Beiträge von Kris24

    Und wieder werden die Großstädter subventioniert. :daumenrunter:

    Oder kann ich mir den Zuschuß auch auszahlen lassen, weil es keinen brauchbaren ÖPNV hier gibt und das Ticket damit nutzlos ist.

    Ein Umzug, der den Schulweg deutlich verkürzt, wird bezahlt. Aber den möchtest du nicht. Deine persönliche Entscheidung bezahlen wir (alle Steuerzahler) mit der Pendlerpauschale (könnte man auch auf ein Jahr und/oder 50 km pro Tag begrenzen. (Oder gleich sagen, jeder kriegt 50 Euro pro Monat egal wie weit der Weg ist, lässt sich mit Änderung der Gesetze hinkriegen).

    Du solltest froh sein, wenn viele es in Anspruch nehmen. Dann sind die Straßen leerer für dich und die LKW-Fahrer, die die Regale füllen (war doch dein Anliegen?). Warum soll der Staat klimaschädliches Verhalten noch mehr belohnen? Ich bin dafür, dass auch klimaschädliches Verhalten von den Verursachern bezahlt wird (hier gab es mal den Link zu 5000 Euro pro Jahr für einen Polo mit 20 000 km). Wieviel zahlen wir alle für dich?

    Irgendwie erinnert mich dein Jammern an Avitator (anderes Thema aber ...)

    Aber das muss doch von der Lehrerkonferenz beschlossen werden, oder ist da nicht überall so? Ich bezweifle, dass unsere Schulleitung die Diskussion freiwillig dort führt.

    Nein, in Baden-Württemberg wird es nicht in der Lehrerkonferenz beschlossen, sondern nach Stundenzahl der zusätzlichen Aufgabe (durch die SL). Dadurch erhalte ich hier für die Führung einer Chemiesammlung 2 Stunden Ermäßigung, in NRW erhielt ich nichts, weil die Chemiefachschaft zu klein war und bei Abstimmung in der GLK unterlag. Die größte Fachschaft schusterte sich fast alle Stunden zu.

    Trotzdem ist es an meiner Schule bekannt. Eine Stunde Erlass gibt es für mindestens 72 Zeitstunden pro Jahr. Der Plan hängt im Lehrerzimmer aus.

    Quittengelee Klar, gibt doch auch noch immer aktuelle Geschichten auch mit Handy, Internet, Casting Shows, Magersucht, selbstgemachte Naturkosmetik, marode Schule, Adoption,...

    Meine Kinder finden die auch echt gut.

    Seit Band 14 sind das eh deutsche Autoren, wie auch bei den drei ???

    Enid Blyton schrieb sogar nur 6 Hanni und Nanni Bücher. https://www.stern.de/neon/feieraben…---8418198.html

    Für mich und Oxford Languages (Deutsches Wörterbuch) war dank bisher neutral. Jetzt ist die Frage, wer mehr recht hat? Dein Link ist für mich nicht ganz so überzeugend.

    (Sprache verändert sich und manchmal sind es ursprünglich neutrale Begriffe nicht mehr, weil zu viele es in nur einer Richtung verwenden. Ist das jetzt Verarmung der Sprache oder nur einfach Veränderung? "Asozial" (keine Ahnung, warum mir das gerade einfällt) verwenden wir auch nicht mehr in der ursprünglichen Bedeutung. Heute meinen wir damit andere Menschen, wenn wir den Begriff verwenden. Auch verdanken kann im negativen Sinne gebraucht werden.)

    "dank" kommt ursprünglich von "denken" (und wenn ich an jemanden oder etwas denke, muss es auch nicht immer positiv sein).

    Ich sehe es also genau umgekehrt wie du, ein ursprünglich neutraler Begriff wird heute von manchen nur noch in einer Richtung verwendet und erhält dadurch einen Touch. Aber das bedeutet nicht, daß unsere Sprache belastet ist.

    Kein Vorwurf, aber man sieht, wie belastet wir sprachlich noch vielfach sind, hier im Hinblick auf Schwerbehinderte:

    Ich bin sicher, dass euer angestellter Kollege sehr gerne mehr unterrichten würde, die Schwerbehinderung ihm aber dabei im Wege steht. Da gibt es nix zu danken.

    Dank bedeutet laut Wörterbuch "bewirkt durch" und nicht, dass man dafür dankbar sein muss etc.

    Also da würde ich mir doch sehr gut überlegen, ob ich allein wegen der (vermeintlichen) Flexibilität auf die Vorzüge des Beamtenstatus verzichten wollen würde. Du hast als Angestellter im Endeffekt locker 500-800€ weniger netto. Außerdem hast du (zumindest in BaWü) ein Deputat von 28 Stunden, d.h. 3 Stunden mehr als verbeamtete KuK. Und auch von der Flexibilität wirst du nicht groß was haben. Denn das System ist geprägt vom Beamtentum. Würdest du an eine andere Schule wollen, bist du z.B. genauso davon abhängig, ob es Bedarf gibt oder nicht. Bzw. ob es für dich Ersatz gibt oder nicht. Klar, du kannst den Arbeitgeber (sprich das Bundesland) einfacher wechseln, aber ganz ehrlich: wie oft macht man das? Wenn überhaupt.

