht, an bestimmten Unterrichtsfächern in der Berufsschule nicht teilnehmen muss, weil er schon eine "Vorbildung" hat, habe ich noch nie gehört und kann ich mir nicht vorstellen. Es werden schließlich in der Berufsschule andere Inhalte in Deutsch und Englisch unterrichtet, als du es aus deiner eigenen Schulzeit und dem Studium kennst. Und auch am berufsspezifischen Berufsschulunterricht müsstest du m. E. ganz "normal" teilnehmen. Warum solltest du dort verkürzen dürfen?

    Wer macht heute als 16-jähriger mit Realschulabschluss noch eine Ausbildung? Heute ist Abitur Standard und nach dem Abitur muss mindestens ein Bachelorstudium obendrauf.

    Entschuldige bitte, aber das ist Blödsinn! Natürlich geht heute nicht jede/r Realschulabsolvent/in nach Schulabschluss direkt in eine Berufsausbildung, sondern es "landen" auch relativ viele SuS noch bei uns in den Berufsfachschulen u. ä., aber der Anteil derjenigen, die dann doch direkt in eine Ausbildung gehen, ist weiterhin hoch. Deine Aussage, dass das Abi heute Standard sei, halte ich ebenfalls für übertrieben. Die Quote der Studienberechtigten lag meines Wissens in den letzten Jahren bei ca. 50%.

    Ausbildungsklassen sind längst nicht so homogen, wie du es hier beschreibst.

    Da MrsPace an einer beruflichen Schule tätig ist, kannst du ihren Aussagen ruhig Glauben schenken ;) . Natürlich gibt es immer mal wieder Schüler*innen in den Berufsschulklassen, die schon älter sind, aber das sind wirklich nur einzelne Personen, z. B. Umschüler*innen. Wenn dir der Altersunterschied zu deinen Klassenkamerad*innen aber sowieso egal wäre, tut das aber ja nichts zur Sache.

    Dann beende doch bitte dein Studium und such' dir einen Ausbildungsplatz. Bedenke aber, dass viele Betriebe bereits im Herbst ihren Bewerbungsschluss für den Ausbildungsbeginn zum 01.08.2021 hatten.

    Ich wusste nicht, dass wirklich Leute Angst vorm 3m-Brett haben. Ich galt eher schon als ängstlich, weil ich da keinen Köpper runter gemacht habe.

    Oh, doch, solche Leute gibt es durchaus - mich zum Beispiel! Ich hatte bis Mitte 20 dermaßen Höhenangst, dass ich nicht mal auf eine Leiter gestiegen bin. Mehr als ein Sprung vom Ein-Meter-Brett war nicht drin ;) . Mittlerweile hat es sich etwas gebessert, aber ich glaube, ich hätte immer noch Manschetten vom Drei-Meter-Brett zu springen... In der 5. oder 6. Klasse bin ich tatsächlich wieder vom Sprungturm heruntergestiegen; das ging gar nicht. Und meine beste Freundin saß damals oben und hat eine Runde geheult, weil sie sich nicht getraut hat zu springen. Sie ist schlussendlich auch wieder 'runtergeklettert.

    Ich bin absolut für Distanz- oder Hybridunterricht. Mich kotzt ernsthaft an, dass man sich halt einfach damit abzufinden hat, dass am Arbeitsplatz Abstände nicht eingehalten werden können, während man sich sonst überall möglichst separieren soll.

    Auch das ist ja schul- bzw. gebäudeabhängig. Bei uns sind die Klassenräume so groß, dass man als Lehrkraft zu allen SuS mind. 2 m Abstand halten kann, wenn man am Pult sitzt oder am Whiteboard steht. Mehr Abstand hat mein Lebensgefährte zu seinen Kolleg*innen, die mit ihm im Büro sitzen, auch nicht.

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