Das ist eine Unterstellung. Ich finde die Bezahlung für eine LK/SL, die ihre Arbeit ordentlich macht bei LK mehr als amtsangemessen, bei SL amtsangemessen.
Aha.
Das ist eine Unterstellung. Ich finde die Bezahlung für eine LK/SL, die ihre Arbeit ordentlich macht bei LK mehr als amtsangemessen, bei SL amtsangemessen.
Aha.
Du hast dich aus dem Fenster gelehnt und einfach mal ein Behauptung rausgehauen.
Dies habe ich dir höflich als Ahnungslosigkeit ausgelegt. Da du Ahnungslosigkeit kategorisch ausschließt, bleibt nur noch Ignoranz.
Ich hätte es Polemik genannt.
ISD glaubt noch an den faulen überbezahlten Lehrer.
Naja, ich wurde als Referendarin als Ahnungslos abgetan. Nach dem Motto, was weißt du schon... Aber lacht ruhig weiter und jammert weiter über die ach so schlechte Bezahlung. Ich glaube, manche Menschen können einfach nicht glücklich sein und sind immer auf andere neidisch...
Das lag an deinen unwissenden Behauptungen (und ja ahnungslos ist freundlich umschrieben). Und bei mir hat es nichts mit Neid zu tun (du behauptest viel).
Und worin besteht nun die besondere Verantwortung der SL? Ihre finanzielle und personelle Verantwortung ist nun wirklich sehr begrenzt und die Folgen, die sie bei Fehlentscheidungen zu befürchten hat sind ebenfalls sehr begrenzt.
Ich hatte bereits einiges geschrieben, aber du nimmst es noch nicht einmal zu Kenntnis.
Schon mal etwas von Wahrscheinlichkeitsrechnung gehört?
Und möchtest du damit leben, wenn wegen deines Fehlers ein Patient verstirbt, und dann wegen eines Fehlers auch noch verklagt werden? Also da werde ich lieber wegen (angeblicher) zu schlechter Benotung verklagt.
Es gibt noch Wandertage (drei Schüler nehmen verbotenerweise die Abkürzung durch einen Eisenbahntunnel), schwimmen (Schülerin fälscht die Unterschrift der Eltern und geht unter), gemeinsames Grillen, Chemieunterricht ...
(Hattet ihr kein Schulrecht? Und liest du nie Zeitung?)
Ich bin keine 23 und habe als Kooperationspartnerin auf Augenhöhe mit SL gearbeitet und weiß, dass da sehr viel passieren muss, damit der SL was passiert.
Und bei anderen Jobs wie Oberarzt nicht?
Mein Bruder leidet an einem Ärztefehler. Da wurde viel vertuscht und schließlich akzeptierten meine Eltern einen Vergleich.
Ich glaube, dass ISD nicht "vogelfrei", sondern "narrenfrei" meinte.
Dachte ich auch (deshalb mein Smiley
), nur konnte ich diese Vorlage nicht ungenutzt lassen.
(Gut, meine 1. Reaktion war, hää, dann war mir klar, was sie wohl meinte).
In vielen Punkten gebe ich dir Recht Bolzbold.
Allerdings finde ich nicht, dass Schulleitungen sooo überragend viel Verantwortung tragen, dass A16 zu wenig wäre. Immerhin verdienen sie damit vergleichbar viel wie ein Oberarzt, der mMn deutlich mehr Verantwortung trägt. Es gibt ganz fantastische Schulleitungen, die einen super Job machen. Dazu gehört auch, Grenzen zu setzen. Wenn man das nicht kann, sollte man keine SL werden. Wenn man es kann, wird man das Amt im Rahmen der Arbeitszeit schaffen.
Es gibt auch ganz ganz furchtbare Schulleitungen, die trotzdem jahrein jahraus ihre A16 kassieren. Und den passiert überhaupt gar nix. Von daher ist A16 mMn schon ok.
Bei einer kinderlosen SL steht netto auf jedenfall eine 5 vorne und man ist quasi vogelfrei.
