Beiträge von Humblebee

    Ich will dir wirklich nicht zu nahe treten, aber sicher, dass du dich verlässlich dran erinnern kannst, also an deine Grundschulzeit? Oft erinnert man sich doch eher an die Zeit ab der weiterführenden Schule. Ich habe auch schon Ende der 80er im Klassenraum gefrühstückt.

    Danke, mein Gedächtnis ist dahingehend noch sehr gut - so alt bin ich denn doch noch nicht ;) - und ja, es war wirklich so, wie beschrieben. Wenn du dich selbst noch an deine Grundschulzeit erinnerst, warum meinst du, dass ich es nicht tue?! :/

    Ich habe mich gerade vor kurzem noch mit einer ehemaligen Klassenkameradin, mit der ich telefoniert habe, über unsere Grundschulklasse und die Zeit in dem alten Gebäude unterhalten. Wir haben noch darüber gelacht, wie wir bei Wind und Wetter draußen "Fangen" gespielt haben und dabei so manches Mal auf die Nase gefallen sind, wenn der Boden rutschig war. In dem Zusammenhang sprachen wir auch darüber, wie wir auf dem Schulhof auf den Bänken saßen und des öfteren mal Schulbrote getauscht haben ;) .

    Und da das "Frühstücken im Klassenraum an der GS" hier gerade so ein heißes Thema ist, habe ich vorhin extra unsere Nachbarin dazu befragt, als ich sie draußen traf. Auch sie kann sich noch sehr gut erinnern, dass sie als Grundschulkind immer auf dem Pausenhof ihr Schulbrot gegessen und die "Schulmilch" getrunken hat und dass Essen im Klassenraum nicht erlaubt war (das war allerdings noch etwas vor meiner eigenen Grundschulzeit; ihre war Anfang der 1970er, meine Ende der 1970er Jahre).

    Ich vermute mal, dass das damals halt unterschiedlich in den Schulen gehandhabt wurde.

    Es muss doch aber auch 10min-Pausen gegeben haben und nicht nur Hofpausen...? Aber stimmt, ich seh mich auch mit meiner Brottüte auf dem Hof stehen. Brotdosen kamen dann erst irgendwann auf...

    Was sind denn "Hofpausen"? Bei uns gab es zwischen den Unterrichtsstunden - also zwischen 1. und 2., 3. und 4. und 5. und 6. Stunde - "Fünf-Minuten-Pausen", in denen wir im Klassenraum bleiben durften (aber dort durfte halt nicht gegessen werden) und nach der 2. und der 4. Stunde hatten wir jeweils 15 oder 20 Minuten Pause (so genau weiß ich das leider nicht mehr). In diesen "großen Pausen" mussten wir halt 'raus auf den Schulhof und haben dort dann eben auch was gegessen und getrunken.

    Länger als 6. Stunde war in der Grundschule aber damals ja kein Unterricht.

    Jetzt wo du's sagst... haben wir immer auf dem Hof gegessen? Jetzt wird mir einiges klar, deswegen sind so taffe Typen aus uns geworden 8)

    Ich schrieb ja gestern schon: Ich kenne es von früher so (und auch viele Bekannte haben es mir so aus ihrer Grundschulzeit erzählt), dass wir in der Pause grundsätzlich nach draußen auf den Pausenhof mussten. Sommers wie winters, bei Hitze, Regen und Schnee (sogar im "Katastrophenwinter" 1978/79; da war ich in der ersten Klasse ;) ).

    Selbst später im Gymnasium mussten wir in der Pause auf den Schulhof gehen. Es gab zwar ab und an "Regenpausen", aber wirklich nur, wenn es geschüttet hat.

    Tja, wir Norddeutschen sind halt nicht aus Zucker 8_o_)!

    Kein Frühstück, fehlender regelmäßiger Schulbesuch, offensichtliche Vernachlässigung, ... ringen dem Jugendamt nur ein müdes Lächeln ab.

    Deshalb beneide ich diejenigen hier, die immer dazu aufrufen das Jugendamt zu informieren, dass sie scheinbar noch nie richtig große Problemfälle in ihren Klassen hatte.

    Bei uns im Landkreis ist das Jugendamt in solchen Fällen (unregelmäßiger Schulbesuch etc.) schon häufiger eingeschritten. Sogar bei den älteren SuS an unserer BBS.

    Kommt wohl auch ein Stück weit auf die Mitarbeiter*innen an.

    Die "Stulle" war gestern, das was bei uns mitgebracht wird, kann man nicht mal eben die Treppe runter balancieren um dann auf dem naturnahen Schulhof keine Abstellmöglichkeit zu finden.

