Beiträge von Humblebee

    @Kalle29: Soll ich die Statistiken rauskramen, welches Geschlecht in Beziehungen finanziell tendenziell immer noch "nach oben" heiratet (und ja, auch unter Akademikern)? Die Kolleginnen in Teilzeit machen das jedenfalls nicht, weil es finanziell notwendig wäre, sondern hauptsächlich zur "Selbstverwirklichung". Ich kenne privat eine (!) einzige Beziehung in der die Frau deutlich mehr verdient als der Mann und rate mal wer von den beiden zweimal in Elternzeit war? Es war derjenige der weniger verdient...die meisten Familien handeln nämlich sehr rational was das finanzielle angeht, ansonsten wären sie pleite.

    Waaas?! Ich kenne mind. zehn Paare (im Kollegen- und Freundeskreis, aber auch in der Verwandtschaft), in denen die Frau deutlich mehr verdient als der Mann. Mich selbst eingeschlossen; ich verdiene nämlich als Beamtin auch besser als mein Lebensgefährte in der "freien Wirtschaft".

    Bei mir tauchen zur Wahl der Klassenelternschaft selten mehr als drei Elternteile oder -paare auf, so dass es "gerade noch so" überhaupt zur Wahl kommt (dazu müssen ja mind. die Erziehungsberechtigten von drei SuS anwesend sein). Vielfach möchte auch niemand Klassenelternvertreter*in werden, dann hat sich die Sache eh erledigt. Der- bzw. diejenige ist dann sowieso hauptsächlich als Vertreter*in für Klassenkonferenzen (insbesondere Zeugniskonferenzen) zuständig (dass sich dafür noch zusätzlich jemand anderer bereit erklärt, habe ich noch nie erlebt).

    Ansonsten gebe ich beim Elternabend nur Informationen zur Schulform. Dass die Klasse "ganz toll zusammengewachsen" sei, kann ich ja nach nur drei Wochen noch gar nicht beurteilen; Klassenfahrten führen wir in den meisten einjährigen Bildungsgängen eh nicht durch und dass unsere SuS ihre Handys mitbringen, aber im Unterricht nur nach Ansage durch die Lehrkraft benutzen dürfen, steht auch in der Schulordnung (und auf die gehe ich beim Elternabend nicht mehr ein, da sie jeder auf unserer Schulhomepage nachlesen kann) ;) .

    BTW: Ich habe es übrigens schon mehrfach erlebt, dass Elternvertreter*innen Probleme angesprochen und die Klassenelternschaft "zusammengerufen" haben (schon zu meiner eigenen Schulzeit, aber auch an meiner jetzigen Schule).

    nein, für "halbierte Gruppen" bräuchten wir natürlich doppelte Personalstärke und auch doppelte Raumkapazitäten

    Nö, nicht, wenn die halben Gruppen nur alle zwei Tage wechselweise zur Schule kommen und für die Tage, wo sie daheim sind, Aufgaben bekommen. Das hat von Mai bis zu den Sommerferien an unserer Schule gut geklappt (ohne zusätzliches Personal oder zusätzliche Räume). Da waren allerdings die SuS ja schon "eingespielt"; jetzt - mit vollkommen neuen SuS - dürfte es schwierig werden.

    Kurioserweise habe ich diese Woche gelesen, dass auch die Vorsitzende des niedersächsischen Landeselternrats (nennt man das so?) es begrüßen würde, wenn der Unterricht hier wieder mit "halben Gruppen" - sprich: einer Mischung aus Präsenzunterricht und Homeschooling - starten würde. Auf der anderen Seite höre ich aber von den meisten Eltern, dass sie - wie kleiner gruener frosch gerade auch schon schrieb - dann massive Betreuungsprobleme hätten.

    Da herrscht wohl auch keine Einigkeit.

    Jetzt kann ich dir gar nicht folgen. Ich habe doch nirgends gesagt, dass ich irgendwo nachfragen will, ob ich bei einer leichten Erkältung zuhause bleiben soll oder nicht. Dazu bin ich wohl alt genug, selbst zu entscheiden, ob ich mich in der Lage sehe, meiner Arbeit nachzugehen. Habe ich bis jetzt ja auch getan.

    Ich habe lediglich angemerkt, dass das nds. KuMi meint, man könne als Lehrkraft oder als Schüler*in mit einer leichten Erkältung ruhig zur Schule kommen. Und ich finde es halt schwierig zu beurteilen, ob es nicht doch Corona sein könnte. Siehe mein Post Nr. 24.

