Ach bitte, es gibt schon Gründe, warum NRW die Ausbildung umgestellt hat und Mathe verpflichtend macht.
Das tut man nicht, weil die Mathedidaktiker arbeitslos wären.
Es ist KEINE Allgemeinkritik an alle Grundschullehrkräfte, auch nicht an die ohne Mathestudium, aber selbst unter den motiviertesten schaffen es nicht alle, sich komplett einzuarbeiten, wie es wünschenswert wäre.
Danke, du hast es besser ausgedrückt, was ich gemeint habe.
Bei GrundschulkollegINNen, die guten Matheuntrrricht erteilt haben, habe ich meistens nicht nachgefragt, sprich, ich weiß nicht, ob sie Mathe studiert haben oder gute Fortbildungen besucht haben oder vielleicht selbst das ausführliche Gespräch mit Kolleginnen gesucht haben und es sich selbst beigebracht haben. Natürlich kann man sich viel beibringen. Ich weiß aber auch, dass mein Physikanfängerunterricht vor vielen Jahren oder NwT in fachfremden Themen fachlich ausbaufähig war bzw. ist (ich suche auch das Gespräch und besuche Fortbildungen, ist nicht perfekt, sondern Notlösung). Aber auch um das zu beurteilen, benötigt es Wissen, dass ich anfangs auch nicht hatte. Und je mehr Wissen ich habe, umso mehr vermeide ich den fachfremden Unterricht.
Das habe ich im Gespräch mit mancher Kollegin (es waren immer Frauen) vermisst. (Ich habe übrigens nie Kritik geäußert, das bringt ja nichts, sie müssen ja fachfremd unterrichten, ich habe nachgefragt und mir die Vorgehensweise erklären lassen, auch um die Denkweise meiner Schüler zu verstehen. Ich denke auch, dass das Klassenlehrerprinzip große Vorteile hat, aber leider auch Nachteile. Ich habe Moebius zugestimmt, ursprünglich wollte ich mich aus der Diskussion heraushalten. )