Vogelfrei bedeutet "im Zustand völliger Rechts- und Schutzlosigkeit; rechtlos und geächtet (jemanden für vogelfrei erklären)", ganz so schlimm ist es für SL, glaube ich, doch noch nicht.![]()
Allerdings bekommt sie (fast täglich (?)) von irgendwelchen Eltern, aber auch Nachbarn bei uns Drohungen mit irgendwelchen Rechtsklagen, oft unsinnig (es gibt nichts schlimmeres als Eltern, die sich im Rosenkrieg befinden), alles muss also absolut rechtsicher sein. Meine SL ist sicher fleißig, kann auch delegieren, trotzdem meinte sie zu mir in einem Gespräch im Sommer, sie hätten jetzt die gut 1800 Stunden im Jahr voll. Es sind eben die tausend extra Termine, die NRW-Lehrerin ansprach und sie hat Verantwortung für 1000 bis knapp 3000 Personen. Wenn etwas in Chemie passiert, ist sie mit dran, auch wenn sie überhaupt nicht Chemie unterrichtet. Sie muss daher zumindest überall Bescheid wissen. Auch bezüglich altes Schulgebäude musste unsere sehr viel wissen, um entsprechend Gehör zu finden.
Und zu Gehalt, ich erhalte als Nicht-SL netto auch über 4600 Euro (also über 4300 nach Krankenkasse), die paar hundert Euro mehr ziehen weder mich noch Kollegen (es war schon Gesprächsthema). Was bisher in den mir bekannten Fällen zog, es besser machen zu wollen als der Vorgänger und evtl. andere Interessen (z. B. vermehrt Organisation statt vermehrt Unterricht).
Ein Kollege hatte im Technikunterricht Holzspielzeug hergestellt. Umweltfreundlich wie er ist, haben die Schüler die Werkstücke mit Leinöl imprägniert.
Quizfrage: Was ist passiert? Nicht schummeln! Nicht googeln!
Als Chemikerin (und Hobbybastlerin) weiß ich tatsächlich, was passieren kann (und es steht inzwischen, glaube ich (nicht nachgegoogelt
), sogar in der RISU).
(Und deshalb sind Gefährdungsbeurteilungen für jeden (nicht nur ChemikerIN) wichtig, dann muss auch nach Leinöl geschaut werden.)
Ich gebe dir sonst aber in vielem Recht, wenn dein "Aquarium" oben offen war (weiß ich nicht), hätte es auch dem einen oder anderen Fachkundigen passieren können. Aber genau deshalb ist sehr viel Fachwissen und auch Erfahrung notwendig (und Universalgelehrte für mich eine gefährliche Notlösung).
Also auf dem Niveau:
Stell dir vor, dass du Busfahrer bist.
Es steigen 10 Leute ein und vier Leute aus.
Wie alt ist der Busfahrer?10-4=6
Hauptsache gerechnet.
Es gibt keine sechsjährige Busfahrer.![]()
(Aber ich habe die Aufgabe tatsächlich einmal gestellt. 30 sitzen bereits drinnen, 5 steigen aus und 8 ein ... Und da wurde tatsächlich das Alter des Busfahreres berechnet.)
Ich auch. Inklusive dem Klassiker "ich schwör's euch, gestern hat das noch geklappt!"
Ich auch (nach Tipp von meinem Seminarlehrer). Er erzählte uns, dass er alles immer ausprobiert habe bis auf Natriumchlorid in Wasser auflösen. Prompt löste es sich nicht in einer Lehrprobe auf. Lösung, sein damaliger Sammlungsleiter hatte irgendein Speisesalz in die Chemikalienflasche gefüllt, um Geld zu sparen. Und das war halt nicht 100 % rein.
Allerdings hätte es bei Wolfgang Autenrieth am Vortag gut gehen können. Ich kenne ähnliche Erlebnisse (Wechsel einer Gaskartusche und ebenfalls Wasserstoff), wo es tausend mal gut ging und einmal nicht. Es sind für mich einfach Beispiele bei der (mehr) fachliches Hintergrundwissen notwendig ist.
In Chemie hatte ich im Laufe der Zeit 2 kritische Situationen, die aber absolut unkritisch abliefen, weil ich zusätzliche Sicherheiten eingebaut habe. Allerdings führe ich den Springbrunnenversuch nicht mehr mit extra getrockneten Ammoniak im Rundkolben durch. ("Nasser" Ammoniak im großen Reagenzglas tut es auch.)
Auch wenn ich nicht angesprochen bin: in THE LÄND gibt es im höheren Schuldienst die sog. Regelbeförderung, die Hälfte der A14-Stellen wird auf diesem Weg vergeben.
