Beiträge von Humblebee

    OT: Ich scheine grundsätzlich andere Erfahrungen zu machen. Mir melden Referendare zurück, dass sie sehr genau wüssten, was sie da täten und schlagen jegliche Kritik in Form von sehr konkreten Verbesserungsvorschlägen in den Wind. Dabei zeigen sie ein bemerkenswertes Selbstbewusstsein und lassen mich mehr oder weniger verblümt wissen, dass 10 oder 20 Jahre Berufserfahrung einen Dreck Wert sind und die Ausbilder*innen nüscht Gescheites können, gespickt mit Unterrichtskritik, man saß ja hintendrin und konnte alles so super beurteilen, direkt von der Uni.

    Das ist wirklich schade. Fast alle Refis - mit wenigen Ausnahmen-, die ich im Laufe der Jahre in unserer Abteilung erlebt habe, waren sehr kritikfähig und haben unsere Ratschläge gerne angenommen, d. h. sie wollten durchaus von uns "Alten" etwas lernen. Das waren allesamt sehr nette junge Leute und nicht umsonst haben wir viele davon an unsere Schule übernommen (allein in unserer Abteilung sind, wenn ich mich nicht verrechnet habe, ca. 12 KuK, die auch ihr Ref. bei uns gemacht haben, und das bei ca. 35 KuK insgesamt)

    KOmmentar der Praxis, da ist eine Anleitung dabei, das werden Sie schon schaffen!

    Na dann... Toi, toi, toi!

    Ich las in der Zeitung heute auch vom Fall eines Landrats, dem es so ging, wie in dem Fall, den yestoerty oben beschrieb: Er hatte Kontakt zu einer nachweislich Corona-positiven Person; 1. Test bei ihm letzte Woche negativ ausgefallen, dann am Sonntag plötzlich hohes Fieber, 2. Test nun positiv :( .

    Ich habe das 10-Finger-Tastschreiben in der Berufsfachschule "Wirtschaftsassistent/in für Fremdsprachen und Korrespondenz" gelernt, die ich nach dem Abi besucht habe (Anfang der 1990er Jahre); im ersten Schuljahr haben wir auch noch an der elektrischen Schreibmaschine geschrieben, im zweiten dann schon am PC.

    Meine SuS sind immer wieder verwundert, wenn ich vorne etwas am Lehrer-PC schreibe (z. B. eine E-Mail an die Hausmeister oder den Schulassistenten, dass wieder irgendwas im Klassenraum defekt ist ;) ) und mich gleichzeitig mit ihnen - inkl. Augenkontakt - unterhalten kann oder sehe, was so im Raum vor sich geht, weil ich blind tippe :D. Ich habe sogar mal was getippt und gleichzeitig etwas auf einem Zettel gelesen, den mir ein Schüler zur Korrektur nach vorne gebracht hat; der hat gedacht, er guckt nicht richtig.

    Gibt es das Programm "TastStar" noch? Damit haben bis vor einigen Jahren unsere Lehrerinnen, die "Bürokommunikation" unterrichten, gearbeitet.

    Wenn ich jetzt sehe, dass man mit 9 Jahren Schule in die Ausbildung geht, dann wird es mir schon anders.

    Ist das denn von BL zu BL unterschiedlich? Soweit ich weiß, ist in Niedersachsen der erfolgreiche Besuch der zweijährigen BFS "Sozialpädagogische*r Assistent'in" Voraussetzung für die Ausbildung als Erzieher*in und für diese BFS ist wiederum der Realschulabschluss die Eingangsvoraussetzung (es gibt m. E. auch die Möglichkeit eines Quereinstiegs, aber dafür benötigt man einschlägige Vorerfahrungen). Also wird hier niemand nach Klasse 9 in die Erzieher*innen-Ausbildung gehen.

    Achso:

    Beantwortet die Kernfrage natürlich präzise.

    Dennoch: Ja, mein Beitrag war ebensowenig hilfreich.

    Das war ja wohl auf meine Nachfrage bezogen, gell?! Die hatte allerdings - zugegebenermaßen - mit der Ausgangsfrage auch nichts zu tun (da kann ich leider wenig helfen); ich war halt nur etwas verwundert, dass man schon im Studium Unterrichtsentwürfe abgegben muss, weil ich das aus meiner eigenen Unizeit nicht kenne.

    @all und besonders papiertiger : Sorry für OT!

    Nanu, muss man jetzt schon während des Studiums Stundenentwürfe schreiben? Das wusste ich gar nicht. Ich habe damals meinen ersten Stundenentwurf erst im Referendariat verfassen müssen. Mein Studium ist aber nun auch schon 20 Jahre her...

    Eine Frage zum Schuljahresbeginn: Macht ihr eigentlich die üblichen Jahresanfangskonferenzen oder Vorbereitungswochen wie üblich in der Schule? Hier im Kreis wird das offenbar ganz unterschiedlich gehandhabt. Bei uns findet keine Einstiegs-Dienstbesprechung statt, alles wird online weitergegeben, die Gesamtschule am Ort trifft sich, als wäre kein Corona, mit über 100 Kollegen zur Konferenz.