    EDIT: Genau an der Stelle hakt es dann aber. Wenn wir mit einer leichten Erkältung doch lieber alle zuhause bleiben (entgegen dem "Vorschlag" des KuMI), bricht spätestens im Herbst das große Chaos aus...

    @ samu: Woher sollen denn die Eltern die anderen Eltern, deren Töchter und Söhne in der jeweiligen Klasse sind, kennen und wie sollen sie an deren Adressen, Tel.-Nummern etc. kommen??? Und wer soll das organisieren, wenn es doch noch gar keine/n Klassenelternvorsitzende/n gibt? Ich spreche hier ja von völlig neu zustande gekommenen Klassen. Zusätzlich muss ich sagen, dass es z. T. in den BBS-Klassen, wo die meisten SuS schon volljährig sind, gar keine Klassenelternschaften braucht (ich meine, wenn mehr als 75% der SuS volljährig ist).

    P. S.: Ich habe dazu gerade noch folgende Verordnung gefunden, die m. E. noch immer in Niedersachsen gilt:

    "Einladung zur Wahlversammlung

    Soweit nachfolgend nichts Abweichendes bestimmt ist, gilt folgendes Verfahren:

    1. Die jeweiligen Wahlberechtigten werden mit einer Frist von zehn Tagen schriftlich geladen zu den Wahlversammlungen
      1. der Klassenelternschaften von der Klassenlehrerin oder dem Klassenlehrer oder der Lehrkraft der entsprechenden organisatorischen Gliederung ... "

    Demnach ist also hier tatsächlich die Klassenlehrkraft diejenige, die zur Wahl der Klassenelternschaft einladen muss.

    Ich weiß nicht, was ein Elterbeirat ist- eine Art Elternsprecher? Dann ist es im Zweifel sowieso das Recht aber nicht die Pflicht der Eltern, sich darum zu kümmern. Die Pflicht der Lehrer ist es schon gar nicht. Praktischerweise planen das Lehrer zu Elternabenden mit ein, ihre Aufgabe ist es aber eigentlich nicht. Bei uns sind theoretisch nicht mal Elternabende Pflicht, eigentlich müssten Elternvertreter sich kümmern und Lehrer einladen. Wird natürlich auch anders gehandhabt, weil man ja als Lehrer bestimmte Ansagen an alle machen will, aber theoretisch müsste man nicht alle in die Schule bestellen.

    Das verstehe ich jetzt nicht. Es ist doch die Pflicht der Schule bzw. der Klassenlehrkräfte, die Erziehungsberechtigten zur Wahl der Klassenelternschaft einzuladen, oder nicht? Das passiert bei uns in den einjährigen Bildungsgängen etwa drei Wochen nach Schuljahresbeginn im Rahmen eines Elternabends. Dort geben wir dann auch Infos über die Schulform, aber der Haupt-TOP des Abends ist eben die Wahl der Elternvertreter*innen für Klassenkonferenzen.

    @samu : ich finde diese Diskussion keinesfalls müßig. Wenn das KuMi vorgibt, dass man doch mit einem "banalen Infekt" zur Schule kommen könne, werden die Schulleitungen ganz schön am Rad drehen, wenn wir plötzlich bei jedem Nieser zuhause bleiben...

    Tja, und wenn du Niesen eklig findest, hättest du mit mir wohl ein ziemliches Problem; ich muss nämlich häufig mal wegen Pollen- u. a. Allergien niesen ;) .

    Firelilly : Ich schrieb ja schon mal, dass ich mehrere aktuelle und ehemalige KuK habe, die entweder jahrelang in SLH gearbeitet haben oder - im Falle eines Ex-Kollegen - vor einigen Jahren dorthin gezogen ist und nun dort an einer BBS unterrichtet. Die empfinden es scheinbar anders als du, denn sie alle sagen, dass die Arbeitsbedingungen in SLH nicht besser oder schlechter waren/sind als in Niedersachsen. Und hier finde ich sie nicht sonderlich schlecht ;)

    P. S.: Den von dir verlinkten Artikel kann man leider nur lesen, wenn man sich dafür bei der "Zeit" registriert und das möchte ich nicht. Könntest du den Inhalt mal zusammenfassen?

    Ich finde, da ist deine Schulleitung gefragt! Es kann doch nicht sein, dass das jede Lehrkraft für sich regeln muss. Oder ist deine Klasse die einzige, bei der die Wahl der Klassenelternschaft ansteht?