Die Hälfte von 10 Stellen für ca. 90 Gymnasien (ich habe hier mehrfach genaue Zahlen für mein RP angegeben)? Ohne 1,0 und "Extrapunkte" wird es nichts. (Und es ist selten die Hälfte, es gab mehrere Jahre mit 0, nur nicht besetzte ausgeschriebene Stellen wurden in einer 2. Runde vergeben, reelle Chancen hat man nur noch an sehr unbeliebten Schulen in unbeliebten Gegenden.)
Die Variante mit dem Filterpapier hat man mir tatsächlich in der Fachdidaktik beigebracht. Da reicht eine ultrakleine Menge damit sich der Wasserstoff entzündet und man einen schönen Unterschied zum Lithium sieht. Fenster auf und Schutzscheibe hoch, da ist noch nie was passiert, was auch nur ansatzweise in Richtung "gefährlich" ging.
Ich hatte bisher auch noch keine Probleme und verwende ebenfalls Filterpapier oder eine Gurkenscheibe als Unterlage.
Allerdings kenne ich zwei Fachkollegen, die Probleme mit Natrium und Knallgas hatten. Angeblich gab es einmal irgendwelche Verwirbelungen (ganz nachvollziehen kann ich es nicht), der Kollege ist aber sehr erfahren.
Ich schrieb
Man fragt, wenn man sich der Gefahr bewusst ist, und es war kein altes Schulgebäude, sondern das 1. Schuljahr einer völlig neuen Schule. Gezeigt wurde mir wie ich zentral den Strom in die Schülertische einspeise, wie ich einzelne Tische sperre, wenn sie Blödsinn machen usw. und natürlich habe ich allgemein nachgefragt, was ich sonst noch beachten muss. Dass sich Fehler an den Schülertischen sich bei mir am Lehrertisch addieren, dass es zu rauchen beginnt, hat nachher auch andere überrascht
Antimon hast du bewusst, selektiv zitiert?
Ich habe schon immer Respekt vor Strom gehabt, aber mir wurde versichert, dass nichts passieren kann und ich war jung, habe vertraut. Heute würde ich konkret nachfragen, welche Sicherheit eingebaut ist, dass fehlerhafte Schülerschaltungen an mehreren Schülertischen die "Autobatterie" nicht heißlaufen lassen, damals kam ich gar nicht auf die Idee. Aber genau deshalb weigere ich mich auch inzwischen fachfremd zu unterrichten (und natürlich wird immer wieder mal nachgefragt, Fortbildungen (verpflichtend) angeboten. (Ich kenne z. B. alle Sicherheitsvorrichtungen unserer Gasleitung, lasse mir Prüfprotokolle zeigen, Vertrauen (in Schulträger und SL) ist gut, aber auch sie können etwas vergessen. Das zeigt auch die Geschichte mit den falschen Gasbrennern. Sicherheit ist für mich extrem wichtig.
Wenn man irgendwo neu Laborarbeit übernimmt, fragt man einfach nach, was man bei der jeweiligen Installation beachten muss. Du kannst nicht alles "sehen", schon gar nicht bei Elektroinstallationen in alten Schulhäusern. Habe ich mir auch einmal alles zeigen lassen. Das ist aber kein "Händchenhalten" bei Versuchen, was wir eben mit unseren Schmalspurbiologe
Man fragt, wenn man sich der Gefahr bewusst ist, und es war kein altes Schulgebäude, sondern das 1. Schuljahr einer völlig neuen Schule. Gezeigt wurde mir wie ich zentral den Strom in die Schülertische einspeise, wie ich einzelne Tische sperre, wenn sie Blödsinn machen usw. und natürlich habe ich allgemein nachgefragt, was ich sonst noch beachten muss. Dass sich Fehler an den Schülertischen sich bei mir am Lehrertisch addieren, dass es zu rauchen beginnt, hat nachher auch andere überrascht. Immerhin konnte ich mit meinen Kenntnissen und vor allem schneller Reaktion ein Feuer verhindern. Ich hatte vorher auch Schaltungen in Naturphänomene mit Klasse 5 mit Batterien unterrichtet, kein Problem. (Es war nur ein Beispiel, bei dem ich dachte, huch, da fehlte mir Wissen, ich sah die Gefahr nicht (bzw. denke immer noch, das hätte mehr gesichert sein müssen).)
Ich verabschiede mich für dieses Jahr, guten Rutsch allen.