    Wir werden - wie üblich - am Montag (sonst allerdings immer Dienstag) vor Beginn des neuen Schuljahres eine Gesamt- und eine Abteilungsdienstbesprechung haben (wer zusätzlich noch im BG unterrichtet, muss - sofern der Unterrichtseinsatz bei mehr als zwei Doppelstunden liegt - auch dort noch an dem Dienstag zur DB). Die Gesamtdienstbesprechung findet mit über ca. 140 KuK in der Sporthalle statt, wo gut gelüftet werden kann und die Stühle mit ca 2 m Abstand aufgestellt werden können. Die einzelnen Abteilungsdienstbesprechungen finden in dem jeweils größten Raum der jeweiligen Abteilung statt (für meine Abteilung ist das die Aula; da passen wir ebenfalls mit genügend Abstand locker alle 'rein).

    Eine Vorbereitungswoche gibt es bei uns nicht. Bei Bedarf werden wir uns aber noch an dem Dienstag oder Mittwoch mit einigen KuK aus den Bildungsgang- oder Fachteams zusammensetzen, um bspw. die Einführungstage (an den ersten beiden Schultagen haben wir in den Vollzeitklassen Unterricht im Klassenverband) zu planen, die ja dieses Jahr z. T. anders ablaufen müssen als in den Vorjahren.

    Ich habe meine 4 Klassen, in denen ich Klassenlehrer bin, parallel eingeschult. Bin ständig hin und her gependelt. Masken haben alle diszipliniert getragen. Trotzdem waren am Ende des Tages die meisten sichtbar gestresst.

    Whaaaat?!? Du bist in VIER Klassen Klassenlehrer und musst alle Klassen gleichzeitig einschulen?! Bei uns sind zwar auch so einige KuK Klassenlehrer*innen von zwei oder max. drei Klassen (das aber höchstens bei Berufsschulklassen aus verschiedenen Lehrjahren), aber da werden dann die Einschulungen entweder auf zwei verschiedene Tage aufgeteilt oder die Einschulung der einen Klasse übernimmt ein*e Kolleg*in. Ich glaube, wenn die betreffenden KuK pendeln müssten, wäre es ziemlich chaotisch.

    Dort gibts es doch auch BG und FOS. Da wird auch Physik unterrichtet. Daher verstehe ich die Diskusion gar nicht.

    Es gibt einige Schuleformen ohne Physik und zwei eben mit Physik. Daher gibt es auch einen Bedarf an KuK mit Physik als Unterrichtsfach. Wenn das Berufskolleg, berufliche Schule, BBS oder wie es sonst noch heißt kein BG oder FOS hat, dann gibt es eben auch keinen Bedarf an Physikern. Ich glaube es gibt aber nicht viele Schulen, auf die das zutrifft.

    Genau das - nämlich, dass der Bedarf an Physiklehrkräften an beruflichen Schulen eher gering ist - hatte ich doch bereits geschrieben:

    ... Physik gibt es z. B. an meiner Schule nur am BG Technik (und in der FOS gibt es das Fach "Naturwissenschaften" als "Mischung" aus Physik, Bio und Chemie), sprich: dafür benötigen wir genau eine Lehrkraft.

    An der FOS könnte also bei uns auch eine Lehrkraft, die Bio oder Chemie als Unterrichtsfach hat, das Fach "Naturwissenschaften" unterrichten.

    Insgesamt haben wir drei Klassen im BG Technik (Klassen 11 bis 13) und drei FOS-Klassen 12 (in der 11 wird "Naturwissenschaften" nicht unterrichtet, weil diese SuS nur zwei Tage in der Woche in der Schule sind).

    Das kommt auch immer auf die "Schülerklientel" an, finde ich. In manchen Schuljahren schaffe ich total viel, weil die SuS so fit sind, in anderen muss ich viel kleinschrittiger vorgehen oder noch zusätzliche Themen (vornehmlich im Englischunterricht; z. B. Groß- und Kleinschreibung im Englischen) bearbeiten, was in anderen Jahren nicht notwendig ist.

    Vielleicht ein gutes Schlusswort: Don't feed the troll. Ich glaube eher an die flat-earth-Theorie als daran, dass der TE Referendar ist oder es jemals war. Es scheint mir mittlerweile gängige Strategie der Aluhütler, auch Foren wie dieses zu nutzen, um ihre Kruditäten unters Volk zu bringen.

    Mag sein. Andererseits erinnere ich mich, dass der TE auch im letzten Jahr hier schon mehrmals über sich und sein Referendariat geschrieben hatte.

    Is' aber nu ja auch wurscht. Thema gegessen!

    Ach so! 'tschuldigung, dann hatte ich dich falsch verstanden (zu warm :D...). DAS wollen unsere süddeutschen BL aber ja nicht (also frühere Sommerferien, meine ich); wäre auch irgendwie blöd: gerade erst zwei Wochen Pfingstferien vorbei und schon wieder Sommerferien ;)

    Na ja, "den Deutschen" kann man es doch eh nie recht machen, gell?! :P

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