    Für Niedersachsen gibt es momentan m. E. nur die Vorgabe, dass Elternsprechtage u. ä. "auf das notwendige Maß begrenzt" werden sollen.

    Mit leichten Erkältungssymptomen bleibt man einfach zu Hause. Selbst wenn man sich einen Tag einfach nur schlecht fühlt ist man im Moment besser beraten 1 - 2 Tage nicht zur Schule zu gehen.

    Das dürfen/sollen wir Lehrkräfte und auch unsere SuS aber gemäß des von mir im Thread "Bei welchen Schnupfensymptomen zu Hause bleiben?" zitierten Schreibens des nds. KuMi nicht.

    Ich füge hier den entsprechenden Passus nochmal ein: ".. Personen, die Fieber haben oder eindeutig krank sind, dürfen unabhängig von der Ursache die Schule nicht besuchen oder dort tätig sein. In Abstimmung mit dem Niedersächsichen Landesgesundheitsamt wurde diesbezüglich klargestellt, dass bei einem banalen Infekt ohne deutliche Beeinträchtigung des Wohlbefindens (z. B. nur Schnupfen, leichter Husten) die Schule besucht werden kann. Dies gilt auch bei Vorerkrankungen (z. B. Heuschnupfen, Pollenallergie). ..."

    Ich habe einen Termin für einen freiwilligen Lehrer - Coronatest nächste Woche. Ich überlege allerdings, ob ich den nicht absagen soll aufgrund negativen Geredes (Vorfall im Nachbarkreis).

    Da überlegst du ernsthaft?! Das würde mir wirklch am A... vorbeigehen, was die Nachbarn sagen. Da gibt's doch eh immer was zum Tratschen.

    In Niedersachsen gab's zur neuesten Version des "Rahmen-Hygieneplans Corona Schule" ein Begleitschreiben, in dem Ähnliches steht, nämlich u. a.: ".. Personen, die Fieber haben oder eindeutig krank sind, dürfen unabhängig von der Ursache die Schule nicht besuchen oder dort tätig sein. In Abstimmung mit dem Niedersächsichen Landesgesundheitsamt wurde diesbezüglich klargestellt, dass bei einem banalen Infekt ohne deutliche Beeinträchtigung des Wohlbefindens (z. B. nur Schnupfen, leichter Husten) die Schule besucht werden kann. Dies gilt auch bei Vorerkrankungen (z. B Heuschnupfen, Pollenallergie). ..."

    Tja, ob ich als Lehrerin ohne großes medizinisches Hintergrundwissen und erst recht unsere SuS und deren Eltern nun in der Lage sind, einen "banalen Infekt" von einer Coronainfektion zu unterscheiden, halte ich für fraglich. Zumal die einzigen beiden Corona-postiiv getesteten Personen, die ich kenne, nur leichten "Schnupfen" (ähnlich Erkältungssymptomen: also laufende Nase und leichter Husten) und keine weiteren Symptome hatten...

    Gibt es noch, heißt nur anders.

    Es gibt noch die Ausbildungsvorbereitung für schulpflichtige und zur Erlangung des Hauptschulabschluss.

    Dann die einjährige Berufsfachschule, führt zum Hauptschulabschluss nach Klasse 10 oder zur Fachoberschulreife, je nach vorherigem Abschluss. Dazu dann die beruflichen Kenntnisse.

    Die Ausbildungsvorbereitung gibt es bei uns auch noch ("Berufseinstiegsschule"), die entspricht aber nicht dem BGJ sondern dem BVJ (für SuS ohne Hauptschulabschluss; heißt seit dem neuen Schuljahr "Berufseinstiegsschule Kl. 1") und der Berufseinstiegsklasse (für SuS mit schlechtem HSA; die nennt sich jetzt "Berufseinstiegsschule Kl. 2").

    Die einjährige BFS kann bei uns für die Hauptschulabsolvent*innen der Kl. 9 auch zum "Hauptschulabschluss nach Kl. 10" (früher: "qualifizierter Hauptschulabschluss"), für die Realschulabsolvent*innen zum "erweiterten Sek. I-Abschluss" führen.

    yestoerty : Soweit ich weiß, wird hier in Niedersachsen selten Französisch im BG angeboten, wohl ebenfalls mangels Interesse. Zum Teil gibt es aber neben Spanisch auch Niederländisch.

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