Beiträge von Kris24

    Was genau ist da die Begründung, das nicht mit den Klassen zu üben: Ängste zu vermeiden oder potentiellen Tätern keine Schutzszenarien zu offenbaren, die diese geplant aushebeln könnten?

    Uns wurde deutlich gesagt, dass das Wort Amok bei den Schülern Ängste auslösen könnte (also 1. Grund). Wir dürfen noch nicht einmal das Wort verwenden. Wir Kollegen werden aber jedes Jahr am Schulanfang aufgeklärt (inkl. Alarmdurchsage), ich weiß also theoretisch genau Bescheid.

    Und dank eines Fehlalarms hat eine Kollegin samt Klasse bereits erfolgreich "geübt". (Alarm gab es zum Glück nur in einem Raum und wurde schnell aufgelöst, weil alle anderen normal in die Pause gingen.)

    Ich bin jetzt übrigens am Rhein (vorher sehr ähnlicher Anblick), aber definitiv kein Zufluss der Donau.

    Interessant finde ich hier die Wasserscheide. Regentropfen links fließt über Rhein in die Nordsee, der rechts über die Donau ins Schwarze Meer. Beide Flüsse sind hier noch winzig.

    Ich habe mal folgenden Spruch gelernt.

    "Brigach und Breg bringen die Donau zuweg, Lech, Isar, Iller, Inn fließen rechts zur Donau hin. Die Naab und auch der Regen fließen ihr entgegen."

    Ich habe übrigens ein sehr ähnliches Foto von der Lech. Vielleicht stimmt es doch?

    Ja, Schweizer lästern ständig über alles und du lästerst insbesondere über die Schweiz, was nicht alles doof ist. Wir nehmen uns hier wenigstens auch selbst nicht so ernst.

    Ich lästere, wenn Leute sich für besser halten (du "triggerst" mich irgendwie).

    (Ich kenne fast so viele Schweizer wie Deutsche, habe gut Freunde, verteidige sie oft im realen Leben, aber wenn ich hier ständig lese, dass alles in der Schweiz besser ist, reizt es mich zu Widerspruch.)

    Nein, das ist kein "normaler" Raum. Er wird im Normalfall "normal" benutzt, alles andere wäre auch dumm. Im nicht normalen Fall kann er hermetisch verschlossen und belüftet werden. Der Zivilschutz übt (unter anderem) aus Holzlatten, die eigentlich die Kellertür sind, Betten bauen.

    Und bevor ihr jetzt weiter klugscheisst, was unsere Schutzräume alles nicht können: Ihr habt gar keine.

    Na, in meiner Schule könnte ich auch in den "Untergrund" (war auch Schutzraum in beiden Weltkriegen und es gibt Stollen im Untergrund. Mein 1. Wohnung hatte auch einen massiven Keller (verbunden mit Nachbarhäusern, um fliehen zu können, wenn man verschüttet wird).

    Aber ich hoffe, ich benötige es nie und Geld wird besser gegen Klimakatastrophe ausgegeben (die kommt sicher).

    Schutzraum in der Schweiz ist offensichtlich auch ein "normaler" Raum in Gebäuden.

    Zitat von dem angebenen Link: "Der Schutzraum kann im Alltag beispielsweise als Lager, Keller, Bastel- und Spielraum oder Archiv genutzt werden."

    Die ich kenne, bestehen schon aus massivem Beton und sehr schwerer Stahltür (also kein normaler Keller) und Vorrat (Lager) ist für einen Ernstfall auch gut.

    Wir haben halt darüber gesprochen, wie lange man durchhalten kann, wenn man muss.

    Ja genau, die Basler Berge. Hahaha.

    Ja, selber schuld, wenn der nichts taugt. Meine beiden Alternativen sind völlig in Ordnung.

    2 von über 50 (und der eine sah nicht schlecht aus), wenn auch winzig (da sollte niemand unter Platzangst leiden), du zitierst sehr selektiv.

    (Ich schrieb einigen würde ich nicht trauen, nicht alle. Aber auch die Schweizer lästerten (hat sich im letzten Jahr teilweise geändert).)

    Wobei ich aus dem Bauch heraus vermute, dass der Bau von Schutzräumen in der Schweiz günstiger und leichter ist als in Deutschland. (Vermute ich deshalb, weil ich mir jetzt so naiv einige Schutzräume in Bergen, Stollen, Autobahntunnel, ... vorstelle.)

    Die ich gesehen haben, waren fast immer im Haus selbst in den Bergen und nur wenige Quadratmeter groß. Ein Loch in Felsen zu sprengen ist teuer.

    Na sag doch mal, welche kennst du denn so?

    Diverse in diversen Dörfern, Freizeitheimen, 2 private. Es gab (gibt?) früher regelmäßig Tag der offenen Tür und ich bin von Natur aus neugierig. Insgesamt waren es sicher über 50 in allen Größen und Lagen.

    Jetzt stellt sich die Frage, was die (meisten) Schutzräume bringen? Selbst in der Ukraine soll die Hälfte nicht sicher sein, viele waren im Frühjahr geschlossen.

    Auch einigen Schutzräumen in der Schweiz (die ich kenne), würde ich nicht vertrauen.

    (Manchmal wird Unsinniges als Schutzkonzept verkauft. In Michigan übten wir an der Schule regelmäßig Tornadoalarm. Dazu mussten wir ein Buch über den Kopf halten und möglichst unter einen Tisch kriechen (Platz reichte nicht für alle). Ob das gereicht hätte?)

    Kann sein, dann hoffen wir mal, dass das künftig was bringt. Im Ahrtal sind jedenfalls 135 Menschen gestorben.

    Diese Katastrophe hat das Alarmsystem auch beschleunigt. Davor dachten viele, man benötigt es heute nicht mehr.

    Wenn Freiburg zu südlich ist,

    dann ist es in Deutschland irgendwo zwischen Papenburg und Freiburg.

    Und da gibt es so viele Seilbahnen?

    Ich weiß, dass eine in Koblenz ist und eine in Rüdesheim.

    Diese Städte fangen aber nicht mit B an.


    (Bonn plant erst eine Seilbahn, kann es also auch nicht sein. ;) Belchen sieht auf meinen Fotos anders aus und liegt südlich von Freiburg.)

    Es fängt schon damit an, dass die Sirenen nicht funktionieren, weil man nicht mehr regelmäßig testet. Und die Apps wohl auch nicht zuverlässig sind, es scheitert offenbar schon an der rechtzeitigen Warnung.

    Also bei uns bzw. in meiner 5. Klasse hat es im Winter im letzten Jahr hervorragend funktioniert. Der Lärm der Handys aus den Schultaschen war unbeschreiblich. (Und es dauerte, weil die Kleinen nicht wussten wie sie es ausschalten können.)

    Ein Kollege einer Tab(?)klasse erzählte von 60 Geräten, die in seinem Raum losgingen. Und ich erhielt im Vorfeld bereits eine Nachricht, dass mein Handy funktioniert (wurde also auch getestet).

    (Ich schreibe jetzt nicht von irgendwelchen Apps, die die meisten nicht haben, sondern von diesem zentralen Warnsystem, dass im letzten Jahr erstmals getestet wurde.)

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