Ich zitiere mich mal, Höcke hat den Begriff bereits 2018 verwendet (nichts mit letzter Woche und falsch verstanden.
Ich zitiere aus Höckes Buch (2018)
"Dieses "Remigrationsprojekt", so schreibt es Höcke, sei wohl nur mit Gewalt zu schaffen: "In der erhofften Wendephase", (offenkundig meint er einen Machtantritt der AfD), "stünden uns harte Zeiten bevor, denn umso länger ein Patient die drängende Operation verweigert, desto härter werden zwangsläufig die erforderlichen Schnitte werden, wenn sonst nichts mehr hilft." Und: "Vor allem eine neue politische Führung wird dann schwere moralische Spannungen auszuhalten haben: Sie ist den Interessen der autochthonen Bevölkerung verpflichtet und muss aller Voraussicht nach Maßnahmen ergreifen, die ihrem eigentlichen moralischen Empfinden zuwiderlaufen." Man werde – so heißt es bei Höcke weiter wörtlich –, "so fürchte ich, nicht um eine Politik der 'wohltemperierten Grausamkeit' herumkommen. Existenzbedrohende Krisen erfordern außergewöhnliches Handeln. Die Verantwortung dafür tragen dann diejenigen, die die Notwendigkeit dieser Maßnahmen mit ihrer unsäglichen Politik herbeigeführt haben." (Seite 254 ff.)
Remigration wurde also schon vor Nov. 2023 verwendet. Die AFD nennt es jetzt auch Versprechen.
Und es gilt auch für "Biodeutsche", die Höcke nicht zujubeln. Röhm dachte auch mal, er hätte von Hitler nichts zu befürchten. Woher wisst ihr Reinerle und Referent, dass ihr nicht plötzlich tot oder in Afrika seid (und was passiert eigentlich mit den Menschen, die jetzt dort leben, ein 2. Israel? USA und andere sehen zu? (Oder führen gleich Krieg gegen AFD-Deutschland, weil sie die Gefahr sehen?)) Dann können sich die AFD-Wähler wieder als Opfer sehen.