    Was spricht denn dagegen, für einige Zeit mal wieder ein belegtes Brot und geschnittenes Obst mit in die Schule zu bringen? Bekommen die Eltern das nicht hin oder wo liegt das Problem?

    und essen auf dem Hof bei 3 Grad minus glaubt doch hier keiner ernsthaft?

    Ich frage mich echt, wieso meine Schulkamerad*innen und ich damals nicht auf dem Schulhof erfroren sind...

    Die Sache mit dem Klopapier war bei uns nur im 1. Lockdown, im 2. Lockdown scheinen sie schlauer zu sein. Oder ist das bei jemandem von euch anders?

    Ich war in den letzten Tagen nicht einkaufen, aber vor ein paar Wochen (Anfang bis Mitte November) war bei uns tatsächlich schon wieder wenig Klopapier in den Supermarktregalen zu finden...

    Schon bei uns wurde vor oder nach der Hofpause bzw. in den "kleinen Pausen" im Klassenraum gefrühstückt.

    Interessant! Wir mussten wirklich immer nach draußen und durften im Klassenraum nicht essen. Das kenne ich auch von Bekannten so, die auf andere Grundschulen gegangen sind.

    An und für sich finde ich die Idee des gemeinsamen Frühstücks ja gut, denke aber, da müsste man sich jetzt zu Corona-Zeiten und mit Maskenpflicht eben was anderes überlegen.

    Dazu kommen noch solche Kleinigkeiten, dass die Kinder ihre Brotdosen und Flaschen draußen vergessen. Das Kinder ihre Flasche nicht aufbekommen usw..

    Entschuldige bitte, aber wie hast du das als KInd hinbekommen? Habt ihr nicht auch euer Frühstück auf dem Pausenhof eingenommen? Wir durften früher gar nicht in den Pausen drinnen bleiben.

    Wenn ein Kind etwas draußen vergisst, muss es das halt später oder in der nächsten Pause holen, und wenn Kinder ihre Flaschen nciht aufbekommen, müssen sie halt zur aufsichtsführenden Lehrkraft gehen und um Hilfe bitten. Das sind für mich wirklich keine Gründe dafür, gemeinsam im Klassenraum frühstücken zu müssen.

    Super, dann stellt mir mein Arbeitgeber ja endlich Masken zur Verfügung. Oder kaufen wir die dann von dem Geld für die Infektionsschutzmaßnahmen, das uns bisher noch nicht erreicht hat??

    In Hannover haben sie noch nicht geschnallt, dass in Grundschulen normalerweise im Klassenraum gemeinsam gefrühstückt wird. Da werden die Dinger dann einfach abgenommen, oder wie soll ich mir das vorstellen?

    Unsere Schulleitung hat für uns vor einigen Wochen FFP2-Masken gekauft.

    Es wird im Klassenraum gemeinsam gefrühstückt? Das wusste ich auch nicht. Seit wann macht man denn das? Und warum können die SuS nicht auf dem Pausenhof frühstücken, so wie wir es früher auch gemacht haben und es jetzt noch alle anderen SuS machen?

    Da wär ich doch erst einmal neutral, oder weiß die Schulleitung, dass die Vorwürfe nicht keine Grundlage haben?

    Also, ich finde, dass die Schulleitung in solch einem Fall, in dem ein Schreiben - wie die TE schreibt - "verleumderische und verletzende Inhalte" hat sowie einen Link zu privaten Dateien oder Websites, die von dem betreffenden Kollegen nie selbst ins WWW gestellt wurden, enthält, sich auf jeden Fall hinter den betroffenen Kollegen stellen sollte!

    Sieh es mal bitte so: Ich setze mich sehr für Open Source Software ein. Wenn dann jemand schreibt "Moodle ist oft überlastet", dann ist das etwa so, wie wenn ein begeisterter Veganer gesagt bekommt "veganes Essen schmeckt generell scheiße" - obwohl es nur am Koch liegt.

    Tatsächlich ist es für die beteiligten IT-Abteilungen wenig rühmlich, wenn die Dienste (sei es Moodle, itslearning oder sonstwas) bei dem erwartbaren Ansturm zusammenbrechen, da sind wir uns einig.

    Dann entschuldige ich mich vielmals, dass ich es gestern in diesem Thread in einem meiner Posts falsch formuliert habe (im nächsten schrieb ich ja dann vom "Moodle-Server in Hildesheim"). Es sollte aber ja wohl klar sein, dass ich nicht meinte, dass eine Software sondern ein Server überlastet ist.

    Dass ich mit "Moodle" ansonsten gut zurecht komme, schrieb ich aber ja bereits.

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