Intelligente Schüler denken nur kurz darüber nach, stellen dann fest, dass der ganze Overhead sinnfrei ist und schreiben das hin, was gesucht ist. Das Problem haben nur weniger intelligente Schüler, die den Wald vor lauter unsinnigem Overhead nicht sehen.
Es gibt genau zwei Möglichkeiten: der Schüler weiß etwas über Astronomie und weiß, dass die Beschreibung falsch ist. Dann kann er die Aufgabe trotzdem lösen, weil offensichtlich ist, was zu tun ist. Oder der Schüler weiß nichts über Astronomie, dann ergibt die Aufgabe insich Sinn. Dass s malie astronomisch falsch ist, spielt dabei gar keine Rolle.
Leider nein, sie verlieren zumindest sehr viel Zeit und werden unsicher. Vielleicht sollte ich zur Vorbereitung auf Pisa mehr unsinnige oder fehlerhafte Aufgaben stellen?
(Und so große Astronomiekenntnisse sind dafür nicht nötig. Ich behaupte mal, dass wissen alle meine Schülerinnen und Schüler.)
Es dürfen keine Fehler in (wohlüberlegten) Aufgaben sein! Seltsam, dass ihr das schönredet.
Dass das mit den mittleren Abständen so nicht geht, ist klar.
Wenn wir aber alle Angaben der Aufgabe als gegeben annehmen, ist doch die Frage zu beantworten, wenn nicht weiter hinterfragt wird.
Intelligente Schülerinnen und Schüler hinterfragen aber, wundern sich, werden unsicher, ob sie etwas übersehen usw. Das Nachdenken haben meine Kolleginnen, Kollegen und ich ihnen beigebracht (und damit bzgl. Pisa geschadet?). Die Frage ist also für dumme Schülerinnen und Schüler, die alles einfach hinnehmen? Die Spitzenreiter bei Pisa sind also die, die nicht nachdenken? ![]()
Dann habe ich Pisa falsch verstanden.
Das mag heute so sein, früher war es nicht so. Ich habe neulich von einer Freundin erfahren, dass sie noch nie ein Referat geschrieben und gehalten hat, während ihr Kind das jetzt für die Schule erledigen sollte (ohne Anleitung, ohne Hinweise). Das hat mich verwundert, selbst in der Grundschule gibt es inzwischen Ansätze in dieser Richtung, aber zu meiner Schulzeit war es wirklich selten. Es gab in mehreren Fächern an der Uni Pflichtseminare zur Einführung und die Vorgaben für die Arbeiten wichen oft voneinander ab.
Ich habe mein erstes Referat über Finnland in Klasse 3 oder 4 gehalten (also 1976/ 1977). (Jede(r) erhielt damals ein Merianbuch über ein Land). Auch anschließend gab es immer wieder Referate (auf richtiges zitieren wurde allerdings weniger Wert gelegt, es reichte das Buch anzugeben).
Naja, immer solche Extreme... im vorigen Post schreibst du, dass du nicht in der Lage wärst, Physik Klasse 8 zu unterrichten. Natürlich könnte man das. Das würde ich auch machen, wenn ich müsste, ich muss mit meinen Kindern manches Mal was gemeinsam anschauen, was in der Schule nicht bearbeitet oder nicht verstanden wurde. Ich denke, gerade wer besonders auf seine Fachkenntnisse schwört, sollte nicht durchschimmern lassen, dass Oberstufe Gymnasium schon ein unbewältigbares Niveau ist. Also es geht Aber die Qualität wird nicht dieselbe sein, zumindest hoffe ich das doch, ich halte prinzipiell einiges vom System der beiden Staatsexamina.
