Beiträge von Kris24

    Auch, wenn Indien und China weiterhin Russlands Bodenschätze kaufen?

    Aber (bei fossilen Brennstoffen) zu sehr niedrigen Preisen (und dann bleibt (vom Weltmarkt) mehr für uns übrig).

    Und auch wir verzichten nur teilweise.

    Mich ärgern die lückenhaften Sanktionen (z.B weiterhin Bezug von Diamanten (Belgien) und Uran (russische Firmen besitzen weltweit die Vorräte oft mehr (fast immer?) zu mindestens zu 50%)).

    Was ist das überhaupt bzw. was verstehst du darunter?

    Gerade nachgesehen, ich habe DB Navigator (nicht nur für Züge, half mir auch bereits eine Busverbindung im Allgäu zu finden, ich wusste noch nicht einmal genau, wo ich war, hilft mir hier auch beim städtischen Bus), Öffi Netzpläne/Verbindungen (verwende ich kaum noch, DB Navigator reicht) auf meinem Handy.

    Ich bin seit 14 Jahren im Schuldienst und auch schon so lange an meiner Schule. Bislang gab es diese Problematik einfach nicht, dass man als TZ Kraft ständig Vertretung machen soll. Das hat sich erst dieses Schuljahr so extrem entwickelt. Nicht nur bei mir, sondern auch bei meinen Kolleginnen und Kollegen die in Teilzeit sind.

    Es hat sich für alle extrem verändert. Ich habe als Vollzeitlehrer früher auch nicht regelmäßig zweistellig Vertretungsstunden pro Monat gehabt. (Es kam Covid-19 hinzu und damit bei uns mehr als eine Verdoppelung der Vertretungsstunden, obwohl viel mehr als früher ausfällt, konsequent alle Randstunden).

    Sollen wir über 20 zusätzliche Stunden pro Monat halten, damit Teilzeitkollegen mit 2/3-Deputat nicht 4 Stunden halten müssen? (Mein Gefühl sagt, gerecht wäre, wenn du durchschnittlich 2/3 so viele Stunden hältst wie eure Vollzeitkollegen.)

    Wir haben zum Glück eine ukrainische Deutschlehrerin gefunden, die in Deutschland ein paar Semester studiert hat und dann in der Ukraine bis zum Krieg unterrichtet hat. Sie unterrichtet bei uns volles Deputat. Die Schüler sind anfangs ca. 3 Stunden pro Tag bei ihr, den Rest des Tages verbringen sie von Anfang an in Regelklassen.

    Das ist wohl der Unterschied zwischen Deutschland und er Schweiz:

    In DE steckt man sie einfach trotzdem in die regulären Klassen nach dem Motto: Wird schon stimmen. In der Schweiz schaut man sich die "Leistung" wohl genauer an.

    Das stimmt bei uns nicht. Wir arbeiten sehr eng mit einer benachbarten Gemeinschaftsschule zusammen (nehmen Kinder von dort auf oder geben sie ab, das gilt auch für Kinder aus anderen Ländern) und unsere SL schaut sich Zeugnisse sehr genau an und lehnt auch ab. Anfangs ist es manchmal schwer, Leistungen richtig einzuschätzen (die meisten beginnen hier daher mit der Gemeinschaftsschule).

    Außerdem spätestens im 2. Jahr müssen die gleichen Leistungen erbracht werden, "Schonzeit" ist also ein Jahr.

    Ich denke der Unterschied ist, das Schweizer Gymnasien erst viel später beginnen, bei uns kommen auch keine ukrainischen Schüler mehr neu in die Oberstufe. Die älteren beenden auch bei uns ihre ukrainische Schullaufbahn online.

    Aber typisch state_of_Trance, deutsches Schulsystem komplett bashen und Schweizer allgemein loben (und selbst wenn es für NRW und Basel-Land stimmen sollte, sowohl in Deutschland als auch in der Schweiz gibt es Unterschiede).

    Ergänzt, mein Beitrag hat sich mit Antimons überschnitten.

    Ich kenne den Begriff "Wanderpokal" leicht anders; ebenfalls als Kollegen die durch Unfähigkeit und Uneinsetzbarkeit auffallen, die allerdings alle paar Jahre an andere Schulen "weggelobt" werden, damit der aktuelle Schulleiter das Elend nicht weiter ausbaden muss.

    So kenne ich ihn auch (und bevor jemand sich aufregt, d.h. nicht, dass ich den Begriff aktiv verwende).

    Bei uns wird aber versetzt oder abgeordnet, nicht weggelobt.

    Mom, da steht, dass drei Stunden (in deinem Fall 2) im Monat unentgeltlich zu leisten sind. Da steht nirgends, dass das das absolute Maximum wäre. Ab der 3. Stunde (bei dir ab der 2. Stunde) kannst du eine MAU-Abrechnung machen.

