Aufgrund der Handschrift oder der Schriftarbe könnte die Stimmabgabe einem Schüler zugeordnet werden.
Aber nur, wenn sich die SuS schon kennen
. Ich war zwei Jahrzehnte lang Klassenlehrerin in der Einjährigen Berufsfachschule; da kannten sich allenfalls mal vereinzelt zwei oder drei SuS von ihren abgebenden Schulen. Und ich bin mir sehr sicher, dass niemand anhand der Handschrift oder der Schreibfarbe eines Stifts innerhalb der ersten paar Wochen eines Schuljahres die Mitschüler*innen hätte identifizieren können.
Idee meinerseits: Du könntest dir ggf. im Sekretariat oder bei eurem/eurer "Beauftragten für Büromaterial" (an meiner Schule gibt's dafür in jeder Abteilung eine Lehrkraft) zwei Handvoll günstige Stifte besorgen, falls das möglich ist. Wir haben eine Zeitlang zu Schuljahresbeginn an unsere neuen SuS sogar Kulis mit Schulaufdruck verteilt (Projektidee einer Gruppe aus der Fachoberschule)
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So eine Wahl ordentlich durchzuführen und gemeinsam zu besprechen warum es so ablaufen muss, welche Alternativen möglich wären und welche nicht, ist wichtig für die Demokratiebildung.
Da gebe ich dir durchaus recht. "Wahlen" und "Demokratie" sind daher ja auch wichtige Themen im Politik-Unterricht.
ich war selbst 13 Jahre lang Schüler. Diese Verordnung war auch schon während meiner Schulzeit als Schüler gültig. Sie wurde nicht korrekt umgesetzt.
Ok. Schade. Da habe ich dann wohl Glück gehabt, dass es bei mir anders lief.