Es war sogar in Physik Klasse 6 in NRW Gesamtschule (und gleich in einer meiner ersten Schülerversuchstunden hatten wir einen gewaltigen Kurzschluss, weil ich nicht entsprechende Vorsichtsmaßnahmen bei Schülerversuchen eingebaut hatte, ich hatte einfache Schaltungen in Stromkreisen von 8 Schülergruppen völlig unterschätzt (und weil damals an einer neu gegründeten Schule eine "selbst gebastelte" (nicht von mir, sondern vom Schulträger) zentrale Stromversorgung bestand, der hatte anscheinend auch nicht damit gerechnet). Wir hatten viel Glück, ich erklärte meinen Schülerinnen und Schülern irgendwie Kurzschluss und gestand dem einzigen Physikkollegen (deshalb durfte ich in meiner Klasse ran) nach der Stunde, dass ich einige Kabel zusammen geschmort habe. Die waren wirklich nicht mehr zu retten. (Immerhin gestand er, dass ihm das auch schon passiert sei (diese nicht gesicherte "Autobatterie" war wirklich brandgefährlich. Heute bin ich entsetzt (und hätte vermutlich berechtigterweise Probleme mit einigen Eltern).) An einer späteren Schule war mein allererster Auftritt (noch vor der ersten Unterrichtsstunde an dieser Schule) nach einem Umbau, dem Schulträger den Unterschied zwischen Erdgas- und Propangasbrennern zu erklären, Schulträger machen manchmal erschreckende Fehler, die eine Fachlehrkraft durchschauen muss (unterschiedliche Düsendurchmesser und damit als Folge eine Art Flammenwerfer waren ihm nicht bekannt).
Ich habe übrigens einmal eine Matheklasse zu Beginn von Klasse 6 von einem Bio- und Chemiekollegen übernommen, die SL hat mich gleich zu Beginn gewarnt. Nein, nicht jeder kann Mathe in Klasse 5 unterrichten, er wusste nichts vom Spiralprinzip in späteren Jahren (seine Erklärungen waren teilweise nicht ausbaufähig) und seine Arbeiten waren viel zu einfach (typisches Merkmal bei fachfremden Kolleginnen und Kollegen, meine waren fachfremd auch viel zu einfach). Die SL versprach hinter mir zu stehen, die Durchschnittsnote ging um 2 komplette Noten herunter. (Allerdings erhielt ich persönlich keinen Vorwurf, sondern ein einzelnes danke einer Mutter, den Eltern war anscheinend klar, dass die Noten davor nicht der Wahrheit entsprachen.)
Ich könnte aus 30 Jahren und 3 Schulen noch mehr Anekdoten erzählen, es geht notfalls mit viel Zeitaufwand des Kollegen und schlechtem Unterricht für die Schülerinnen und Schüler. Ich selbst habe noch kein gutes Erlebnis erlebt. Ich habe sogar den Satz von einer SL gehört, dass besser der Unterricht zeitweise ausfällt als jemand fachfremd unterrichten zu lassen. Ich stehe daher gewissen Maßnahmen einiger Bundesländer sehr skeptisch gegenüber.
Du solltest dich an den Lehrplan halten
https://www.bildungsplaene-bw.de/,Lde/LS/BP2016BW/ALLG/GYM/M
Tue ich, ich lese nichts anderes, als was ich vorher geschrieben habe. Allerdings sind Anwendungsaufgaben und Transfer erlaubt (von Kreisfläche bzw. Umfang auf Zylinder und zusammen gesetzte Körper, nicht nur Figuren in kl. 5 bzw. 6).
Ich würge allerdings keine guten Fragen ab, wenn irgendwie Zeit ist, sondern versuche sie sinnvoll einzubinden (ohne für später Probleme zu bereiten). Ich spreche Pythagoras von mir aus nicht an, das kommt von Schülerinnen und Schüler, dann ist es mir wichtig, zu zeigen, dass dies nicht für alle Dreiecke gilt (bevor es sich falsch festsetzt (lässt sich gut mit geometrischen Beweisen auch in der Unterstufe zeigen).
Der Rest deines Kommentars wurde später ergänzt. Nein, so unterirdisch ist es nicht, wir bereiten unsere schwachen Schülerinnen und Schüler auf die externe Prüfung vor, aber sie lassen sich vermutlich mit Allgemeinwissen wie du und Palim behauptet von einem studierten erlernen. Euer Schwerpunkt liegt anders.
Aber ich wehre mich deutlich gegen euren Vorwurf, wir seien nur zu unflexibel (und verwöhnt) sich in andere Fächer einzuarbeiten. Kaum jemand lernt eine Fremdsprache in wenigen Wochen nebenbei, ich traue mir noch nicht einmal Physik, Biologie oder Informatik auf Oberstufenniveau zu, obwohl ich in diesen Bereichen (Diplom)Kurse an der Uni besucht habe. Das hat nichts mit Unflexibelität zu tun, ich weiß, wieviel mehr es über mein Wissen noch gibt (und weiß, dass ich immer ein paar kluge und über das Lehrbuch hinaus interessierte Schülerinnen und Schüler habe, die nachfragen).
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