    Eben

    Bei uns vertreten in diesem Schuljahr alle mehr ((selbst Kollegen, die unterhälftig unterrichten), aktuell viel mehr, wir haben lt. SL eine neue Covid-19-Runde im Haus). Ab einer bestimmten Stunde wird halt bezahlt. Mein Rekord liegt bei 15 zusätzlich bezahlten Stunden bei Vollzeit im Monat (ich hätte zu gern abgelehnt). 4 Stunden bei einer 2/3-Stelle wären bei uns wenig. (Du "musst" nicht 2 machen. 2 sind nur unbezahlt.)

    Ich habe mich damals (vor 20 Jahren) bei einem unabhängigen Versicherungsberater erkundigt/ beraten lassen und mir wurden drei Versicherungen (Debeka war nicht dabei) empfohlen. Ich habe mich für LKH entschieden und bin bisher zufrieden.

    Wichtig (außer der Versicherung) ist, welche Bereiche man wie versichert (z. B. Kur oder nicht, Hilfsmittel usw.). Lasse dich von einem unabhängigen beraten (die paar Euro sind es wert). Andere empfehlen nur die eigene Versicherung (oder die, die am meisten Provision bezahlt, wenn du nicht zahlst, muss das Geld woanders herkommen).

    Du kannst dich ja nicht mal bewerben, wenn du ein unbefristeter Angestellter bist. Sagen wir du arbeitest unbefristet in NRW und möchtest dich in Baden Württemberg bewerben. Dann sagt Baden Württemberg "Nein". Einfach weil die sich nicht gegenseitig die Lehrer abwerben. Du brauchst also ne Freigabe, oder musst arbeitslos werden. Und das machen die 16 größten Arbeitgeber in Deutschland so (für Lehrer).

    Genau das habe ich vor 20 Jahren aber erfolgreich getan. Unbefristet angestellt in NRW, erfolgreich in Baden-Württemberg beworben und dann erst in NRW gekündigt. Baden-Württemberg hat sogar innerhalb von 48 Stunden das Bewerbungsgespräch durchgeführt, damit ich die Kündigungsfrist einhalten konnte (sie wussten also Bescheid). Sonst hätte ich die Zusage für ein Jahr später erhalten, damit ich rechtzeitig kündigen kann (es ging wirklich um Stunden, 6 Wochen Kündigungsfrist statt 8 Monate). In Baden-Württemberg wurde ich sofort verbeamtet.

    China hätte vor einem Jahr vermutlich den Krieg verhindern können, hätte es Putin spätestens bei den olympischen Spielen deutlich widersprochen. Die Ankündigung eines Friedensplan gilt vermutlich Afrika, Südamerika usw. "Wir wollen ja, aber der böse Westen stimmt unserem Kompromiss nicht zu." Glaubwürdig ist es nicht.

    (Für China läuft es gar nicht so schlecht, Russland begibt sich in immer größere Abhängigkeit, die Energie ist billig, der Westen wird geschwächt, jetzt noch Unterstützung durch afrikanische Länder sichern, die Weltherrschaft kommt näher (auf Taiwan muss man halt noch etwas warten).)

    Auch bei den ukrainischen Schülern gibt es solche und solche. Ein Kind hat bei uns innerhalb von 6 Wochen deutsch gelernt und gehört jetzt nach 6 Monaten zu den besten des Jahrgangs (hat neben deutsch zwei Fremdsprachen nachgelernt). Andere benötigen länger. Schwierig, aber nachvollziehbar, ist die doppelte Anforderung durch deutschen Schulunterricht am Vormittag und ukrainischen Onlineschulunterricht am Nachmittag inklusive Prüfungen. Dazu kommt die Angst um den Vater und ältere Brüder in der Ukraine. Ich bewundere sie, wie gut sie damit umgehen.

    Wir haben in fast jeder Klasse mehrere ukrainische Flüchtlinge, auch weil wir sehr viele Russlanddeutsche oder ukrainische Migranten (vor dem Krieg zu uns gekommen) haben. Sie unterstützen hervorragend (auch wenn ich mich anfangs an Simultandolmetschen gewöhnen musste).

    Ich dachte, das rechnet man anders. Die Schule braucht soundsoviele Lehrerstunden und demnach werden Leute eingestellt. Wenn 3 Leute 70% machen, dann werden eben 4 eingestellt. Da bleibt doch nichts übrig.

    Ich bin mir zu 99.99 % sicher, dass dies (in Baden-Württemberg) so ist. Bei uns werden daher jedes Jahr Kollegen "verschoben", wer (aus Elternzeit etc.) zurück kommt, landet da, wo Platz ist. Nur Mitglieder des ÖPRs haben Anspruch auf die alte Schule. Bei uns wird jährlich die Stundenzahl abhängig von Schülerzahl bekannt gegeben, Anzahl der Kollegen ist unwichtig.


    Falsch gedacht.

    Die Schule muss eigenständig die Teilzeit der Kollegen auffangen, weil die Kollegen einen Anspruch auf Vollzeit haben.

    Wenn alle dann aufstocken würden, dass würde die Schule eine Überversorgung haben.

    Würde man das landesweit betrachten, dann wären bspw. 1000 Lehrer ohne Unterricht. Das wären 60 Millionen Euro im Jahr ... und Beamte kann man nicht so loswerden....