    Zudem hat man auch innerhalb des "Systems" viele Möglichkeiten, sich zu verändern. Sabbatjahr, Auslandsschuldienst, Beurlaubung in den Privatschuldienst, Abordnung ans RP, ZSL, IBBW, oder auch an Hochschulen. Außerdem ist das Land ein SEHR familienfreundlicher Arbeitgeber. Da schüttel ich als (kinderfreie) Person oft den Kopf, was Eltern da teilweise "ermöglicht" wird... Ohne dass es sich auf den Lohnzettel auswirkt. Alter Verwalter...

    Also ich würde dir empfehlen, da nochmal in dich zu gehen. Ich sehe keinerlei Vorteile, auf den Beamtenstatus zu verzichten.

    ??? Bist du sicher? Oder verwechselst du Gymnasialkollegen mit Fachlehrern, die dank anderer/fehlender Ausbildung nicht verbeamtet werden?

    Unser angestellter Kollege (wir haben nur einen) unterrichtet nicht mehr, dank Schwerbehinderung sogar weniger.

    Enid Blyton war Britin, also schrieb sie vermutlich nicht von D-Mark.

    Und bereits Luther übersetzte den Klippschliefer mit Kaninchen. Es wurde schon immer angepasst (für mich ein Zeichen für lebendige Sprache). Nur tote Sprachen verändern sich nicht mehr. (Manche Vereinfachung gefällt mir auch nicht, aber jede Sprache vereinfacht sich mit der Zeit habe ich bereits vor knapp 40 Jahren in der Schule gelernt).

    Ich weiß. Ich wollte nur festhalten, dass die Arroganz der Studienräte auf wackeligen Beinen steht. Dass die Gelder für die Regelbeförderung der Studienräte in der einheitlichen Besoldung aller Lehrkräfte besser angelegt wäre, steht außer Frage.
    Aber das ist ein Problem, das weit ins Kaiserreich zurück reicht.

    Welche Regelbeförderung? Von welchem Bundesland sprichst du?

    Wir leben nicht mehr im Kaiserreich. Euer Frust ruht auf nicht mehr aktuellem Wissen.

    Für Plattenspieler nachgelesen (Herbst 2022, A14)

    Im konventionellen Beförderungsverfahren für diesen Herbst standen dem RP Freiburg lediglich 19 Beförderungsmöglichkeiten zur Verfügung. Für Ausschreibung (mit Aufgabe ohne Deputatsstundenerlass) für dieses Schuljahr für die 74 Gymnasien nur 10 Beförderungsmöglichkeiten.

    Also für 74 Gymnasien 29 A14 Stellen (kein Wunder, dass an meinem Gymnasium in den letzten 5 Jahren nur 2 Kollegen neu A14 erhalten haben). Die allermeisten bleiben also definitiv bei A 13.

    Ich bekomme keine Amtszulage.

    Und bei dieser Floskel, die ich früher selbst verwendete, wird auch nicht berücksichtigt, dass die meisten Studienräte mittelfristig Oberstudienräte, teilweise Studiendirektoren, werden, während die meisten Sonderschullehrer Sonderschullehrer bleiben.

    Zum wiederholten Male, seit einigen Jahren nicht mehr. Regelbeförderung gibt es in den allermeisten Bundesländern nicht mehr. An meinem Gymnasium haben in den letzten 5 Jahren genau 2 Kollegen A 14 geschafft (beide waren über 50 Jahre alt) niemand A 15 (von knapp 100 Kollegen), A15 wird es auch niemand mehr in den nächsten 10 Jahren schaffen. Die allermeisten werden mit A13 pensioniert werden (Durchschnittsalter über 50 aktuell).

    Was will ich mit dem 49€ Ticket, wenn die DB auf dem Land ihre Bahnhöfe verkauft hat und der Bus nur zweimal täglich (=Schulbus) fährt?

    Kann ich dann das 49€ Ticket kaufen und die KFZ-Kosten im Gegenzug dem Staat in Rechnung stellen, weil dieser seiner Daseinsvorsorge nicht nachkommt, da er keinen ÖPNV anbietet wie in den Großstädten?

    Und zahlst du auch für die Zersiedelung Deutschlands (Haus mit Garten statt Wohnung im Hochhaus), für die zusätzlichen Straßen, die auf dem Land nicht ganz so stark genutzt werden, für die Umweltbelastung durch Abgase?

    (Hier wurde mal verlinkt, 5000 Euro für Kleinwagen mit 20 000 km, wenn man wirklich alles berücksichtigt. Was wäre es bei dir?)

