Beiträge von Humblebee

    Ich finde es schon ziemlich krass, wie die Haltungen hier auseinandergehen.
    Manche (Gegen)Argumentation erschreckt mich und ich versuche bewusst, gedanklich keine Rückschlüsse auf das sonstige kollegiale oder dienstliche Verhalten der jeweiligen Person zuzulassen. Aber ich gebe zu, das fällt mir angesichts der Argumente, die hier vorgebracht werden, schwer.

    Mir bleibt nur zu hoffen und zu wünschen, dass alle hier mit ihren jeweiligen Haltungen glücklich sind - und bleiben.

    Und mir fällt es schwer, deine Gedanken nachzuvollziehen, denn ich könnte aus den Argumentationen, die ich hier lese, wenig Rückschlüsse auf das sonstige "kollegiale und dienstliche Verhalten" der User*innen ziehen... Ich denke doch schon, dass die meisten hier ihren dienstlichen Verpflichtungen nachkommen (was für mich u. a. auch das Erscheinen bei Dienstbesprechungen einschließt), aber ich käme jetzt nicht auf die Idee, jemandem hier unkollegiales Verhalten zu unterstellen, wenn er nicht zu Verabschiedungen von ihm/ihr unbekannten KuK erscheint (sofern es sich dort um private "Veranstaltungen" handelt). Das würde ich - wie bereits oben gesagt - auch nicht bei meiner eigenen Verabschiedung erwarten und mich - ehrlich gesagt - auch nicht wirklich darüber freuen, wenn dort jemand erscheint, den ich gar nicht näher kenne. Das fände ich ähnlich befremdlich, als wenn mir jemand "unbekanntes" plötzlich zum Geburtstag, zur Beförderung u. ä. gratulieren würde.

    Es gehört zum kollegialen Miteinander dazu, dass man sich von KollegInnen verabschiedet bzw. diese vom Kollegium verabschiedet werden. Bei uns wurden alle Pensionärinnen und Pensionäre mit Abschiedsliedern der Lehrerband verabschiedet.

    Ach du liebes Lottchen! So etwas würde ich unter keinen Umständen wollen! Ich habe mir jetzt schon - auch wenn ich noch Jaaahre bis zum Ruhestand habe - bei den jüngeren KuK verbeten, dass bei meiner Verabschiedung irgendein Tamtam gemacht wird. Ich mag sowas überhaupt nicht.

    Für mich persönlich hat solch eine Verabschiedung aber auch nicht unbedingt mit "kollegialem Miteinander" zu tun und mit "Anstand" auch nicht. Ist aber vermutlich mal wieder Ansichtssache... Ich finde es halt am Wichtigsten, dass die Menschen einen verabschieden, mit denen man in seiner Dienstzeit viel zusammengearbeitet hat. Das wären für mich die KuK aus meiner Abteilung und ggf. noch einige andere wie auch unserer Schulsozialarbeiter*innen, die Sekretärinnen, der Schulassistent, die Hausmeister,... und nicht die KuK, die mich gar nicht namentlich kennen, weil ich ihnen nur auf Gesamtkonferenzen begegnet bin.

    Warum soll ich jemanden verabschieden, den ich nicht kenne? Ich möchte nicht von Leuten verabschiedet werden, die nur da sind, um keinen Ärger mit dem Chef zu bekommen.

    Sehe ich ähnlich und daher bin ich auch froh, dass bei uns zu den "privaten" Verabschiedungen normalerweise wirklich nur die KuK kommen, mit denen der/die in Ruhestand Gehende wirklich etwas zu tun hatte.

    Nichtsdestotrotz gebe ich dir recht chilipaprika , dass es abhängig von der Schulart ist, ob man alle KuK kennt oder mit ihnen zumindest ab und zu einen Klönschnack hält. Dadurch, dass es an meiner Schule fünf Abteilungen gibt - verteilt auf sechs einzelne Gebäude bzw. teilweise ineinander übergehende Gebäude an zwei Standorten - und dadurch, dass schätzungsweise 60% der KuK auch nur innerhalb ihrer eigenen Abteilung unterrichten, kenne ich tatsächlich eine ganze Reihe unserer ca. 130-140 KuK nur aus Gesamtkonferenzen. Daher weiß ich oftmals, wenn ich die Nachnamen einzelner KuK höre, gar nicht, wer dies eigentlich ist.