    Hier sicher nicht. Wieder so ein NRW-Ding?

    Anspruch auf Vollzeit gibt es bei uns auch (muss ca. 8 Monate vorher angemeldet werden), aber evtl. an anderer Schule, evtl. auch mit längerer Fahrtzeit. Und falls alle einmal im ganzen Bundesland gleichzeitig aufstocken sollten, gibt es keinen Lehrermangel mehr (bzw. wird niemand mehr eingestellt).

    Wie soll das sonst funktionieren? Sollen Vollzeitkräfte 150% arbeiten, weil mehrere Kolleginnen (in einem Kollegium) gleichzeitig Mutter werden?

    Du darfst gerne auf den link klicken, dann hast du die Zahlen. Vergleichende Studien und Metastudien findest du zu Hauf wenn du "David Nutt" bei Tante google eingibst. Allein das Verhältnis von wirksamer zu tödlicher Dosis ist beim Alkohol 100 x höher als beim Cannabis. So viel *kann* gar kein Mensch rauchen um sich akut damit umzubringen.

    Die Kausalität beim Alkohol ist in der Regel aber sehr wohl eindeutig. Die Prävalenz für eine Psychose ist bei Alkoholikern etwa 10 x höher (die Zahlen variieren je nach Quelle) als beim Rest der Bevölkerung. Ob Cannabiskonsum überhaupt Psychosen auslösen kann, darüber scheiden sich nach wie vor die Geister, einigen Cannabidiolen wird hingegen sogar eine positive Wirkung bei einer bestehenden Schizophrenie zugeschrieben. THC hat im Gegensatz zum Alkohol ganz klar gesundheitsfördernde Eigenschaften, wie du sicherlich weisst wird es therapeutisch z. B. bei chronischen Schmerzen eingesetzt. Dass wir darüber gerade überhaupt diskutieren ist einigermassen lächerlich.

    Ja, das weiß ich (ich kenne eine ältere Schweizerin, die deshalb 3 Pflänzchen hat).

    Wie mehrfach geschrieben, wusste ich bis zum Tod nichts, war dann sehr überrascht und habe gegoogelt. Der Anteil an Cannabiskonsumenten ist 2-3mal so hoch. Warum ist nicht geklärt.

    Ach herrje. Alkohol verursacht in der Schweiz (da weiss ich, wo ich die Zahlen finde, für Deutschland darfst du selber suchen) etwa 8.5 % aller jährlichen Todesfälle, auf Tabak gehen weitere etwa 14 %. Dass dein Klassenkamerad am Cannabiskonsum gestorben ist halte ich schlichtweg für ein übles Gerücht.

    https://www.suchtschweiz.ch/zahlen-und-fakten/

    Zwischen "alles ganz harmlos" und "alles ganz schlimm" ist ne Menge Luft. Man stirbt einfach nicht ursächlich an Cannabiskonsum.

    Ich habe nie behauptet, dass Alkohol harmlos ist, zum Gegenteil. Es trinken aber, glaube ich, mehr als kiffen. (Man müsste die Zahlen von früher dazu heranziehen, dauert ja etwas bis man stirbt.)

    Mein Klassenkamerad starb definitiv als Folge seiner Schizophrenie. Ob dies Folge von seinem Cannabiskonsum ist, kann natürlich nicht bewiesen werden (die Wahrscheinlichkeit dafür ist nur deutlich erhöht).

    (Ich kannte einen Kettenraucher, der immer behauptet hat, sein Lungenkrebs sei Folge von seiner Kindheit in Duisburg, kann sein oder nicht.)

    Merken wir uns einfach Kris24 weiß immer alles vorher und besser, egal ob das jetzt Klimawandel, Corona, Alkohol oder Cannabis ist.

    Und du kannst nur beleidigen(, um deine Unwissenheit zu verbergen?) Ich kenne das Verhalten bisher nur von intellektuell begrenzten (und wundere mich gerade sehr).

    Klimawandel war bereits vor 30 Jahren Thema meiner Staatsexamensarbeit, Alkoholdehydrogenase Thema im Studium (und jetzt im Lehrplan für problematische Mutationen) und ein möglicher Zusammenhang Cannabis und Schizophrenie habe ich wie geschrieben erst nach dem Tod von meinem Klassenkameraden erfahren (war für mich übrigens sehr überraschend, ich wusste bis dahin nur von vorübergehenden Psychosen).

    Alkohol ist die viel grössere Gefahr.

    Wie heißt es so schön, wäre Alkohol eine neue Erfindung, würde es nie erlaubt werden. Gerade Jugendliche mangelt es noch am Enzym Alkoholdehydrogenase (bzw. es sind mehrere).

    (Nur hinterher verbieten ist schwierig.)

    Problem bei allen ist das mangelnde Wissen der breiten Bevölkerung. Aber auch Cannabis ist nicht für alle so harmlos wie oft dargestellt (nur wo erfährt man es, ich erfuhr von der Problematik mit Schizophrenie auch erst durch Mitschüler nach dem Tod des Klassenkameraden).

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