    In Massachussets gilt leider das Limit 65mph, also ca. 104km/h. Daran hält sich aber kaum jemand, der Verkehr fließt mit +/- 80mph, also ca. 130km/h.


    Klar, ist trotzdem ein Limit, zeigt aber, dass man es nicht zu niedrig setzen sollte, da gibt es keine Akzeptanz. In den USA gibt es ja auch keine "Blitzer" wie bei uns, sondern nur direkte Polizeikontrollen.

    Leute fahren immer ca. 10 - 20 % zu schnell. Bei erlaubten 88 sind es 100 (ich bin damals wirklich nie schneller gefahren bei allen Altersgruppen an Fahrern) , bei erlaubten 100 also 120 und bei erlaubten 130 sind es dann 150. Dein Argument würde also kein Tempolimit bedeuten.

    Verwechselst du Netto und Brutto? Das sind ja absurde Zahlen, die du nennst. Das verdienst du Netto auch mit A16 nicht :D

    Ja, es lohnt sich finanziell nicht „wirklich“, aber es ist das Sprungbrett zu A15. Du hast in der Konstellation gute Chancen, dann auch selbst mal Koordinator zu werden und das lohnt sich schon eher.

    Das habe ich mich auch gefragt. Ich erhalte gut 4500 Euro netto bei Vollzeitstelle und A14 plus höchste Alterstufe (altes System).

    Genial, wie einfach und es geht nicht mal was kaputt: Extinction Rebellion montiert Schilder zur Geschwindigkeitsaufhebung ab...

    https://www.zeit.de/mobilitaet/202…enzung-schilder

    Das habe ich auch gerade gelesen (inkl. der Kommentare). Mir gefällt diese Idee auch. Gerade die Geschwindigkeitsbegrenzung würde auf einfache Weise viel bringen.

    "In ganz Europa gibt es nur eine einzige weitere Region, in der kein Tempolimit besteht: die britische Insel Isle of Man. Hier wurde bisher noch überhaupt kein Tempolimit eingeführt, weder auf Autobahnen noch auf Nebenstraßen. Man erwog eine Einführung im Jahr 2004, sie wurde jedoch von weiten Teilen der Bevölkerung abgelehnt.

    In Ruanda wurde 2001 ein Tempolimit eingeführt, Australien und Tibet folgten 2007. Der US-Staat Montana war von 1995 bis 1999 ohne Tempolimit, hat es inzwischen jedoch ebenfalls wieder eingeführt.

    Nach wie vor vollkommen ohne Tempolimit sind die indischen Bundesstaaten Vanuatu, Pradesh und Uttar sowie Nepal, Myanmar, Burundi, Bhutan, Afghanistan, Nordkorea, Haiti, Mauretanien, Somalia und der Libanon." (Aus https://kfzsachverstand.de/lander-ohne-ge…eitsbegrenzung/)

    Wir sind also in "bester" Gesellschaft. (In meinem Austauschjahr in den USA war die Höchstgeschwindigkeit umgerechnet 88 km/h. Meine Klassenkameraden fanden daher 100 km/h extrem schnell (und schneller bin ich in diesem Jahr nie gefahren, selbst bei Fahrten quer durch die USA auf 10spurigen Autobahnen).) Inzwischen wurde anscheinend etwas erhöht, je nach Bundesstaat darf lt. Internet bis zu 121 km/h gefahren werden. Es geht in den (oft) leeren Weiten der USA, warum nicht hier?

    Sowas gibt es doch nur noch in Großstädten. Ich kenne jedenfalls seit knapp 20 Jahren keinen solchen Servicepoint mehr. Die Bahn hat in Deutschland in der Fläche sowie im Güterverkehr massiv abgebaut. Entsprechend ist auch der Wunsch der Politik den Güterverkehr auf die Schiene zu verlagern noch illusorischer als vor 30 Jahren. Es gibt eine Vielzahl an Güterbahnhöfen und Containerterminals gar nicht mehr.

    Meine Kleinstadt (unter 50 000 Einwohner) hat ein DB-Kundencenter (und berät immer freundlich selbst wenn man nicht dort kauft).

    Hm. Was heißt "kommt vielleicht"? Über 90 % aller Kinder, bei denen pränatal das Down-Syndrom diagnostiziert wird, werden abgebtrieben. In manchen Regionen der Welt werden Mädchen gezielt abgetrieben.

    Aber klar, es kann sich natürlich noch mehr zuspitzen, dass noch viel mehr Veranlagungen pränatal erfasst werden können und danach "entschieden" wird ...

    Weiß ich (inkl. Vorwurf an Eltern, die nicht abgetrieben haben, wortwörtlich im entsprechenden Tonfall "das muss doch heute nicht mehr sein" (und in Gegenwart des Kindes)).

    Ich dachte an "Embryonenauswahl" blond, blauäugig, groß, schlank, hochintelligent usw. ("Schöne neue Welt")

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