    Verabschiedungen von KuK in den Ruhestand (bei Schulwechsel wird hier kein Aufheben gemacht) finden bei uns i. d. R. im Rahmen von sowieso angesetzten (Abteilungs-)Dienstbesprechungen statt. Zusätzlich wird dies unter dem TOP "Personalien" in Gesamtkonferenzen erwähnt. Extra-Termine wurden dafür bisher noch nie angesetzt.

    Normalerweise laden dann die scheidenden KuK noch zu einem kleinen Umtrunk mit Buffet o. ä. in ihrer Abteilung ein. Das ist aber ja eine private Angelegenheit, mit der die SL nichts weiter zu tun hat.

    Die Frage würde ich mir gar nicht stellen, sondern da sein (wollen!).

    Warum würdest du denn unbedingt dabei sein wollen, wenn du mit den betreffenden Kollegen gar nichts zu tun hast?

    oder einen Arzttermin dahin legen.

    Da dürfte es nicht viele Ärzte geben, die freitags nach der 6. Stunde noch geöffnet haben.

    Ich glaube, bei der Frauenärztin geht es auch gar nicht anders, weil sie dir kein Rezept ohne Beratung ausstellen darf. (Dass es ein Folgerezept ist, spielt keine Rolle).

    Warum sollte sie das nicht dürfen?

    Ich habe mir schon häufiger Folgerezepte für die Pille telefonisch bei meinem Frauenarzt "bestellt", zuletzt im Juni, also schon während der Corona-Zeit. Ich spreche dann nur kurz mit der Arzthelferin an der Rezeption und sie schickt mir das Rezept zu. Dafür musste ich bisher noch nie mehr als die Portokosten zahlen.

    An BBSn ist in Niedersachsen neben dem Quereinstieg über den Vorbereitungsdienst auch der direkte Quereinstieg möglich. Wenn man ersteren Weg nimmt, meine ich, ist man den "normalen" LiVs gleichgestellt. Ich kenne mich aber damit kaum aus, da es in meiner beruflichen Fachrichtung Wirtschaftswissenschaften keine Quereinsteiger*innen gibt.

    Die von mir genannte Anzahl der UBs müsste somit auch für Quereinsteiger*innen gelten.

    Wir haben nun den dritten Coronafall an unserer Schule: ein betroffener Schüler war schon vor dem postiven Befund über eine Woche lang nicht in der Schule gewesen und hat seinen Mitschülern daher die Quarantäne erspart. Bei den anderen beiden SuS (einmal aus einer Vollzeit-, einmal aus einer Teilzeitklasse = Berufsschulklasse) wurden die kompletten Klassen - übrigens betrifft es zum Glück nicht meine Abteilung! - vom Gesundheitsamt bis zu den Herbstferien, die nächste Woche Samstag hier starten, in Quarantäne geschickt. Die dort eingesetzten Lehrkräfte dürfen weiter im Präsenzunterricht anwesend sein; sie wurden aufgrund der Einhaltung unserer Hygienevorschriften im Klassenraum nicht in Quarantäne gesetzt, wie unser Schulleiter in seiner Info-Mail schrieb.

    Mir fällt wenig ein, das man nicht mit dem Fahrrad erledigen könnte.

    "Man" passt in diesem Zusammenhang nicht. Vielleicht kannst du persönlich vieles mit dem Rad erledigen. Ich könnte es nicht.

    Mein Wohnort ist vom Schulort fast 50 km entfernt, mit dem Fahrrad könnte ich diesen Weg also nicht bewältigen. Aber selbst, wenn ich mir ein Dienstrad in der Schule deponieren könnte, könnte ich es kaum für dienstliche Tätigkeiten nutzen: Fortbildungen finden so gut wie nie an meinem Schulort statt (außer direkt in unserer Schule) sondern in mind. 40-50 km Entfernung - meist sogar noch weiter entfernt - und Praktika machen nur wenige SuS am Schulort, da es sich um eine Kleinstadt handelt und dementsprechend wenige Praktikumsplätze zur Verfügung stehen, d. h. ich benötige für 80-90% der Praktikumsbesuche mein Auto (die SuS sind auf Betriebe im kompletten Landkreis und in den umliegenden größeren Städten verteilt). Außerdem vergeben wir die Praktikumsbetreuungen am Schulort zumeist an KuK, die auch dort wohnen.

    Andere dienstliche Tätigkeiten, für die ich überhaupt einen fahrbaren Untersatz benötigen würde, fallen bei mir nicht an.

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